meine "lieblingsbücher"

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    • meine "lieblingsbücher"

      guten abend ihr lieben alle...
      nachfolgend eine kleine liste meiner spirituellen "Lieblingsbücher":
      Ich freue mich über Meinungen und Erfahrungen,Rüückmeldungen usw. dazu :]

      *Frank Lassner:
      - Im Auge des Orkans (Band 1+2)
      -Meditieren ist ganz einfach
      -Die Seligpreisungen von Jesus

      *Safi Nidiaye:Den weg des Herzens gehen
      *m.Williamson:Rückkehr zur Liebe
      *Osho:Mut
      *esther und jerry hicks:ein neuer Anfang
      *Paul Ferrini:Denn Christus lebt in jedem von euch
      *C.Didszun:Als der Schmerz aufhörte die Seele zu essen
      *j.Roberts:Gespräche mit seth

      Und ein toller Film:Stadt der Engel
      Und natürlich GmG:-)
    • Interessant! Kenne davon noch kein Einziges, Christina :)

      Mich haben bisher begleitet:

      - Eckhart Tolle "Jetzt" & " Eine Neue Erde"
      - Gerald G. Jampolsky "Lieben heißt Angst verlieren"
      - viele Bücher von Neal Donald Walsch
      - so ziemlich alle Bücher von Alice Miller haben mir bei meiner Selbstfindung / Spiritualität auf der psychischen Ebene geholfen

      Dieser Thread erinnert mich an all die Bücher die ich noch lesen möchte :D
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • Wer ist Alice Miller bzw. worauf richtet sie so ihren "Fokus" in ihren Büchern?

      Von Eckhart Tolle finde ich auch noch "Soagr die Sonne wird verglühen"und "Meditation zum Jetzt" richtig gut...Hab sie auf Cd und sie sind wirklich immer so wachrütteln und erleichtern mich mit all meinen "Problemen" scheinbar nicht vollkommen zu sein.
      was ich auch noch super finde von Walsch sind die GmG für Jugendliche...
    • Alice Miller ist eine Psychologin und Forscherin für Kinder. Sie hat viele Bücher geschrieben, in denen sie ihre Erfahrungen aus der Praxis schildert und sie stellt sich dabei bedingungslos auf die Seite der Kinder. Sie hat mir geholfen erst einmal zu erkennen wie subtil und wie festgefahren die Muster aus der Erziehung wirken und sie hat mir gleichzeitig ein Gespür gegeben mit dem ich die Signale des Körpers besser einordnen kann, mit dem ich Gefühle in mir besser nachspüren kann und mit dem ich auch ein feineres Gespür für die Beziehung zu meinen Eltern und anderen Menschen bekommen habe. Also, eigentlich eine sehr psychologische Autorin, aber für mich dadurch letztlich sehr spirituell.

      Jaaa, Hörbücher können manchmal sehr viel feinstofflicher / subtiler wirken und dadurch auch beruhigender. Habe da aber "nur" das Hörbuch von GmG Band I und das Hörbuch "Wünschen & Bekommen"...ach ja, und das Hörbuch von Momo :D
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • Hallo Maya, SvenSoul,

      ich finde hier auch einiges wieder;
      »Ein neuer Anfang« von Esther und Jerry Hicks/ Abraham ist auch eins meiner Lieblingsbücher; ich hab's hier im Forum ja auch vorgestellt.
      Safi Nidiaye mag ich auch sehr, vor einem Jahr etwa hab ich sie auf einem Vortrag erlebt.
      Das Buch, das du vorstellst, kenne ich nicht – aber »Liebe ist mehr als ein Gefühl« und »Neues Wissen, neues Denken - für eine bessere Zukunft«; das erstere ist mein Lieblingsbuch zu den Themen Beziehungen, Liebe, Sexualität.....

      Eckhart Tolle's JETZT – sehr gut;
      ihn habe ich letztes Jahr auch, bei einer großen Veranstaltung, life erlebt.

      Zitat: SvenSoul
      ... Bücher von Alice Miller haben mir bei meiner Selbstfindung / Spiritualität auf der psychischen Ebene geholfen.


