Sind wir nun Seele oder nicht?

    • RE: Sind wir nun Seele oder nicht?

      »In Dialogform erörtert das Buch die Erfahrung des Lebens, des Sterbens, des Todes und die Expeditionen der Seele danach. Quantenphysik und Wahrnehmungstheorie integriert Walsch ebenso wie buddhistische und andere Weisheitslehren, und was er über die Reise der Seele berichtet, ist im zweifachen Sinne erhellend: Es ist klar, plausibel und lässt unsere Existenz in einem freundlichen, hellen Licht leuchten. In drei Schritten der "Re-Identifikation", so wird ausgeführt, erfahren wir den so genannten Tod. Im ersten Stadium erleben wir die Trennung vom Körper, verbunden mit der Überraschung, dass das Leben weitergeht und unser Wesenskern nicht mit dem Körper identisch ist. Im zweiten Stadium erleben wir, was wir glauben bzw. erwarten: Hölle, Himmel, Ungewissheit, das Nichts, Erinnerungen an vergangene Leben etc. Das dritte Stadium bringt die Verschmelzung mit der Essenz. Die Identifikation mit der Seele löst sich. Auf diese Erfahrung der Einheit folgt eine nächste Inkarnation. Dieses "westliche Totenbuch" ist Walschs letztes Buch im beliebten Dialogstil. Eine großartige Synthese der universellen Vorstellungen vom zyklischen Werden und Vergehen!«

      ***

      Inspiriert durch N.D. Walsch sehe ich es so, dass es verschiedene Art und Weisen gibt, das Wesen der Wirklichkeit zu beschreiben; so wie verschiedene Denkschulen.
      Hier spricht er darüber : gespraechemitgott.net/beitrag599.html
      und : gespraechemitgott.net/beitrag598.html
      Auch darum unterscheiden sich ja die verschiedenen spirituellen Traditionen voneinander, und sind doch im Wesen eins.
      Die einen sprechen von der Seele, die anderen nicht; auch weil “Seele” sich oft so wie “ding’haft” vorgestellt wurde.

      Aber die Seele ist ein “KeinDing”;
      was für den Intellekt nicht vorstellbar ist ~
      weil er ein Werkzeug für das Leben
      in der dualistisch geprägten Welt ist.
      (als solches gedacht)

      Mir hat sich das Bild - als ein Gleichnis ~ von Sonnenstrahlen und Sonne vermittelt. Die Seele verhält sich zu Gott, wie ein Sonnenstrahl zur Sonne.
      Ein Sonnenstrahl ist sowohl Sonnenstrahl ~ als auch die Sonne selbst.

      Ich begreife es so, dass jede Identifikation, jedes “Festhalten an etwas” auch wieder ganz losgelassen wird …
      Jeder “Sonnenstrahl” dann auch wieder “ganz Sonne” ist .. wieder “Sonnenstrahl” .. und wieder “ganz Sonne”.

      Diese “Denkschule” inspiriert/berührt mich mehr, als Denkschulen, die nur sagen “alles Sonne”.

      Aber ich sehe es so, dass jedwede Identifikation
      auch wieder losgelassen wird ..
      ~ nicht endende Bewegung von Sonnenstrahl .. zu Sonne .. wieder zu Sonnenstrahl .. wieder zu Sonne .. ~

      Ich denke, Einzelne hier neigen auch zu anderen “Denkschulen”.
      Das ist unsere Vielfalt.

      Und es geht ja auch darum, die Antworten mehr
      erfahrend, als wie denkend, zu finden.

      Gruß, Folker

      ***

      Ein kleiner Vierzeiler:

      Wenn Gott gleichsam “die Sonne” ist
      ~ und ich “ein Sonnenstrahl” ~
      und ganz erfahre, wer-ich-bin ~
      dann endet jede Qual.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: Sind wir nun Seele oder nicht?

