ein bischen Angst bekommen

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    • ein bischen Angst bekommen

      Hallo,

      es freut mich das ich nachdem lesen des 1. Bandes hier bei euch gelandet bin. Ich habe schon viele Themen durchgelesen und finde es absolut toll.
      Doch ich und auch meine Familie sind etwas ins grübeln gekommen als wir mit dem 1. Teil GmG fertig waren und auch etwas in Angst verfallen.
      Wir hoffen Ihr könnt uns da etwas helfen?
      So wie wir es interpretieren ist nichts falsch, man macht nichts falsch. Auch Adolf H... -> sind wir, wir sind alle eisn, wir sind Gott. Das heisst, wenn dieses Buch von allen leuten gelesen wird und so aufgefasst wird, würde wohl die Welt nicht mehr lange existieren da ja " egal ist was man tut"
      -
      BITTE helft mir/uns bei diesem wohl "falschen" Gedanken.

      DANKE - INSCHALLAH
    • RE: ein bischen Angst bekommen

      Hallo Orb,
      erst einmal möchte ich dich herzlich hier begrüssen -

      und einige Gedanken, von meinem jetzigen Verständnis, dazu schreiben.

      Die Gespräche mit Gott sind, so drück ich's mal aus, vom höchsten Blickwinkel aus geschrieben – vom Blickwinkel Gottes.

      Vom Blickwinkel Gottes her – und auch dieser höchsten Ebene der Wirklichkeit -
      gibt es ja keinen Tod, kein Leid ... kein "Töten" und "Getötetwerden" ... die/unsere Seelen sind eins mit Gott, von daher »göttlich – keinem Leid unterworfen.

      Von diesem Blickwinkel her ist/sind alles, was wir hier in dieser Welt erleben – uns Angenehmes und Uns-Unangenehmes bzw. Leidvolles -
      E r f a h r u n g e n .

      Die wir uns nach Beendigung dieses Lebens wieder anschauen können ... z.B. auch, wenn wir eines unangenehmen Todes gestorben sind .....
      - von diesem (höchsten) Blickwinkel aus ist nichts "wirklich schlimm"; alles waren Erfahrungen ... an denen wir wachsen können ......

      In den Büchern wird der Blickwinkel Gottes auf unsere (unerleuchteten) Leben auch mit dem Blick von uns Erwachsenen auf unsere Kinder verglichen :
      sie machen ihre Erfahrungen ... spielen miteinander ... und streiten sich auch mal, schlagen sich ...
      wir betrachten es mit Liebe, sind ihnen wegen nichts wirklich böse ... - indem wir sie wirklich lieben – lieben wir sie immer »gleichermaßen.
      In der Weise liebt uns auch Gott. Was auch immer wir tun.
      Diese wunderbare Wahrheit hat erst seit einiger Zeit begonnen – wirklich ganz bei mir anzukommen. -----

      Ich für mich drück es so aus – dass es neben diesem »höchsten Blickwinkel Gottes«
      - auch den »Blick(winkel) so wie "von unten"« - gibt – den unseres verletzlichen Menschseins.
      (Denn auch wenn wir göttliche Seelen sind – wollen wir ja hier < und machen > Erfahrungen des »verletzlichen Menschseins« erleben.)

      Von diesem Blickwinkel gibt es - so würd ich's ausdrücken – auf eine relative Weise so wie "richtig" und "falsch". (Aber nicht auf letztlich absolute Weise!)
      Wenn ich an den elektrischen Zaun fasse – dann ist das "falsch" - es schmerzt; und lässt mich in gleicher Weise eine LernErfahrung machen .....

      Wenn wir Anderen Leid zufügen, oder sie quälen –
      dann erzeugt das Leid ... es erzeugt Trennung, trennt uns von ihnen ...
      trennt uns genauso auch von dem liebenden mitfühlenden Kern
      unserer Seele – in dem wir Einssein mit uns, Anderen und Gott erfahren können ........

