Ihr Lieben, hi
mir kam die Idee, zu einem Thread - in dem Jede/r der mag, einmal ein bisschen erzählen kann, wie sein Weg ihn (sie) zu den »Gesprächen mit Gott« geführt hat. Wenn später noch was einfällt, kann's ja auch mehr als Beitrag sein.
Ich finde das eine ganz schöne Idee, auch um das eine oder andere zu erzählen ... von einander hier kennen zu lernen.
Und ich fang einfach mal an.
*** *** ***
Besonders religiös aufgewachsen, neben Weihnachten oder Ostern in die Kirche zu gehen, bin ich eigentlich nicht. Aber als Jugendlicher und Heranwachsender haben mich dann zunehmend Sinn-Fragen beschäftigt ...
Meine erste Freundin war Christin, ging in einen Hauskreis, da gingen wir dann häufiger zusammen hin ... Das waren alles liebe, sympathische Leute; manches dort berührte etwas in mir, rührte an eine Sehnsucht ... - anderes erschien mir irgendwie "zu eng" .. so wie 'zu klein' ... Aber es brachte mich dazu, mich mit religiösen Fragen zu beschäftigen, zu forschen; ich war auch politisch eingestellt, stieß auf den politisch denkenden Mystiker Ernesto Cardenal, brachte ihn im Haus-Kreis ein ...
Im Laufe der Zeit lösten meine (damalige) Freundin und ich uns mehr von diesem Hauskreis .................
Meine nächste Berührung mit dem Spirituellen waren die sich verbreitenden New Age Gedanken ..
Das war auch die Zeit, wo auch die Sannyassin Bewegung ihre "hohe Zeit" hatte. Ich spielte allerdings nie mit dem Gedanken, Sannyassin zu werden - machte aber z.B. häufiger Kundalini Meditation, fand die Verbindung von Meditation und Bewegung gut ..
Ein damaliger Freund ging mit seiner Familie in den Lebensgarten Steyerberg (die größte deutsche spirituelle Gemeinschaft).
Nachdem ich zunächst für alles Mögliche offen gewesen war .. wuchs nach schwierigeren persönlichen Zeiten in mir das Verständnis, wie wichtig es ist, dass in spiritueller Hinsicht »die Wegweiser« seriös, wirklich ernstzunehmend sind. ...
Es gab dann verschiedene Zeiten .. mit verschiedenen Orientierungen - die, wie ich es heute sehe, alle zu meinem Weg gehörten; sich auf eine Weise zusammenfügen - und mich dahin geführt haben, wo ich heute bin.
Eine Zeit, wo es mir wichtig war, mich mit nicht-religionsgebundenen Orientierungen zu befassen; Dan Millman (seine Bücher über den "Friedvollen Krieger") hat (haben) mich zum Beispiel eine Weile begleitet .....
Ich hatte eine Zeit, wo es mir wichtig war, mich mit der "spirituellen Essenz" im Christentum zu befassen; mit Menschen, die andere Sichtweisen (als die konventionellen) vertraten; wie Eugen Drewermann ... ich fuhr zu einem Workshop mit Bruder David Steindl-Rast, einem Benediktiner, der auch in buddhistischen Klöstern gewesen war, und als "Brückenbauer zwischen den Religionen" bekannt ist ...
oder ich nahm an einem Seminar mit Pater Sebastian Painadath teil, zur Verbindung zwischen Bibel und Bhagavad Gita; er leitet in Indien einen Ashram für Interreligiöse Begegnung .....
Ich hatte eine Zeit, in der ich mich dem Buddhismus sehr nahe fühlte; in verschiedene Zentren ging, zu Vorträgen, zu Meditationen ... buddhistische Lehrer, Meister erlebt habe ...
Wie auch Andere in meinem Freundes- und Bekanntenkreis setzte ich mich mit so ziemlich allen Richtungen auseinander ...
Zuletzt mit neuzeitlichen Lehrern/Lehrerinnen, die ihre Spiritualität
»nicht (mehr) konfessions-/religions-gebunden« auffassen;
bzw. überkonfessionell, trans-konfessionell. Weil mein Verständnis mich auch immer mehr dahin geführt hat (wobei ich mich Christentum, Buddhismus, besonders den Sufis etc. weiter freundlich verbunden fühle).
Krishnamurti hat ja schon in diese Richtung gelehrt ... Byron Katie, die hab ich einige Male erlebt ... Eckhart Tolle ...
und zuletzt Annette Kaiser, bei ihr habe ich zwei Seminare mitgemacht; sie hat mich noch am meisten angesprochen.
Und da ist schon die verwandte Ausrichtung zu Neale Donald Walsch.
