Was mir schon lange unklar ist

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    • Was mir schon lange unklar ist

      Hallo an alle,

      seit Jahren begleiten mich die GmG Bücher und noch nie habe ich innerlich so gejubelt und soviele Fragen beantwortet bekommen wie beim Lesen dieser großartigen Worte. Trotzdem gibt es einige Dinge, auf die ich durch die Bücher keine Antwort finde.
      Ich stelle hier mal meine wichtigste Frage:

      "Gott" stellt in den Büchern ganz klar, dass es keine Fehler gibt, dass es nur Dinge gibt die dienlich oder weniger dienlich sind, dass es Umwege oder direkte Wege gibt, dass das Ziel jedoch für alle und immer gleich ist.
      Wenn also nichts, was mir passiert, wirklich schlimm ist, wieso gibt es dann zu allen Menschheitszeiten Hilfe, z.B. in Form dieser GmG Bücher?
      Wenn alles planmäßig läuft, wir also nur "draußen zum Spielen" sind und es Gott egal ist, was wir gerade spielen, dann dürfte doch niemand um Hilfe rufen, bzw. Gott könnte es egal sein ob wir um Hilfe rufen.

      Die Tatsache, dass offenbar Hilfe für uns nötig ist in Form von Lehrern, Büchern etc. drängt mir den Gedanken auf, dass doch dann irgendwo in dem Spiel etwas nicht planmäßig läuft.

      Ich hoffe, jemand versteht meine Gedanken und kann mir mit Klärung helfen.

      Viele Grüße von
      Sandra
    • lieber tusk!

      die frage, die ich mir stelle ist ob es wiklich gottes plan ist so wie wir spielen, denn mit und in gott sind wir, wenn wir aus unseren herzen agieren, denn dann sind wir gott nahe. ich plädiere deshalb für zwei richtungen, die zerstörerische und selbstzerstörerische geprägt durch ängste und die verbindende geprägt durch liebe. wählen wir die verbindende richtung, so sind wir mit und in gott, wählen wir die zerstörerische und selbstzerstörerische richtung, so wählen wir die hölle auf erden. die frage ist allerdings ob wir die wahl haben, oder ob nicht alles vorgegeben ist. ist unser wille frei oder unfrei? ich befürworte zweiteres, solange wir den zerstörerischen, ja selbstzerstörerischen weg wählen sind wir unfrei. aber ich glaube nicht, das dieser weg von gott gesteuert wird, sondern von wesen ohne geist und seele und von mangelhaftem lichte. sind wir jedoch im herzen, so sind wir frei in unserem willen. und können tun was sowohl gottes wille als auch unser wille ist.

      weil der mensch, solange er im verstand verhaftet ist, nicht frei in seinem willen ist, ist er auch ohne schuld, weswegen alle taten und untaten zu verzeihen sind. gelingt ihm allerdings die einkehr in sein herz, was einzig und allein der einsicht unterliegt, dass man bisher den falschen weg gegangen ist, so schaffen wir die rückführung zu gott und entkommen unserer eigenen hölle und können ein glückliches leben führen.

      die bücher und die lehrer sind nur eine krücke für diejenigen, die nicht von sich selbst aus in ihre mitte finden.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • RE: Was mir schon lange unklar ist

      Original von tusk
      Hallo an alle,

      seit Jahren begleiten mich die GmG Bücher und noch nie habe ich innerlich so gejubelt und soviele Fragen beantwortet bekommen wie beim Lesen dieser großartigen Worte. Trotzdem gibt es einige Dinge, auf die ich durch die Bücher keine Antwort finde.
      Ich stelle hier mal meine wichtigste Frage:

      "Gott" stellt in den Büchern ganz klar, dass es keine Fehler gibt, dass es nur Dinge gibt die dienlich oder weniger dienlich sind, dass es Umwege oder direkte Wege gibt, dass das Ziel jedoch für alle und immer gleich ist.
      Wenn also nichts, was mir passiert, wirklich schlimm ist, wieso gibt es dann zu allen Menschheitszeiten Hilfe, z.B. in Form dieser GmG Bücher?
      Wenn alles planmäßig läuft, wir also nur "draußen zum Spielen" sind und es Gott egal ist, was wir gerade spielen, dann dürfte doch niemand um Hilfe rufen, bzw. Gott könnte es egal sein ob wir um Hilfe rufen.

      Die Tatsache, dass offenbar Hilfe für uns nötig ist in Form von Lehrern, Büchern etc. drängt mir den Gedanken auf, dass doch dann irgendwo in dem Spiel etwas nicht planmäßig läuft.

      Ich hoffe, jemand versteht meine Gedanken und kann mir mit Klärung helfen.

      Viele Grüße von
      Sandra





      Hallo Sandra,

      hier läuft alles nach Plan, so etwas wie "Planloses Spiel" gibt es nicht. Die kleinen Hilfen, wie z.b Bücher oder Botschaften, sind ja auch nicht für "alle Göttlichen Teile" gedacht, sondern nur für diejenigen, bei denen auf dem "Spielplan" - "Aufwachen" steht. Und ob und wann es für "Dich" Zeit ist aufzuwachen, darauf hast Du "als Person" keinen Einfluss. Wobei man hier auch wieder im Hinterkopf behalten sollte, das es so etwas wie "Zeit" nur in der Dualität gibt und diese Dualität wird auch weiterhin auf "anderen Ebenen" existieren. Es sei denn, Du (ES) hat sein EIGENES SPIEL durchschaut.

      Liebe Grüsse,
      Das Licht
    • RE: Was mir schon lange unklar ist

      Liebe Sandra,

      deine Frage ist natürlich sehr berechtigt. Aber auch hier kommt es wieder auf die Sichtweise (Standpunkt) des Betrachters an.

      Ich habe schon an vielen anderen Stellen Erklärungen dazu abgegeben. Z.B. einen Würfel den 6 Personen auf sechs unterschiedliche Weisen beschreiben, da jeder eine andere Würfelzahl von seinem Standpunkt aus sieht. Und doch beschreiben alle ein und das Selbe. – Einen Würfel.

      Zitat:
      seit Jahren begleiten mich die GmG Bücher und noch nie habe ich innerlich so gejubelt und soviele Fragen beantwortet bekommen wie beim Lesen dieser großartigen Worte. Trotzdem gibt es einige Dinge, auf die ich durch die Bücher keine Antwort finde.

      Das Buch ist eine große Hilfe, aber nicht die absolute „ENDLÖSUNG“. Es werden sehr viele Fragen beantwortet. Und das geschieht auf eine sehr geschickte Art und Weise. Im Grunde gibt man sich selbst die Antwort. Und du wirst feststellen, dass beim mehrmaligen Lesen immer mehr und tief greifender die Fragen beantwortet werden. Du wirst in den Büchern immer wieder auf gewisse Fragen Antworten finden. Aber auf „ALLES“ ist wohl ein bisschen zu hoch gegriffen. ALLES ist in Dir. Aber niemals in einem Buch. In dir kannst du ALLES beantworten.

      Zitat:
      Ich stelle hier mal meine wichtigste Frage:"Gott" stellt in den Büchern ganz klar, dass es keine Fehler gibt, dass es nur Dinge gibt die dienlich oder weniger dienlich sind, dass es Umwege oder direkte Wege gibt, dass das Ziel jedoch für alle und immer gleich ist.