      Insofern ist es – von unserm menschlichen Blickwinkel "falsch" - denn es trennt uns
      von unser'm innersten (göttlichen) Wesen ab, von unserer Erfahrungsmöglichkeit, GLÜCK/GLÜCKSELIGKEIT erfahren zu können ... erfahren zu können, wer-wir-wirklich-sind.
      Es erschafft U m w e g e .........

      Vom Blickwinkel Gottes aus gesehen, sind das alles – höchstens – Umwege -
      denn während wir hier unsere Erfahrungen machen .. und den Weg (zurück) zum GottEinssein suchen .......
      - sind wir vom Blickwinkel Gottes, und der Seele, ja immer eins, und sind das immer gewesen.

      Zu den Gesetzmäßigkeiten in der Erfahrungswelt – die wir unsere Welt nennen -
      gehört es, denke ich auch – alles, was man – z.B. auch Anderen (an)tut, auch zu fühlen.

      Anderen Menschen schlimme Dinge zu tun, ist denke ich nur möglich,
      mit einer massiven Form der Verdrängung. Sich Abspalten von fühlenden/mitfühlenden Seelenbereichen.

      Insofern – wär es eine Illusion, zu glauben, wenn Hitler z.B. nicht von Gott "bestraft wird" - käme er ja "gut davon".
      Wenn seine Seele – auf dem Wege der Verarbeitung – all das SCHREIENDE LEID VON MILLIONEN f ü h l e n wird ... fühlend verarbeiten muss, verarbeitet ... -
      wer wollte dann noch von "Strafe" reden ?

      In einem meiner Lieblingsbücher, »Emanuels Buch«, das ich im Forum auch vorgestellt habe, hat mich dazu auch ein Gedanke angesprochen :
      Was geschieht mit einer Seele wie Hitler oder Stalin ?

      Du sagst »eine Seele wie Hitler oder Stalin«,
      aber ich sage dir,
      dass du ihre Seele nicht kennst.
      Du kannst von Männern wie Hitler oder Stalin sprechen,
      aber du kannst nicht von ihrer Seele sprechen.
      - aus: »Emanuels Buch« - Pat Rodegast, Judith Stanton -

      Das Thema macht mir auch wieder verständlich, warum ich es als sinnvoll
      und hilfreich sehe, von »verschiedenen Ebenen« zu sprechen – in unserer GmG-Gruppe hat jemand es so ausgedrückt: die Seele existiert auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig.
      Ich sehe das auch so, empfinde diesen Blickwinkel als hilfreich.

      Die Seele existiert – im erleuchteten Bewusstsein – bei Gott, im Einssein mit Gott.
      Und dieses Bewusstsein ist JEDERZEIT im HIER UND JETZT erfahrbar ...
      U n d – ich bin noch in meinem "ich'haft personalen" Bewusstsein – auf dem WEG dahin.

      Und kann mich insofern nicht zwingen, einen Menschen wie Hitler zu lieben, ihm zu verzeihen.
      Aber ich glaube, dass auf der höchsten Ebene meiner Seele die Liebe und das Einssein auch mit Hitler und Stalin DA IST. Und immer da war.
      Und ich kann a h n e n , was für ein liebendes Bewusstsein es sein muss – in dem etwa Christus Jesus lebte ... zu dem wir alle uns hinbewegen - auch ich mich hinbewege –
      der Menschen wie Hitler oder Stalin lieben kann, wie etwa Kinder – die Dinge tun, und dabei "nicht wissen, was sie tun".

      Insofern ist alles, was wir tun, gleich gültig – aber nicht gleichgültig.
      Wir können mit Gleichmut auf die Welt schauen – ich lerne es – aber nicht mit Gleichgültigkeit.

