Thema: nach innen gehen .. sich zentrieren ...

    • Thema: nach innen gehen .. sich zentrieren ...

      Jojo und Erich haben im Thread :
      gespraechemitgott.net/beitrag912.html

      kürzlich das Thema "der Mitte" angesprochen -

      Zitat Jojo :

      Gibt es denn vielleicht empfehlenswerte Seiten ... wo mehr zu dem Thema "der Mitte" steht?


      Ich bin heute nochmal auf diese GmG-Botschaft gestoßen:

      FANG DAMIT AN, daß du innerlich still bist. Laß die äußere Welt verstummen, damit dir die innere Welt Einsicht gewähren kann. Nach dieser Ein-Sicht trachtest du, doch kannst du sie nicht erlangen, solange du zutiefst mit deiner äußeren Realität beschäftigt bist. Strebe deshalb danach, soviel wie möglich nach innen zu gehen. Und gehst du nicht nach innen, dann komm aus dem Innern, wenn du dich mit der äußeren Welt befaßt. Behalte diesen Grundsatz im Gedächtnis:

      Wenn du nicht nach innen gehst, gehst du leer aus.
      Drück den Satz, wenn du ihn wiederholst, in Ichform aus, um ihn persönlicher zu machen:

      Wenn ich nicht
      nach innen gehe,
      gehe ich
      leer aus.

      Du bist dein ganzes Leben lang leer ausgegangen. Doch das mußt du nicht und mußtest es nie.

      - Gespräche mit Gott 1, Neale Donald Walsch, Seite 77, 78 -


      Sie bezieht sich, wie ich es sehe, auf dieses Thema.

      Euch allen ein schönes WoE,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • RE: Thema: nach innen gehen .. sich zentrieren ...

      Mich würde einmal interessieren, ob und wie viele Leser dies beherzigen oder auch nur dazu in der Lage sind.

      "nach innen gehen" klingt scheinbar sehr einfach. Aber für mich ist es das nicht.
      Ich brauche stets "input", muß mich mit Dingen beschäftigen, muß meinen Kopf beschäftigen.
      Wenn ich still sitzen und versuchen würde, den Gedankenstrom abzustellen, würde ich geradezu Amok laufen. Mit dem Denken aufhören, still zu sein, das gelingt mir nicht nur nicht, sondern ich empfinde bereits den Versuch als unsäglich quälend.

      Geht es Euch auch so?
    • RE: Thema: nach innen gehen .. sich zentrieren ...

      Als ich damit anfing, ging es mir genauso wie Dir. Doch das geht vorbei. Und wenn es dann das erste Mal "still" ist, ist das ein unglaubliches Erlebnis.

      Meine Empfehlung: anfangen - jeden Gedanken der kommt freundlich begrüßen und dann mit dem Satz "schön das du da warst, ich habe jetzt keine Zeit für dich" verabschieden - weitermachen bis Ruhe ist.
      Überfordere Dich am Anfang nicht 2-3 Minuten oder auch weniger reichen!

      Ich möchte diese Zeit der Entspannung nicht mehr missen!

      Hab Geduld und sei gnädig mit Dir!
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • verschiedene Arten von Meditation

      Hallo Mat,

      ich kenne das, was Du beschreibst, auch.
      Mir sagte mal jemand, dass es verschiedene Arten der Meditation gibt.
      Und es gibt Menschen, deren Art der Meditation eher in der Bewegung als in der Ruhe liegt.

      Vielleicht ist Deins ja auch die Bewegung?

      Für mich liegt das Erstrebenswerte der Meditation in einem Gefühl des tiefen Friedens, ich komme sogar manchmal fast an ein Gefühl von "mich auflösen", "grenzenlos werden".

      Das kann mir beim Sport passieren, bei Bewegung in der Natur und auch beim Musikhören.
      Und bevorzugt beim Musikhören in der Natur :] .

      Auch bei tiefer Kommunikation, mit oder ohne Worte.
      Dann wird die äußere Welt stumm.

      Hallo Torsten,

      Deine Worte ermutigen mich, mit meinen Versuchen "in Stille" nicht aufzugeben!

      Herzlicher Gruß an Euch beide,
      Sandra
    • Meditationsformen

      Hallo Sandra,
      vielen Dank für Deine Anerkennung und die Beispiele!