      Das hast du sehr gut wiedergegeben. Wir gehen so gesehen alle in die gleiche Richtung, obwohl einige in die entgegengesetzte Richtung gehen. Im ersten Moment erscheint uns das wiedersprüchig zu erscheinen. Doch wenn wir es aus der Ferne betrachten (also mit ein wenig Abstand), erkennen wir, dass die Erde rund ist, und man im Grunde gar nicht geradeaus geht.
      Ich hoffe du verstehst, worauf ich hinaus will !?!
      Vieles erscheint anders, als es tatsächlich ist. Aber wenn man es nur aus einer Lage (Sichtweise) betrachtet, hat man dieses verkehrte (unvollkommene) Bild. – Erinnere dich an den Würfel.

      Zitat:
      Wenn also nichts, was mir passiert, wirklich schlimm ist, wieso gibt es dann zu allen Menschheitszeiten Hilfe, z.B. in Form dieser GmG Bücher?

      Jetzt wird es kompliziert. Aber ich versuche es trotzdem.
      Ob etwas schlimm ist oder nicht, legen wir selber fest. Das kann man im Übrigen besonders gut bei kleinen Kindern beobachten. Wenn kleine Kinder zum Beispiel hinfallen, ist das erste der Blick zu den Eltern. Und an der Reaktion der Eltern erlernt das Kind die Reaktion auf solch eine Situation. Verhalten sich die Eltern erschrocken mit entsetzten Gesichtern, so fängt das Kind an zu weinen, da es jetzt weiß, dass etwas Schlimmes passiert ist. Bleiben sie aber gelassen und lachen eventuell sogar darüber, steht das Kind auf und fängt selbst an zu lachen und spielt weiter.
      Also wir selbst legen die Bedeutung der Situation fest. Wenn wir sagen, es gibt nichts Schlimmes, so empfinden wir auch nichts als schlimm.
      Jetzt zum Thema Hilfe. Gott ist alles was ist. Um sich aber selbst zu erfahren, muss es etwas geben, was er nicht ist. Aber das wiederum kann nicht existieren. So hat Gott die Illusion des nicht Gott seins erschaffen. Wir Leben jetzt in dieser Illusion, die sowohl das Göttliche als auch das nicht Göttliche (Teufel), beinhaltet. Wir sollen hier zu unserer eigenen Göttlichkeit zurückfinden. Allerdings haben wir den Blick dafür verloren und gefallen am nicht Göttlichen gefunden. Somit sind wir in einer Endlosschleife (Programmierfehler) gelandet. Um aus solch einer Schleife wieder raus zu kommen, bedarf es eben der Hilfe von außen.

      Ich hoffe mit dieser bildhaften Umschreibung die Frage verständlich erklärt zu haben.

      Zitat:
      Wenn alles planmäßig läuft, wir also nur "draußen zum Spielen" sind und es Gott egal ist, was wir gerade spielen, dann dürfte doch niemand um Hilfe rufen, bzw. Gott könnte es egal sein ob wir um Hilfe rufen.

      Also im Grunde läuft alles nach Plan. Was eventuell ins Stocken gerät wird einfach wieder angestupst. Egal ist es Gott natürlich nicht. Wer nach ihm ruft, wird auch erhört (wenn er denn hören kann). Mann kann Gott nur durch sein Herz empfangen. So wie Erich es immer wieder schön betont. Wir können auf dem Pfad des Göttlichen aus der Illusion geführt werden. Der „Teufel“ ist die Endlosschleife. (Bildlich ausgedrückt)

      Zitat:
      Die Tatsache, dass offenbar Hilfe für uns nötig ist in Form von Lehrern, Büchern etc. drängt mir den Gedanken auf, dass doch dann irgendwo in dem Spiel etwas nicht planmäßig läuft.

      Das kann man wieder so oder so betrachten. Das Spiel läuft vielleicht nicht so wie am Anfang gedacht, aber es läuft. Es reguliert sich von selbst (so wie das Leben). Im Grunde hat es lediglich Auswirkungen auf die „Zeit“, die wiederum gar nicht existiert, da sie ja auch zu den Illusionen gehört.

      Zitat:
      Ich hoffe, jemand versteht meine Gedanken und kann mir mit Klärung helfen.

      Deine Gedanken kann ich sehr gut verstehen. Aber um das „GANZE“ zu überblicken kann man nicht nur von einem Standpunkt aus alles betrachten. Du musst dich „bewegen“ und aus allen Richtungen schauen.
      Vielleicht konnte ich ja etwas LICHT ins Dunkel bringen???

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • RE: Was mir schon lange unklar ist

      Lieber Erich, liebes Licht, lieber Gotteshelfer,

      vielen Dank für Eure Antworten und Erläuterungen.

      Erich, Du schreibst "die bücher und die lehrer sind nur eine krücke für diejenigen, die nicht von sich selbst aus in ihre mitte finden".
      Ist es nicht egal, ob ich in meine Mitte finde?

      Das Licht, Du schreibst von göttlichen Teilen, auf deren Spielplan "aufwachen" steht.
      Wieso muss man denn aufwachen?

      Jo, vielen Dank für Deine detaillierte Antwort.
      Du schreibst das Spiel läuft vielleicht nicht so wie am Anfang gedacht, aber es läuft.
      Wie war es denn am Anfang gedacht?

      Meine Gegenfragen an Euch sind nicht im Sinne von "Nee, glaub ich Dir nicht" gemeint sondern als tiefer Wunsch, eine (für mich) Ungereimtheit zu verstehen. Als Bitte an Euch oder an Gott, es mir nochmal zu erklären.

      Laut GmG ist es doch so, dass ich mich bewusst für jede neue Inkarnation entscheide. Ich stimme hierbei zu, an die Dualität und an Zeit und Raum zu glauben; ich erkläre mich bereit, alles zu vergessen was ich jemals war, damit ich mich als vollkommen neuen Aspekt erfahren kann.
      Und so ist es ja anscheinend gewollt, denn nur so erlebe ich, was ich alles nicht bin und kann mich für das entscheiden, was ich sein möchte (die höchste Vision meiner Selbst).
      Soweit die Theorie.
      Ich verstehe nicht, wieso dann fremde Hilfen da sind, die mich dran erinnern, wer ich in Wirklichkeit bin. Wieso -wenn mir dieses Wissen von außen zukommt - trage ich es denn nicht bewusst von Anfang an in mir sondern vergesse es erst mal? Und mit dem Erinnern fängt ja erst die mühsame Arbeit an.
      Jo, wie war es denn ursprünglich gedacht?

      Oh je, ich schreibe wahrscheinlich voll aus dem Egobewusstsein heraus, denn die Seele kennt den Ausdruck "mühsame Arbeit" bestimmt gar nicht.
      Ich merke auch beim Schreiben, wie sehr mich dieses Thema aufwühlt, fast an den Rand der Verzweiflung bringt.
      Weiß noch nicht warum.

      Ich hoffe meine Worte sind nicht zu verworren. Ich selbst hab ein bisschen das Gefühl von vielen Knoten im Kopf die sich immer enger ziehen, je mehr ich sie entwirren will.