      Lieber Orb, das ist so ein zentrales Thema, da konnte ich nicht kürzer drüber schreiben;
      wünsch dir und deiner Familie ein schönes WoEnde, Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Danke schon mal für deine Worte. Ich werd Sie mir wohl noch ein paar mal durchlesen müßen um Sie zu verstehn. Momentan habe ich noch nicht die richtige (also für mich) Antwort herausgelesen. Noch immer bin ich der Ansicht das ab dem Zeitpunkt wo jeder GmG gelesen hat, tun und lassen kann was er will. Und das ist es was mir Angst -ein wenig- macht. Denn nach dem tot, sind wir wieder eins... wohl ein schwieriges Thema...
    • Hallo lieber orb,

      es ist toll, dass du Band 1 gelesen und die Thematik mit deiner Familie besprochen hast. Wenn jeder verstehen würde, dass es nicht darauf ankommt, was falsch und was richtig ist, sondern es viel besser ist, sich nach anderen Maßstäben zu richten, wie etwa dem von Gott empfohlenen Maßstab, dass wir uns bei allem fragen was funktioniert und was nicht, dann würde die Welt nicht ins Chaos gestürzt, sondern alles würde sich viel besser gestalten, als es das derzeit tut.

      lg, Dagmar
    • Ein Hallo am Sonntag,

      dass jeder tun und lassen kann, was er/sie will – ist das nicht, im Grunde, Freiheit eines erwachsenen Seins ?

      Und auch – sich zu fragen : Will ich wirklich irgendetwas für mich – »auf Kosten« von irgendjemand Anderem .. oder auf Kosten eines Leid's von anderen fühlenden Wesen ?

      Ich find mich in dem wieder, was du schreibst, liebe Dagmar,
      und sag's auch noch auf eine andere Weise :

      Die "anderen Maßstäbe", die Gott empfiehlt, sind ja auch – sich zu fragen:
      will ich dem folgen, was mir die Angst eingibt (einflüstert) ?

      Oder dem, was mir die Liebe eingibt ?

      Sich bei allem zu fragen : Was würde Liebe tun ?

      Genießt den schönen Tag, Folker

      ps.: ich denk grad noch, wenn der überwiegende Teil der Menschheit sich in den meisten Dingen fragen würde: Was würde Liebe tun ?
      - dann würde diese Welt eine andere. Es entstünde eine neue Zivilisation.
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    • Hallo lieber Orb, Du hast geschrieben: Momentan habe ich noch nicht die richtige (also für mich) Antwort herausgelesen. Noch immer bin ich der Ansicht das ab dem Zeitpunkt wo jeder GmG gelesen hat, tun und lassen kann was er will. Und das ist es was mir Angst -ein wenig- macht. Denn nach dem tot, sind wir wieder eins... wohl ein schwieriges Thema...

      Ich sehe es fast genau so wie Du. Da Gott alles ist was ist und sich durch uns erlebt, durchlebt, erfühlt in allen Ix Verschiedenen Situationen oder Begebenheiten, sich immer wieder neu erschafft, bleibt eigendlich garnichts mehr für uns zu tun.
      Es geht darum das Leben in all seinen Verschiedenen Facetten, zu Leben. Alles anzunehmen wie es ist und ich meine auch alles, ohne jegliche Verurteilung oder Bewertung abzugeben. Da Ich und alle (Alles) andere Gott ist, würde Gott sich selbst be oder verurteilen. Im Grunde bräuchte ich nicht einmal mehr zu verzeihen, da Gott alles selbst ist, müsste Er oder Es sich selbst verzeihen. Man muss (so habe ich es für mich festgestellt) sein Gesamtes Früheres Denken auf den Kopf stellen, komplett Umdenken, um alles auch nur Ansatzweise zu verstehen und auch schliesslich danach zu leben.
      Angst brauchst Du davor nicht zu haben, es geht dabei um volles Loslassen und hinnehmen der täglichen Begebenheiten. Wovor sollte Gott Angst haben, Du bist Gott.
      Ich wünsche Dir alles liebe, Das Licht
    • Ein Buch wie GmG sagt nur, dass alles möglich ist. Egal, ob das Positives oder Negatives bewirkt.

      Wenn ich mir die Welt so ansehe, dann ist sie schon lange voller Menschen, die glauben, alles tun zu können (im negativen Sinn), ohne dass dadurch Konsequenzen entstehen. Früher gab es wenigstens noch religiöse Richtlinien, die moralische Ansichten vorgaben, auch wenn diese von Angst aufrecht erhalten wurden. Heute wird alles von einem System aus Macht und Geld regiert. Moral braucht für jene nicht zu existieren, die "ganz oben" sind. Und die "Kleinen" wetteifern brav diesen Vorbildern hinterher. Und dafür hat es kein Buch wie GmG gebraucht. ;)
      Im Grunde ist das auch ihr gutes Recht. Wie schon geschrieben wurde, jede Seele, jeder Mensch hat das Recht, jede Erfahrung zu machen, die er möchte.