      Ja, das ging mir auch so; insb. »Das Drama des begabten Kindes« von ihr.
      Ich persönlich glaube, dass die Realisation von all dem, was die Gespräche mit Gott vermitteln, für die Allermeisten wahrscheinlich nur möglich ist, wenn die psychische/psychologische Ebene nicht vernachlässigt wird; das ist jedenfalls meine Erfahrung, und die ganz Vieler, die ich kenne.

      Hörbücher hab ich bisher auch nur zwei, auch GmG, Band 1;
      und "Wie Engel uns lieben" von Sabrina Fox.
      Und schließlich »Gespräche mit Gott – Für Jugendliche« find ich auch sehr, sehr gut!
      Wer Kinder hat, oder kennt ... und auch für das Kind in uns ;-)

      *** *** ***
      ps.: als Nachtrag noch etwas
      aus den »Esther u. Jerry Hicks/Abraham – Büchern« - zum Thema :
      »Selbstfindung / Spiritualität auf der psychischen Ebene« -

      Was schlimme Dinge
      in deinem Leben hält, ist stets
      deine Aufmerksamkeit
      für diese schlimmen Dinge, stets.
      - aus der ABRAHAM-HICKS-Quelle -

      ich weiß aus eigenen Erfahrungen, und von vielen Bekannten und Freunden – dass unverarbeitete Dinge inform von "Seelenanteilen" -
      eine Anziehung zu entsprechenden Lebensschwierigkeiten aufrecht erhalten kann;
      und insofern erst einmal bewusst werden und verarbeitet werden müssen - weil sie sonst die spirituelle Entwicklung behindern können ..........

      Zu den Themen find ich die ganzheitlichen Psychologie-Ansätze »Psychosynthese« ("Werde was du bist" von Piero Ferrucci) und »Psychologie der Selbste« (Voice Dialogue Methode) von Hal und Sidra Stone sehr erhellend.

      Liebe Maya,
      jetzt haben wir gleichzeitig geschrieben, ich wollte dies noch d'ranhängen -
      und entdecke gerade deinen (nachfolgenden) ( ! ) Beitrag.
      Momentan schaff ich's nicht – ich antworte, sobald ich wieder herein schaue.
      Erstmal auch dir einen schönen Abend, Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Hallo lieber Volker...
      vielen dank für deine weiteren Vorschläge :)und beschriebenen Erfahrungen mit Büchern...
      Wie ist/war es für dich Safi und auch Tolle so "life" zu sehen??"Lohnt" es sich?Spürtest du etwas "besonderes" dabei?
      Ich versteh nicht so ganz,was ihr unter der psychologischen/psychischen Ebene meint,die nicht vernachlässigt werdne darf.Meinen Erfahrungen nahc lässt sich beides kaum vereinbare,da die psychologieschen Menschenbilder nicht so sehr tief in das Einsseins greifen und somit das Streben nach der Dualität eher hervor bringen.Zumindest ging es mir nach langjähriger Therapieerfahung so,dass ich weiter denn je von mir entfernt war und ich stets nur nach Veränderung suchte.Wie also lässt sich die Psychologie und GmG "vereinbaren"?Eine kleine Antwort habe ich teilweise in einem Buch von Ken wilber gefunden doch der wird von vielen Psychologen ja auch eher nicht ernst genommen.
      einen schönen abend dir und allen anderen!!!
    • Liebe Christina,

      ich sehe es auch Volker und ich starte den Versuch einer Antwort auf Deine Frage! Du hast recht, ich mache auch immer wieder die Erfahrung, dass Psychologie trennt. Doch für mic hist das nicht schlimm, sondern eine sehr dankbare Hilfe. Deshalb habe ich auch bewusst die Psychotherapie angefangen, weil ich auf psychischer Ebene gespürt habe, dass ich da Hilfe benötige. Auf seelischer Ebene haben mir Walsch und Tolle geholfen. Und diese getrennte Herangehensweise ist für mich, in meiner derzeitigen Verfassung, das dienlichste, denn ich bin nicht erleuchtet und ich komme nicht aus der absolute Ebene des Eins-Sein. Nein! Und deshalb möchte ich die Dualität für mich nutzen, um in den Seinszustand des Eins-Sein zu gelangen. Dabei pendle ich ständig zw. dem Geist (Psyche) und der Seele (Impuls) hin und her, auf beiden Ebenen mache ich Erfahrungen und versuche so zu sein, wie ich sein will.

