schön hier zu sein!

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    • schön hier zu sein!

      Hallo ihr Lieben,
      ich bin jetzt schon ein paar Woche hier und spüre nun den Impuls mich auch mal vorzustellen...
      Mein Name ist Christina,ich bin 20 Jahre alt wohne derzeit in Heidelberg. Aufgrund meines etwas "kreativen" Lebensweges bin ich schon oft umgezogen..ursprünglich komme ich aus Bayern.
      Mit 11 Jahren bekam ich Magersucht,weswegen ich in mehreren Kliniken,Psychiatrien,sozialtherapeutischen Einrichtungen usw. gewesen bin.Trotz aller Rückschläge ,den vermeintlichen Umwegen und Verlusten bin ich zurückblickend sehr froh diesen Weg gegangen zu sein ,der mich nun zur Spiritualität führte.
      Vor ca.3 Jahren hörte ich das erste Mal von Walsch,doch damals legte ich das Interview mit ihm wieder zur Seite,da ich die Worte nicht verstand.
      Als ich letztes Jahr in großer Verzweiflung wieder nach Hilfen suchte,die mir den Spass am Leben wieder "geben" sollten,fand ich die Adresse von einer Frau,die ein Buch geschrieben hatte,das von ihrer Heilung nach 20jähriger Bulimie handelte...Ich las es und besuchte sie.Sie zeigte mir den Weg der Mediation, machte sogenannte Rückführungen mit mir und empfahl mir Bücher von E.Tolle,Osho..und auch die Gespräche mit Gott.
      Zuerst fiel es mir wieder schwer mich auf die liebvolle und "besondere"Sprache dieser Bücher einzulassen..
      Doch nach und nach spürte ich beim Lesen wie die Verbundenheit mit den Worten und all die "Geheimnisse" der Liebe(die ja im Grunde gar keine sind) die Einfachheit unseres Seins und die Wahrheit wer-wir-sind ein tiefes Glücksgefühl und ein Erinnern in mir hervorriefen..

      Immer wieder lese ich die 3 Bände der Gespräche und es zieht mich momentan gar nicht so sehr zu den anderen Büchern von Walsch,da ich in jedem Buch bei jedem Lesen soviel anderes entdecke und als wahr erkenne,so als ob ich die Worte noch nie gelesen hätte.
      E
      s freut mich zutiefst,dass es hier so viele Engel gibt,die beginnen sich daran zu erinnern und die mit ihren Worten und Gedanken Liebe verbreiten.
      Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe und bin sehr dankbar ,dass es euch gibt!
      "genießt alles!Braucht nichts".......christina
    • Liebe Christina,

      ich bin dankbar für Deine offenen und direkten Worte!
      Damit zeigst Du Dich sehr deutlich, was auf der einen Seite auf Grund Deiner Vergangenheit nicht selbstverständlich und auf der anderen Seite ein Ausdruck Deiner reinen Seele ist.

      Ich schreibe Dir das so, weil ich auch eine magersüchtige Phase hatte. Bei mir waren es die Lebensjahre 19 bis 22. Und heute weiss ich, dass die Magersucht für mich einfach nur der Weg war um meinem Umfeld zu sagen "Ich mache jetzt mein Ding und ihr könnt Nichts dagegen machen!". Deshalb ist die Magersucht eine sehr kraftvolle "Krankheit". Das war damals nicht bewusst, aber ich habe vor kurzem wegen anderen Problemen wieder eine Therapie angefangen und da wurde mir in den letzten Sitzungen bewusst, wieviel Kraft ich eigentlich habe. Und diese Kraft spüre ich in Deinem "Schön hier zu sein!" auch. Also, freu Dich an Deiner Offenheit :)

      Spannend finde ich Deine Begegnung mit der Buchautorin. War ja ein riesen Geschenk für Dich! Es braucht manchmal die Hilfe eines Engels. Wobei ich auch weiss, dass wir diese Hilfe in Allem finden, vor allem in uns. Nur gibt es Phasen, wo wir die direkte Hilfe eines Engels brauchen. Gott gibt uns immer wieder das genau richtige zum richtigen Zeitpunkt.

      Genieße all die Geschenke!

