Hallo liebe Leute,
es freut mich, dieses Forum gefunden zu haben. Immerhin habe ich lange gesucht, eine Weile sogar ohne zu wissen, wonach ich überhaupt auf der Suche bin. Dann wurde mir klar, dass ich auf der Suche nach (m)einem Glauben bin und als mir vor einem Jahr Band1 in die Hände fiel, wusste ich, dass ich Gott gefunden hatte, so wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Das heißt, eigentlich habe ich lange Zeit versucht atheistisch zu sein, weil ich mit dem christlichen Gottesbild nichts anfangen konnte. Daneben entwickelte ich jedoch eine eigene Vorstellung von einem Gott, wie er sein müsste, wenn es ihn denn gäbe. Und nun, da ich Walshs Bücher gelesen habe, stelle ich fest, dass meine eigenen Vorstellungen wohl gar nicht so abwegig waren. Die Sache, dass es für Gott kein Gut und Böse gibt, dass er nicht straft und keine Regeln vorgibt, das ist genau die Vorstellung, die ich selbst immer hatte.
Sicher hätte ich mich jedoch nie auf diese Suche gegeben, wenn es in meinem Leben nicht seit Jahren gehörig kriseln würde. Das fing gegen Ende meines Studiums an, als ich merkte, dass ich mit meinem Leben zunehmend unzufriedener wurde, besonders, ohne es wahrhaben zu wollen, mit meinem beruflichen Weg. Ich flüchtete in diverse Süchte, suchte den Grund für meine Unzufriedenheit in meiner damaligen Beziehung, die dadurch zerbrach und bekam schließlich, als ich mein Studium beendet hatte und es beruflich ernst werden sollte, Angstzustände, Panikattacken, Wahnvorstellungen. Im Nachhinein bin ich recht froh für diese Erfahrungen, denn sie waren wohl Gottes Art mir zu zeigen, dass ich so wie bisher nicht weiter leben sollte/wollte.
Während meiner Zeit in der Psychiatrie kam ich mit christlichen Texten in Berührung, die mich zwar trösteten, aber nicht voll überzeugten. Doch faszinierte mich der Mensch, der mir die Texte gegeben hatte; ich war beeindruckt von seinem Gottvertrauen, auch wenn es ihm im Bezug auf seine eigenen psychischen Probleme nicht unbedingt zu helfen schien. Jedenfalls gab diese Begegnung den Anlass, mich mehr mit spirituellen Dingen zu beschäftigen; teils mir buddhistischen Gedanken, teils mit eher gottlosem Esoterik-Zeug. Bei meinen Streifzügen durch Buchläden und Bibliotheken begegnete ich dann immer häufiger den Gesprächen mit Gott, ohne dass mich das besonders angesprochen hätte, denn ich hielt einen personifizierten Gott für illusorisch und überflüssig. Schließlich überkam mich aber doch die Neugier und beim anfangs noch skeptischen Lesen die Einsicht: Ja, ich kann und möchte zum Ursprung des Universums eine persönliche Beziehung haben.
In dem Jahr seit ich angefangen habe, mich mit GmG zu beschäftigen hat sich mein Leben stark gewandelt. Nicht so sehr in physischer Hinsicht – ich lebe noch immer ein eher chaotisches Geisteswissenschaftler-Leben mit eher prekären Zeitarbeitsverhältnissen - aber meine Einstellung zu all dem hat sich geändert, ich bin gelassener, selbstbewusster und optimistischer geworden. Und so langsam wächst in mir die Zuversicht, künftig ein eher selbstbestimmtes statt reaktives Leben führen zu können. Auch habe ich den Eindruck, mich weniger um die rein materiellen Dinge sorgen zu müssen, schließlich geht es hier um die Evolution der Seele – eine Überzeugung, die mich ebenfalls seit meiner Jugend begleitet, leider lange ohne den Mut, sie wirklich auszuleben.
Mut zu fassen ist im Kreise Gleichgesinnter sicherlich um vieles Einfacher und darum bin ich hier und freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.