      Bin sehr dankbar für weitere Antworten und Entwirrungen!
      Herzlichst,

      Sandra

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tusk ()

    • liebe sandra!

      es ist nicht egal ob du in deine mitte findest oder nicht. denn das ziel ist immer die rückführung zur wahrheit und liebe, welche voraussetzung ist zum eintritt in den jenseitigen himmel. ansonsten inkarnierst du immer wieder ohne in den jenseitigen himmel eingekehrt zu sein mit all den fehlern und mängeln die du im laufe vieler leben zusammengetragen hast, und der weg zurück zu gott wird immer schwieriger, wobei das zerstörerische und selbstzerstörerische elment immer mehr vom verbindenden weg abkommt.

      das vegessen des weges ist eine sache des lernens mit dem verstand. je mehr wissen wir uns aneigenen, desto weiter gerät der richtige weg aus der erinnerung, denn wissen ist macht, und macht schürt die angst, was das gegenteil von liebe bewirkt. trotzdem ist es auch eine sache des verstandes auf den rechten weg zurückzufinden, und zwar durch die einsicht, denn selbsterkennung ist der erste weg zur besserung. wir sagen zwar immer aus fehlern lernen wir, doch wie häufig begehen wir doch ein und dieselben fehler immer und immer wieder bis wir schliesslich doch lernen, wenn wir uns selbst genug gestraft haben.

      wohl fühlen und glücklich sind wir einzig und allein in unserer mitte. und dorthin müssen wir finden. ich habe z.B. in meine mitte durch meditation gefunden, andere gehen einen anderen weg, aber das ziel ist immer dasselbe.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • Hallo Sandra,

      Du schriebst:
      Das Licht, Du schreibst von göttlichen Teilen, auf deren Spielplan "aufwachen" steht.
      Wieso muss man denn aufwachen?


      Das "Göttliche Spiel" mit sich Selbst, beinhaltet ja ix beliebige "Spielvarianten".
      Das "Aufwachen" ist somit eine unter vielen und ist bestimmt nicht "wichtiger" als jede andere Spielvariante, wie z.b Äpfelpflücken oder in irgend einem Verein eine Tätigkeit nach zu gehen.
      Aufwachen zu "müssen", tut man bestimmt nicht. Und "ich denke" auch nicht, das es der Quelle wichtig ist, das alle "seine Teile" aufwachen. Es ist halt nur eine Variante des "Göttlichen Spieles" unter vielen anderen. Die Quelle kann es sich locker leisten nur sehr wenige "abgespaltene Teile" seiner selbst, zu erwecken. In Wahrheit gibt es ja überhaupt keine "anderen Teile", denn es ist ja egal wieviele "Teile" auch immer erscheinen mögen, es bleibt immer nur "Das Eine Selbst", scheinbar erscheinend als "Vielfalt".

      Liebe Grüsse,
      Das Licht
    • Verwirrtheit durch „scheinbare“ Paradoxien“

      Liebe Sandra,

      so wie es dir geht, ergeht es vielen. Das liegt daran, dass man vor „scheinbaren“ Paradoxien steht. Es ist wirklich nicht einfach immer eine plausible Erklärung zu finden. Paradoxien sind paradox und nicht existent. Sie zu lösen ist eine unserer „Aufgaben“.

      Und hier siehst du schon das erste Paradoxon. Im Grunde gibt es keine Aufgaben, die wir (für Gott) zu lösen haben. Aber trotzdem haben wir es zu unserer Aufgabe gemacht.

      Es ist, wie du schon sagst, nicht nötig in der Mitte zu leben. Aber wir haben es zu einem unserer Ziele gemacht.

      Und du musst auch nicht aus dem „Dornröschenschlaf“ aufwachen, aber wir haben auch das als Ziel gewählt.

      Gottes Plan war es sich zu erfahren, aber wie, dafür hatte er keinen Plan. Wie kann er sich erkennen? - Nur wenn es was anderes außer ihn gibt. Aber außer ihm gab und gibt es nichts. So hat er die Illusion mit den Gegensätzlichkeiten (Dualität) erschaffen. Die eine Hälfte soll ihm ähnlich sein (göttliche Teil), die Andere soll den nicht göttlichen Teil zum Ausdruck bringen. (Aber alles ist Gott selbst). Auch hier haben wir schon ein Paradox.
      Gott ist Alles. Aber eigentlich soll nur die eine Hälfte Gott ausdrücken. Daher bin ich hingegangen und habe differenzierte Bezeichnungen gewählt, denn Gott ist ja nicht gleich Gott. – Da kommt der Mathematiker bei mir durch.
      So sage ich der Übergott oder die Quelle ist alles was ist, und was nicht ist. Also die Quelle ist Gott und der „Teufel“, salopp ausgedrückt. Und Gott ist der eine Teil der Dualität.

      Und jetzt können wir die Beobachtungen schon von zwei Seiten betrachten. Für die Quelle ist es im Grunde egal was mit uns ist, passiert usw. Aber für Gott geht es darum, dass wir ihn erkennen. Siehst du wie ich das Paradoxon durch die neue Definition aufgelöst habe. Man stelle logische Beziehungen zueinander auf und definiere eindeutig.

      Und hier siehst du schon das erste Paradoxon. Im Grunde gibt es keine Aufgaben, die wir (für Gott-im Sinne von der Quelle) zu lösen haben. Aber trotzdem haben wir es zu unserer Aufgabe (von Gott) gemacht.

      Ein weiteres Beispiel: Die Ameise ist klein
      Diese Aussage ist nichts aussagend. Man kann den Inhalt weder bejahen noch verneinen, da der Bezug fehlt.
      Nehme ich den Bezug zur Größe des Menschen, so stimmt die Aussage. Beziehe ich mich aber auf eine Blattlaus, so ist die Aussage falsch.

      Ich hoffe, du konntest mir bisher folgen.

      Zitat:
      Laut GmG ist es doch so, dass ich mich bewusst für jede neue Inkarnation entscheide. Ich stimme hierbei zu, an die Dualität und an Zeit und Raum zu glauben; ich erkläre mich bereit, alles zu vergessen was ich jemals war, damit ich mich als vollkommen neuen Aspekt erfahren kann.

      Genauso hat Neal das geschrieben bzw. beschrieben. Und so macht es für mich und wahrscheinlich auch viele andere Sinn. Aber geplant war es so, dass wir das nur vorübergehend leben. Wir sollten uns später wieder erinnern, wer wir wirklich sind. Aber scheinbar ist hier etwas schief gelaufen. Wenn wir jetzt meinten, da Gott ja das Gute ist, und das Gute „mächtiger“ ist als der „Teufel“, so haben wir uns geirrt. Die Quelle unterscheidet nämlich nicht zwischen Gut und Böse. Energetisch gesehen stehen hier zwei gleich starke Energien gegenüber. Diese Energien sind bestrebt immer das Gleichgewicht zu wahren. Jetzt sind über Jahre die Menschen zum Entschluss gekommen, dass die „böse“ Seite beseitigt werden muss. Das funktioniert aber nicht so. Man muss diese Seite als eine Option bewahren (das heißt darum wissen, aber nicht leben). Je mehr wir gegen das „Böse“ kämpfen, desto mehr gewinnt es an „Macht“. Und genau diese Macht bekommen wir zu Zeit zu spüren. Dadurch ist es zu einem Ungleichgewicht gekommen. Vieles wird wie von einem Strudel in die Tiefe des „Bösen“ gesogen.
      Das gehörte nicht zu Gottes Plan. Daher hat Gott diese Hilfskrücken (wie Erich zu sagen pflegt) geschaffen. Es dient lediglich die Energien wieder ins Lot zu bringen.