      Alles Liebe,
      Sven
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • Lieber Sven,
      vielen dank für deine Worte und auch deine Offenheit...
      Tja mein Weg in die Magersucht war es damals wohl mich von meiner Familie loszulösen(auch wenn das mit 12 etwas früh war),um rauszukommen aus all der Gefühlskälte und der feheldene Liebe.
      Die Bulimie,in die ich dann später rutschte ebntete mir in gewisser Weise den Weg meinen Körper wieder zu sehen,wahrzunehmen und doch war sie auch ein Zeichen dafür,dass ich noch nicht ganz Vertrauen gefasst hatte.
      Jettzt beginne ich gerade wirklich Ja zu sagen zu allem was ist und wie leichter und mehr aus dem Herzen kommt mir das nun mit der Wahrheit,die aus den Gesprächen mit Gott spricht.
      Genau die Begegnung mit der Buchautorin war wirklich ein riesen Geschenk,wie du schreibst.
      Das Buch von ihr empfehle ich allen Menschen ,auch denen die noch nie etwas mit Esstörungen zu tun hatten.Es zeigt wie heilend es ist zu merken,dass man selbst das Wunder ist und das die Gefühle eine so wichtige Rolle im Leben spielen,da sie die direkte Sprache der Seele und somit auch klare Botschaften Gottes sind.
      "als der schmerz aufhörte die seele zu essen mein tor in die Freiheit"von christina didszun
      Im Grunde sind die Begegnungen mit den N.D.Walsch`s Worten immer wieder ein so riesen Geschenk,das es uns ermöglicht sich fallen zu lassen in all das was kommt und glücklich sein zu dürfen,trotz materielller "Ungereimtheiten"
      alles liebe dir sven und allen hier!!!!
      christina
    • Liebe Christina,

      ich mache immer wieder die Erfahrung, dass es egal ist, wann Mensch sich auf den Weg der Selbstentfaltung und -verwirklichung macht. Es ist auf jeden Fall der passende Zeitpunkt, sonst würde es nicht geschehen. Ich bin echt dankbar über die Erfahrungen in meiner Familie und mit Freunden, also dankbar über jede Beziehung zu den Menschen, denn sie haben mich etwas erfahren lassen, was ich so nicht wieder erfahren möchte und dadurch weiss ich ein Stück mehr wie ich sein möchte, dadurch das ich erfahren habe wie ich nicht sein möchte.

      Ich wünsche Dir Alles Liebe für all die JAs die Du durch Deine Seele aussprechen wirst und auch ein Nein als Grenzenaufzeigung kann ein JA für Dein Selbst sein. Letzteres lerne ich in den letzten Wochen.

      Lass es Dir gut gehen!

      Alles Liebe,
      Sven
      "Die Erkenntnis lehrt mich, dass ich nichts bin. Die Liebe lehrt mich, dass ich alles bin. Dazwischen fließt mein Leben."
    • RE: schön hier zu sein!

      Liebe Christina,

      schön, dass den Impuls hattest dich hier vorzustellen und diesem Impuls nachgeben hast! Ich hatte nie Magersucht, bin aber krankheitsbedingt während des Studiums so abgemagert, dass ich dachte, es würde mit meinem Leben zu Ende gehen. Auch ich bin nachträglich sehr dankbar, dass mein Leidensweg und meine große Verzweiflung wesentlich dazu beigetragen haben, dass ich zu einer bewußt gelebten Spiritualität gefunden habe. Während andere Menschen die Bücher von Walsch lesen und trotz der darin enthaltenen wunderbaren Ratschläge nicht zu einer bewußt gelebten Spiritualität finden, gehörst du schon mal sicher nicht zu denen, die die Bücher nur oberflächlich lesen und dann zur Seite legen. Du sprichst mir aus tiefster Seele, wenn du schreibst, dass du in jedem Buch bei jedem Lesen soviel anderes entdeckst und als wahr erkennst, so als ob du die Worte noch nie gelesen hättest. Mir geht es ganz genau so und so lese ich fast nur mehr diese Bücher und setze sie immer mehr ins Leben um. Wie schön, dass ich in diesem Forum einige liebe Freunde gefunden habe, die das auch machen. Würde mich freuen, wenn ich dich - so wie neulich Sven - auch mal in diesem Freundeskreis im Chat begrüßen dürfte.