Herzliche Grüße
Sepp alias Widsith
es freut mich, dieses Forum gefunden zu haben. Immerhin habe ich lange gesucht, eine Weile sogar ohne zu wissen, wonach ich überhaupt auf der Suche bin. Dann wurde mir klar, dass ich auf der Suche nach (m)einem Glauben bin und als mir vor einem Jahr Band1 in die Hände fiel, wusste ich, dass ich Gott gefunden hatte, so wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Das heißt, eigentlich habe ich lange Zeit versucht atheistisch zu sein, weil ich mit dem christlichen Gottesbild nichts anfangen konnte. Daneben entwickelte ich jedoch eine eigene Vorstellung von einem Gott, wie er sein müsste, wenn es ihn denn gäbe. Und nun, da ich Walshs Bücher gelesen habe, stelle ich fest, dass meine eigenen Vorstellungen wohl gar nicht so abwegig waren. Die Sache, dass es für Gott kein Gut und Böse gibt, dass er nicht straft und keine Regeln vorgibt, das ist genau die Vorstellung, die ich selbst immer hatte.
Sicher hätte ich mich jedoch nie auf diese Suche gegeben, wenn es in meinem Leben nicht seit Jahren gehörig kriseln würde. Das fing gegen Ende meines Studiums an, als ich merkte, dass ich mit meinem Leben zunehmend unzufriedener wurde, besonders, ohne es wahrhaben zu wollen, mit meinem beruflichen Weg. Ich flüchtete in diverse Süchte, suchte den Grund für meine Unzufriedenheit in meiner damaligen Beziehung, die dadurch zerbrach und bekam schließlich, als ich mein Studium beendet hatte und es beruflich ernst werden sollte, Angstzustände, Panikattacken, Wahnvorstellungen. Im Nachhinein bin ich recht froh für diese Erfahrungen, denn sie waren wohl Gottes Art mir zu zeigen, dass ich so wie bisher nicht weiter leben sollte/wollte.
Während meiner Zeit in der Psychiatrie kam ich mit christlichen Texten in Berührung, die mich zwar trösteten, aber nicht voll überzeugten. Doch faszinierte mich der Mensch, der mir die Texte gegeben hatte; ich war beeindruckt von seinem Gottvertrauen, auch wenn es ihm im Bezug auf seine eigenen psychischen Probleme nicht unbedingt zu helfen schien. Jedenfalls gab diese Begegnung den Anlass, mich mehr mit spirituellen Dingen zu beschäftigen; teils mir buddhistischen Gedanken, teils mit eher gottlosem Esoterik-Zeug. Bei meinen Streifzügen durch Buchläden und Bibliotheken begegnete ich dann immer häufiger den Gesprächen mit Gott, ohne dass mich das besonders angesprochen hätte, denn ich hielt einen personifizierten Gott für illusorisch und überflüssig. Schließlich überkam mich aber doch die Neugier und beim anfangs noch skeptischen Lesen die Einsicht: Ja, ich kann und möchte zum Ursprung des Universums eine persönliche Beziehung haben.
In dem Jahr seit ich angefangen habe, mich mit GmG zu beschäftigen hat sich mein Leben stark gewandelt. Nicht so sehr in physischer Hinsicht – ich lebe noch immer ein eher chaotisches Geisteswissenschaftler-Leben mit eher prekären Zeitarbeitsverhältnissen - aber meine Einstellung zu all dem hat sich geändert, ich bin gelassener, selbstbewusster und optimistischer geworden. Und so langsam wächst in mir die Zuversicht, künftig ein eher selbstbestimmtes statt reaktives Leben führen zu können. Auch habe ich den Eindruck, mich weniger um die rein materiellen Dinge sorgen zu müssen, schließlich geht es hier um die Evolution der Seele – eine Überzeugung, die mich ebenfalls seit meiner Jugend begleitet, leider lange ohne den Mut, sie wirklich auszuleben.
Mut zu fassen ist im Kreise Gleichgesinnter sicherlich um vieles Einfacher und darum bin ich hier und freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.
Herzliche Grüße
Sepp alias Widsith
Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her 