Meine Offenbarung

    • Meine Offenbarung

      Liebe Eirene,

      schön das Dir unser Austausch gefällt. Auch ich erfreue mich über Deine Ansichten.

      Ein wahrer Freund ist Jemand, der bedingungslos liebt und Wissen weiter schenkt.

      So sollte es im Idealfall sein. Leider ist es mit dem Wissen und seinen Erkenntnissen daraus oft so, dass sie für sich behalten werden. Das ist leider ein Resultat unserer Erziehung. Wir werden/wurden meist so erzogen, besser sein zu müssen als die Anderen. D.h. wenn du etwas weißt, was Andere nicht wissen, bis du im Vorteil. Der im Vorteil ist, der hat mehr Macht und bessere Aussichten in unserer Gesellschaft zu bestehen.

      Diese Grundeinstellung ist in 95% der von Medien belasteten Bevölkerung eingeimpft worden. Sich dieser Einstellung zu widersetzen ist fast aussichtslos. Der Rückfall durch die Medien ist so stark, das ich es hier fast als "Monster" bezeichnen würde. Ich selbst habe es für mich so in Erfahrung gebracht. (Aber vielleicht irre ich mich ja auch)

      Durch meine Reisen als Rucksacktourist (1/2 Jahr USA, 1/2 Jahr Australien, 1/4 Jahr Mexiko) hatte ich die Möglichkeit, mich für längere Zeit dieser Medienflut zu entziehen. Als ich nach meinem ersten Trip durch die USA zurück kam, hatte ich sehr große Probleme wieder Fuß zu fassen. Viele alte Gewohnheiten, die ich auf den Reisen durch neu gewonnene Erkenntnisse ablegen konnte, schlichen sich wieder ein. Durch die Reise war ich wirklich frei, und nun fühlte ich mich wieder wie in einen Käfig gesteckt. Wirklich ausmachen woran das lag, konnte ich nicht. Aber ich fühlte mich zusehends schlechter und beschloß eine weitere Reise durch Australien zu unternehmen.

      Auch in Australien fühlte ich mich richtig frei und habe viele spirituelle Erfahrungen sammeln können. Ich habe viel über mich und meinen Körper erfahren. Der Natur war ich zwar auch schon vorher sehr verbunden, da ich mich in den USA überwiegend in den "National Parks" aufgehalten hatte. Aber in Australien wurde das noch viel intensivierter, da ich auch die als lebensfeindlich geltende Wüste erfahren durfte. Diese Erfahrungen kann man glaube ich nicht weiter vermitteln. Die muß man wirklich selber machen.

      Zurück in Deutschland ging es mir dann nach und nach wieder schlechter. Ich bin wieder schnell den alten Gewohnheiten auferlegen. Mit meinen neuen Erkenntnissen konnte ich nicht viel anfangen und wirklich austauschen kann man sich auch nur mit Wenigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. (Und die sind in meiner Gegend rar)

      Irgendwann hat es mich dann nicht mehr gehalten und ich bin wieder mit dem Rucksack los gezogen. Diesmal hatte ich Mexiko ausgewählt. Das sollte eine Art Test für Südamerika werden, da ich ja nur Englisch und kein Spanisch kann. Wenn ich dort zurecht kommen würde, dachte ich, könnte ich danach auch Südamerika in Angriff nehmen.

      Doch dieses Mal verlief Alles anders. Schon nach ein paar Tagen wurde ich von einer Lebensmittelvergiftung nieder geschmettert. Aber wie so oft hat mich Gott nicht verlassen. Er ließ mich einen netten Amerikaner, der in Mexiko lebt, kennen lernen, der mich dann bei sich aufnahm. Dort wurde ich dann gesund gepflegt. Ich fühlte mich ihm gegenüber irgendwie verpflichtet. Ich wollte ihm gern etwas zurückgeben. So habe ich für ihn gearbeitet und nicht mehr als ein Platz zum Schlafen und etwas zu Essen abverlangt. Er war von mir begeistert und hatte sehr viel Vertrauen zu mir. Er hat mir sogar angeboten als Geschäftspartner mit einzusteigen. Das wollte ich aber nicht. Als es mir schon wieder richtig gut ging mußte er geschäftlich in die USA. Er bat mich für diese Zeit die Firma zu leiten und auf seine 3 Kinder zu achten. Als er zurück kam, trennten sich unsere Wege in Freundschaft.

      Durch das Wohnen in dieser Familie habe ich gute Einblicke in das Leben der Mexikaner gewinnen können (auch wenn er selbst aus der USA stammte). Hier wurde mir klar, welchen großen Einfluß das Fernsehen und andere "Westliche" Dinge auf das gesellschaftliche Leben nehmen.

      So bewußt wie in Mexiko hatte ich vorher noch nie diese Vergleiche ziehen können. Das Leben in den Städten ist dem von uns sehr ähnlich. Alle haben Fernseher, fließendes Wasser, meist auch ein Auto, Waschmaschine usw. In den Dörfern und besonders auf dem Land ist das völlig anders. Als ich durch die Straßen der Stadt zog, sah ich die Häuser mit Zäunen, Autos im Hof, alles sauber und gepflegt, also ganz so wie gewohnt. Aber die Straßen selbst waren leer. Die Menschen waren in den Häusern, sie schauten fernsehen, saßen am PC, mähten den Rasen usw.