      Zitat:
      Und so ist es ja anscheinend gewollt, denn nur so erlebe ich, was ich alles nicht bin und kann mich für das entscheiden, was ich sein möchte (die höchste Vision meiner Selbst).Soweit die Theorie.

      Ist doch ein wunderschöner Plan, oder etwa nicht? - Du bist dein eigener Schöpfer.

      Zitat:
      Ich verstehe nicht, wieso dann fremde Hilfen da sind, die mich dran erinnern, wer ich in Wirklichkeit bin.

      Durch das Ungleichgewicht ist das Erinnern (oder Aufwachen, wie das Licht zu sagen pflegt) erschwert worden. Normal sollte es aus einem selbst heraus wachsen.

      Zitat:
      Wieso -wenn mir dieses Wissen von außen zukommt - trage ich es denn nicht bewusst von Anfang an in mir sondern vergesse es erst mal? Und mit dem Erinnern fängt ja erst die mühsame Arbeit an.
      Jo, wie war es denn ursprünglich gedacht?


      Genau so war es gedacht. Du vergisst Alles. Du machst Erfahrungen und wächst an diesen, bis du erkennst, dass du dein eigener Schöpfer bist.

      Ich hoffe wieder etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Hallo Erich, das Licht und Gotteshelfer!

      Schön, dass Ihr mich in meinem Gedankenchaos nicht aufgegeben habt.
      Danke für Eure Antworten.

      Ja, es ist mir wichtig meine Mitte zu finden und ja, es ist mir wichtig aufzuwachen. Vielen Dank für Eure interessanten, wichtigen und inspirierenden Gedanken dazu, Erich und das Licht.
      Mich ärgert halt die Einstellung von Gott ( :D), der einerseits immer wieder betont dass es kein Muss gibt, dass alles in Ordnung ist wie es ist, dass alle Wege zum Ziel führen, der uns aber andererseits die sogenannten Krücken gibt die uns aus dem Dilemma helfen sollen. Warum gibt es denn erst ein Dilemma? Warum ändern wir nicht die Spielregeln?

      Mir ist bewusst, dass ein Teil von mir das Spiel unfair findet: man findet sich ohne Erinnerung im Spiel wieder und die Spielregeln findet man vielleicht im Laufe des Lebens heraus. Oder auch nicht. Falls nicht ist aber auch nicht schlimm. Jedenfalls gemessen an der Ewigkeit. Und wenn "Ich" noch so verzweifelt bin, meine Seele kennt keine Verzweiflung.
      Das gibt mir JETZT leider keinen Trost. Grrrrr...!

      Ich habe bei der Auseinandersetzung mit dem Thema gemerkt, dass ich bis vor meinem Eintrag hier im Forum nicht nur keine Antwort auf meine ursprüngliche Frage hatte ("Warum ist überhaupt Hilfe nötig?"), sondern auch in totalem Unfrieden mit dieser Ungereimtheit war.
      Jo, beim Lesen Deiner Erläuterungen sind mir richtige Felsbrocken vom Herzen gefallen, ich habe gemerkt wie ich mich für diese Sichtweise öffnen kann und Frieden finde. Und das Geknote in meinem Kopf hat sich spürbar entwirrt. Nur so ergibt alles einen Sinn. Auch für mich persönlich mit "meinem" Dilemma ;) (Ach, dieses mühsame Leben...).
      Vielleicht ist es mir gelungen, ein bisschen die Position zu ändern und jetzt sehe ich das Ganze aus einem etwas anderen Blickwinkel.
      Ich werde Deine Worte noch oft lesen und sacken lassen.

      Seid alle drei herzlich gedrückt von mir!
      Sandra

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tusk ()

    • RE: Was mir schon lange unklar ist

      Liebe Sandra,

      schön dass wir dir neue Impulse geben konnten, die dir weiter helfen. Wie auch schon an anderer Stelle erklärt, kann dir niemand anderes als du selbst helfen.
      Jeder ist sein eigener Schöpfer und du kannst nur die Erfahrungen anderer nutzen, wenn du es selbst zulässt. Und das wiederum funktioniert nur, wenn du dich auf Andere einlassen kannst.

      Wenn man sich auf andere einlässt, muss man sich öffnen. Das birgt natürlich auch das Risiko, verletzt zu werden und an die „falschen“ Leute zu geraten. Aber jeder hat ein sehr gutes „Barometer“ mitbekommen. Erich spricht ja immer wieder davon. Das Herz.

      Und in der Tat ist das Herz „zuverlässiger“, als der Verstand. Lese und beobachte mit dem Herzen, aber nutze auch ruhig deinen Verstand. Im Zweifelsfall würde ich aber immer dem Herzen mehr Bedeutung und Beachtung schenken als dem Verstand. Auch das ist nur ein Rat von mir, den du selbst überprüfen solltest. Vertrauen (auf den Verstand) ist gut, aber Kontrolle (mit dem Herzen) ist besser.

      Zitat:
      Ja, es ist mir wichtig meine Mitte zu finden und ja, es ist mir wichtig aufzuwachen. Vielen Dank für Eure interessanten Gedanken dazu. Mich ärgert halt die Einstellung von Gott ( ), der einerseits immer wieder betont dass es kein Muss gibt, dass alles in Ordnung ist wie es ist, dass alle Wege zum Ziel führen, der uns aber andererseits die sogenannten Krücken gibt die uns aus dem Dilemma helfen sollen. Warum gibt es denn erst ein Dilemma? Warum ändern wir nicht die Spielregeln?

      Jedes Dilemma ist „Hausgemacht“. Jede Situation ist zu über 90% selbst herbeigeführt. Auch die Spielregeln stammen zum größten Teil von uns selbst. Also eigentlich dürften wir uns nicht beschweren. Das Problem ist jedoch zu erkennen, dass es so ist.
      Wenn du das schaffst, gibt es für dich kein Dilemma mehr. Und die Spielregeln kannst du für dich ändern. Dass du auch für andere diese Spielregeln änderst ist unmöglich. Jeder kann nur sich selbst ändern. Wenn du als Vorbild lebst, und andere erkennen, dass deine Spielregeln die Besseren sind, so werden diese Menschen deine Spielregeln als die ihrigen akzeptieren und danach leben. Also lebe ein vorbildliches Leben! – Und du trägst viel für die neue zukünftige Ära bei.

      Zitat:
      Mir ist bewusst, dass ein Teil von mir das Spiel unfair findet: man findet sich ohne Erinnerung im Spiel wieder und die Spielregeln findet man vielleicht im Laufe des Lebens heraus. Oder auch nicht. Falls nicht ist aber auch nicht schlimm. Jedenfalls gemessen an der Ewigkeit. Und wenn "Ich" noch so verzweifelt bin, meine Seele kennt keine Verzweiflung. Das gibt mir JETZT leider keinen Trost. Grrrrr...!

      Was findest du an diesem Spiel genau unfair? – Die Spielregel war dir vorher bekannt. Alle Erinnerungen werden vor Spielbeginn gelöscht.
      Was quält dich und treibt dich in die Verzweifelung? – Und wieso fühlst du dich so verlassen? – Hast du dich gerade getrennt? – Oder einen lieben Menschen verloren?
      (Sorry, dass ich dich so direkt darauf anspreche. Wenn du nicht darüber reden magst, ist das völlig in Ordnung.)