      Ich denke letztlich kommt es darauf an, welchen Background und welche Vorraussetzungen / Erfahrungen Mensch mitbringt. Es kann ja durchaus sein, dass Mensch sich einfach nur auf den inneren heiligen Impuls konzentrieren braucht und dabei erhellende Erfahrungen macht. Ich bin halt ein Mensch der sehr viel analysiert und reflektiert, oft auch zuviel, und deshalb versuche ich auch auf psychischer Ebene ins reine mit mir zukommen, weil ich spüre, dass da viel vergiftet und viel festgefahren ist. Parallel versuche ich auf seelischer Ebene ständig Liebe fließen zulassen, Frieden zu wählen, das innere Licht zu offenbaren und meine innere Ruhe zu finden. Es ist schwer zu beschreiben das beides für mich im Moment noch dazu gehört.

      Du sprichst von psychologischen Menschenbildern. Vielleicht kommt es auf das Menschenbild an, was da vermittelt wird. Es gibt ein Buch mit dem Titel "Soul Psychology" von Joshua David Stone. Ich habe es noch nicht gelesen, werde es mir von einem Freund ausleihen. Und in diesem Buch wird ein sehr spirituelles Bild der menschlichen Psyche gemalt. Und ich glaube, letztlich kann man beides gar nicht trennen - was auch wohl Dein Impuls ist, der hinter Deiner Frage steckt?!?! Es ist halt nur so, mE nach, nur wer aus der absoluten Ebene kommt, kann die Dualität für sich nutzen, um das Eins-Sein zu sein. Er lässt die Dualität dual sein und erfreut sich an seiner heiligen Verbindung. Wer, wie ich, aus der Dualität heraus wirkt, der versucht die Dualität zu nutzen um die Ebene des Eins-Sein zu erreichen. Der kann vielleicht die Dualität noch nicht dual sein lassen.

      Vielleicht ist die Psyche einfach eine andere Ebene auf der das Eins-Sein erreicht werden kann. So ähnlich wie ich im zwischenmenschlichen Bereich auf unterschiedlichen Ebene Leibe sein kann. Das kann mir einem Menschen passieren mit dem ich zusammen schweigen kann, aber auch mit einem Menschen mit dem ich mich offen und tief unterhalten kann. Oder auch mit einem Menschen mit dem ich mich über Musik austauschen kann. Und vielleicht so die Psycheebene eine Ebene auf der Mensch das Eins-Sein sein kann, genauso wie die seelische Ebene eine Ebene ist auf der Mensch Eins-Sein sein kann??

      Hm, ich spüre in mir, dass es da nicht wirklich einen Unterschied gibt udn es ist auch keien Trennung mit der Psyche, denn wen ich das Zusammenspiel von Körper-Geist-Seele betrachte, dann geht beides nicht ohne das andere. Ich mein, wir nehmen ja auch unseren Körper bewusst war und bekommen dadurch ein Gefühl des Eins-Sein. Das gleiche passiert, wenn wir auf psychischer Ebene im Reinen mit uns sind. Ja, es geht wohl um den achtsamen / bewussten Umgang mit diesen drei Ebene.