      Hallo Folker,
      was tun alle philosophischen Betrachtungen?
      Sie behandeln eine Virtualität, eine Methaphysis - das Bewusstsein oder die Bewusstheit. Du kannst auf vielfältige Weise lesen, was Leben, das Lebewesen ist und wo es herstammt, aus was es besteht und zu was es fähig ist.
      Zusammenfassend kann ich sagen, kann doch leicht begriffen werden, dass wie ein Wassertropfen auch Wasser ist, wir Individuen auch Allwesen sind. Das ist inzwischen ganz leicht zu beweisen und also zu begreifen.
      Nun kommt die Frage, ob wir nun Seele sind oder nicht. Was ist denn nun erstmal die richtige Definition für Seele? Ein anderes Wort für Allgeist oder für die Ich-Seele? Ich Bewusstsein, Allbewusstsein? Ist Seele lebendiges Bewusstsein oder eine Wesenheit, die wahrnimmt und deutet? Ist die Seele in allem Lebendigem die reine Lebensenergie, Lebensintelligenz, der Wirkungsgeist?
      Für mich ist Seele des Lebens und allen Seins lebender Allgeist. Und zwar ein bestimmend und verlangend wirkender Allgeist, Allintelligenz. Ich wage es, sie bedürftig zu nennen. Weil sie sich individuiert und manifestiert, und das seinen Sinn hat und Sinn macht, nämlich Erlebenwollen.
      -
      Weshalb willst du erleben, ob du Seele bist oder nicht? Erleb dich mal als Seele und dann als Nichtseele? Da erlebst du klar einen Unterschied. Aber du kannst in der Tat beide Zustände erleben, dich also mit der Seele oder Seelenlosigkeit identifizieren. Dass man das kann, reizt mich schon wieder zu einer tiefen Verbeugung vor der Universellen Intelligenz. Man kann wirklich allesmögliche sein. Man kann sogar tot sein oder über das Totsein philosophieren. Man kann aus dem Totsein ein Totentheater mit Totenreich und Totenwesen veranstalten. Hollywood hilft uns dabei ganz entscheidend, dieses richtig gut vorstellen zu können. !000 mal Dank für so viel Hilfe. Und die Bibel hilft ganz wunderbar, eine Gut-Böse Welt einzurichten. Wir können richtig toll Angst, Wut und Entsetzen empfinden. Und Kinder oder labile Leute haben die Möglichkeit, richtig verrückt und wahnsinnig zu werden und die verschiedensten Schäden anzurichten.
      -
      Frau Merkel allerdings kriegt hoffentlich die ganzen Auswüchse und ihre Wirkungen in Griff. Siehe mein neues aktuelles Bild.
      LG
      Bilder
      • Frau des Jahres 2010.jpg

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    • RE: Sind wir nun Seele oder nicht?

      Hallo gpeter, Excel,
      und alle, die hereinschauen,

      wir können ja nur für uns selbst sprechen - für mich
      sind diese Themen, im Wesentlichen, nicht Gegenstand des “Philosophierens” oder “Diskutierens” …
      “philosophieren” und “diskutieren” tut der Intellekt gern, wer nun “mehr Recht hat” …

      »Wenn du wissen willst, was in Bezug auf irgendetwas für dich wahr ist, dann achte darauf, was du fühlst.« vermitteln die GmG (GmG 1, Seite 20). … »Das Herz ist ein unfehlbarer Kompass in jedem von euch« (Emanuels Buch) -
      Für mich geht es in diesen Dingen um eine Sicht auf das Leben, die ganzheitlich ist, die auf eine Weise “Kompass” sein kann, die mein innerstes Gefühl anspricht.
      Und ich spüre hin, was ich fühle, was mein Herz anspricht, meine inneren Sensoren für Wahrheit.