      Zwei der Möglichkeiten die Du beschreibst habe ich auch schon kennengelernt. Zum einen beim Musikhören und bei intensiver Kommunikation. Ich erlebe diese "die äußere Welt wird stumm" auch gelegentlich bei einfachen Arbeiten wie Schneefegen, abwaschen, o.ä., sowie beim Lesen mancher Bücher (GMG war auch dabei).

      Ein Buch über Meditation von Tepperwein (wenn es Dich interessiert kann ich Dir den Titel raussuchen) hat mir den Zugang zur Meditation in Stille eröffnet.

      Als "Zugabe" hatte ich bei Übungen aus diesem Buch zwei sehr intensive Meditationserlebnisse von denen ich später noch einmal in dem Buch "Hardcore Zen" las. Der Autor dieses Buches beschreibt ähnliche Erlebnisse und deutet solche Erfahrungen nach vielen Jahren der Meditation als Ego Erlebnisse.
      Auf jeden Fall war es sehr intensiv.

      Das Meditieren ist bei mir ein beständiger Wandel mit einer Konstanten, der Stille, die "verändert" sich jedoch auch, schwer zu beschreiben.
      Und natürlich dem Äußerlichen "rumsitzen und nichts tun" das immer noch unverändert ist.

      Für mich ist es wichtig das ich mit dem Stillsitzen nichts erreichen will. Wenn ich mich z.B. hinsetze und in die "Stille" will, weil ich glaube ich bräuchte das jetzt, wird das garantiert nichts mit Stille. Bei mir ist Absichtslosigkeit Voraussetzung. Wahrscheinlich auch Vertrauen darein dass das was passiert das "Richtige" sein wird.

      Ein wunderbarer Aspekt den ich zwar nicht verstehe ist das mir die Zeit die ich für das Meditieren nutze nie "fehlt". Es scheint eher so, als wenn ich "mehr" Zeit hätte wenn ich mich regelmäßig hinsetze.

      Zusätzlich nutze ich die Kontemplation, die mir bei "Alltagsproblemen" schon oft wundervolle Lösungsmöglichkeiten eröffnet hat. Dann stelle ich mir vorher eine Frage und vergesse diese dann. Klappt natürlich nicht immer!

      Ich sehe im "Nach innen gehen" ein großes Feld von Möglichkeiten, das sehr individuell verschieden zu erschließen zu sein scheint. Sehr spannend und mittlerweile ja sogar wissentschaftlich anerkannt.

      Herzliche Grüße
      Torsten
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • Original von Torsten
      Ein Buch über Meditation von Tepperwein (wenn es Dich interessiert kann ich Dir den Titel raussuchen) hat mir den Zugang zur Meditation in Stille eröffnet.

      Als "Zugabe" hatte ich bei Übungen aus diesem Buch zwei sehr intensive Meditationserlebnisse von denen ich später noch einmal in dem Buch "Hardcore Zen" las. Der Autor dieses Buches beschreibt ähnliche Erlebnisse und deutet solche Erfahrungen nach vielen Jahren der Meditation als Ego Erlebnisse.


      Hallo Torsten,

      danke für Deine Gedanken.

      Ich habe es schon mit mehreren Büchern probiert. Die Schwierigkeit lag entweder immer an meinem mangelnden Vorstellungsvermögen oder an meiner Ungeduld.
      Du kannst mir gerne den Titel sagen, vielleicht ist es ja das Buch für mich.
      Außerdem will ich auch intensive Meditationserlebnisse haben!! :]

      Was sind denn Ego Erlebnisse???

      Original von Torsten
      Ein wunderbarer Aspekt den ich zwar nicht verstehe ist das mir die Zeit die ich für das Meditieren nutze nie "fehlt". Es scheint eher so, als wenn ich "mehr" Zeit hätte wenn ich mich regelmäßig hinsetze.


      Sowas ähnliches, mir auch unverständlich, passiert mir manchmal auf dem Weg zur Arbeit.
      Ich arbeite dreimal in der Woche nachmittags, da ist es manchmal mittags hektisch mit kochen usw.
      Obwohl ich es immer anders möchte, komme ich oft 10 Minuten später los als geplant.
      Wenn ich während der Fahrt deshalb gestresst bin, wird es immer sehr knapp.
      Wenn ich gelassen bleibe und drauf vertraue, dass alles zu meinem Besten arbeitet, habe ich manchmal das Gefühl ich bin noch rechtzeitiger da, als wenn ich pünktlich loskomme.

