Und der Nächste...

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    • So, nach etwas Abstinenz mal wieder ein paar Zeilen.

      Ich brauchte erstmal ein paar Tage um das Ganze zu verarbeiten. So schön und wahr die Antwort von Eirene auch geschrieben war, in mir löste sie eine große Traurigkeit aus. Ich merkte wie sinnlos doch Zurückhaltung und Scham sind, wie sehr sie einen lähmen, vom Leben zurückhalten, dir eine Lüge über dich erzählen, der ich Glauben schenkte.

      In den letzten Tagen war mein Kopf so voll mit dem verschiedensten Zeug. Ich war so verwirrt, wusste nicht mehr was ich überhaupt noch glauben soll und war schon drauf und dran den ganzen GmG-Kram zu vergessen.
      Da merkte ich mal wieder wie abhängig ich doch von Meinungen Anderer bin. Es ist kein wirklich glooreiches Gefühl das zu bemerken, das kann ich euch sagen. Ich mache in aller Regelmäßigkeit meinen Glauben, meine Stimmung, mein Selbstbild von den Worten Anderer abhängig. Ich versuche mich selber zu finden indem ich andere frage. UND DAS KANNS EINFACH NICH SEIN!!!! Ist ja klar, dass ich dadurch verwirrt bin. Der Eine sagt das, der Andere das. Aus irgendeinem Grund traue ich mich nicht mir meine eigene Meinung zu bilden. Ich will sie von anderen Menschen hören und merke doch aber, dass mir dies letzten Endes überhaupt nichts bringt, nicht wirklich Substanz hat.

      Eirene, ich hatte zwar nicht wirklich eine Antwort per PN von dir erwartet aber fragte mich dann doch warum nix mehr zurückkommt. Und genau da merkte ich wieder, dass ich meine, eine Antwort auf meine Fragen VON DIR zu brauchen! Hallo Teufelskreis, Hallo Abhängigkeit!

      Es ist schön dies zu bemerken und sicher auch wichtig für den weiteren Weg. Aus dieser Erkenntnis sollte jedoch auch eine Konsequenz resultieren. Wie die jetzt genau aussieht, weiss ich noch nicht. Jedoch ewig so weitergehen kann es nicht. Das hält man ja im Kopf nicht aus! ;)
    • Hallo Ingolf, was mir bei vielen Beiträgen und auch bei Deinem auffällt ist, das man das Leben viel zu sehr hinterfragt und vieles kompliziert macht, obwohl alles eigendlich ganz einfach ist. Erinnere Dich daran was Gott in den Büchern sagt, es ist alles so Perfekt wie es ist. Deine Seele führt Dich genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Ort, zu dem Geschehen wo es für Dich am Besten ist.Nehme es an so wie es ist, es ist alles zu Deinem Grössten Wohle. Auch wenn wir vieles jetzt nicht verstehen. Alles liebe, Das Licht
    • Aber wenn doch alles immer in bester Ordnung ist, dann müsste das Hinterfragen und Kompliziertmachen ja auch seinen Sinn machen (bis auf die Tatsache, dass ich mich damit scheisse fühle). Denn es ist für mich gerade Realität. Solange bis ich wieder die Einfachheit sehe und mich entspannen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ingolf ()

    • Lieber Ingolf,
      Du solltest das was Du (Körper,Ego) willst ,nicht mit das gleichsetzen was Dein wahres Du (Seele) will. Du hast ja sellbst geschrieben "(bis auf die Tatsache, dass ich mich damit scheisse fühle)." Erinnerst Du Dich was Gott sagte, " Die Gefühle sind die Sprache der Seele". Scheinbar gefählt es Deiner Seele nicht ganz so, wie Du im Moment Dein Leben handhabst. Alles liebe Das Licht
    • Es ist gut so, wie es ist – es sei denn, Du wählst den Weg des geringsten Widerstandes. Diese Worte der inneren Stimme möchte ich hier so wiedergeben. Auch Seele/Geist braucht ab und zu eine Auszeit genauso wie der Körper. Es geht nicht darum, in Kürze einen Dialog weiter zu führen, wenn das Herz dazu noch nicht bereit ist.