      Und wir Menschen s i n d da ja unterschiedlich, Leben ist Vielfalt in Einheit.
      Ein taoistischer Weg (und entsprechende Sicht) ist unterschiedlich zu einem spirituell christlichen Weg (und entsprechende Sicht) … sind unterschiedlich zu schamanischen Wegen .. buddhistischen Wegen/Sichtweisen etc.
      - und auch hier sind Theravada, Zen, tibetische und Shin-buddhistische Wege auf eine Weise unterschiedlich …
      oder die heute beliebten Advaita/Satsang Wege, die dem Hinduismus entspringen …
      und der hinduistische Meister Yogananda, unterscheiden sich auf eine Weise.
      Und doch ist all das - in der Essenz - e i n s .
      Die Unterschiedlichkeit in Sicht und Herangehensweise ist Ausdruck der Vielfalt des Menschlichen, der Vielfalt des Lebendigen.
      Das Herz, die inneren Sensoren für Wahrheit, wird bei unterschiedlichen Menschen -
      auch h i e r - unterschiedlich angesprochen.

      Original von gpeter
      .. Für mich ist Seele ...


      Deshalb finde ich auch sympathisch, dass du sagst “für mich ist Seele …”
      Vielleicht, wenn wir mehr diese Formulierung benutzten - entstünde hier mehr Raum, in dem auch Viele mehr sich äußern würden.
      Entstünde mehr das Gefühl, hier ist Raum auch für Unterschiedlichkeit.
      Von an die 700 Teilnehmern, schreiben ja nur sehr Wenige …

      Ich hab ja auch schon einiges gesagt.
      Wenn die GmG von “Seele” sprechen:


      »Jede Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz meines ehrfurchtgebietenden Lichts.« (GmG 1, Seite 63)


      - dann sind hier ja nicht “Ich-Persönlichkeit” oder “Ego” gemeint.

      Einige Aussagen aus einem anderen Thread hatte ich hier auch noch einbringen wollen:


      Bei Sri Aurobindo (Das Göttliche Leben)
      finde ich eine Sicht (bzw. Denkschule) in Bezug auf die Seele, wie ich gerade in einem der Themen-Thread’s drüber geschrieben habe:
      Er sagt: “Das führt zu einer Bestimmung des wahren Zusammenhangs zwischen dem Individuum und dem Göttlichen Wesen, zwischen der Seele und dem ishvara.” (= Gott).
      “Nach der normalen theistischen Auffassung sind die Vielen von Gott erschaffen. Sie sind von ihm so gemacht, wie der Töpfer ein Gefäß macht. Von ihm hängen sie so ab, wie Geschöpfe abhängig sind von ihrem Schöpfer.”
      Und weiter : “In unserer umfassenderen Auffassung vom ishvara sind die Vielen in ihrer innersten Wirklichkeit selbst der Göttliche Eine. Sie sind individuelle Selbste des höchsten und universalen Selbst-Seins, ewig wie er ewig ist, aber ewig innerhalb seines Wesens.”
      Er sieht die Seele als ewig - jedoch “innerhalb des Wesens Gottes”.

      Er betont die Notwendigkeit der völligen Hingabe : “Nur wenn sich Seele und Natur völlig an das Göttliche Wesen hingeben oder ihm überantworten, können wir zu unserem höchsten Selbst und unserer erhabenen Wirklichkeit gelangen, denn das Göttliche Wesen ist dieses höchste Selbst und diese erhabene Wirklichkeit.”
      -- und sagt weiter: “Selbst-seiend und ewig sind wir nur in seiner Ewigkeit und durch sein Selbst-Sein. Diese Abhängigkeit ist kein Widerspruch gegen die Identität, sondern sie ist selbst die Tür zur Realisation der Identität …”
      In dieser Sicht sind wir als Seele “Selbst-seiend und ewig” - jedoch “in Gottes Ewigkeit und durch sein Selbst-Sein.”


      Diese Weise, das Leben zu sehen - wie der hinduistische Mystiker Aurobindo es hier ausdrückt - empfinde ich meiner verwandt.
      Zu ihm, und Eckhart Tolle, den ich auch als sehr inspirierend empfinde, erscheint demnächst ein Buch, das vielleicht den einen und anderen interessiert:


      Eckhart Tolle, Sri Aurobindo / Ein neues Denken, ein neuer Mensch, eine neue Welt - Texte, Begegnungen und Gespräche mit A.S. Dalal


      Gott ist für mich die AllSeele - und natürlich sind Worte und Begriffe nur Fingerzeige - von Wirklichkeiten,
      die e r f a h r e n sein wollen.