      Zitat:
      Ich habe bei der Auseinandersetzung mit dem Thema gemerkt, dass ich bis vor meinem Eintrag hier im Forum nicht nur keine Antwort auf meine ursprüngliche Frage hatte ("Warum ist überhaupt Hilfe nötig?"), sondern auch in totalem Unfrieden mit dieser Ungereimtheit war.

      Was ich aus deinem Beitrag entnehme ist Schmerz, Unzufriedenheit und ein verletztes Gerechtigkeitsempfinden.

      Zitat:
      Jo, beim Lesen Deiner Erläuterungen sind mir richtige Felsbrocken vom Herzen gefallen, ich habe gemerkt wie ich mich für diese Sichtweise öffnen kann und Frieden finde. Und das Geknote in meinem Kopf hat sich spürbar entwirrt. Nur so ergibt alles einen Sinn. Auch für mich persönlich mit "meinem" Dilemma (Ach, dieses mühsame Leben...).

      Die Knoten mögen sich langsam entwirren, aber deine Gedanken sind noch mächtig am Kreisen. Es ist schön, dass du deinen Standpunkt verlassen konntest und alles einmal aus einer neuen Perspektive betrachtet hast. Das ist der erste Schritt aus deiner Tretmühle. Nutze das gute Wetter für Spaziergänge im Wald. Und lausche gerade dort genau auf dein Herz.

      Zitat:
      Vielleicht ist es mir gelungen, ein bisschen die Position zu ändern und jetzt sehe ich das Ganze aus einem etwas anderen Blickwinkel.Ich werde Deine Worte noch oft lesen und sacken lassen.

      Streiche das Wort „vielleicht“ und du bist deinem Ziel viel näher als du glaubst. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und glaube an dich selbst.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Lieber Jo,

      was mich zur Verzweiflung bringt?
      Ich.
      Meine Widerstände; meine Kämpfe zwischen Herz und Verstand; meine überwiegende Unfähigkeit, Herz und Verstand eindeutig identifizieren zu können;
      das Wissen, dass mein Leben das Resultat meiner Gedanken ist und ich mich bei fast allem, was mir begegnet, frage "Was hat das mit mir zu tun? Wie habe ich diese Situation erschaffen?";
      dass ich heute aufwache und überschäume vor Freude und Liebe für alles und jeden (mich inklusive) und einfach tierisch Spaß am Leben habe; jedoch morgen aufwache und das Leben hasse und absolut sinnlos finde;
      mein Drang, dieses Leben so gut wie möglich zu leben (im Sinne von erfüllt und authentisch), mir treu zu sein, mich selbst zu leben unter Einsatz meiner ganzen Fähigkeiten, und doch immer wieder daran zu scheitern.

      Was ich unfair finde?
      Dass meine Seele dies alles milde lächelnd beobachtet und weiß, dass das nicht die Realität ist. Aber für MICH als Mensch ist es Realität.
      Ich gehe davon aus, dass ich den Spielregeln zugestimmt habe, aber ich weiß nicht ob mir wirklich klar war, worauf ich mich eingelassen habe. Das ist Quatsch, ich weiß, denn sicherlich hab ich schon unzählige Male dieses Spiel gespielt. Und trotzdem... wie in der Achterbahn, die sich als schrecklich erweist, aber man kann nicht zwischendrin aussteigen. Oder man fühlt sich eingesperrt, hat den Schlüssel in der Hand, weiß aber weder was man mit dem Schlüssel macht noch was eine Tür ist.

      Du hast Recht, meine Gedanken kreisen wie bescheuert. Es gibt viele Momente in denen ich aussteigen kann, es gibt sogar ganze Phasen in denen ich es schaffe, auszusteigen und mich nicht im Drama der Welt verstrickt zu fühlen.
      Aber in den anderen Phasen verzweifle ich regelrecht an mir selbst.

      Danke für Dein Interesse und für Deine offenbar unermüdliche Energie und Geduld, auf meine Fragen einzugehen und mir erweiterte Sicht zu ermöglichen.
      Deine bisherigen Antworten und Anregungen haben alle die Sprache meines Herzens gesprochen und mir total gut getan! Mich der Seite in mir angenähert die im Grunde weiß, dass alles in Ordnung ist.
      Ich bezeichne das immer als "mich wieder gerade rücken".

      Sei herzlichst gegrüßt von
      Sandra
    • Liebe Sandra,

      vielen Dank für das Vertrauen, das du mir schenkst. Deine Verzweifelung kann ich regelrecht spüren.

      Zitat:
      was mich zur Verzweiflung bringt?
      Ich.


      Das habe ich fast befürchtet. Deshalb habe ich dir auch geraten an dich zu glauben. Selbstzweifel können einen regelrecht zerfressen. Ein weiteres Problem ist abzuschalten. Die Gedanken kommen(finden) nicht zur Ruh. Das kostet sehr viel Kraft und körperlich baut man dann oft sehr schnell ab.

      Zitat:
      Meine Widerstände; meine Kämpfe zwischen Herz und Verstand; meine überwiegende Unfähigkeit, Herz und Verstand eindeutig identifizieren zu können;

      Mit Gewalt erreichst du dort nichts. Im Gegenteil. Wenn du ständig nachbohrst, bohrst du dir regelrecht ein Loch ins Knie.
      Verstand baut auf Logik. Das Herz folgt Gefühlen, Emotionen. Wir haben in unserer Gesellschaft gelernt unseren Verstand einzusetzen. Angeblich ist der Verstand das höchste Gut. Nur dadurch kommen wir in unserer Gesellschaft zu Ansehen und Wohlstand. Durch diese Erziehung haben wir verlernt auf unsere Gefühle Rücksicht zu nehmen. Sie sind regelrecht verkümmert. Und von heute auf morgen kannst du die Uhr schlecht zurückdrehen. Wir haben als Kind sehr viel "Müll" gelernt. Das alles mit einem Schlag wieder zurechtzurücken ist schwer. Bei einigen gelingt es z.B. durch schwere Krankheit oder eine Nahtoderfahrung. Aber man kann es auch über die Zeit mit viel Geduld schaffen. Also werde etwas geduldiger. Mit der Brechstange kann man auch ans Ziel kommen, aber meist geht dabei etwas zu Bruch.

      Zitat:
      das Wissen, dass mein Leben das Resultat meiner Gedanken ist und ich mich bei fast allem, was mir begegnet, frage "Was hat das mit mir zu tun? Wie habe ich diese Situation erschaffen?";

      Das ist das Gefährliche an den GmG-Büchern. Man erlangt ein Wissen, wozu man vielleicht noch nicht bereit ist. Normalerweise ist es so, dass das Buch dann im Leben erscheint, wenn der richtige Zeitpunkt ist. Das entscheidet wie gesagt die Seele. Du hast durch deine Ungeduld getrieben, deine Seele darum gebeten schneller voran zu kommen. Deine Seele hat dir dann entsprochen, obwohl sie die Gefahr kannte. D.h. du bist im Grunde eine "Willensstarke" Frau, die dieser Herausforderung wohl gewachsen sein soll. Scheinbar ist es wohl doch eine größere Herausforderung als vorher erwartet. Und aus diesem Grund bist du jetzt bei uns hier im Forum gelandet.