Annette Kaiser war lange Schülerin der weltbekannten Sufi Meisterin Irina Tweedy (die ich vor über 20 Jahren als weise alte Frau noch erlebt habe - in der Zeit, als ich erst anfing, mich mit diesen Dingen zu befassen. Da hat sich auch ein Kreis irgendwo für mich geschlossen !)
Sie wurde von ihr als Nachfolgerin initiiert - bezeichnet sich heute aber nicht mehr als Sufi - einfach nur noch als Mensch. Die Spiritualität, wie sie sie vermittelt, würde ich auch als »Neue Spiritualität« bezeichnen.
***
J a , und jetzt komme ich schon in die neuere Zeit.
Ich lernte die »Gespräche mit Gott« kennen - und erleb(t)e es so,
wie ich es immer wieder auch von Anderen höre:
sie berühr(t)en mich so, sprechen mich an, be*geist*ern mich geradezu - wie wenn etwas zu mir kommt, worauf ich das Leben lang gewartet habe, und was ich mir so - *wunder*bar - nichtmal erträumt hätte !
Wie, wenn mein Innerstes ruft: J A! - immer wieder ... wenn ich darin lese.
Ich will's nicht mehr länger werden lassen, *smile*
Ich eröffnete dann auch einen GmG-Webkreis, der vielleicht 1 1/2 Jahre existiert hat .. wir waren etwa ein Dutzend Teilnehmer ...
Ich fühl mich den verschiedensten anderen spirituellen Richtungen noch weiterhin verbunden - aber (fast) überall find ich auch, zumindest in der Sprache, wie »etwas ausgedrückt wird« - auch das, was GmG "alte Spiritualität" nennt. Womit ich mich nicht mehr wirklich wohl fühle.
In den Gesprächen mit Gott finde ich eine *geistige Freiheit* - so dass ich auf eine Weise be*geist*ert bin.
Und mich mit immer mehr wachsendem Vertrauen auf meinen WEG mache, zu werden - was ich - im tiefsten Innern - schon bin. Und immer war. Und sein werde.
***
Jetzt freu ich mich auf das, was ihr zu berichten habt;
mein Beitrag ist etwas länger geworden ... aber das ist ohne Bedeutung,
lange, noch längere .. kürzere .. ganz kurze Beiträge - a l l e
sind so, wie sie sein sollen.
Namasté, Folker
mir kam die Idee, zu einem Thread - in dem Jede/r der mag, einmal ein bisschen erzählen kann, wie sein Weg ihn (sie) zu den »Gesprächen mit Gott« geführt hat. Wenn später noch was einfällt, kann's ja auch mehr als Beitrag sein.
Ich finde das eine ganz schöne Idee, auch um das eine oder andere zu erzählen ... von einander hier kennen zu lernen.
Und ich fang einfach mal an.
*** *** ***
Besonders religiös aufgewachsen, neben Weihnachten oder Ostern in die Kirche zu gehen, bin ich eigentlich nicht. Aber als Jugendlicher und Heranwachsender haben mich dann zunehmend Sinn-Fragen beschäftigt ...
Meine erste Freundin war Christin, ging in einen Hauskreis, da gingen wir dann häufiger zusammen hin ... Das waren alles liebe, sympathische Leute; manches dort berührte etwas in mir, rührte an eine Sehnsucht ... - anderes erschien mir irgendwie "zu eng" .. so wie 'zu klein' ... Aber es brachte mich dazu, mich mit religiösen Fragen zu beschäftigen, zu forschen; ich war auch politisch eingestellt, stieß auf den politisch denkenden Mystiker Ernesto Cardenal, brachte ihn im Haus-Kreis ein ...
Im Laufe der Zeit lösten meine (damalige) Freundin und ich uns mehr von diesem Hauskreis .................
Meine nächste Berührung mit dem Spirituellen waren die sich verbreitenden New Age Gedanken ..
Das war auch die Zeit, wo auch die Sannyassin Bewegung ihre "hohe Zeit" hatte. Ich spielte allerdings nie mit dem Gedanken, Sannyassin zu werden - machte aber z.B. häufiger Kundalini Meditation, fand die Verbindung von Meditation und Bewegung gut ..
Ein damaliger Freund ging mit seiner Familie in den Lebensgarten Steyerberg (die größte deutsche spirituelle Gemeinschaft).
Nachdem ich zunächst für alles Mögliche offen gewesen war .. wuchs nach schwierigeren persönlichen Zeiten in mir das Verständnis, wie wichtig es ist, dass in spiritueller Hinsicht »die Wegweiser« seriös, wirklich ernstzunehmend sind. ...