      Nicht von Standpunkt des “Philosophierens” her,
      sondern von dem, was mich im Innern am meisten berührt und anspricht - fühle ich, dass mich die Art und Weise, wie die GmG die Dinge vermitteln und ausdrücken
      - inzwischen mehr anrührt, mir näher ist,
      als die spirituellen Traditionen, tradit. Christentum, Buddhismus, Advaita, die Philosophien etc.
      dahin geht meine Entwicklung - aber eben meine; bei Anderen mag das anders sein.

      Original von gpeter
      ... Und die Bibel hilft ganz wunderbar, eine Gut-Böse Welt einzurichten.


      Ja, das betonst du häufiger.

      Aber der Grund dürfte eher da sein,
      dass sie immer noch überwiegend “rein kopfmäßig buchstabenhaft” gelesen/verstanden wird -
      - und nicht mit Verstand u n d Intuition betrachtet.

      Wenn die Menschheit sich von einem archaischen (Vor-)Bewusstsein .. über das magische … und mythische Bewusstsein … zum mentalen Bewusstsein …
      zu einem transpersonalen integralen Bewusstsein entwickelt -


      dann wird die Bibel - aber n i c h t nur die - eben von den meisten Menschen noch von einem “mythischen” .. und mental-kopfmäßigen Bewusstsein her aufgefasst.

      Ich glaube, d a liegen die Ursachen auch für viele verengte und vereinseitigte Sichtweisen; für das verbreitete “Entweder-oder-Denken”
      - anstatt “Sowohl-als-auch”.


      Dir, und allen hier noch angenehme Weihnachtstage,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • RE: Sind wir nun Seele oder nicht?

      Hallo und danke für die (individuellen) Antworten!


      Weshalb willst du erleben, ob du Seele bist oder nicht?


      In GMG wird ist davon die Rede, dass die Seele wählt. Egal ob diese in einem behinderten Körper existieren will oder in einem gesunden, ob Sie erfolgreich oder nicht sein will. So habe ich das verstanden.

      Ich denke ich könnte mein Leben einfach besser verstehen, wenn ich selbst Seele bin und auch wirklich erfahre, denn von dort habe ich ja meine Wahl getroffen.

      Gruß
    • RE: Sind wir nun Seele oder nicht?

      Du bist eine Seele, die mit riesiger Freude Fragen stellt -
      Gibst du denn auch Antworten? Oder schwimmst du mit Genuss auf den Wogen deiner eigenen Fragestellungen - wagst es aber nicht, von selbst hineinzutauchen, ohne Antworten Anderer?
      B.
    • Ich selber habe leider noch keine klare Antwort darauf. Meine Meinung bis jetzt ist, dass die 7 Energiezentren im Körper (Chakren) etwas mit der Seele zu tun haben. Laut den dritten Band von GMG umgibt aber die Seele den Körper, was für mich wiederum bedeutet, dass aus Gott heraus (der AllSeele) eine weitere Existenz in Form einer neuen Seele erschaffen wurd, diese sich dann im Innersten komprimiert auf diese 7 Zentren und dadurch dem Körper leben einhauchen.