      Oh, Du hast Ken Wilber gelesen. Da würde ich gerne mehr darüber erfahren, da ich auch vorhabe ihn zulesen. Was hast Du gelesen? Und was waren Deine Erfahrungen?
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • Lieber Sven und lieber Volker...
      tja eure Beiträge ließen mich ganz schön ins unbedingt wissen wollen verfallen.Und irgendwie fühle und weiß ich nun auch selbst die Antwort auf meine Fragen aber auch auf eure Worte,die Fragen bei mir entstehen ließen.dank deiner Frage sven nach Ken Wilber suchte ich mir heute das Buch heraus.Es heißt "Mut und Gnade" und ist nun kein rein psychologisches,philosophisches,spirituelles oder wie man auch immer seine Werke bezeichnet,sondern handelt vor allem von der Krebserkrankung seiner Frau.Doch es ist durchzogen von Gedanken zur Beziehung der Spiritualiät und Psychotherapie.Mediation usw...Ich finde es gut,um neue und andere Anrgeungen zu bekommen,doch meinem Gefühl nach "verführt" es auch durch einige Fremdwörter und dem Versuch Tiefes zu erklären etwas zur Kopflastigkeit und der Analyse von allem.
      Der Gegenstand der Psychologie ist ja rein plump ausgedrückt das menschliche (äußerlich sichtbare)Verhalten und Erleben(das innere,die Gefühlswelt)des Menschen.Ja all das beschreiben wir ja durch unseren Austausch.Wir erleben uns als Zeuge und Beobachter unserer Wahrnehmung und Verhaltensmuster,unserer Gefühle und Beziehungen.Die "alte"Psychologie versuchte mit diesen "objekten" all das als Schlecht empfundene und verurteilte zu verändern und erklärbar zu machen.Doch all das für uns als schlecht empfundende gründet sich ja nicht auf die Wahrheit,sondern entstand durch das Ego,dem Verstand oder wie man auch immer das Sprachrohr der Dualität bezeichnet.Die moderne spirituell geprägte Psychologie erkennt wohl auch vom Verstand her den Irrsinn dieses Ver-und Beurteilens unserer Erfahrungen.Sie versucht uns zum reinen Zeugen werden zu lassen,der nicht bewertet und alles einfach beobachtet in liebevoller Güte zu allem-was ist.Aber diese Trennung zwischen dem Selbst und dem Beobachter,(Geistes,der Psyche oder wie man es auch immer nennt) versteht das einssein einfach nur aber kann es nicht erfahren,fühlen.
      Diese Erfahrung bringt die Spiritualität.Sie ist reines Fühlen,sein.
      Aber da wir so in Gedankengebäuden leben, ist es eine gute Sache über den Beobachter zu erkennen wie verwickelt
      man ist. Und das versucht wohl die Psychotherapie teilweise zu meistern.
      Gleichzeitig verfeinern sich die GEfühle. Bewusstheit kann man nicht herbeiführen und nicht trainieren, sie geschieht einfach.
      In diesem Moment,der wohl auch als Erleuchtung bezeichnet wird,verschwindet,stirbt das ego und wir sind reine Liebe,Frieden und treten ein ins Unermessliche.
      Wilber beschreibt es so"Bei der Bewusstseinsentwicklung ist das Selbst,der Zeuge, zunächst mit dem materiellen Ich,dann mit dem Körper-Ich,dann mit dem mentalen Ich und dann mit dem Seelen-Ich identifiziert,bis es schließlich zu seiner ursprünglichen,wahren Natur als Geist erwacht."
      all die Gedanken und Ideen,die mir zu diesem Thema heute kamen kannich nicht wirklich in Worte fassen.Aber ich erahne und fühle die Antwort.....und bin nun soweit die Psychologie nicht mehr als manipulative Methode zu verurteilen,da ich somit alles rationale,das Ego und somit auch die Illsusion verurteilen würde.Aber das führt mich noch mehr hinein.
      Ich danke euch von Herzen für all die Anstösse und Gedanken...!
      christina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maya ()

    • Liebe Christina, lieber Sven,
      ich möchte auch noch den Versuch einer Antwort starten, wie ich's ja angekündigt hatte.
      Ich schreibe erstmal, was in mir so zusammengekommen ist – einiges finde ich
      auch bei euch wieder.

      Zitat: SvenSoul
      Du sprichst von psychologischen Menschenbildern. Vielleicht kommt es auf das Menschenbild an, was da vermittelt wird.


      Ich denke auch, das ist der Punkt.
      Ich versteh natürlich, Christina, was du zur herkömmlichen Psychologie sagst -
      ich hatte vielleicht das Glück – schon früh auch mit der Psychosynthese in Kontakt gekommen zu sein, die Roberto Assagioli etwa in der Zeit von Freud und Jung entwickelt hat.
      Assagioli war auch ein spiritueller Mensch – und die Psychosynthese bezieht die spirituelle Ebene mit ein.
      Später kam ich mit der jungianischen Psychologie in Berührung, da ist es ja auch auf eine Weise ähnlich. Mit humanistischer und transpersonaler Psychologie ...
      Und später dann auch mit Ken Wilber; den empfind ich als einen Visionär der Psychologie; er denkt in Richtung auf eine Integrale – d. h. ganzheitliche – Psychologie -
      die auch eine Zusammenschau aller psychologischen Richtungen beinhaltet, die alle auf eine Art einen Beitrag leisten. --
      Mit so einem, etwas anderen, Blickwinkel hat Wilber sich z.B. auch mit der Psychoanalyse auseinandergesetzt; irgendwo hab ich immer einen vielleicht ähnlichen Blickwinkel gehabt.

