Gehmeditation ✤ Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen

    • Gehmeditation ✤ Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen


      Gehmeditation
      Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen (1)

      Wir finden die Gehmeditation häufig – bei der stillen Sitzmeditation, für einige Minuten zwischen den einzelnen Sitz-Perioden. Wer Angebote mit reiner Geh-Meditation sucht, muss schon Glück haben.
      Das ist bedauerlich — denn gerade viele von uns westlichen Menschen tun uns schwer, allein mit dem reinen stillen Sitzen .. nicht wenige fühlen sich von auch mit Bewegung verbundenen Meditationsformen angesprochen, wie die dynamischen Osho-Sannyas Meditationen, meditativem Wandern – und neueren Formen wie dem Breath Walk aus der Tradition des Kundalini Yoga oder der IKYA-Meditation.
      Die Gehmeditation – von der es heißt, dass auch Buddha sie täglich praktizierte — bietet sich gerade für uns westliche Menschen sehr an.

      Neale Donald Walsch, Impulsegeber der Neuen Spiritualität, sagt: „Viele Leute finden es extrem schwierig, in stiller Meditation zu sitzen. Ihnen mag es so vorkommen, als hätten sie einfach keinen Sinn für »die Kunst der Meditation«.
      Mir erging es lange so, weil ich von Natur aus ein ungeduldiger Mensch bin und mit der stillen Sitzmeditation nicht gut klarkam. Dann führte mich jemand in eine Form der Gehmeditation ein, und das änderte bei mir alles in puncto »Meditation«.
      Plötzlich war sie etwas, das ich machen konnte.
      Als ich damit begann, mich in der Gehmeditation zu üben, passierte als Erstes, dass sich meine Vorstellung davon, was Meditation ist, komplett auflöste, und durch ein sehr viel klareres, genaueres Bild von den Vorgängen ersetzt wurde.
      Für mich hatte Meditation immer bedeutet, »den Geist von allem frei zu machen«, um dem Erscheinen »der Leerheit« Raum zu geben, sodass ich mich mit meinem Bewusstsein in »das Nichts, das Das Alles ist …« begeben konnte oder so ähnlich.. …“

      N D Walsch fährt dann fort: „Dann erklärte mir eine Meisterlehrerin in meinem Dasein, dass ich eine völlig falsche Vorstellung davon hatte, worum es bei der Meditation geht.
      In der Meditation, so sagte sie, geht es nicht um Leerheit, es geht um das Fokussiertsein.
      Sie schlug vor, ich sollte, statt still zu sitzen und zu versuchen, an nichts zu denken, eine »Gehmeditation« machen und mich bewegen, um dann, wenn mein Blick auf bestimmte Dinge fiel, innezuhalten und mich auf sie zu fokussieren.
      »Betrachte einen Grashalm«, sagte sie. »Betrachte ihn. Schau ihn genau an. Richte deinen Blick intensiv darauf. Betrachte jeden Aspekt. Wie sieht er aus? Was sind seine speziellen Merkmale? Wie fühlt er sich an? Wie ist sein Geruch? Wie groß ist er im Vergleich zu dir? Schau genau hin. Was erzählt er dir über das Leben?«
      Dann sagte sie: »Erlebe das Gras in seiner Vollständigkeit und Vollkommenheit. Zieh Schuhe und Socken aus und geh barfuß über das Gras .. ..
      Geh langsam und bewusst, lass jeden langsamen und sachten Schritt dir vom Gras erzählen. Dann öffne die Augen und schau auf das ganze Gras rings um dich herum. Ignoriere alle hereinkommenden Daten außer denen, die von deinen Augen und Füßen kommen .. …«
      »Mach dann«, so sagte meine Meisterlehrerin, »das Gleiche mit einer Blume .. .. «
      Dann sagte sie: »Mach das Gleiche mit einem Baum«.. …
      »Diese Übungen«, sagte sie, »werden dir dabei helfen, deine Fähigkeit zu entwickeln, deine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit auf alles fokussiert zu halten, was du auf einer erhöhten Ebene wahrnehmen und erfahren möchtest.