      Edit: Für mich sind die 7 Energiezentren, der Körper, den unsere Seele nutzt, um zu reinkarnieren. Die Seele hingegen füllt lediglich diese 7 Energiezentren. Doch letztlich sind Körper - Geist - Seele alles Erscheinungen aus der selben Quelle. Nur die Form hat sich geändert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von exzel ()

    • Nun,
      ich gebe einfach nur meine Sicht wieder:
      Du warst, bist und wirst sein: unkaputtbar.
      Du bist vollkommen in der jenseitigen Dimension.
      Du bist jetzt im Hier, um Erfahrungen zu sammeln.
      Und dann gehst du nach Hause.
      Es gibt die Chakren, wenn sie für dich wichtig sind. Für mich ist es eine vom Schädel ausgehende Nervenverbindung bis in die Zehenspitzen.
      Die ist für mich wichtig und meditativ erfahrbar.
      Sei Du.
      Ist schon schwierig genug!
      Bernhard
    • In deinen Gedanken, Exzel, empfinde ich ein Verwandtsein
      im Denken, in der Art, die Dinge zu sehen;
      auch in deinen Beiträgen, Bernhard.

      Die alte Wahrheit, dass da EIN Ziel ist, und wir alles eins -
      und es jedoch v i e l e Wege gibt (und wohl auch Denk-Schulen, wie N.D. Walsch es ausdrückt) erlebe ich auch in diesem Forum.
      Hier .. dort .. empfinde ich viel Verwandtsein … da, dort … weniger bzw. wenig. Und doch sind wir alle eins, auch eine Menschheitsfamilie.

      Das Verwandtsein, in der Art und Weise die Dinge zu sehen - in Bezug auf das Thema dieses Thread’s - empfinde ich auch gerade wieder zu dem östlichen Meister Paramahansa Yogananda.
      Der Traum des Irrtums ist für den Menschen zur Wirklichkeit geworden. Der Traum, dass die Seele ein sterbliches Wesen ist, muss durchbrochen werden. Der Gedanke, eine unsterbliche Seele zu sein, kann uns, sofern dieser auf rechte Weise kultiviert wird, unsere unermessliche Grösse anstatt unsere Winzigkeit erkennen lassen.
      Nur indem wir unsere Einheit mit Gott erkennen, können wir vollständig unsere selbstgeschaffenen, eingebildeten Begrenzungen der Unfälle, des Versagens, des Mangels, der Krankheit und des Todes durchbrechen.
      - Yogananda, östlicher spiritueller Meister -


      Ich wünsche allen hier ein gutes 2010,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Letzte Woche hab ich eine Schülerin verloren, die mir sehr nahe stand. Sie war für ein Auslandsjahr nach England gegangen - und sie wird nicht mehr zurückkommen. Und so mache ich die Erfahrung, dass neben unserer schönen Theorie - die Praxis des Leids etwas Anderes ist. Ich glaub nicht, dass ich es schaffe, zur Beerdigung zu gehen...
      Euch eine gute Zeit,
      B.
    • Lieber Bernhard,

      unsere schöne Theorie ist gerade dazu hervorragendst geeignet, uns Menschen Leid zu ersparen. Allerdings muss sie - wie jede andere Theorie auch - richtig verstanden, verinnerlicht und angewendet werden. Gerade in Fällen, in denen eine geliebte Person aus dem Leben scheidet, kann GmG wesentlich besser helfen, unötiges Leid zu ersparen, als so manches andere. Vielleicht solltest du dich trotz deines Schmerzes über den Verlust der Schülerin, darum bemühen, die diesbezügliche Theorie in GmG erneut zu lesen und anzuwenden. Falls du damit nicht klar kommst, kannst du ja hier Forum mal kund tun, wo es hakt. Vielleicht kann man dir hier weiterhelfen - zumindest so weit, dass du es schaffst zur Beerdigung zu gehen.

      Umarme dich,
      Stefan
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Lieber Bernhard,

      natürlich sind Theorie und Praxis völlig verschieden.
      In der Theorie glaubst Du noch. In der Praxis weißt Du.
      Als mein geliebter Großvater starb habe ich auf der Beerdigung unter all den Tränen meiner Verwandten gefeiert. Ich habe nach dem letzten Wort des Pfarrers begonnen zu lachen.

      ALLE Anwesenden waren vollkommen verblüfft.
      Der Pfarrer meinte,
      was ist mit Ihnen los?
      Haben Sie keinen Respekt vor dem Tot?