      Zitat:
      das Korsett in dem ich stecke und das mich so beengt - und aus dem ich mich nicht befreit kriege, sodass sich mir die Frage stellt, ob ich vielleicht lernen soll, das Korsett zu lieben;

      Das Korsett zu lieben wäre bestimmt nicht verkehrt, aber lerne den Erfolg in kleinen Schritten. Nimm das Korsett erst mal als gegeben an. Mit dem Lieben folgt später von allein.

      Zitat:
      dass ich heute aufwache und überschäume vor Freude und Liebe für alles und jeden (mich inklusive) und einfach tierisch Spaß am Leben habe;

      Das ist unser aller Ziel. Mit der "richtigen" inneren Einstellung ist so etwas sogar unter schwierigsten Umständen möglich. Aber soweit ist es noch nicht bei dir. Eine wichtige Tugend scheint dir auf jeden Fall noch zu fehlen. GEDULD!

      Zitat:
      jedoch morgen aufwache und das Leben hasse und absolut sinnlos finde; mein Drang, dieses Leben so gut wie möglich zu leben, mir treu zu sein, mich selbst zu leben unter Einsatz meiner ganzen Fähigkeiten, und doch immer wieder daran zu scheitern.

      Versuche nicht zuviel auf einmal. Nimm jede Stufe einzeln. Wer Stufen überspringt kommt schnell ins Straucheln. Lobe dich für jeden kleinen Schritt (Erfolg). Hass ist immer schlecht. Es fehlt dir sehr an Selbstliebe. Wie willst du jemand Anderen lieben, wenn du dich selbst nicht einmal lieben kannst? - Es gibt nichts Sinnloses. Selbst die Erkenntnis das etwas sinnlos ist(sein soll), ergibt einen Sinn. - Nämlich das Erkennen der Sinnlosigkeit.
      Das Leben so gut wie möglich zu leben ist eine "Selbstverständlichkeit". Von Natur aus ist der Mensch nämlich "gut". Sei dir gewiss, dass Du stets dein Bestes gibst. Natürlich macht man auch Fehler, die einem anschließend Leid tun. Aber in dem Moment deiner Handlung hast du nach besten Wissen und Gewissen gehandelt. - Es sei denn du planst etwas "Schlechtes". Aber das ist etwas ganz anderes, wo ich jetzt nicht drauf eingehen brauch.
      Deine ganzen Fähigkeiten kennst du noch gar nicht. Wir nutzen nur wenige Prozent. Also brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Und Scheitern kannst du auch nicht, denn alles bedarf einer gewissen Übung. Oder glaubst du alle konnten sofort nach dem ersten Versuch laufen oder Fahrrad ohne Stützräder fahren? - Der Eine braucht vielleicht etwas länger als der Andere. Aber am "ENDE" schaffen es doch alle. Scheitern tut man nur, wenn man sich aufgibt. Und das ist bei dir doch nicht der Fall, oder?

      Zitat:
      Was ich unfair finde? Dass meine Seele dies alles milde lächelnd beobachtet und weiß, dass das nicht die Realität ist. Aber für MICH als Mensch ist es Realität.

      Das ist nicht ganz korrekt. Die Seele (nicht die Überseele) leidet mit dir. Allerdings ist das Empfinden der Seele eine andere Art, was man mit dem Empfinden des physischen Körpers nicht vergleichen kann. Die Seele ist kein "Feind" sondern dein Freund. Und die Realität von dir ist ein Teil der Realität deiner Seele. Aber wie gesagt nur ein Teil. Da gibt es eigentlich nichts Unfaires.

      Zitat:
      Ich gehe davon aus, dass ich den Spielregeln zugestimmt habe, aber ich weiß nicht ob mir wirklich klar war, worauf ich mich eingelassen habe. Das ist Quatsch, ich weiß, denn sicherlich hab ich schon unzählige Male dieses Spiel gespielt. Und trotzdem...

      Richtig! - Du weißt es und stellst es trotzdem in Frage. Du hast dich selbst noch nicht überzeugt. Du möchtest das in den GmG-Büchern Geschriebene gern glauben, aber kannst es nicht. Die Zweifel bleiben. Dein Verstand sagt, so einfach kann es doch nicht sein. Dein Herz sagt dir aber etwas anderes. Da du noch vielen alten Dogmen unterliegst, fällt es dir sehr schwer. Und genau daran musst du auch noch arbeiten.

      Zitat:
      wie in der Achterbahn, die sich als schrecklich erweist, aber man kann nicht zwischendrin aussteigen.

      Ist die Achterbahn wirklich schrecklich? - Oder machst du dir sie selbst erst schrecklich? Aussteigen ist nicht möglich. Aber deine innere Einstellung kannst du dazu ändern.

      Zitat:
      Oder man fühlt sich eingesperrt, hat den Schlüssel in der Hand, weiß aber weder was man mit dem Schlüssel macht noch was eine Tür ist.

      Wie schon gesagt: Es ist nur ein Gefühl des eingesperrt sein. Wenn man den Schlüssel hat, ist es ganz einfach die Tür aufzuschließen. Aber ist es nicht vielmehr die Angst vor dem Ungewissen, die uns daran hindert die Tür zu erkennen und auch aufzuschließen?

      Zitat:
      Du hast Recht, meine Gedanken kreisen wie bescheuert.

      Diese Phase macht glaube ich jeder durch. Das ist ganz normal. Fürchte dich nicht. Mit etwas Abstand bekommst du die Gedanken in gelenkte Bahnen. Aber sei nicht so ungeduldig. Geh die Sache langsamer an.

      Zitat:
      Es gibt viele Momente in denen ich aussteigen kann, es gibt sogar ganze Phasen in denen ich es schaffe, auszusteigen und mich nicht im Drama der Welt verstrickt zu fühlen.

      Nutze diese Momente. Diese Oasen des Glücks sind pure Kraftquellen. Kannst du mir solche Phasen genauer beschreiben? - Kannst du sie selbst gezielt herbeiführen? - Oder sind das spontane Phasen?

      Zitat:
      Aber in den anderen Phasen verzweifle ich regelrecht an mir selbst.

      Diese Phasen versuche gezielt durch die oben genannten Phasen zu ersetzen. Natürlich funktioniert dies nur wenn du sie bewusst herbeiführen kannst. Erich hat es ja durch Meditation geschafft. Vielleicht hilft dir das ja auch.

      *
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      *
      Zitat:
      Danke für Dein Interesse und für Deine offenbar unermüdliche Energie und Geduld, auf meine Fragen einzugehen und mir erweiterte Sicht zu ermöglichen.

      Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Wenn ich schon körperlich nicht mehr so viel machen kann, so nutze ich meinen Geist um zu helfen. Den Namen Gotteshelfer habe ich nicht einfach so gewählt. Ich helfe im Namen Gottes.

      Zitat:
      Deine bisherigen Antworten und Anregungen haben alle die Sprache meines Herzens gesprochen und mir total gut getan!

      Das freut mich zutiefst. Das sind meine Früchte die ich ernte. Das gibt mir die Kraft um fortzufahren. DANKE DIR DAFÜR !!!

      Zitat:
      Mich der Seite in mir angenähert die im Grunde weiß, dass alles in Ordnung ist (Göttin in mir?).