      Und jetzt geh. Mach dich zum Gehen auf, wo immer du auch lebst. Auf dem Land, in der Stadt, es spielt keine Rolle. Geh langsam, aber bewusst. Und schau dich um. Lass deinen Blick fallen, wohin er fallen will. Und wenn deine Augen etwas finden, fokussiere deine Achtsamkeit voll und ganz darauf. Es kann alles sein. Ein Müllwagen. Ein Halteschild. Eine Ritze auf dem Gehweg, ein Steinchen am Straßenrand.
      Schau es dir von da aus, wo du bist, genau an .. .. ..“ ——
      Diese ausgewählten Schilderungen können ein Gefühl geben — worum es bei dieser Form der GEH-MEDITATION, die Neale Donald Walsch ans Herz legt, geht. Wenn wir sie praktizieren möchten, empfiehlt es sich, seine Ausführungen zur »Gehmeditation« vollständig zu lesen. Sie sind in dem Buch »Was wirklich wichtig ist«, im Anhang (Seite 235 bis 240) zu finden.
      — Neuer Blick aufs Leben /Kulturkreative Impulse —

      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

    • Gehmeditation
      Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen (2)

      Neale Donald Walsch sagt, am Ende seiner Ausführungen: „Das ist die Gehmeditation. Und du trainierst hier deinen Geist, nicht mehr alles zu ignorieren, was du erlebst.
      Du trainierst deinen Geist, sich auf einen bestimmten Aspekt deiner Erfahrung zu fokussieren, sodass du ihn zur Gänze wahrnehmen und erfahren kannst.
      Übe die Gehmeditation drei Wochen lang auf diese Art, und du wirst das Leben nie wieder auf die gleiche Art und Weise erfahren.

      Dann unternimm den letzten Schritt. Du kannst dazu ins Freie gehen oder drinnen bleiben, das spielt keine Rolle.
      Du kannst es überall machen. Es reicht, wenn du vom Schlafzimmer in die Küche gehst. Es gibt genügend zu sehen, genügend zu berühren, genügend wahrzunehmen und zu erfahren.. .. ..
      Versuche, allem zu begegnen. Versuche, alles zu erfassen.
      Versuche, den Fokus auf alles gleichzeitig gerichtet zu halten.
      Nimm das Gesamtbild in dir auf .. ..“ ———
      Wie schon gesagt, soll hier nur ein Eindruck vermittelt werden; um ein tieferes Empfinden für diese Art von Meditation zu bekommen, um sie in ihrer Ganzheit intuitiv zu erfassen – und dann ausüben zu können — ist es sinnvoll, ihre vollständige Beschreibung im Buch »Was wirklich wichtig ist« vielleicht mehrmals in Ruhe zu lesen und in sich aufzunehmen.

      GEHMEDITATION mit «Herzens-Mantra» – Praxis
      Eine weitere Möglichkeit der Gehmeditation ist es, sie mit der »Mantra-Praxis« zu verbinden.
      Was ist ein Mantra? Ronald Engert, Herausgeber der Zeitschrift Tattva Viveka, sagt: „Mantra ließe sich wörtlich mit »Werkzeug für den Geist« oder »Denkinstrument« übersetzen. Der Geist (manas) ist im vedischen Verständnis die Zentrale der Sinneswahrnehmung und der Bereich des Denkens, Fühlens und Wollens. Sobald wir in der Lage sind, unseren Geist vollständig auf Gott zu richten, erreichen wir Samadhi, die Erleuchtung.. …“
      Gandhi, für den Mantra-Praxis zu seinem Alltag gehörte, sagte: „Das Mantra wird für einen zum Stab des Lebens und trägt einen durch alle Prüfungen hindurch.“

      Es gibt vielfältige Mantren.
      Hier als Beispiel zwei »Herzensmantren«.