      Ein herzlicher Gruß auch an Dich,

      Sandra
    • Ego Erlebnisse

      Hallo Sandra,
      das mit den Ego Erlebnissen wird in "Hardcore Zen" sehr schön erklärt.

      Eine kurze Interpretation meinerseits: das Ego/der Verstand erfreut sich an Erlebnissen während der Meditation, die da sind: Einsein mit dem Universum; das Gefühl der totalen Verbundenheit mit Allem was ist; verlassen des Körpers und wahrnehmen der Welt aus einer fliegenden Sicht; usw.. Der Autor meint das dies alles nur Tricks des Ego/Verstandes sind um uns vom wirklich Wichtigen, dem leben unseres Lebens abzulenken.

      Der Mann hat jahrelang Zen Meditation praktiziert, dabei in Japan eine Zen Schule (ich glaube das hieß Dojo) besucht, bis er sein Erleuchtungserlebnis hatte und ein "Erleuchteter" Diplom bekommen hat. Danach war alles wie vorher, so schreibt er, nur mit Erleuchtung.

      Ich hatte viel Freude an der Lektüre.

      Du schreibst:
      Wenn ich gelassen bleibe und drauf vertraue, dass alles zu meinem Besten arbeitet, habe ich manchmal das Gefühl ich bin noch rechtzeitiger da, als wenn ich pünktlich loskomme.

      Das erlebe ich genauso! "Wenn Du es eilig hast, gehe langsam"

      Wenn ich beim arbeiten so richtig hektisch werde und nichts mehr richtig voran geht (und das merke oder darauf aufmerksam gemacht werde) setze ich mich eine halbe Stunde hin und meditiere. Oft habe ich danach eine "Eingebung/Idee" und plötzlich läuft es rund und ich bin fertig.

      So, morgen geht es früh los und ich gehe jetzt schlafen.

      Herzliche Grüße
      Torsten

      PS. den Titel des Tepperwein Buches suche ich Dir raus.
      PPS. Deine Frage warum mir dieses Forum am Herzen liegt werde ich demnächst beantworten.
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • Original von Torsten
      PS. den Titel des Tepperwein Buches suche ich Dir raus.


      Hallo Torsten,

      ich sage jetzt nur ganz kurz danke für Deine Antwort, bin sehr müde heute Abend.
      Aber dann kannst Du hier in dem Thread nochmal schreiben, wenn Du den Buchtitel weißt.
      Vielleicht ist es auch für andere interessant.

      Hab ein schönes Wochenende!

      Sandra
    • liebe sandra, lieber torsten!

      bei der art der meditation, die ich anwende, geht es um die überwindung des verstandes und somit um die überwindung des egos und des superegos. es geht dabei vor allem um die erreichung eines gedankenfreien zustandes, der durch die verbindung der mutter kundalini und des wahren selbst mit der alles durchdringenden göttlichen kraft im aussen eintritt. dieser zustand bringt frieden und freude.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • RE: Ego Erlebnisse

      Hey Torsten,

      guckst Du noch ab und zu vorbei hier?

      Original von Torsten
      Der Autor meint das dies alles nur Tricks des Ego/Verstandes sind um uns vom wirklich Wichtigen, dem leben unseres Lebens abzulenken.

      Und was meinst Du dazu?


      Lieber Gruß,
      Sandra
    • RE: Ego Erlebnisse

      Hallo Sandra,
      ja, ich bin immer mal wieder hier. Im Moment habe ich viel um zu tun und die geposteten Themen waren nicht für mich.
      Nun zu Deiner zweiten Frage. Diese Erlebnisse sind von einer besonderen Intensität, so dass das wiedererleben wollen zum Selbstzweck vielleicht sogar zur Sucht werden kann. Dann hat das Ego "gewonnen" und das wirkliche, eigene Leben wird zur Nebensache. Man lebt dann für die Meditationserlebnisse und es geht wieder um das "mehr haben wollen"
      Ich scheine für Süchte nicht sehr anfällig zu sein und Wiederholungen hat es nicht gegeben obwohl ich auch diesen Teil des Weges probiert habe.
      Jetzt sehe ich das meditieren als einen Weg der sich mir im Tun zeigt.
      Sobald ich etwas erreichen WILL wird es schwer und die Gedanken kreisen wieder.
      Wenn ich einfach annehme was kommt, sind da auch Augenblicke der absoluten Gedankenstille.
      So sehe ich im Moment auch mein Leben: wenn das "Wollen" zurücktritt entfaltet sich mein Leben zu etwas wundervollem. Es ist ein Weg.
      Vielen Dank für die Frage!
      Ich wünsche Dir ein glückliches , erfülltes und erfolgreiches Leben!
      Herzliche Grüße
      Torsten
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • RE: Ego Erlebnisse

      Hallo lieber Torsten!