      So möchte ich dich hören. Du bist auf dem "richtigen" Weg. Übe dich in Geduld. Versuche nicht unfehlbar zu sein. Entweder man ist es, oder es wird immer bei Versuchen bleiben. Wolle nicht jemand zu sein, sondern sei es. Sonst wird es immer bei dem Wollen bleiben. Wünsche dir nicht etwas haben zu wollen, sondern habe es im Geiste. Nur so weiß das Universum was du wirklich erreichen willst. (Was sich Verwirklichen soll)
      Was sich verwirklicht hat. - Zeit ist relativ. Was war/gab es zuerst? - Die Antwort auf eine Frage oder die Frage selbst? - Kann eine Frage existieren, wenn es nicht schon vorher eine Antwort darauf gab? Sorry, schon wieder etwas zum Grübeln. Nimm es einfach so hin und versuche mal nicht darüber nachzudenken.

      Zitat:
      Ich bezeichne das immer als "mich wieder gerade rücken".

      Genau das machen wir alle. Und "Jeder" kann "Jedem" dabei helfen.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Lieber Jo, Erich und das Licht,

      für meinen begrenzten Verstand gibt es zur Zeit nur zwei Erklärungen: die, dass irgendwo auf dem Weg etwas nicht planmäßig verlaufen ist, oder dass es einfach alles total egal ist, Hauptsache wir spielen. Ohne übergeordneten Sinn, nur der, den ich ihm gebe.

      Zum richtigen Frieden in der Sache komme ich wahrscheinlich erst, wenn ich gefühlsmäßig erkenne/ wahrhaftig weiß, dass ich mich in vollstem Wissen aller Spielregeln und aller Konsequenzen auf dieses Leben eingelassen habe. Oder dann, wenn ich meinen Denkfehler erkenne!

      Die Auseinandersetzung mit meiner Frage hat mich erstaunlich mitgenommen. Jo, danke nochmal für Deine Hilfe, auch mit den persönlichen emails.

      Alles Liebe,

      Sandra
    • liebe sandra!

      du willst alles mit dem verstand erfassen. dabei liegt die antwort im herzen. hör mal in dich hinein in einer stunde der ruhe. ich bin mir sicher, dass du dann die antwort findest.

      zum spiel kann ich nur sagen, dass es keine regeln gibt, denn alles ist erlaubt. allerdings derjenige, der sich an die regel der wahrheit und der liebe hält, der wird zum beobachter und erkennt in allem das spiel, das in meinen augen nicht göttlich, sondern teuflisch ist.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • Lieber Erich,

      ja, ich will alles mit dem Verstand erfassen. Ich versuche so verkrampft, die Stimme meines Herzens kennenzulernen, dass ich selbst das über den Verstand laufen lasse.

      Nicht immer. Es gibt Momente, manchmal sogar ganze Phasen, wo buchstäblich alles gut ist, und dann denke ich auch nicht mehr drüber nach, ob es hierbei was anzuzweifeln gibt.
      Aber überwiegend befinde ich mich nicht in diesem Zustand, will aber verzweifelt wieder dahin, versuche (mit dem Verstand natürlich) zu analysieren, wodurch ich mich aus dem Zustand entfernt habe und rutsche dann oft voll ab.

      Ich bin seit einiger Zeit ziemlich unzufrieden mit einigen Dingen in meinem Leben (milde ausgedrückt). Ich weiß, dass der Jetzt - Zustand meine Schöpfung ist und ärgere mich, dass ich es nicht schaffe ihn zu ändern. Ich treffe offensichtlich keine andere Wahl. Obwohl ich es doch möchte.
      Irgendwo hab ich da ein Brett vor'm Kopf.

      Danke Dir für Deine Erinnerung, nochmal mehr (viel mehr!) Ruhe in mein Leben zu holen und darüber hoffentlich den Kontakt zu meinem Herzen wieder stärker herzustellen.

      Liebe Grüße
      Sandra
    • Zitat: Sandra
      .. Wenn alles planmäßig läuft, wir also nur "draußen zum Spielen" sind und es Gott egal ist, was wir gerade spielen, dann dürfte doch niemand um Hilfe rufen, bzw. Gott könnte es egal sein ob wir um Hilfe rufen. ...

      Hey Sandra,

      ich lese gerade diese, deine schon ältere Frage,
      und möchte mich mal in kürzeren Antworten üben :)

      In meinem Verständnis von Spiritualität sind wir Seelen, die menschliche Erfahrungen machen.
      Als Seelen kennen wir keine Not, "die Seele ist ihrem Wesen nach glücklich", wie es der Sufi Hazrat Inayat Khan ausdrückt.
      Unsere menschliche Erfahrungen sind für die Seele wertvoll. Sie sind für Gott wertvoll.

      Und als Menschen erfahren wir
      uns g a n z als Menschen, wir erfahren, was es heißt, Angst zu haben ... Fragen zu haben ... Not zu erleben ... Verzweiflung zu erfahren ... nicht zu wissen, wie es weiter geht ...

      wir erfahren, was Sich-Verirren bedeutet ... zu suchen ... zu finden ...
      wir erfahren, wie es sich anfühlen kann, keine Antworten zu kennen .. ratlos zu sein ..
      und wie beglückend es sich anfühlt, wirkliche Antworten zu finden, durch unsere Einsichten .. auch inspiriert durch Bücher, Lehrer, Austausch mit Anderen .....

      Wir erfahren uns im Lieben, Lieben-können, wenn wir an anderen Anteil nehmen ...
      wie es sich anfühlt, zu erfahren, geliebt zu werden, wenn andere an unserem Leben Anteil nehmen ...

      Wir erfahren, was wachsen bedeutet, wenn unser Verstehen sich plötzlich erweitert hat ...
      wenn etwas, was uns lange Angst bereitet hat - z.B. vielleicht auch der Tod - uns zunehmend keine Angst mehr macht ...
      weil unser Vertrauen gewachsen ist .. .. ..

      Ich begreife mehr und mehr, dass alle menschlichen Erfahrungen wertvoll sind; auch wenn wir das oft erst später erkennen ...
      "Spiel" ist e i n e Art und Weise - es von der Sicht der Seele her auszudrücken, es gibt sicher auch noch andere. Ein Selbsterfahren ... ein Forschen .. ein Abenteuer-Erleben .. .. ..

      Wenn wir als Mensch in ein dunkles Loch gefallen sind, ja, dann sind wir als Mensch gerade in einem dunklen Loch - und wissen nicht, wie wir da wieder raus kommen sollen ... denken vielleicht sogar: "Ob ich hier je wieder rauskomme?"

      Wir vergessen dabei nur : g l e i c h z e i t i g
      sind wir ja auch Seele - schauen unserem "menschlichen Im-Loch-sein" zu
      - und w i s s e n längst, wie unser Weg als Mensch aus dem Loch wieder rausführt.

      Das waren ein paar Gedanken dazu,
      wünsch dir einen wundervollen* Tag heute, Folker

      ps.: bei der Aussage, dass es Gott "egal" ist, was wir als Menschen tun, kann das Wort "egal" auch irreführend sein. Im menschlichen Sprachgebrauch kann damit ja zweierlei gemeint sein:
      einmal, uns ist etwas "sch...-egal", was ein anderer tut. Und einmal: es ist für uns "gleicherweise okay", wir möchten dass er frei und selbstbestimmt lebt, doch er ist uns nicht gleichgültig.

      Er ist uns nicht gleichgültig - doch was er tut, ist für uns gleich gültig (= "gleicherweise okay").
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...
    • Lieber Folker,

      danke, dass auch Du noch etwas dazu schreibst.