      • Gott, ich gebe mich in deine Hände
      • Wie Sonnenstrahlen zur Sonne gehören,
      ist meine Seele ein Funke aus Gott.

      Wir können ein Mantra in Gedanken sprechen .. und dann immer wieder in uns bewegen. Dadurch fokussieren wir unseren Geist – schweifen nicht, wie ansonsten ständig, gedanklich weg — und sind „überall sonst“, nur nicht im Hier und Jetzt.
      Wenn wir bemerken, dass wir abschweifen, kehren wir wieder ins Jetzt und zu unserem Mantra zurück.
      Der spirituelle Lehrer Eknath Easwaran beschreibt in »Das Mantra Buch«, wie mit dem Mantra unterwegs geübt werden kann.
      Das Herzensmantra kann auch mit dem Atem verbunden werden, zB:
      • Wie Sonnen ~ strahlen ~ zur Sonne ~ gehören,
      ~ ist meine ~ Seele ~ ein Funke ~ aus Gott.
      Ich beginne beim Ausatmen mit „Wie Sonnen“ .. beim Einatmen: „strahlen“ .. Ausatmen: „zur Sonne“.. … und so weiter.
      Allerdings nur, wenn sich das harmonisch umsetzen lässt.
      Es geht bei der Mantra-Praxis nicht um ein kopfmäßiges und mechanisches Handeln, es ist eher eine Praxis des Wu wei.
      Das Mantra hilft uns, im Jetzt zu bleiben, nicht gedanklich „wegzuschweifen“.. …
      So wird es möglich, Präsenz zu erfahren, «Gegenwärtig Sein».
      Eknath Easwaran vermittelt in dem angesprochenen Buch sehr verständlich, worum es bei der Mantra-Praxis geht - in seinem Buch oder auch in »Mantra Praxis« von Gertrud Hirschi — sind noch unterschiedlichste andere Mantren zu finden.
      Der Arzt und Neurowissenschaftler Daniel H. Lowenstein sagt: „Das Mantra befähigt mich, langsamer, konzentrierter, wahrnehmungsintensiver und achtsamer zu sein.“

      Vor jeder Gehmeditation, mit einem Mantra – oder in einer anderen Form — ist es sinnvoll, kurz inne zu halten —— und uns bewusst zu machen, worum es uns bei der Übungspraxis geht:
      Wir sind, in Wahrheit Seinswesen, – SEIN aus GOTTES SEIN.
      Karlfried von Dürckheim, ein spiritueller Lehrer im Geiste Meister Eckharts und Zenmeister, sagt: „Die Entwicklung des Menschen vom Kind zum Erwachsenen führt zur Entfaltung einer Bewusstseinsform und einer ihr entsprechenden Verfassung, in der sich der Mensch seiner Teilhabe am göttlichen Sein verstellt.“ Diese Bewusstseinsform kann als «Gewohnheits- /Gewordenheits – Ich» oder «Weltbewältigungs-Ego» bezeichnet werden.
      Üben – Übungs-Praxis bedeutet nichts anderes, als eine innere Haltung der Offenheit zu entwickeln, um mit unserem divinen Wesen, unserer Seele und mit Gott In Uns wieder in-Fühlung zu kommen ..
      und in den »Körper – Geist – Seele — Einklang« zu finden, wie es in den Gespräche-mit-Gott Büchern beschrieben wird.
      So geht es letztlich darum, unseren ganzen Alltag zur Übung werden zu lassen, wie Dürckheim es ausgedrückt hat.
      Noch zwei anregende Links :
      https://blog.sonnhof-ayurveda.at/gehmeditation
      https://www.frau-achtsamkeit.de/gehmeditation/

      — Neuer Blick aufs Leben / Kulturkreative Impulse —

      Ein herzliches WILLKOMMEN für dich, Jella
      an dieser Stelle — ich schaffe es zurzeit nur, diese beiden Texte hereinzubringen, =)

      und wünsche uns allen einen guten WoAnfang
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Hört sich gut an, vielleicht bist du nicht ganz so verkopft,
      wie wahrscheinlich viele Menschen :]

      Ich habe g`rad noch eine sympathische Anleitung zum achtsamen Gehen gefunden, die vielleicht Anregungen geben kann, die eigene Art der Gehmeditation zu finden.