      Original von Torsten
      Dann hat das Ego "gewonnen" und das wirkliche, eigene Leben wird zur Nebensache. Man lebt dann für die Meditationserlebnisse und es geht wieder um das "mehr haben wollen"


      Ja, damit kann ich was anfangen.
      Ich habe ein Bild vor Augen... dass man dadurch nicht mehr mit beiden Beinen auf der Erde steht, das Leben nicht mehr eigentlich lebt, nicht mehr in der Lage oder willens ist, das Erlebte ins normale Leben zu integrieren, immer auf der Suche nach dem Kick...abgehoben...
      Meinst Du sowas?

      Original von Torsten
      So sehe ich im Moment auch mein Leben: wenn das "Wollen" zurücktritt entfaltet sich mein Leben zu etwas wundervollem.

      Wie siehst Du da Deine Schöpferkraft?
      Das ist etwas, womit ich immer noch Schwierigkeiten habe: annehmen oder verändern.

      Original von Torsten
      Ich wünsche Dir ein glückliches , erfülltes und erfolgreiches Leben!

      Ich danke Dir von Herzen!
      Das kommt sehr kraftvoll bei mir an und ich nehme den Wunsch sehr gerne entgegen!

      Alle Wünsche von mir an Dich würden nur wie eine schwache Imitation klingen, deshalb wünsche ich Dir erstmal "nur" ein angenehmes, gemütliches Herbstwochenende und hoffe, mich irgendwann mit einem für Dich passenden Wunsch revanchieren zu können!

      Sandra
    • Thema: Schöpferischsein, Schöpfersein

      Wie siehst Du ... Deine Schöpferkraft?
      Das ist etwas, womit ich immer noch Schwierigkeiten habe: annehmen oder verändern.


      Ich möchte Torstens Antwort nicht vorgreifen -

      einfach ein Gedanke von mir - zwischendurch -
      wie ich es von meinen neueren Verstehensprozessen her
      ausdrücken würde.

      Es geht beim Schöpferischsein nicht darum,
      aus dem "kleinen Ich-Willen" heraus etwas zu (er-)schaffen.

      Es geht mehr darum, ein Gespür für die schöpferischen Impulse,
      Handlungs-Impulse aus dem inneren Selbst zu bekommen.

      Die Handlungs-Impulse, die aus dem 'göttlichen Wesenskern'
      heraus kommen.

      Das ist ein Prozess, diese wahrzunehmen.


      Das Thema "die Impulse der Seele wahrzunehmen"
      ist im Grunde das gleiche Thema, wie das hier besprochene:
      gespraechemitgott.net/beitrag814.html

      mit einem Hallo,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • lieber folker!

      ich sehe diese schöpferischen handlungsimpulse als ein handeln in wahrheit und in liebe. wer das handeln in wahrheit und in liebe übt, der handelt richtig im sinne gottes und begeht keine fehler (sünden ). ausserdem findet ein mensch, der in wahrheit und in liebe handelt seine berufung und kann dort schöpferisch tätig sein. was noch hinzukommt, ist, dass ein solcher mensch auch weiss, wer sein wahrer herzenspartner ist. handeln beide herzenspartner in wahrheit und in liebe, so können sie gemeinsam die ewige glückseligkeit finden.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • RE: Ego Erlebnisse

      Guten Abend, liebe Sandra,

      ich habe mich in den letzten Tagen mit Deinen Fragen beschäftigt. Wie ich dieses Jahr lernen durfte bin ich ein Gefühlsmensch. Manches von dem was Du fragst ist für mich auf der Gefühlsebene völlig klar, doch in Worte fassen fällt mir schwer. Danke für Deine Inspiration mich mit diesen Themen zu befassen!

      Original von Torsten
      Dann hat das Ego "gewonnen" und das wirkliche, eigene Leben wird zur Nebensache. Man lebt dann für die Meditationserlebnisse und es geht wieder um das "mehr haben wollen"


      Ja, damit kann ich was anfangen.
      Ich habe ein Bild vor Augen... dass man dadurch nicht mehr mit beiden Beinen auf der Erde steht, das Leben nicht mehr eigentlich lebt, nicht mehr in der Lage oder willens ist, das Erlebte ins normale Leben zu integrieren, immer auf der Suche nach dem Kick...abgehoben...
      Meinst Du sowas?