      Zitat: SvenSoul
      Ich denke letztlich kommt es darauf an, welchen Background und welche Vorraussetzungen / Erfahrungen Mensch mitbringt.


      In Bezug auf meine Erfahrungen mit Therapie würde ich das genau so ausdrücken -
      Jenseits seiner psychologischen Ausbildung(en) ist da ja ein Mensch – und es kommt darauf an, was für ein Mensch. Ich hab einfach da gute Erfahrungen gemacht.
      Vor langem schon mit einer Frau, die gerade in der Ausbildung zur jung'schen Analytikerin war ... einer Anderen, die sehr aufgeschlossen war, und sehr dankbar über spirituelle Impulse von mir her ... zuletzt einer Therapeutin, über die ich etwas näher Yogananda kennengelernt habe; und die durch mich die "Gespräche mit Gott" kennen gelernt hat, wovon sie recht begeistert ist.
      Psychologie-Richtungen, die auch die spirituelle Ebene einbeziehen, verbreiten sich ja in neuerer Zeit immer mehr ... alle Heiligenfeld Kliniken, die ich hier im Forum vorgestellt habe, arbeiten in der Weise. -----

      Es war für mich wirklich wertvoll, schon früh mit dem Buch »Werde was du bist« von Piero Ferrucci in Berührung zu kommen, das ich überhaupt nicht als kopflastig empfand, und das mich mit dem Menschenbild der Psychosynthese vertraut gemacht hat.
      Es hat gleich sehr auch meine Intuition angesprochen, mein intuitives Verstehen.

      Ich möchte einfach mal, in ganz einfachen Worten – diese Sichtweise des Menschseins schildern:
      Die Persönlichkeit ('Ich'Persönlichkeit) besteht aus vielen »unterschiedlichen Seiten«,
      Persönlichkeits-Anteilen – die die Psychosynthese auch "Teilpersönlichkeiten" (oder "Subpersönlichkeiten") nennt.
      Im Z e n t r u m ist das Selbst, unser göttlicher Wesenskern, viele sagen unser höheres Selbst.

      Ich drück das am liebsten mit einem Beispiel aus; grad heute
      im Gespräch mit einer Freundin.

      Da ist z.B. ein älterer Mann, in der Familie ist er ein verständnisvoller, gutmütiger Familienvater; ich sag mal – das ist sein "Anteil" (Teil'persönlichkeit): »Gutmütiger verständnisvoller Familienmensch«.
      Im Büro kommt eine andere Seite, eine andere 'Teil'persönlichkeit zum Vorschein: vielleicht, der »Strenge, etwas pedantische Streber« ... wenn er mit seinem Enkel spielt, ist er vielleicht der »Albern-kindische Witzbold« .. .. ..
      vielleicht geht er einmal vierteljährlich ins Rotlichtmillieu, wo eine ganz andere "Subpersönlichkeit" noch rauskommt – vielleicht "jemand, der schlüpfrig-vulgär gern Zoten erzählt, und allen Frauen gern an den Po faßt" .....
      Vielleicht ist er auch noch in einer Kirchengemeinde – und dort eher der »Fromme Moralist«.

      Dies etwas überspitzte Beispiel (andererseits auch nicht so selten) veranschaulicht ziemlich gut, was die Psychosynthese mit "Teilpersönlichkeiten" meint. ---
      Im Z e n t r u m des Menschseins dieses Mannes, in diesem Beispiel – ist sein Inneres Wesen, wie es in den Hicks/Abraham-Büchern genannt wird, sein höheres Selbst – das Göttliche in ihm
      - wie es uns die Gespräche mit Gott vermitteln.