      Das empfinde ich auch sympathisch, dass sie sagt, man/frau könne die Anleitung benutzen - bis man/frau die eigene Art Gehmeditation für sich gefunden hat.

      Achtsames Gehen (angeleitete Gehmeditation)



      Ich selber habe die Gehmeditation vor etwa 19 Jahren in der psychosomatischen Klinik Heiligenfeld kennengelernt;
      und dann oft gedacht, ich würde sie gern mit Anderen, in einer Gruppe praktizieren. Aber, ich hab dann nie eine entdeckt.
      Habe nur manchmal Gehmeditation erlebt, wenn ich zur Sitz-Meditation gegangen bin; so eben, zwischendurch.

      Jetzt habe ich die Möglichkeit gefunden, eine mir bekannte Heilpraktikerin - die übrigens auch die Gespräche-mit-Gott sehr wertschätzt :) - bietet sie einmal im Monat an; in Räumen einer ev. Kirchengemeinde.
      Darüber freue ich mich sehr =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
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    • Gehmeditation
      Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen (3)


      Gehmeditation ist eine Form der «Übung», eine Übungspraxis — wie andere Praxisformen, sie stille Sitzmeditation, Yoga, die dynamische IKYA-Meditation u.v.m. auch.
      Der westliche spirituelle Lehrer und Zenmeister Karlfried Graf Dürckheim sagte:
      „Wie alles, was lebt, dazu bestimmt ist, sich voll zu sich selbst zu entfalten, so auch der Mensch. Der Mensch aber wird, was er sein soll, nicht von selbst.
      Er wird es nur, wenn er sich selbst in die Hand nimmt, an sich arbeitet und sich.. … übt.“
      «Übung» – wie es in den spirituellen Traditionen genannt wird — ist also eine Art und Weise des kontinuierlichen Sich-wieder-Ausrichtens auf unser divines (göttliches) Wesen, auf unsere Seele, auf Gott in uns.
      „Übung gibt es immer in zweifachem Sinn: als gesonderte Übung, zum Beispiel als Übung des rechten Atems oder des meditativen Sitzens .. .. und zweitens als «Alltag als Übung»“ – so Dürckheim.


      Es gibt, wie schon beschrieben, verschiedene Arten der Gehmeditation.
      Die Form der Gehmeditation, die etwa N. D. Walsch empfiehlt, ist auch in seinem Buch »Wenn alles sich verändert, verändere alles« zu finden.
      Die letztere Aussage Dürckheims bedeutet hier: Wir können die Gehmeditation für sich – zu einer bestimmten Zeit — als Praxis üben.
      Vielleicht, indem wir uns in der Natur einen kleinen Waldweg suchen, wo wenig Menschen unterwegs sind – und dann, für eine Weile, zehn Minuten .. oder zwanzig … langsam, bewusst und achtsam «gehen».. …
      Vielleicht, indem wir uns dazu auch mit einem .. oder einigen … Bekannten verabreden.
      Und – im Sinne von «Alltag als Übung» — wir können, wenn wir irgendwo unterwegs sind .. zum Beispiel in der Stadt … einfach «achtsames Gehen» üben; ohne unsere Gehgeschwindigkeit dazu zu verändern, mit einem Mantra oder ohne, und dabei bewusst(er) auf unseren Atem achten .. und unser Körpergewahrsein.
      Das ist in vielen Alltagssituationen möglich.. .. ..