      Herzliche Grüße, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Lieber Quice...
      vielen dank für deine lieben Begüßungsworte an mich.Ich habe mich sehr darüber gefreut und finde es schön,dass du bemerkst,dass ich die Aussagen,Wahrheiten oder wie auch immer man den Inhalt der GmG nennen könnte(?) in meinem Leben zu erfahren und leben möchte bzw. sehr danach strebe..
      Wie so oft finde ich keine wirklichen Worte für das,was ich eigentlich ausdrücken möchte,doch ich denke du verstehst mich.Gestern begann ich mal wieder die GmG1 zu lesen..Und es kam mir vor,als hätte ich sie nie gelesen.(da kamen deine Worte wie ein Spiegel dazu ganz passend!).
      Zum ersten Malwurde mir irgendwie der Wert der Erfahrung bewusst und wie wenig die Endresultate zählen.Ich bemerke immer wieder wie sehr ich auf die fixiert bin und wie wenig sie mich dann schlussendlich zufrieden stellen!Auch die Sache mit der Sprache wurde mir wie noch nie bewusst...wie wenig sie uns verbindet und das auszudrücken vermag,was wir wirklich mitteilen wollen...Wieviel intensiver und klarer sprechen da die Gefühle und die Erfahrung zu uns.Tja die GmG sind wirklich immer wieder ein Ansstoss zum Wachstum oder noch mehr als das..wieder finde ich keine Worte ;)...
      Das mit dem Chat probiere ich mal,wenn sich die Gelegenheit ergibt,doch ich muss zugegeben,dass ich mich mit der Technik des internets nicht so gut auskenne :)und deswegen nicht weiß obs mir gelingen wird!?
      Auf jeden Fall wünsche ich dir bis bald ganz viele Sonnenstrahlen und schicke dir den Satz"Seid deshalb der Finsternis ein Licht und verflucht sie nicht" mit ins Jetzt!!!
      ganz liebe grüße
      christina
    • Liebe Christina,

      ich freue mich immer sehr, wenn ich eine so liebe Antwort wie die deine erhalte! Da ich stets versuche Worte nicht überzubewerten, sondern mich bemühe den geistigen Gehalt, der sich hinter den Worten verbirgt zu erfassen, der durch Gefühle, Erfahrung und Erkenntnisse geprägt ist und darin inzwischen eine große Übung habe, vermute ich sehr, dass du damit Recht hast, dass ich dich verstehe :) Mit Endresultaten ist es ähnlich wie mit endgültigen Anworten: Wir sind sehr darauf fixiert, obwohl es uns doch viel mehr um Erfahrungen und Fragen geht, als um Antworten und Endresultate! Über endgültige Antworten sagt Gott auch klar, dass sie der Tod der Kreativität sind und wir deshalb nichts weniger wollen als endgültige Antworten - weshalb ich mich in diesem Forum auch immer auf vorläufige Antworten beschränke und dir jetzt mal nicht zu viel verraten möchte, damit dir noch genügend Spaß beim Erinnern und Erfahren bleibt ;)
      Toll, dass du bei Gelegenheit mal zu uns in den Chat kommen möchtest! Ich habe gerade letzte Woche mit anderen Usern aus dem Forum eine robuste und ganz einfache Chat-Alternative getestet, die ohne Software-Installation auskommt. Ausserdem bin ich Software-Entwickler und kann dir damit sicher beim Kampf mit der Technik wertvolle Hinweise geben.
      Freue mich schon darauf mit dir mal zu chatten und werde bis dahin den Ratschlag befolgen ein Licht in der Finsternis zu sein und diese nicht zu verfluchen. :)