      Ja, so meinte ich das.

      Original von Torsten
      So sehe ich im Moment auch mein Leben: wenn das "Wollen" zurücktritt entfaltet sich mein Leben zu etwas wundervollem.

      Wie siehst Du da Deine Schöpferkraft?

      Nicht im Ego/Verstand!

      Das ist etwas, womit ich immer noch Schwierigkeiten habe: annehmen oder verändern.

      Ich denke beides, erst annehmen und dann verändern.
      Annehmen, dass alles was man bis zu diesem Augenblick erschaffen hat so sein sollte. Auch und gerade das. was mir nicht gefällt. Vom Großen (zB. den hungernden Kindern, Gewalt auf den Strassen) bis zum Kleinen (eigene Probleme).
      Auch das es mir nicht gefällt will angenommen sein.
      Denn alles das habe ich (mit)erschaffen, wenn auch unbewusst. Und nichts davon ist ohne Sinn. Den zu erkennen oft nicht einfach ist, Und wohl auch nicht unbedingt wichtig. Zumindest bei den großen Problemen.

      Die Welt ist jetzt genau so wie sie sein soll, ohne Fehler. Perfekt eingerichtet für ihre Aufgabe.

      Wenn es dann ums verändern geht, gibt es erstmal 3 Möglichkeiten: 1. von den Anderen erwarten das sie sich verändern; 2. gegen die Mißstände kämpfen; 3. bei sich anfangen mit der Veränderung.

      Da die 1.te Möglichkeit direkt zurück in die Opferrolle führt und die 2.te, wie die Geschichte zeigt, nicht funktioniert bleibt nur die 3.te.

      Wenn ich also der Schöpfer meines Lebens bin und schon immer alles erschaffen habe was ist, stellt sich die Frage: Wozu, was ist der Nutzen den ich von diesen Ergebnissen (eben gerade jenen die mir nicht gefallen) meiner Schöpfung habe?
      Wenn ich mir diese Frage stelle, kann ich etwas über mich und meine unbewussten Absichten lernen. Bei Bedarf diese unbewussten Absichten beleuchten (siehe Tolles "Jetzt") und auflösen. Und dann bewusst neu erschaffen. Auf das die Ergebnisse neue Erkenntnisse ermöglichen.

      Im Grund erschaffe ich immer, nur nicht immer bewusst.

      Alle Wünsche von mir an Dich würden nur wie eine schwache Imitation klingen, deshalb wünsche ich Dir erstmal "nur" ein angenehmes, gemütliches Herbstwochenende und hoffe, mich irgendwann mit einem für Dich passenden Wunsch revanchieren zu können!

      Sandra[/quote]

      Ich danke Dir!

      Herzliche Grüße
      Torsten
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • .. verschiedene Themen ...

      Ich möchte zum Thread-Thema :

      “nach innen gehen .. sich zentrieren”
      noch diese Text - Meditation hereinbringen.

      Die Antworten auf deine Fragen

      - Textmeditation frei nach dem Heilerengel/Erzengel Rafael -

      Du bist auf deinem Weg der Bewusstwerdung.
      Die Antworten auf all deine Fragen
      kommen mit der Zeit immer klarer aus dir selbst.

      Fühle immer wieder in dich hinein - spüre,
      dass die Gegenwart dir jede Frage beantwortet -
      einfach deswegen, weil du still geworden bist.
      Je stiller du bist, umso klarer sind die Antworten.

      In der Stille kannst du erkennen und unterscheiden,
      was äußere Bewegung ist .. Bewegung, die durch deine
      Gedanken kommt oder, weil du emotional gewesen bist ...
      Bewegungen, die durch dein äußeres Ich hervorgerufen wurden.

      Durch die Einkehr in Dich erkennst du, wann du
      die göttliche Quelle mit dem Äußeren verwechselst.
      In der Gegenwart bist du ruhend in dir selbst. Zentriert.
      Die Freude und die Kraft kommt aus der Gegenwart.

      Durch die Kraft der Gegenwart fühlst du
      und empfängst du aus deiner Göttlichkeit,
      was in der jeweiligen Situation stimmig ist.
      So wirst du wissen, dir sicher sein, was zu tun ist.