      Noch einmal zur Mantra-Praxis
      Auch das schon erwähnte Mantra: »Gott, ich gebe mich in deine Hände« kann dabei mit dem Atem verbunden werden:
      Gott ~ ich gebe mich ~ in deine ~ Hände.
      Beim Ausatmen „Gott“ .. beim Einatmen „ich gebe mich“ .. Ausatmen: „in deine“ .. Einatmen: „Hände“ .. .. ..


      Zwei weitere Herzens-Mantren :
      • Auf mein Herz hören, der Himmel ist in uns.
      → → Auf mein Herz ~ hören ~ der Himmel ~ ist in uns .. ..
      • Ich vertraue auf die Engel, die mich begleiten
      → → Ich vertraue ~ auf die Engel ~ die mich ~ begleiten .. ..

      Viele Menschen vertrauen heute auf Unterstützung und Begleitung aus der Geistigen Welt. Ein «Herzensmantra» wie das letztere kann besonders für Menschen eine Unterstützung sein, die sehr angstgeprägte innere Anteile haben — und von daher mit jeder Form von Meditation Schwierigkeiten haben. (Eine andere Fassung des Mantras: „die mich beschützen“.)

      Die Gehmeditation – welche Form wir auch für uns finden — hat unterschiedliche Aspekte; sie kann, anders gesagt, auch in verschiedener Weise hilfreich sein.
      Zur Verdeutlichung noch einmal Dürckheim :
      „Für die Gesamthaltung bedeutet Loslassen vor allem den Schwerpunkt aufgeben, der den Menschen oben im Ichkreis zentriert und verhaftet.
      Für den Atem bedeutet es, dass der Akzent sich vom Machen auf das Zulassen, vom Hereinnehmen auf das Hereingeben verlagert und an die Stelle eines hochgestellten, vorwiegenden Brustatems, in dem die Trennung von der rechten Mitte eingefleischt ist, der wesensgemäße Zwerchfellatem tritt.. ..“
      Zu diesem Themenbereich sagt er auch: „Der Schwerpunkt, der das «Personal-in-der-Mitte-sein» bedingt und manifestiert, liegt auch physisch gesehen in der Mitte des Leibes, im «Hara», genauer gesagt im «Beckenraum».. …“ ——

      Gerade westliche Menschen sind überwiegend „im Kopf“ verhaftet .. kopflastig, das Körpergefühl und Körpergewahrsein ist dadurch zu wenig ausgebildet … der Atem – wie beschrieben — ein hochgestellter Brustatem.
      Zu unserem «Hara» haben viele von uns viel zu wenig Verbindung .. ..
      Das Buch »HARA – Die energetische Mitte des Menschen« von Karlfried von Dürckheim ist deshalb auch heute noch ein wegweisendes Werk.
      Darum geht es bei der «Gehmeditation» auch darum, wieder mehr zum eigenen Körpergefühl zu finden, der eigenen Körperbewusstheit und einem dem eigenen Naturell entsprechenden Atem.

      In den Gesprächen-mit-Gott – Wegweisern einer Neuen Spiritualität — wird betont, dass wir »Körper-Geist-Seele—Wesen« sind. Es geht darum, unsere innere Göttlichkeit «zu realisieren» — die Gehmeditation kann ein wertvolles Werkzeug sein, auf dem Weg zu unserem Körper-Geist-Seele—Einklang.

      — Neuer Blick aufs Leben / Kulturkreative Impulse —
      Ein Schreibfehler (2), es muss Karlfried Graf Dürckheim heißen; eine Leseempfehlung: »Der Alltag als Übung« von Dürckheim.


      Ein Gruß an dich, Nightspark
      =)
      ich sag`im „Kleine Seele“ – Thread auch noch mal etwas dazu — komme aber wohl erst in einigen Tagen dazu.. …

      Hallo Jella,
      würde mich freuen, auch von dir wieder zu hören
      :)
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      und Denkens.