      Herzlichst, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Hey lieber Quice..
      guten abend;-)...als ich mir gerade nochmal deine Antwort von gestern durchlas musste ich so schmunzeln...
      dass es im Leben um mehr geht als um Endresultate..dass sie das Ende jeder Kreativität sind..
      Genau diese Erfahrung machte ich heute und es war wunderbar.Ich verstand zum ersten Mal so richtig wie wichtig der Prozess ist..wobei verstehen nun auch eher das falsche Wort ist.Ich fühlte es..das ist wohl besser :)
      Ich hatte heute Werken in der Schule und wir malten alle zusammen an einem Gruppenbild mit Acrylfarben.Es gab nur die Vorgabe,dass jeder nach einer Minute weiter rückt und auch eine andere Farbe bekommt.Es ergab sich,dass viele schöne kleine bildchen entstanden..doch ich hatte ständig das Gefühl angepasst und schön malen zu müssen,da ich ja an den Bildern der anderen weitermalte.Ich fühlte mich nicht gut dabei,es machte keinen Spass.Als die Dozentin meinte,dass wir wirklich alles "rauslassen" dürfen und wir ja im Grunde gerade "nur" zeichnen würden,begann ich großflächig zu malen.Ich malte über die anderen Bilder drüber und es machte mir echt Spass.Doch die anderen hatte das Gefühl,dass ich das Bild zerstören würde.Plötzlich fingen auch mehrere an so größflächig zu malen.Wir arbeiteten dann auch mit Spachteln,Sand usw...Ich hatte das Gefühl endlich frei zu sein.Bei der Reflektionsrunde ärgerten sich jedoch total viele,dass die schönen Bildchen weg sind,dass das Endresultat nicht ihren Erwartungen entsprach.
      Früher hätte ich mich bzw. meine Reaktion des "Übermalens" entweder verteidigt oder ich hätte mich 1000fach entschuldigt und mich selber gehasst.Doch heute spürte ich wie wieviel Spass mir all das malen gemacht hatte und wie lebendig und toll ich das Bild nun fand.Das sagte ich und nicht mehr.Ich nahm mir innerlich vor die anderen nicht zu verurteilen,weil sie so dem Endresulttat verhaftet geblieben sind und stets nur auf "es" hingearbeitet hatten.Ich war und bin einfach nur dankbar für dieses Zeichen von Gott,meiner Seele,meinen Gefühlen....und erinnere mich immer wieder an Situationen,die so schlimm für mich gewesen sind....und doch war der Prozess dieses "Durchlebens" und Erfahrens so wichtig für mich und schenkt mir jetzt oft noch viel.
      In diesem Sinne alles alles liebe und be creative :D
      christina
    • Liebe Christina,

      in meinen Augen ist gerade die Erkenntnis, dass man sich mit der Fixierung auf Endergebnisse und endgültige Antworten die eigene Kreativität abwürgt, von größter Bedeutung. Aber wer versteht das? Deine Klassenkameraden genauso wenig wie ... äh ... sagen wir der Rest der Welt? :( Auch wenn man sich noch so sehr Mühe gibt, diese Gier ein Resultat mal nur probeweise in einem Experiment wie dem ein Gruppenbild mit Acrylfarben zu malen, abzustellen, so bleibt das meist ohne Wirkung. Da scheint alle Bewusstmachung nichts zu helfen … Umso schöner, dass du die GmG Bücher ganz bewusst in deinem Alltag umsetzt und noch besser, dass du dich gleich am Anfang deines spirituellen Weges mit so zentralen Erkenntnissen auseinandersetzt, die dein Leben entscheidend beeinflussen werden. Es sollte von jetzt ab immer so sein, dass dein Blick auf den Prozess des Erfahrens gerichtet ist. Die Faszination, die davon ausgeht ist unvergleichlich höher als von Endresultaten und in der Tat wirst du davon viel mehr beschenkt, als sich das auf Resultate fixierte vorzustellen vermögen, die oftmals da, wo du ab jetzt Faszination, Freude, Leidenschaft und Befriedigung erleben wirst, nur Frustration, Ärger und Zeitverlust erleben, weil ihnen das Erreichen eines Resultats nicht schnell genug gehen kann und sie dann, wenn sie es endlich haben, merken, dass es ihnen gar nicht so viel bedeutet und es sie gar nicht so zufriedenstellt, wie sie das angenommen hatten, als sie noch dahinter her jagten. Also nichts gegen Resultate, aber die eigene Göttlichkeit als kreativer Mensch erleben ist einfach so viel mehr, als ein Resultat in Händen zu halten. Wenn du das entdeckt hast und immer mehr vertiefst, dann kann ich dir nur vor ganzem Herzen dazu gratulieren!

      Namaste, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

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