Es gab dann verschiedene Zeiten .. mit verschiedenen Orientierungen - die, wie ich es heute sehe, alle zu meinem Weg gehörten; sich auf eine Weise zusammenfügen - und mich dahin geführt haben, wo ich heute bin.
Eine Zeit, wo es mir wichtig war, mich mit nicht-religionsgebundenen Orientierungen zu befassen; Dan Millman (seine Bücher über den "Friedvollen Krieger") hat (haben) mich zum Beispiel eine Weile begleitet .....
Ich hatte eine Zeit, wo es mir wichtig war, mich mit der "spirituellen Essenz" im Christentum zu befassen; mit Menschen, die andere Sichtweisen (als die konventionellen) vertraten; wie Eugen Drewermann ... ich fuhr zu einem Workshop mit Bruder David Steindl-Rast, einem Benediktiner, der auch in buddhistischen Klöstern gewesen war, und als "Brückenbauer zwischen den Religionen" bekannt ist ...
oder ich nahm an einem Seminar mit Pater Sebastian Painadath teil, zur Verbindung zwischen Bibel und Bhagavad Gita; er leitet in Indien einen Ashram für Interreligiöse Begegnung .....
Ich hatte eine Zeit, in der ich mich dem Buddhismus sehr nahe fühlte; in verschiedene Zentren ging, zu Vorträgen, zu Meditationen ... buddhistische Lehrer, Meister erlebt habe ...
Wie auch Andere in meinem Freundes- und Bekanntenkreis setzte ich mich mit so ziemlich allen Richtungen auseinander ...
Zuletzt mit neuzeitlichen Lehrern/Lehrerinnen, die ihre Spiritualität
»nicht (mehr) konfessions-/religions-gebunden« auffassen;
bzw. überkonfessionell, trans-konfessionell. Weil mein Verständnis mich auch immer mehr dahin geführt hat (wobei ich mich Christentum, Buddhismus, besonders den Sufis etc. weiter freundlich verbunden fühle).
Krishnamurti hat ja schon in diese Richtung gelehrt ... Byron Katie, die hab ich einige Male erlebt ... Eckhart Tolle ...
und zuletzt Annette Kaiser, bei ihr habe ich zwei Seminare mitgemacht; sie hat mich noch am meisten angesprochen.
Und da ist schon die verwandte Ausrichtung zu Neale Donald Walsch.
Annette Kaiser war lange Schülerin der weltbekannten Sufi Meisterin Irina Tweedy (die ich vor über 20 Jahren als weise alte Frau noch erlebt habe - in der Zeit, als ich erst anfing, mich mit diesen Dingen zu befassen. Da hat sich auch ein Kreis irgendwo für mich geschlossen !)
Sie wurde von ihr als Nachfolgerin initiiert - bezeichnet sich heute aber nicht mehr als Sufi - einfach nur noch als Mensch. Die Spiritualität, wie sie sie vermittelt, würde ich auch als »Neue Spiritualität« bezeichnen.
***
J a , und jetzt komme ich schon in die neuere Zeit.
Ich lernte die »Gespräche mit Gott« kennen - und erleb(t)e es so,
wie ich es immer wieder auch von Anderen höre:
sie berühr(t)en mich so, sprechen mich an, be*geist*ern mich geradezu - wie wenn etwas zu mir kommt, worauf ich das Leben lang gewartet habe, und was ich mir so - *wunder*bar - nichtmal erträumt hätte !
Wie, wenn mein Innerstes ruft: J A! - immer wieder ... wenn ich darin lese.
Ich will's nicht mehr länger werden lassen, *smile*
Ich eröffnete dann auch einen GmG-Webkreis, der vielleicht 1 1/2 Jahre existiert hat .. wir waren etwa ein Dutzend Teilnehmer ...
Ich fühl mich den verschiedensten anderen spirituellen Richtungen noch weiterhin verbunden - aber (fast) überall find ich auch, zumindest in der Sprache, wie »etwas ausgedrückt wird« - auch das, was GmG "alte Spiritualität" nennt. Womit ich mich nicht mehr wirklich wohl fühle.
In den Gesprächen mit Gott finde ich eine *geistige Freiheit* - so dass ich auf eine Weise be*geist*ert bin.
Und mich mit immer mehr wachsendem Vertrauen auf meinen WEG mache, zu werden - was ich - im tiefsten Innern - schon bin. Und immer war. Und sein werde.
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Jetzt freu ich mich auf das, was ihr zu berichten habt;
mein Beitrag ist etwas länger geworden ... aber das ist ohne Bedeutung,
lange, noch längere .. kürzere .. ganz kurze Beiträge - a l l e
sind so, wie sie sein sollen.
Namasté, Folker
Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, ✎ der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ... ☀
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