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      In Gott sind wir alle eins.
    • .. manchmal gibt`s hier im Forum technische Macken —
      zuletzt konnte Irina ein Lied davon singen :]
      heute hab ich`s mal wieder erlebt — der Text hatte ganz normale Abstände .. wie in den ersten beiden Teilen … doch die Technik baute immer große Abstände `rein.. … ich hab`s korrigiert .. wieder … und wieder.. .. ..
      aber es hatte ein Eigenleben.. .. ..

      so what :) hier noch zwei Videos,
      die für eine eigene Gehmeditation inspirieren können,

      MEDITATION (angeleitete) Gehmeditation



      zwei Gehmeditationen von Marko Pogacnik



      Marko Pogacnik ist ein bekannter Geomant, und Autor

      diese Woche schaffe ich wahrscheinlich nicht mehr oft hereinzuschauen

      lg
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
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    • Gehmeditation
      Eine Übungspraxis für uns westliche Menschen (4)


      Es gibt eine Aussage von dem westlichen Zen-Meister Niklaus Brantschen:
      »Wie ich gehe, so geht es mir;
      wie ich stehe, so steht`s um mich;
      wie ich laufe, so laufen die Dinge bei mir.»
      Diese Aussage kann etwas tiefer hinschauen lassen, worum es bei der Geh-Meditation – und dem «achtsamen Gehen» generell — geht.

      Die, im weitesten Sinne «psycho»logische Seite unserer spirituellen Entwicklung ist vielen im Wesentlichen bewusst.
      Wir entwickeln von Kindheit an ein »Weltbewältigungs-Ego», um anerkannt und geliebt zu werden, und in dieser Welt „wie sie ist“ zurecht zu kommen.
      Ein Weltbewältigungs-Ego, das aus vielfältigsten Bewältigungs- und auch Überlebensstrategien besteht, Unangenehmes zu vermeiden .. Gewünschtes „haben“ zu können .. bei anderen gut auszusehen .. Einfluß zu bekommen .. Schwächen und Verletztheiten zu verstecken etc. etc.
      Ein Weltbewältigungs-Ego, mit dem die meisten Menschen so sehr verschmelzen — dass man/frau irgendwann glaubt: Ich „bin“ das!
      Ein Großteil von uns erleben ja von klein auf auch stärker verletzende, traumatische Erfahrungen — dann entwickeln wir infolge eine Persönlichkeitsstruktur, die aus „verletzten Anteilen“, „Überlebens-Anteilen“ und „gesunden Anteilen“ besteht, wie der Traumatherapeut Franz Ruppert es ausdrückt. ——
      Dann geht es um Verarbeiten und Heilung ... sich bewusst zu machen, dass wir in unserem «Wesens-Selbst», unserer Seele heil und unversehrt sind .. .. und aus dem In-Fühlung-Sein mit der Seele ein neuwerdendes Selbst-SEIN zu entwickeln.