      Ich verließ die Stadt und kam in einen Vorort. Dort fand ich mich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder. Auch dort ging ich durch die Straßen und sie waren voller Leben. Die Kinder spielten auf der Straße, die Alten saßen an der Straße und waren sich am Unterhalten. Die Frauen besorgten sich vom Brunnen ihr Wasser. Die Häuser waren klein und bestanden meist nur aus einem Raum. Die Grundstücke ließen nur ansatzweise so etwas wie eine Grenze erahnen. Hinter den Häusern waren die Plumpsklos. Die Hühner und Schweine rannten durch die Gärten und zum Teil auch durch die Häuser. Alle schauten zu mir, da ich als „Weißer“ etwas Besonderes war. Sie grüßten alle sehr freundlich und lächelten. Die Kinder liefen mir zum Teil nach und einige versuchten sich mit ihren wenigen Englischkenntnissen mit mir zu unterhalten. Alle strahlten und wirkend glücklich und zufrieden.

      Dort in dem Dorf herrschten zwar erbärmliche Verhältnisse für unser Verständnis, aber die Menschen waren glücklich. Man spürte das Leben, mein Herz war berührt, ich fühlte mich wohl. Vor einer halben Stunde war ich noch in der Stadt. Dort war es zwar „Fortschrittlicher“, aber auch wesentlich „gefühlskälter“. Die Zäune vermittelten „mir“ das Gefühl „Stopp, ab hier beginnt mein Reich“. Alles war sauber und wirkte schon irgendwie steril. Die Menschen waren im Haus und versteckten sich. Sie ließen sich vom Fernsehen berieseln. Jeder war für sich (- und vereinsamte). Dort hatte ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt.

      Jetzt begriff ich meine Probleme nach der Heimkehr von meinen ersten Reisen. Auf meinen Reisen war ich lebendig, spürte das Leben und war sehr energiegeladen. Nach der Heimkehr wurde mir das durch unsere Lebensweise wieder entzogen. Ich begab mich in eine Art „sterbende“ Gesellschaft und habe mich von deren Gewohnheiten wieder einfangen lassen.

      Mit diesem Wissen kam ich nun wieder aus Mexiko zurück. Aber was kann ich mit diesem Wissen jetzt bewirken. Ich kann mich selbst diesem „Monster“ widersetzen. Aber das macht mich nicht glücklicher, da mein Umfeld weiterhin in dieser angewöhnten Lethargie verweilt. Natürlich erzähle ich allen von meinen Erfahrungen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen. Und sie bestätigen das ja auch, aber es ändert sich halt nichts.

      Oft erinnere ich sie an früher. Da waren wir oft unterwegs zu Besuch, haben viele Gesellschaftsspiele gespielt, statt vor der Glotze zu hängen usw.
      Früher als Kind hatten wir kaum Spielsachen, und wir waren fast immer draußen mit den Nachbarskindern unterwegs. Wir haben uns selbst Spiele ausgedacht, waren bei den Bauern auf den Dielen usw. Auch die Nachbarschaft war noch viel besser, denn nicht jeder hatte alles selbst. Im Herbst hat man dann die großen Leitern zur Apfelernte geliehen und die Nachbarn haben sich auch Äpfel pflücken dürfen. Es war eine große „Gemeinschaft“. Alle Häuser waren stets offen, Garagen wurden nicht abgeschlossen und wenn man etwas brauchte, half man sich immer aus. Das war eine gute Zeit (an die sich jeder gern erinnert) und ich verstehe nicht, wieso es so nicht wieder werden könnte.

      Die Reaktionen sind immer die Gleichen.“Ja, das war früher, aber die alten Zeiten kann man nicht zurück holen.“ Alle scheinen zu resignieren. Wie oft bekomme ich zu hören: „Da können wir sowieso nichts dran ändern.“

      Ich stelle mir immer die Frage:“Wollen oder können die nichts ändern?“ - Und ich bin zu dem Schluß gekommen, dass sie wirklich nicht können. Der Einfluß der „Negativen Schwingungen“, der unterschwellig immer beim Fernsehen übermittelt wird ist sehr mächtig. Und um das zu verstehen muß man eben eine Menge über das eigene Bewußtsein und Massenbewußtsein wissen.

      Jeder sollte wissen, das er der Schöpfer seiner Realität ist. Die Realität, die alles umschließt ist die Massenrealität, die von allen mit beeinflußt wird. Wenn ich nun die negativen Schwingungen in allen Köpfen erhöhe, wird sich das Negative auch manifestieren.

      Und so funktioniert die für das Volk unbewußte Manipulation durch ein paar kluge Köpfe, die um dieses „Know how“ wissen.