      Je weniger ein Mensch nun mit seinem Inneren Wesen in Fühlung ist -
      desto mehr streben seine unterschiedlichen Anteile oft in unterschiedliche Richtung(en) ... und sind, zum Teil, auf eine Weise verselbständigt ...
      (- das zeigt das Beispiel ziemlich gut).

      Umso mehr ein Mensch dann aber in Fühlung kommt, mit dem Göttlichen in sich -
      umso mehr integrieren sich die unterschiedlichen "Teilselbste" (Hal und Sidra Stone) zu einer harmonisch-ganzheitlichen Persönlichkeit -
      deren Anteile "verbunden" sind mit der eigenen Spiritualität (statt abgespalten).
      In dem Beispiel wird aus der "schlüpfrigen Vulgär-Erotik" eine integrierte, lebendig gelebte Erotik ... aus dem "Albern-Witzbold'haften" wird eine "sympathisch kindliche Seite", eine gesunde Beziehung zum eigenen inneren Kind ... e.t.c.

      Zitat: maya
      In diesem Moment,der wohl auch als Erleuchtung bezeichnet wird,verschwindet,stirbt das ego und wir sind reine Liebe,Frieden und treten ein ins Unermessliche.


      Ja, vielleicht ist das Ego eine Art von "Ich", das sich als getrennt sieht; das "getrenntheitliche Ich (- Selbstbild)".
      In meinem Bild/Beispiel könnt' ich sagen – dass der »innere Schwerpunkt« bei den "Teilpersönlichkeiten" war ... wahrscheinlich ständig gewechselt hat .....
      Mir kam das intuitive Bild – die Persönlichkeitsanteile /(Teilpersönlichkeiten) sind so wie Planeten, die um eine Sonne kreisen.
      Die Sonne – das ist unsere Seele, unser inneres Wesen.
      Bei der Erleuchtung – tritt der »innere Schwerpunkt« in das Z e n t r u m, das göttliche Selbst.

      oooh, ihr Lieben, das ist lang geworden.
      Aber ich hätte das nie sonst – ich hoffe, es ist verständlich geworden – mal so nachvollziehbar ausdrücken können.
      Sehr schön dazu, und nicht theorielastig, ist auch das Buch »Durchs Herz zur Seele. Vom alten Paradigma ins Neue« von Margret Rueffler; es ist vielleicht vergriffen, gibt's aber bei amazon.

      Habt noch einen schönen Sonntag, Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Ich habe mir mal wieder dieses Thema hier zu Gemüte geführt und da ist mir noch ein Aspekt aufgefallen, wo ich einen Impuls spüre, dem ich gerne nachgehen möchte.

      Wie man sieht lese ich gerade "Die Weisheit der inneren Stimme" von Safi Nidiaye :D

      Folker, Du hast gesagt, dass man GmG mit wahrscheinlich besser, direkter erfährt, wenn man seine psychische Ebene nicht vernachlässigt und das sehe ich auch so und würde noch hinzufügen, dass es auch von Vorteil sein kann seinen Körper auch nicht mit zu vernachlässigen, denn schließlich ist unser Komplex Körper-Geist-Seele (Körper-Psyche-Verstand-Seele) eine Einheit und nur die Konzentration auf einen Teil dieses Komplexes geht nicht tief genug. Da fällt mir mal wieder Ken Wilber ein. In "Wege zum Selbst" stellt er das sehr klar und beeindruckend dar, wie all die Ebenen miteinander verbunden sind und sich interdependent austauschen. Das führt ja auch dazu, dass ein Zustand in uns sich immer auf allen Ebene unseres Wesens manifestiert.

      Ein ähnlicher, nicht ganz so transzendeter Ansatz, findet sich in der Transaktionsanalyse wieder. Das Wirken von Eric Berne ist hier zu nennen, er schilder sehr schön, wie auf psychischer Ebene gewisse Kräfte wirken und sich gegenseitig beeinflussen.

      Ja, das wollte ich noch schreiben und, um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, "Die Weisheit der Inneren Stimme" von Safi Nidiaye in meine Liste hinzufügen :)

      to be continued :)

      Alles Liebe,
      Sven
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • EI-genes ER-Leben

      FREUDE
      sehnt ihr euch? Ja? Wonach?
      Hat Jesus nicht vor einiger Zeit die Pharisäer aus dem Tempel geschmissen? Und ihr betet genau wieder diese Schreiberlinge an.
      Ja, wenn das Chistus wüsste, was würde er wohl mit euch tun???