      Wir arbeiten dann also an unseren «inneren Haltungen» – dem Leben und der Welt gegenüber — durch die wir uns immer wieder von unserer Seelen-Fühlung sozusagen abkoppeln. ——
      Wir sind jedoch Körper-Geist-Seele—Wesen.
      Wir haben auch vielfältige «körperliche Haltungen» entwickelt, die einem natürlich-gesunden In-der-Welt-Sein nicht (mehr) entsprechen.
      Dazu nocheinmal der spirituelle Psychologe und Zenmeister Karlfried Graf Dürckheim: „Die rechte Haltung des Menschen ist immer bestimmt durch den «rechten Schwerpunkt». Zu den eingefleischten Fehlhaltungen so vieler Menschen gehört die Verlagerung des Schwerpunktes zu weit nach oben. .. ..“
      Was gemeint ist, wird in einer anderen Aussage deutlich: „Der Japaner hat einen eigenen Begriff für den Raum der richtigen Mitte des Menschen: Hara.
      Das Wort «Hara», vielen von uns durch den Begriff «Harakiri» vertraut, bedeutet wörtlich «Bauch». - Im übertragenen Sinn bedeutet Hara diejenige Gesamtverfassung des Menschen, in der er gelöst vom kleinen Ich — befreit von seinem Herrschaftsanspruch und seiner Schmerzscheu, seinem Sicherungswillen und seinem Dünkel — in der rechten Mitte verankert ist.“ ——
      Hier wird deutlich, dass In-unserer-Mitte-sein – worum es in spirituellen Umfeldern immer geht — nicht nur „innerlich“ in der eigenen Mitte sein (also nicht mehr „Ego“zentriert) bedeutet – sondern dass dies auch eine körperliche Komponente hat.
      „Es ist dies die Mitte, die ihn (d.h. den Menschen) offenhält für die ihn .. verwandelnden, tragenden, formenden und bergenden Kräfte des Seins.. ..“ (Dürckheim)

      Noch einmal Dürckheim: „Jedes Loslassen desjenigen Ichs, das uns in der Verspanntheit festhält, führt eine leibhaftige Veränderung des ganzen Menschen herbei.“
      Hier wird auch die Aussage aus den «Gesprächen mit Gott», dass wir aus Körper, Geist und Seele bestehen, auf tiefere Weise begreiflich —
      noch viel zu viel herrscht auch bei spirituellen Zeitgenossen noch „irgendwo“ die Vorstellung, dass im Grunde „das Geist-Seelische“ wichtig ist .. das „Bewusstsein“ ... – und der Körper, der ist eben „auch da“ .. und „zerfällt“, wenn wir gestorben sind, „dann sowieso“.. ..
      Darum ein letztes Mal Dürckheim: „Das Werden der Person bedeutet keine nur innere, nur geistig-seelische Entwicklung, sondern immer auch Verwirklichung im Leibe.“

      Auch aus dieser Sicht her, können Gehmeditation, achtsames Gehen oder auch achtsames Wandern wertvolle und hilfreiche Praxisformen sein.
      Noch zum Thema Gehmeditation mit einem Mantra:
      Der YOGA-MEISTER Paramahansa Yogananda lehrte u.a. eine Gehmeditation mit dem Mantra «Hong Sau» bzw. «Hong So».
      → → „»Hong« und »So« sind zwei heilige Sanskritworte, die schwingungsmäßig mit dem ein- und ausgehenden Atem in Beziehung stehen. Die wörtliche Übersetzung lautet: »Ich bin Er.« Die geistige Wiederholung von »Hong« beim Einatmen und von »So« beim Ausatmen hat eine außerordentlich beruhigende Wirkung auf den Geist und erleichtert es … dem Schüler, sich bei dieser Übung auf den ein- und ausgehenden Atem zu konzentrieren.“ (Yogananda)
      http://www.spiritwiki.de/w/Gehmeditation
      https://www.lifeandlove.de/Meditations-Anleitung-Yogananda.htm
      Abschließend noch eine Aussage des Neurowissenschaftlers Joe Dispenza, aus seinem Buch »Werde Übernatürlich«:
      „Anfangs praktizieren Sie die Geh-Meditation am besten an einem ruhigen Ort in der Natur, um nicht so leicht abgelenkt zu werden. Je weniger Leute anwesend sind und je weniger um Sie herum los ist, desto leichter ist es, den Fokus beizubehalten.
      Mit zunehmender Praxis und Erfahrung können Sie dann sogar in einem Einkaufszentrum, beim Gassigehen mit dem Hund oder sonstwo in der Öffentlichkeit im Gehen meditieren.“

      — Neuer Blick aufs Leben / Kulturkreative Impulse —
      Noch ein Link: https://meditieren-rocks.de/gehmeditation/

      .. noch ein vierter Teil =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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