      Auch ich und vermutlich fast alle Menschen lernen wie es in GmG zum Ausdruck gebracht wird: Gedanken – Wort – Tat.
      Lieber Ingolf und alle, die hier reinschauen, das Wort können wir nicht vor dem Gedanken wählen, es sei denn, es wird nur vom Verstand gesteuert, der versucht uns unter Druck zu setzen. Die Wahrheit, die sich intuitiv auslöst und die man nicht mehr einfach ignorieren kann, die kann wirklich echt schön weh tun und den Menschen selbst in allen Belangen rotieren lassen. Dieses Gefühl ist allen sensiblen Wesen sehr wohl bekannt.
      Wir verstehen Dein Ringen, Verwirrtsein – da ist wirklich Geduld gefragt – sei geduldig und einfach liebevoll mit Dir SELBST. Akzeptiere die Gefühlsschwankungen, denn auch die sind ein Teil von Dir – alte Raster werden losgelöst - und das ist praktisch menschlich gesehen, mit Leiden verbunden. Es gehört dazu, dass man dann lieber das NEUE wegwirft um sich im ALTEN wieder zu wälzen. Du wähltest jedoch Deine Wahrheit, Dein Selbst, kennenzulernen – Du lieber Zweifler – Also bleibe am Ball – den wie das Licht Dir mitteilt: „Eigentlich ist alles einfach“ Abhängig sein von den Meinungen anderer? Klar tragen wir eigentlich das gesamte Wissen in uns. Wären wir tatsächlich so weise und überbewusst – wow, da wären wir ja alle MEISTER/innen. Das Kind/Jugendliche ist auf die Erfahrungen und Hinweise unserer Eltern, Lehrer, etc. angewiesen. Im erwachsenen Alter wählen wir unsere Lehrer, geistigen Berater, Freunde/innen, den Bekanntenkreis selbst – und meistens gerade so wie die „Chemie“ gegenseitig stimmt. Die Vielfalt der Meinungen kann verwirren – jedoch verwirrt es – dann kehre in Dein Herz zurück und höre, was es spricht. Meinungen anderen können Impulse setzen – ein Gefühl des Verstehens auslösen – und vielleicht auch eine neue Richtung weisen, das heisst ein komplizierter Umweg ersparen – es sei denn, das ICH ist bereit, es zu wählen.
      PS: Eine Antwort per PN hat Dich Ingolf mit geringer Zeitverzögerung erreicht.
      An was ich mich gerade erinnere: „Eine Todesanzeige kommt per Post. Da es so üblich ist und die geschäftlichen Beziehung gepflegt werden, habe ich die Kompetenz, eine schriftliche Kondolenz zu schreiben. Kenne ich den Heimgegangenen, setze ich mich hin und das Mitgefühl, das Mittragen fliesst spontan und locker aus der Feder bzw. Tastatur. Ist es eine mir unbekannte Person oder jemand, dem ich NUR schreibe, weil es PFLICHT ist, dann kann ich eine Stunde überlegen und am Ende sind es abgedroschene Sätze, die mich unzufrieden machen, weil sie aus dem Verstande und nicht aus dem Herzen kommen.
      Die Botschaften aus dem Herzen erfreuen, die erzwungenen Inhalte, die man aus Prestige einfach muss, von denen löse ich mich immer mehr, denn heute empfinde ich sie als unehrlich, heuchlerisch – aber eben manchmal macht man halt eben etwas einfach dem Nächsten zuliebe. Jeder Mensch hier auf der Erde muss sich nun mal hin und wieder mit belanglosen Dingen auseinandersetzen – es sei denn – er hat Gott allgegenwärtig im SELBST entdeckt – dass er meisterlich im Allumfassenden harmonisiert – dann, ja dann erfreuen wir immer noch die Menschen um uns herum mit spirituellen Austausch – Lehren und lernen – immer
      Ein erholsames, zufriedenes, heiteres, glückliches WOCHENENDE im HIER UND JETZT
      Eirene
    • RE: Und der Nächste...

      Hallo,
      deinen Beitrag fand ich sehr interessant und kann alles genau nachvollziehen.
      Ich habe heute ebenfalls ein bisschen geschrieben und daraus kannst du erkennen, was mir so durch den Kopf geht.
      Es gibt Sachen, die man gern glauben will, aber einfach nicht so übernehmen kann.
      Wahrscheinlich muss es in einem selbst irgendwie reifen und "Klick machen" und erst dann ist es richtig.
      Viele Grüße
      ungläubig
    • RE: Und der Nächste...

      Hallo Ungläubig,

      deinen letzten Satz kannst du dir in Stein meißeln. Anders geht es m.E. nicht auch wenn wir das manchmal gerne so hätten. Letzten Endes müssen WIR den Mut aufbringen, einfach zu vertrauen und dann schauen was passiert. Die Erfahrung ist der beste Beweis für uns. Und die bekommt man durch Vertrauen und Probieren.
      Natürlich können auch andere Menschen eine große Hilfe sein. Menschen, wie in diesem Forum. Sie können Dinge bewusst machen, dir die Hand reichen. Aber was du dann damit anstellst, bleibt dir überlassen. Die Erleuchtung kann dir kein Anderer einpflanzen.

      Es ist ein Prozess. Und in diesem befindest du dich schon. Du hast dich in diesem Forum angemeldet. Du willst gern glauben was in den Büchern steht. Bleib geduldig, sei nett zu dir! Da kann ich ein Lied von singen. :o)

      Gruß
      Ingolf

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