      Ist das geistich, wenn ihn eure Nase, von Gott erschaffen, alle natürlichen Düfte zu geniessen, in tote Blätter steckt, die vom gefällten Baum menschlicher Gier stammen?

      Oh, ich bin trauchrich.

      LIEBE
    • RE: EI-genes ER-Leben

      Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch.

      Manche enthalten Törichtes,
      manche enthalten Weisheit,
      wieder andere
      etwas vom Einen und Anderen.

      Auch Gespräche mit Gott
      ist ein Buch ...

      Bücher können
      WegBegleiter sein ..
      oder Ersatz
      - für die eigene Erfahrung.

      Liest du es nur mit dem Kopf,
      um Wissen anderer
      zu konsumieren ...
      bleiben die Worte nur tote Worte,
      die einem Anderen
      vielleicht genutzt haben -
      was nutzen sie dir ?

      Wenn wir das, was wir lesen,
      in unserm Innern bewegen -
      Wie fühlt es sich an ?
      Was berührt es in uns ?
      Bringt es etwas in uns
      zum Klingen ?
      Wie denken w i r darüber ?

      Dann wird aus Lesen
      eine M e d i t a t i o n -
      wie a l l e s andere
      Meditation sein kann,
      ein Spaziergang,
      den Abwasch machen,
      still da sitzen ...

      dann ist lesen
      nicht einfach nur lesen,
      wie wenn wir
      eine Zeitung lesen -

      sich nur den Kopf anfüllen
      - oder schöpferisch
      sich a u s e i n a n d e r s e t z e n -
      das ist an uns.

      Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch.

      Namasté, Folker'D

      - in Erinnerung an Erich Fromm -

      Ich verstehe gut, was dich bewegt hat, liebe Windrose, dieses Gedicht zu schreiben. Erich Fromm sagte vor Jahrzehnten schon, dass wir das was wir tun mit der »Lebenshaltung des Habens« tun können -
      - oder mit der »inneren Haltung des Seins«.
      Ob wir lesen, oder was immer wir gerade tun.

      Für die meisten Menschen ist lesen vielleicht eher Ersteres; und das, was dein Gedicht beschreibt.

      Ich merke gerade wieder, dass ich froh bin, schon sehr früh mit diesen Gedanken in Berührung gekommen zu sein.
      Für mich ist lesen etwas anderes - darum lese ich zum Beispiel auch sehr langsam; für mich ist es immer inneres Sich-Auseinandersetzen.
      Ich kann nur für mich sprechen; bin mir aber sicher, dass Sven das auch so sieht. Ich glaube, er hat hier HABEN ODER SEIN von Erich Fromm sogar hereingebracht.

      ps.: hab inzwischen gesehen, Aori hat Erich Fromm hereingebracht:
      click: aori´s relevante Literatur
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: EI-genes ER-Leben

      FREUDE
      ja, ich las vor Jahren ebenso viele Bücher in esotherischen und psychologischen, physikalischen Bereichen und Liebesromane und schaute mir Porno an, weil kein Mann sein Schwanz da war, meinen energetischen Frust zu entlasten.
      ... und dann war ich satt. Mein Geist erregte sich immer mehr und dann passierte mir neues, ich erhielt sexuelle Energie, die mich allmählich in mir befreite. Das ging 3, 5 Jahre. Ich habe mich daran gewöhnt, keine eigene Lust mehr zu haben, wurde ganz weiblich. Und Bücher brauche ich seit dem auch nicht mehr.
      Dafür lese ich hier eure Beiträge und im Traumforum die Träume der Sehnsucht der Menschen.

      Ruhe ist kraftvoll SEIN. Hier sprudelt Quelle aller Freude SEIN.