      Darauf sagte ich zu Ihm:
      Warum sollte ich traurig sein wenn mein Großvater zum heiligen Vater aufsteigt!
      Nicht mein Großvater ist gestorben, sondern sein Körper.
      Die SEELE kann nicht sterben!
      Alle die weinen haben das Leben nicht verstanden.
      Dazu war mein Opa quasi Querschnittgelähmt und saß eh nur die letzten 10 Jahre in Seinem Fernsehn Stuhl.
      Da hat niemand um den Vater geweint. Noch nicht mal blicken ließen Sie sich.

      Die Trauer meiner Familie schlug umgehend in Wut und Zorn gegen mich um.

      Der Pfarrer sah mich an und klopfte mir 1x leicht auf die Schulter und meinte: Mein Sohn - sowas habe ich noch nicht erlebt.
      Aber jedes Deiner Worte ist wahr. Danke!

      Dann legte ich eine schöne Postkarte in den Sarg und ging voller Glückseligkeit, da
      1) Großvater in GOTT nun ist
      2) sein Leid endlich beendet war
      3) und ich die Theorie in die Praxis umgesetzt habe

      Es waren natürlich für meine Familie ein harte Worte, da Sie völlig in der Illusion verhaftet sind, doch Wochen später riefen mich 2 Tanten an und fragten, wie ich zu solchen Aussagen käme.
      Ich empfahl GmG und wieder Wochen später riefen Sie an und bedankten sich für die große Veränderung im Bezug zum Todes Ihres Vaters.

      Im tibetischen gibt es einen Satz der lautet:
      Wer nicht gelernt hat zu sterben kann niemals Leben.

      Für Dich Bernhard
      leben-sterben.de/bardo2.htm#top
      ~~ <3 ~~
    • Hallo ihr lieben Seelen!
      Letzes Jahr ist meine Mutter gestorben , weil sie sich entschieden hat zu gehen , ich habe sie begleitet , ja ich wusste sogar genau den Tag und die Stunde wann sie gehen würde . Aber es ist immer schmerzvoll Abschied zu nehmen , wir haben ihr dann ein schönes Abschiedsfest gemacht-Beerdigung, dass sogar die anderen Menschen gesagt haben wenn es nicht so traurig wäre dann wär das Fest eines der schönste gewesen was sie je gesehen haben . Meine Geschwister und ich haben ihre Geschichte erzählt von einer Seele die immer für die anderen da war , die bis zum Tode Mutter war ob das für uns immer gut war sei dahin gestellt, aber aus ihrer Sichtweise wollte sie immer nur das Beste , das sie vom Leben nicht sagen konnte.Für mich wird sie immer im Herzen sein ich unterhalte mich jetzt mehr mit ihr als in ihrem Leben ,da uns oft die Körperlichkeit getrennt hatte , jetzt sind wir immer vereint , oft ist ihr Geruch da , oft auf einmal ein Bild oder ich hör plötzlich ihre Lieblingsmusik, sie sind immer bei uns .
      Ja jeder Seele sucht sich ihr Leben aus wann es beginnt und wann es endet das ist keiner der sagt du machst das oder das , was sollte Gott damit bezwecken ?
      Darum Urteile nie über einen anderen du weißt nicht was seine Seele gewählt hat, wenn ich einen behinderten sehe oder mit ihm arbeite dann bedanke ich mich immer bei der Seele weil sie das Leben gewählt hat , so habe ich eine andere Wahl getroffen, da wir alle eins sind , obwohl ich auch schon mal behindert war , aber nicht in diesem Leben.
      So hat jeder seine Wahl getroffen und er kann immer eine neue treffen , seine Sichtweise verändern damit das Leben abhebt.