      Statt sich intensiver mit seinen eigenen Erfahrungen auseinander zu setzen, werden die Menschen von den Filmen, „wie das Leben sein soll“ berieselt. Und genau so wie wir es im Fernsehen vorgelebt bekommen wird es dann zur Realität. Und da man keine Zeit hat diese Sachen zu filtern (was ist richtig, was ist falsch), wird alles als normal definiert und hingenommen.
      Wer hinterfragt heute noch großartig etwas?

      Als Versicherungsvertreter wird man auch psychologisch so geschult, dass man seinen Gegenüber manipuliert. Wer das gut beherrscht macht auch gute Geschäfte. Für mich kam das allerdings nicht in Frage, da ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren konnte. Dieser Beruf kommt für mich daher nicht mehr in Frage. Aber dort wurde das Gleiche gelehrt, wie es von den Medien praktiziert wird. Du schürst erst einmal richtig Angst, und anschließend gibst du ihnen etwas, was diese Angst wieder nimmt und beruhigt. Und genau das, was du ihm gibst, macht dich reich.

      Genauso ist es mit der Schweinegrippe. Im Grunde bräuchte man sich nicht davor zu fürchten, denn gerade die Furcht dient der Manifestation, das es später wirklich die Menschen krank macht. Und so kommen die, die diese Angst hervorgerufen haben leichter zum Ziel ihren Impfstoff an den Mann zu bringen. Aber diese Technik funktioniert und die Pharmaindustrie jubelt über weitere Milliarden von Euro.

      Gerade der Einfluß der Pharmaindustrie ist besonders „mächtig“. Mit Medikamenten kann man nämlich sehr viel im Bereich des Bewußtseins bewirken. Da laufen auch schon wieder sehr brisante Experimente, die man allerdings unter dem Deckmantel des Natur- und Umweltschutzes vollzieht. Die Politik glaubt es wäre für den Umweltschutz und erteilt die Genehmigungen. Aber in Wirklichkeit wird mal wieder etwas ganz anderes bezweckt. (Erinnert so ein bißchen an Adolf Hitler)

      Und die Bevölkerung schläft weiter in einem Dämmerschlaf und wird immer weiter bis hin zu einem Tiefschlaf geführt. Hoffentlich kommt es nicht zu einem Koma, denn dann wäre wahrscheinlich wohl es zu spät.

      Aber wie gesagt, es liegt an jedem selbst, denn jeder ist sein eigen Schöpfer. Verfällt man aber seinem Ego und sieht nicht die Gemeinschaft wird die Zukunft nicht sehr rosig.

      Sollte ich jetzt jemandem Angst gemacht haben, so tut es mir Leid. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Lage wirklich sehr ernst ist.

      Immer mehr Menschen in meinem Umfeld resignieren. Einige bringen sich um, andere drehen durch bringen sich und andere um. Lange Beziehungen brechen auseinander. Viel Haß, Neid Mißgunst usw. liegt in der Luft. Das alles stimmt mich sehr traurig.

      Und die Ängste werden noch weiter geschürt. Denn je mehr Angst und Schrecken herrschen, desto gelähmter ist man (das Volk). Genau das will man ja auch erreichen. Aber daran merkt man auch die Furcht der anderen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Das heißt im Grunde, dass sie schon längst erkannt haben, dass ihr Konstrukt kurz vorm Zusammenbruch steht. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit. Bald bedarf es nur noch eines kleinen Impulses und der Wandel kann beginnen.

      Die große Frage besteht nun darin ob der Wandel mit viel Schrecken oder in Liebe vollzogen wird. Ich hoffe auf die Vernunft und Einsicht in jedem von uns und sehe dem Wandel positiv entgegen.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • RE: Meine Offenbarung

      Hallo Jo,

      danke für dein Vertrauen, dass du uns hier aus deinem Leben
      erzählst - und an deinen Gedanken teilhaben lässt.

      Deiner letzten Aussage möchte ich mich anschließen :

      Ich hoffe auf die Vernunft und Einsicht in jedem von uns und sehe dem Wandel positiv entgegen.

      Ich schaue nur noch kurz herein -

      ich habe dir heute schon im Thread :
      Therapie und Heilung - Kliniken mit spirituellem Hintergrund
      geantwortet : gespraechemitgott.net/beitrag420.html

      - und möchte dir einfach von Herzen
      *Alles Gute* zum Geburtstag
      wünschen !

      Anstelle eines Geschenks eine kleine Geschichte, die mir sehr gefällt und die auf eine Weise zu mir spricht.

      ***

      Von der Last des Lebens...

      Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.

      Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken, legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: "Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird."

      Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch – vergebens.

      Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

      Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen.
      Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.
      Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: "Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen."

      - Quelle unbekannt -


      ***

      Alles Liebe, Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: Meine Offenbarung

      Danke, lieber Folker, für diese schöne Geschichte; das Bild der "beschwerten" Palme kann allen, die es verinnerlichen, dabei helfen, mit belastenden Lebensumständen besser umzugehen. Es sagt mehr aus als hunderte der vermeintlichen "Lebensratgeber", die derzeit Hochkonjunktur haben.

      Herzliche Grüße,
      Ingrid

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