      - »Gott kennt viele Wege« – Kulturarbeit -
      Die Textmeditation wurde frei nach Gedanken aus einer von
      B. Lukács empfangenen Botschaft des Erzengels Rafael komponiert.
      Lesehinweis: »Erzengel Raffael spricht, 1 und 2« von Boris Lukács.
      Die Bücher sind empfehlenswert, von hoher Übermittlungs-Echtheit.


      Lieber Erich,

      Original von erich_leuthner
      ich sehe diese schöpferischen handlungsimpulse als ein handeln in wahrheit und in liebe.


      Ja, das sehe ich auch so.

      Original von erich_leuthner
      wer das handeln in wahrheit und in liebe übt, der handelt richtig im sinne gottes und begeht keine fehler (sünden ).


      Dein Beitrag hat mich angeregt, statt der alten Begriffe "Fehler" und "Sünden" einmal nach Wegen zu suchen, die Dinge auszudrücken, wie ich es von meinem Verständnis her sagen würde -

      und wie es von der Neuen Spiritualität her gesagt werden könnte:
      entfremdetes Verhalten, Verhalten nicht im Einklang
      mit dem inneren Wesen,
      herzensentfremdetes Verhalten,
      leidschaffendes und leidzufügendes entfremdetes Verhalten.

      Original von erich_leuthner
      was noch hinzukommt, ist, dass ein solcher mensch auch weiss, wer sein wahrer herzenspartner ist.


      .. hmm ...

      mein Gedanke dazu, ich glaube nicht, dass es nur einen
      bzw. einen möglichen Herzenspartner gibt ...

      aber ich kann mir vorstellen, halte es für wahrscheinlich, dass es so etwas wie "SeelenVerabredungen" gibt -

      und wer nicht in seiner Mitte ist .. dem kann einiges entgehen ...

      gruss*, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • lieber torsten!

      ich bin der überzeugung, dass die welt so wie sie ist nicht perfekt ist, denn wäre sie für mich perfekt, würde ich nicht versuchen etwas an ihr zu ändern. für mich gibt es zuviel leid auf der welt, zuviel zerstörerisches und selbstzerstörerisches und zuviel negativität in den menschen selbst. perfekt ist für mich die welt, wenn in allen menschen frieden herrscht, denn dann herrscht auch frieden auf der erde.

      deshalb habe ich mich selbst verändert, um den menschen zu zeigen, dass es auch anders geht. deshalb schreibe ich meine sicht der dinge in diversen diskussionsforen in der hoffnung, dass einige menschen meine sicht der dinge beziehungsweise einen teil davon zu ihrer sicht der dinge machen.

      lieber folker!

      danke für deine vorschläge wie wir fehler und sünden der heutigen spiritualität besser angepasst ausdrücken können.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • Lieber Erich,
      ich meine nicht perfekt im Sinne von nicht zu verbessern, ich meine perfekt für den Zweck/Sinn für den sie geschaffen wurde. Und dieser Sinn ist nach meinem Verständnis die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, nicht nur persönlich sondern auch global. Ohne Leid, negatives, zerstörerisches und selbstzerstörerische Anteile hätte es zB. für Dich keinen Grund zur Veränderung gegeben.
      Ich denke das erst die Menschen ihre "negativen" Anteile erkennen und heilen sollen, damit dann die Erde/Gaia folgt.

      Und das ist selbstverständlich nur meine Sicht, die nicht nach Allgemeingültigkeit verlangt. Für mich ist sie der Antrieb weiter zu gehen und mich mit meinen Schatten zu befassen! Ich denke es kommt auf jeden Einzelnen an und jeder wird seinen Weg finden und gehen.

      Herzliche Grüße
      Torsten
      Jede Verallgemeinerung ist falsch, einschließlich dieser.
    • lieber torsten!

      ich verstehe deine sicht der dinge, sie ist auch die von neale.

      allerdings ist mir diese welt zu negativ, um daran zu glauben, dass diese negativität im sinne gottes ist. vielmehr bin ich der überzeugung, dass gott will, dass wir glücklich sind. da braucht nichts und niemand zu wachsen, wenn wir im vorhinein wüssten, dass wir nichts anderes sind als wahrheit und liebe.

      diese wahrheit und diese liebe können wir einzig und allein in unseren herzen finden. erst dort werden wir uns gewahr, weshalb ich der überzeugung bin, dass all die negativität auf dieser welt nicht von gott stammt, sondern erst durch die menschen erschaffen wurde, ganz egal ob es jetzt freier wille oder unfreier wille ist.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.

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