      Licht für euere Seelen und liebe im Herzen Eleisa
      Wenn wir möchten das unser Leben abhebt , dann müssen wir unsere Vorstellung von uns ändern , wir müssen denken und sprechen als der Gott der wir sind.
    • Original von arcus
      Letzte Woche hab ich eine Schülerin verloren, die mir sehr nahe stand. Sie war für ein Auslandsjahr nach England gegangen - und sie wird nicht mehr zurückkommen. Und so mache ich die Erfahrung, dass neben unserer schönen Theorie - die Praxis des Leids etwas Anderes ist. Ich glaub nicht, dass ich es schaffe, zur Beerdigung zu gehen...
      Euch eine gute Zeit,
      B.


      Lieber Bernhard - vielleicht bist Du doch an die Beerdigung gegangen.
      Ich las erst JETZT Deine Nachricht. Unsere schönen Theorien werden irgend wann in unserem Leben in die Praxis umgesetzt. Dann erfahren wir, wie wahrheitsnah die EIGENE gedachte Theorie real ist. Es scheint die Frage zu sein, warum hast DU Mühe, zur Beerdigung zu gehen? Verabschieden von der Schülerin, dafür sind verschiedene Weg begehbar. An eine Beerdigung zu gehen ist meistens Trost für die Menschen, die der Verstorbene zurück lässt.

      Als mein Sohn im 23. Altersjahr starb, habe ich kurz nach der Todesnachricht meiner Familie kundgetan, dass ich keine Kondelenz wünsche - denn diese helfe mir nicht über den Schmerz hinweg. Später staunte ich selbst, dass ich in jener Situation, für mich das richtige tat, denn es war gut so. Vermutlich wollte ich mich schützen vor den Heuchlern, Neugierigen und somit Unehrlichen.

      Die Freunde, die nämlich meinen Sohn liebten, haben sich alle auf ihre Art und Weise von ihm verabschiedet - die Trauer gelebt und gespürt, dass mein Sohn lediglich seine Hülle liegen liess, er jedoch immer noch lebendig unter uns weilt, einfach unsichtbar.
      So verstehe ich die Trauer schon von den Menschen, lege allen jedoch nahe, kommuniziert mit den "Toten", denn sie sind noch HIER genauso wie DORT und sind sehr froh, wenn wir das endlich begreifen. Unser EGO trauert meistens um den Menschen, den wir liebten, kannten - wir trauern, weil wir ihn nicht mehr umarmen können etc. - jedoch SIE achten auf alles was wir tun und lieben uns bedingungslos.
      Im Moment ist der Schmerz begreiflich, einen Menschen nicht mehr bei uns IRDISCH zu haben - jedoch versteht, jeder der aus der WELT scheidet, ist HIER wie DORT, denn es ist dasselbe.
      Auch ich werde trauern, werden wieder liebe Menschen aus meinem Umfeld sich verabschieden, jedoch in einem höheren BEWUSSTSEIN, denn EINS in GOTT schliesst NICHTS aus.
      In Verbundenheit
      Eirene
    • .. zwei Jahre später .. ..

      Ich lese gerade nocheinmal Bernhards Sicht :

      Original von arcus

      .. ich gebe einfach nur meine Sicht wieder:
      Du warst, bist und wirst sein: unkaputtbar.
      Du bist vollkommen in der jenseitigen Dimension.
      Du bist jetzt im Hier, um Erfahrungen zu sammeln.
      Und dann gehst du nach Hause.

      ... Bernhard


      Und finde mich darin wieder, meine Sicht,
      was die Seele ist.

      lg, Folker

      ps.: Gruss an dich, Bernhard
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

    • WINK AUS DER EWIGKEIT
      Der Mystiker und der Tod

      Eine außergewöhnliche Erfahrung, die uns ein Gefühl dafür geben kann Wer Wir Sind machte der spirituelle Lehrer Andrew Harvey – einer der Vordenker der «Sacred Activism – Bewegung», die Spiritualität und Engagement zum Wohl der Erde und aller Wesen verbindet — im Zusammenhang mit dem Tod des Mystikers Bede Griffiths, dem er sich tief verbunden fühlt.
      Bede Griffiths war einer der großen Brückenbauer zwischen den Religionen.