      Ohne sexuelle Energie im Tao der LIEBE (ist ein sehr empfehlenswertes Buch, das Mann für sich nutzt UND in sich SEINE Natur männlich-weiblich Geist findend seinen Urwunsch erfüllt) geht alles Leben zu Grunde.
      LIEBE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Windrose ()

    • meine "lieblingsbücher"

      Liebe Christina,

      Zitat: maya
      Wie ist/war es für dich Safi und auch Tolle so "life" zu sehen??


      - auf diese Frage hatte ich noch gar nicht geantwortet.
      Es liegt allerdings beides schon eine Weile zurück - aus der Erinnerung kann ich heute eigentlich nur sagen, dass ich zu beiden ein gutes Gefühl hatte; sie als authentisch empfunden habe.
      Safi Nidiaye wie auch Eckhart Tolle geben beide wertvolle Impulse, denk ich.

      ***

      Zum Thema hier : meine Lieblingsbücher möchte ich
      auch noch mal einiges von mir her einbringen.

      Einiges hab ich schon erwähnt -
      auch eins von Safi: »Liebe ist mehr als ein Gefühl«.
      »Ein neuer Anfang« von Esther und Jerry Hicks/Abraham, das Christina hier auch vorgestellt hat.
      Die »Emanuel Bücher«, hier im Forum : gespraechemitgott.net/beitrag414.html
      Sie sind wie die »Esther und Jerry Hicks - Bücher« auf mediale Weise empfangen.

      ***

      Anthony de Mello mag ich auch sehr; er war Jesuit, ein Weisheitslehrer im Christentum, spiritueller Geschichtenerzähler.
      Es gibt viele Bücher von ihm - und viele mit wunderbaren Weisheitsgeschichten.
      Zum Beispiel: Wo das Glück zu finden ist - Weisheitsgeschichten für jeden Tag.

      Die spirituell visionäre Findhorn-Gemeinschaft hat mich in neuerer Zeit sehr angesprochen; Dorothy Maclean erzählt in: »Du kannst mit Engeln sprechen« die faszinierende Gründungs-Geschichte …
      Karin Bogliolo erzählt in »Findhorn - Das Licht einer Neuen Zeit« u.a. von ihren eigenen Gesprächen mit Gott - ausgelöst durch das Buch von N.D. Walsch, das ihr bei einem ihrer Findhorn-Besuche aus dem Regal fiel …

      Ja, das hab ich gerade auch in einem anderen Thread geschrieben -
      ich fühl mich auch sehr von den S u f i s berührt.
      Das Erwachen des menschlichen Geistes von Hazrat Inayat Khan ist wunderbar; er hat den Internationalen Sufi Orden begründet, den Sufismus in der westlichen Welt bekannt gemacht.
      Der Ruf des Derwisch - von Pir Vilayat Khan.
      Oder auch Die Weisheit der Sufis von Neil Douglas-Klotz. (Ich hab hier im Forum seine Neuübersetzung des Vaterunser aus dem Aramäischen vorgestellt.)
      Annette Kaiser, sie war Schülerin der Sufi-Meisterin Irina Tweedy;
      ihre Bücher : gespraechemitgott.net/beitrag424.html
      Mich persönlich hat sie noch tiefer angesprochen, als Eckhart Tolle oder Safi.

      Der Film von/über Ram Dass hat mich auch sehr tief angerührt:
      Ram Dass – Fierce Grace - Über Suchen und Finden wahrer Spiritualität.
      Ram Dass hat auch das Vorwort zu »Emanuels Buch« und »Liebe Jetzt« geschrieben.

      ***

      Abschließend einfach noch der Link zur
      Z e i t s c h r i f t e n - E c k e :
      gespraechemitgott.net/beitrag505.html

      Durch die verschiedenen Zeitschriften bin ich immer mal wieder auf Interessantes gestoßen.

      Alles Liebe, Folker

      ***

      Kleiner Nachtrag
      eine DVD : Der Atem der Stille / Mystik heute (Aurum)
      Der Benediktiner Br. David Steindl-Rast berichtet in einem Vortrag von seinen Begegnungen mit verschiedensten Weisheitslehrern, von seinen Erinnerungen und Erfahrungen. Er gilt als Brückenbauer zwischen den Religionen.
      Die DVD beinhaltet auch ein Kamingespräch zwischen ihm und dem Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger.
      Bruder David bin ich einige Male begegnet, ich mag ihn sehr.
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

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