      Natürlich kann man da Angst bekommen, wenn man sich nur die negativen Aspekte anschaut. Die Menschen haben die Möglichkeit ihren Mitmenschen alles mögliche Schlimme anzutun und machen davon auch immer noch rege Gebrauch. Da haben bislang auch die ganzen moralischen Regeln nicht immer genutzt. Wir können uns auch alle gegenseitig vernichten und trotz allem, existiert die Menschheit immer noch irgendwie.
      Es gibt trotzdem noch genügend Menschen, die es schaffen, auf ihr Innerstes zu hören. Die ganze Medienwelt ist voller Filme, die nach anderen Wegen zum Glück streben, die ständig von friedlichem Miteinander, dem großen Happy End und wahrer Liebe sprechen.
      Mit der Aussage aus GmG: Alles ist möglich, wird das nicht einfach abgeschafft! Dafür ist diese Sehnsucht viel zu präsent.

      Denn es gibt trotz allem immer das große angestrebte Ziel aller Seelen, aufzusteigen, wieder eins mit Allem-was-ist zu werden. Es ist also ein Spiel, in dem keiner verlieren kann. Wir sammeln nur Erfahrungen und wählen unsere Optionen.

      Es liegt in unser aller Hand unser Leben zu gestalten, unseren Weg zu gehen und Einfluss auf unsere Mitmenschen zu nehmen. Wir sind die Spieler, in diesem Spiel. Wir entscheiden, wohin der Weg führt! Das ist die Aussage, die ich den GmG-Büchern entnommen habe.

      Es gibt noch das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenn man allen Menschen ständig auf die Füße trittt und das als spaßig empfindet, braucht man sich nicht wundern, wenn mal jemand zurücktritt oder einem auf andere Art Grenzen setzt ;) Doch dazu muss sich auch jemand trauen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit dem anderen Grenzen zu setzen. Das vergessen nur die meisten, weil sie sich als von allem getrennt fühlen und sich an ihren Ängsten festklammern.

      Und genau das konnte auch die als Hitler bekannte Seele für sich ausnutzen. Ihr wurden keine Grenzen gesetzt, ihren Ideen wurde zugesprochen. So konnte Hitler seine persönliche Ideologie von einer besseren Welt ausbauen und teilweise umsetzen. Das war die Erfahrung dieser Seele. Und objektiv betrachtet ist daran nichts "falsch".
      Aber dazu muss man seine menschlich subjektive Sichtweise erstmal außer Acht lassen. Dann kann man auch verstehen, warum da keine "göttliche Bestrafung" erfolgt. Das wird in den zwei weiteren Bänden noch deutlicher erklärt. Was die Seelen nach dem Tode machen, dass sie sich frei entscheiden können, was sie als Nächstes erfahren werden, etc. Nach dem Tod ist man nicht automatisch wieder mit allem eins. Das liegt immer in der Entscheidung der Seele. Das Spiel geht immer weiter.

      Hoffe, das hilft dir etwas weiter. Ich weiß ja leider nicht, auf welcher Grundlage du das Buch bewertest, d.h. welche Ansichten du genau und woher hast.
    • Hallo Orb,

      gerade hab ich bei der Findhorn-(Mit-)Gründerin Dorothy Maclean eine Aussage gelesen, die mich an den Austausch hier hat denken lassen.