      Ich bin ein bisschen sprachlos.
      Ich fange an zu schreiben und lösche alles wieder. Mache einen neuen Versuch - und lösche alles wieder.

      Ich gerate in einen verzweifelten Zustand, wenn ich in das Thema einsteige und rede mich um Kopf und Kragen, weil soviel gleichzeitig in mir hochkommt. Verzweiflung möchte ich zur Zeit nicht haben, weil ich durch den Austausch hier nochmal so einen befreienden Kontakt zu meiner Lebensliebe bekommen habe und soviel Sinn in meinem "Menschsein" spüre und mich sogar nochmal traue, mein Herz zu spüren und das, was ich spüre, als wahr anzunehmen.
      Ich kann auch gar nicht so recht nachvollziehen, woher die Verzweiflung in mir kommt, denn mein Leben ist mit vielen guten Dingen gesegnet. Aber sie ist da.

      Zitat Folker:
      "Wir vergessen dabei nur : g l e i c h z e i t i g
      sind wir ja auch Seele - schauen unserem "menschlichen Im-Loch-sein" zu
      - und w i s s e n längst, wie unser Weg als Mensch aus dem Loch wieder rausführt."

      Ich vergesse es nicht, aber ich fühle es nicht, ich erfahre es nicht.
      Ich erfahre nur das Loch in dem ich sitze.

      Vielleicht ist das zur Zeit mein größter Wunsch: die Standleitung zu meiner Seele herzustellen.
      (Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Herz und Seele?)

      und:

      Zitat Sandra:
      "Zum richtigen Frieden in der Sache komme ich wahrscheinlich erst, wenn ich gefühlsmäßig erkenne/ wahrhaftig weiß, dass ich mich in vollstem Wissen aller Spielregeln und aller Konsequenzen auf dieses Leben eingelassen habe. Oder dann, wenn ich meinen Denkfehler erkenne!"

      Da bin ich noch nicht angelangt. Aber da will ich hin.

      Herzlichst,

      Sandra

      p.s.: Zitat Folker "...und möchte mich mal in kürzeren Antworten üben :)"
      - Hm... ich mag Deine langen Antworten!
    • liebe sandra!

      für mich gibt es zwischen herz und seele keinen unterschied. ich bezeichne die seele auch als wahres selbst, mein innerstes wesen, das wahrheit und liebe ist.

      ich habe den sprung vom verstand in mein herz geschafft. allerdings gelang mir dieser weg nur schritt für schritt durch meditation, indem ich das, was ich in meiner mitte als richtig erkannte auch sofort in die tat umsetzte.

      unter anderem hörte ich zu rauchen auf, hörte auf alkohol zu trinken und wurde vegetarier. gleichzeitig wurde ich immer liebevoller mit meinen mitmenschen. ausserdem outete ich mich als sahajayogi.

      alles liebe

      erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • Hallo liebe Sandra,
      guten Morgen - wären wir in einem Forum, wo's mehr viele Smileys gäbe, würd ich jetzt für uns zwei Kaffeetassen-Smileys herzaubern ;)

      Ich kenne dich ja erst ein bißchen ... weiß aus deinem Leben nicht viel ...
      Grundsätzlich weiß ich, dass wenn solche Befindlichkeiten auftauchen, solche Befindlichkeiten da sind, sie sehr oft Ausdruck von etwas Altem sind .. Noch-nicht-Verarbeitetem (oder nicht genügend verarbeitetem) ... das auf diese Weise auf sich aufmerksam macht.
      Ob das bei dir auch so sein könnte, kann ich natürlich nicht sagen, da wir uns erst so kurz kennen.

      Ich muss an Gedanken aus dem Text von gestern denken,

      Original von tusk
      .. Lass deine Herzenswärme wachsen
      auch für den “inneren Nächsten”
      - all die ungeliebten, verhärteten,
      dir noch unvertrauten Anteile deiner selbst. ...


      im Thread: Thema: "Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst" ...
      - die du nochmal wiedergegeben hast.

      In vielen Menschen sind ja solche "verhärteten, noch unvertrauten Anteile ihrer selbst", die Ausdruck von Noch-Unverarbeitetem und Noch-Unverheiltem sind .....

      Du schreibst:
      "... Ich vergesse es nicht, aber ich fühle es nicht, ich erfahre es nicht.
      Ich erfahre nur das Loch in dem ich sitze."

      Ich verstehe gut, was du meinst. Auch wenn ich, wie ich ja schon gesagt habe, keine Vorstellung habe, was das für "ein Loch" in deinem Leben sein könnte.

      Wenn ich von mir selber spreche, in meinem Leben gibt es noch Unverheiltes, nicht genügend Verheiltes.
      Anteile in dieser Art, wie es in dem (zitierten) Text ausgedrückt ist - die ich mein "inneres Kind" bzw. "inneres Kind - Anteile" nenne.
      Vielleicht interessiert es dich, einmal einen Text zu dem Thema zu lesen:
      zentrum-fuer-psychosynthese.de/das_innere_kind.html
      Oder einige Texte in einem Selbsthilfeforum:
      zwoelf-schritte.de/index.php?P…c03266d296e3&topic=4466.0

      Aus diesen Gründen fühle auch ich vieles noch nicht.
      In »Emanuels Buch«, das ich im Forum vorgestellt habe, sind zum Beispiel Aussagen, wie:
      "Ihr seid in der Hand Gottes
      und werdet vollständig geliebt,
      und wenn diese Liebe empfangen werden kann,
      ist der Kreislauf geschlossen. ..."

      Ich wünsche mir, dieses Geliebtsein, diese Liebe auch fühlend zu erfahren -
      doch ich erfahre es noch nicht fühlend .....

      Eine andere Aussage : "Ihr findet den Weg zur Liebe,
      indem ihr das erlebt, was ohne Liebe zu sein scheint ..."
      - und das erlebe ich noch oft: "das, was ohne Liebe zu sein scheint", Innere Kind - Anteile
      in mir, noch kindliche Anteile, die sich ungeliebt und ungeborgen fühlen .....
      In Bezug auf diese Seiten in mir, geht es noch um Heilung, Heilwerden, in meinem Leben.

      "Ihr seid in der Hand Gottes und werdet vollständig geliebt,
      und wenn diese Liebe empfangen werden kann, ist der Kreislauf geschlossen ..."
      - in diese Richtung möchte ich auch weitere Schritte machen.

      Es freut mich, dass du meine langen Antworten magst, :)
      ich will jetzt trotzem aber erstmal zum Schluß kommen, weil ich gestern Abend bis nachts einige Waschmaschinen zu waschen hatte ... die teilweise nicht funktionierten ... es darum viel länger gedauert hat, und ich nicht viel geschlafen habe.

      Ein ermutigender Gedanke aus Emanuels Buch noch:
      - - Wer du jetzt gerade bist,
      ist ein notwendiger Schritt zu dem,
      was du sein wirst. - -

      Zum Thema Herz, und Seele, sage ich ein anderes Mal noch etwas,
      der Text dazu in diesem Thread :
      gespraechemitgott.net/beitrag847.html
      spricht mich sehr an.

      Also erstmal hab einen schönen* Tag heute, auch du Erich,
      ich sehe gerade, dass du gleichzeitig auch hier geschrieben hast,
      Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

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