      Wenige Tage bevor er starb, sagte Bede Griffiths, von vielen liebevoll Father Bede genannt, zu Andrew Harvey: „Sei nicht bekümmert — ich bin nicht tot. Wie kann ein Liebender Des Einen sterben?“
      Andrew Harvey sprach in einem Interview darüber: „Es erinnert mich an die wundervollen Zeilen Rumis, als er starb – der große mystische Dichter Rumi — er sagte: „Wenn ich sterbe, werde ich an der Brust des All-Barmherzigen sterben. Was sage ich damit — wie könnte der Liebende je sterben?“
      Er berichtet: „Bede war in todlosem Bewusstsein. … Er starb im Mai 1993 und ich war im Januar über zwei Wochen mit ihm, während er durch diesen Prozess ging und es war ein außerordentlicher Segen.“

      Er fährt fort: „Aber selbst nachdem er gestorben war, erfuhr ich seine Präsenz sehr klar. Tatsächlich ereignete sich ein wundervoller Moment, nachdem ich gehört hatte, dass er gestorben war - ich hörte es in Kalifornien.
      Und ich war am Boden zerstört vor Kummer, weil ich ihn gerade noch getroffen hatte. Seine Schönheit und seine Wahrheit überwältigten mich völlig. …“
      Harvey berichtet dann, dass er an das Meer bei Big Sur ging und weinte.
      „Und plötzlich ging die Sonne auf — es war sehr ungewöhnlich. Und dieses Emporschießen von weißem Licht, golden weißem Licht kam über das Meer und strahlte mich an und ich hörte seine Stimme und es sagte: »Oh Andrew, übertreibe nicht« sagte er, »ich bin nicht tot. Ich bin einfach eine der Flammen der unendlichen Realität. (Lachen) Und ich werde immer mit dir sein. Wann immer du mich brauchst, werde ich bei dir sein; und selbst, wenn du nicht weißt, dass ich da bin, werde ich dich beschützen und dich lieben.«
      Und es war so, als ob wir gerade miteinander sprachen.“
      Andrew Harvey dachte, dies ist sehr außergewöhnlich. Er fühlte sich sehr bewegt.

      Sieben Monate später begegnete er einer medial befähigten Frau aus Rumänien, die von Pater Pio, einem der großen medial Begabten ausgebildet worden war.
      Sie sagte: „Es ist so merkwürdig. Da ist ein Mann in orangenfarbener Kleidung — er sieht englisch aus.“ Bede pflegte die orangene Robe der Sanyassins zu tragen.
      „Und er ist hier im Raum, und er hat eine Botschaft für dich.“
      Andrew Harvey dachte, mein Gott, das ist wirklich seltsam.
      Er fragte: „Was ist die Botschaft?“
      Und die Botschaft war … das Medium sagte, sie hätte keine Idee, was diese Botschaft bedeutet: „Was du erfahren hast am See in Kalifornien war mehr als nur Illusion.“ ——
      Andrew Harvey sagt daraufhin in dem Interview: Und was so wunderbar an dieser Botschaft war – ist — dass die Film Gesellschaft, die gerade einen Film über Bede Griffith`s Leben gedreht hatte, «More Than Illusion Films» hieß.

      „So war Bede sehr Englisch. Er offenbarte mir die Unsterblichkeit der Seele inform eines kleinen Streichs. Dies ist eine sehr sehr, sehr britische Art der Unterweisung.
      Aber… er ist nie… fort. Der Tod ist nichts für die Liebenden, weil sie schon bereits im Leben gestorben sind“ beschließt er die Schilderung seiner Erfahrung mit dem Tod des Mystikers.

      „Ich bin einfach eine der Flammen der unendlichen Realität“ hatte der ihm übermittelt.
      Wenn wir auf die Stimme unserer Seele in uns hören, wissen wir, dass wir alle solche Flammen sind.
      — Neuer Blick aufs Leben / Kulturkreative Impulse

      Allen, die ins Forum schauen, ein schönes WoE =)

      Gruß an Eleisa :)


      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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