      »Sich trotz unseres unverantwortlichen Vorgehens weiterhin frei entscheiden zu können, weist auf eine unbeschreibliche ewige Liebe hin.«
      - Die Engel der Länder und Völker, S. 13, - Dorothy Maclean -

      Ja, ich könnte mir vorstellen, dass – wenn Gott menschenähnlicher wäre (wie er "als alter Mann mit Bart" ja sich oft vorgestellt wurde) -
      hätte er, spätestens, nach dem letzten Welt-Krieg (Massentöten) und den KZ's mit ihrem Grauen womöglich gesagt : "Schluß – das war's, Leute. Cut. Irgendwo sind auch Grenzen!" ---

      Die Tatsache dass keine Grenzen gesetzt sind, nirgendwo "Verbote" ausgesprochen – das empfinde ich auch so - »weist auf eine unbeschreibliche ewige Liebe hin«.

      Die Seelen die F r e i h e i t zu allen Erfahrungen, die möglich sind, lässt -
      denn nur in Freiheit ist wirkliches Wachstum möglich – zu Reife, Erwachsenwerden, zu liebenden Wesen zu werden.

      Ich gebe zu, dass das Ausmaß an Verantwortungslosem, an extremen Krassheiten .. Quälen, Unterdrücken, Morden und Töten ..... in dieser Welt oft auch Entsetzen in mir ausgelöst hat. Und habe mich oft gewundert, dass nicht mehr Menschen dieses Entsetzen empfinden.

      Aber ich glaube einfach, das meinte Christus Jesus mit "... denn sie wissen nicht, was sie tun."

      All solches Verhalten, solche Handlungen – sind denke ich nur möglich, ohne ein Wissen um das »Verbunden- und Einssein von uns Allen«, das die »Gespräche mit Gott – Bücher« vermitteln.

      Im vollen Bewusstsein unseres Verbunden- und Einsseins sind solche Handlungen nicht möglich.

      Ein lieber Gruss, Folker

      ps.: Gandhi hat es so ausgedrückt : »Du und Ich: wir sind eins, ich kann dir nicht wehtun ohne mich zu verletzen.«
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Auch ich habe beim Lesen Angst bekommen!

      Hallo,

      auch ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben, da ich niemanden kenne, mit dem ich mich über meine Erfahrungen mit dem Buch unterhalten könnte.
      Ich habe bereits Band1 gelesen und kürzlich Band2 begonnen. Ich finde die Bücher faszinierend, ich habe auch vieles verstanden, jedoch bin ich wohl gerade in einer Sinnkrise.
      Ich kann zwar vieles auf mich beziehen, eigentlich alles, aber bei dem was ich daraus erkenne, fällt es mir schwer die Dinge mit dem Alltag in Verbindung zu bringen. Ein Beispiel: ich interessiere mich sehr für Politik und habe mich auch schon öfter politisch engagiert, aber welchen Sinn hat das im Kontext zu dem Buch? Ich hoffe, ich habe mein Problem irgendwie verständlich gemacht. Mir fällt es leicht die Themen auf mich zu beziehen, aber nicht auf den Alltag.... Ging das anderen auch so? Außerdem habe ich das Gefühl, mich durch meine Erfahrungen mit dem Buch von anderen eher zu trennen, als ihnen näher zukommen. Versteht mich nicht falsch, nicht weil ich mich als besser oder gescheiter nach dem Buch empfinde, sondern eher, weil ich mich mit ganz anderen Gedanken beschäftige.......
    • Hallo Roli,

      warum sollte zwischen Politik und den GmG-Büchern kein Zusammenhang bestehen? Kannst du das näher erläutern?
      Bei mir war es genau umgekehrt. Nachdem ich gemerkt habe, dass es Parteien gibt, wenn auch noch kleinere, die an diesem ganzen auf Profit ausgerichteten System etwas ändern und endlich mal den Menschen in den Mittelpunkt rücken wollen, interessiere ich mich mehr als je zuvor für Politik. Ich habe endlich das Gefühl, etwas in größerem Umfang bewirken zu können.
      Und das gehört doch zu dem, was auch in GmG gesagt wird. Wir alle haben die freie Entscheidung und die Willenskraft unsere Umwelt nach unseren Wünschen zu beeinflussen und zu verändern. Ob man das nun über Politik macht oder z.B. über Selbstentfaltung und damit weitere Menschen inspiriert, das bleibt doch jedem selbst überlassen.

      Da die Themen aus GmG in der breiten Öffentlichkeit nicht sehr weit verbreitet sind oder darüber einfach geschwiegen wird, um den Anschein eines "normalen" Durchschnittsmenschen zu erwecken, gehörst du jetzt erstmal zu einer Art Subkultur. Und wie bei allen Subkulturen wirst du dich meist nur mit Gleichgesinnten austauschen können. Es sei denn du findest Leute, die du für deine Gedanken begeistern kannst.
      Mit einem Fan der Volksmusik wirst du dich wahrscheinlich auch nicht über Heavy Metal unterhalten können und umgekehrt, es sei denn beide Musikfans wären sehr aufgeschlossen. ;)

      Darum gibt es ja solche Foren, wie dieses hier, damit man wenigstens über das Internet schonmal ein paar Leute hat. Aber ich kann dich beruhigen. Wenn du dich umguckst, wirst du noch mehr Leute finden, die über den eigenen Tellerrand schauen. Und das müssen auch nicht unbedingt Leute sein, die GmG gelesen haben. Manchmal findet man sich einfach und merkt, dass es passt.
    • RE: ein bischen Angst bekommen

      Ich persöhnlich habe gelernt meinen Ängsten zu begegnen,wenn ich genau das gemacht habe in diesem Moment ihr zu begegnen,war sie im selben Augenblick verschwunden.
      Eine vorzügliche Form mich meinen durch die Beinflussung von Medien,Autoritäten,ect.eben Fremdbestimmungen,(folgerichtig mit selbsterschaffenden Zwängen, Ängsten) zu befreien.
      Glaube nicht alles was du lesen kannst.
      Wahrheiten sind keine festen größen,Wahrheiten werden gestaltet.
      In Liebe
      Es gibt nur einen Weg,den keiner geht,wenn Du ihn nicht gehst.
    • ein bischen Angst bekommen

      Hallo Orb,

      ich denke gerade noch, zu deinem Thema -
      dass die »Gespräche mit Gott« mir geholfen haben .. und zunehmend helfen ... zu verstehen, dass dieses Denken in "gut" .. "böse" .. "die Guten" .. die "Bösen" ... etc. zu Aufspaltungen/Spaltungen des Lebens führt ...
      - und einem dualistischen Weltbild entspringt.
      Das eben nicht der allem zugrundeliegenden Wahrheit der Einheit entspricht.

      Und dass das – zwangsläufig – dann zu Vorstellungen von "Hölle" und "Verdammnis" ... oder auch George Bush's Ideen einer "Achse des Bösen" .. führen muss(te) .....
      Aber das ist nicht die Wirklichkeit.

      Die Wirklichkeit (aus ganzheitlicher Sicht) lässt sich für mich zunehmend so, intuitiv, verstehen -
      dass Seelen sich auf jede Weise erfahren wollen ...
      (wieder ein Stück mehr, geholfen, hat mir da auch das Buch »Ich bin das Licht!: Die kleine Seele spricht mit Gott«. Eine Parabel < nicht nur ! > für Kinder - nach dem Buch »Gespräche mit Gott« von Neale Donald Walsch.)

      ... und statt "Gut" und "Böse" mehr in Begriffen wie Bewusstheit und Unbewusstheit; geistig-spirituelle Klarheit – und Verblendung ... Liebe – und Sich-innerlich-abtrennen von der Liebe .. Verstrickung in Angst, Gier oder Haß .....

      Zu glauben, dass es einem zum Guten gereichen könnte, Anderen Schaden zuzufügen -
      kann ich inzwischen mehr mit einem Bewusstsein(-szustand) der "Verblendung" .. oder auch der "Unbewusstheit wer-wir-sind" in Verbindung bringen ...
      - als wie mit Begriffen von "gut" oder "böse".

      Und wenn alle Seelen schon mal sich als "Opfer" und "Täter" erlebt haben .. als "Heilige" und "Verirrte" ...
      - dann entzieht das der - trennenden – Vorstellung, sich so wie "richtend" über Andere zu stellen, den Boden.
      So verstehe ich dann auch den Satz: "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet."
      Habt alle schöne Pfingsttage, Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

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