Bin hinter Euch allen her, es sei denn, ich bin es nicht!

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    • Liebe Marina,

      gerade unsere Schulen sind ein Beispiel dafür, wie Menschen, die sich von Angst leiten lassen, wunderschöne Dinge wie Lernen in etwas transformieren, das Jugendliche für den Rest ihres Lebens davon überzeugt, dass sie nichts weniger wollen, als das. Stupides Auswendiglernen, verstaubte Lehrpläne, unsinnige Hausaufgaben, usw. … Aus Angst vor dem Versagen wird oft jede Leidenschaft fürs Lernen im Keim erstickt. Gut, dass ich mich von dem Schulbetrieb sehr früh abgekoppelt habe und mir alles, was mich wirklich interessierte (Mathe besonders), außerhalb der Schule erarbeitet habe. Da hast jetzt du insofern ins Schwarze getroffen, dass mir deine Ansichten über die Schule voll aus der Seele gesprochen sind. Dass du dich allerdings für Löcher in der Allgemeinbildung schämst, ist aber etwas, das du sehr schnell aus dir verbannen solltest, weil es für diese Scham einfach keinen vernünftigen Grund gibt. Und für deine Wortwahl brauchst du dich nicht zu entschuldigen und schon gar nicht, wenn du so nett schreibst. Unser Wissen und unsere Ausdruckweise ändert sich ständig und macht nicht den eigentlichen Menschen aus (noch nicht mal unser Denken!). Schon als Neugeborene haben wir unsere völlige Göttlichkeit in uns und sind dann genauso liebenswert, wie zu jedem anderen Zeitpunkt unseres Lebens.

      Zu deiner Bulimie folgendes: Mit Erkenntnissen, die du bei Walsch findest, hast du prinzipiell die Möglichkeit alle deine Probleme mit geistigen Mitteln zu lösen. Walsch liefert dir die Werkzeuge dazu und du brauchst sie nur mehr anwenden. Je mehr Liebe und Leidenschaft du dabei entwickelst umso besser. Der erste Schritt um etwas, das einem nicht gefällt zu ändern, ist laut Walsch es mit Liebe zu erfassen. Deshalb mein eindringlicher Rat: Mach das gleich mal und zwar am besten mit all deiner Liebe. Solltest du deine Bulimie hassen, schrecklich finden, Scham, Wut oder irgendwie als negativ empfinden, dann stößt du dieses Problem gedanklich von dir weg und beraubst dich damit selber der Möglichkeit, mit deinen geistigen Kräften daran was bewusst zu ändern. Sollte es dir unmöglich sein, deine Bulimie zu lieben, dann lern genau das. Sag dir, dass dein dir innewohnender Geist dir eine perfekte Gelegenheit geschaffen hat, an deiner geistigen Entwicklung zu arbeiten. Wenn du das bisher schon in Liebe gemacht hast und frustriert feststellen musstest, dass du nichts ausrichten konntest, dann mach dir klar, dass viele Schöpfungen darauf abzielen, dass sich Menschen in Liebe verbinden. Es könnte also durchaus sein, dass dein Geist dir eine perfekte Gelegenheit geschaffen hat, dich mit anderen zu verbinden und so die wunderbare Erfahrung der segensreichen Auswirkungen einer liebevollen Verbindung zu machen. Da nichts im Universum Zufall ist, kann es sogar sein, dass du mich getroffen hast, damit wir das zusammen machen. Und da wir beide Transparenz leben, ist es des weiteren durchaus denkbar, dass wir uns beide die Gelegenheit geschaffen haben, den ganzen Vorgang hier öffentlich vorzumachen, damit andere zu sehen können, wie man ganz bewusst und locker Probleme mit Liebe und auf Basis einer Verbindung der neuen Spiritualität lösen kann. Was denkst du darüber?

      Alles Liebe, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Lieber Quice (=

      hab gestern schon zurückgeschrieben, aber aus eirgendeinem Grund, ist es heut nicht mehr hier...?

      Ich versuch's jetzt nochmal (-;

      Also meine Gedanken hierzu sind:

      - ich verurteile mich nicht mehr für meine Bulimie, denn ich fange an zu verstehn, dass sie mir dadurch all meine "gelebte Unwahrheit" deutlich machen will.

      - warum sie vor allem in Bezug zu anderen Menschen verstärkt auftritt, kann ich mir im Moment nur so erklären, dass ich mein Gegenüber WICHTIGER nehme als mein Selbst (ich bin dann hauptsächlich damit beschäftigt herauszufinden, was der andere denken, fühlen, wollen könnte). In dem Moment, in dem ich mit jemandem eine Beziehung eingehe, "verlasse" ich mich selbst!! Ich kann meine ganz eigenen (nicht gesellsche Benehmregeln - sondern was nur ich selbst über mich wissen kann)Gedanken, Gefühle, Wünsche, nicht äußern! Es geht mir nicht über die Lippen - selbst wenn es sich um Kleinigkeiten handelt...manchmal hab ich es schon geschaft meinem Gegenüber dies in schriftlicher Form zu tun. Aber es hat sich nie wirklich gut angefühlt - sondern eher erzwungen - und gleichzeitig haben sich trotzdem Scham, schlechtes Gewissen, Unsicherheit miteingeschlichen...

      - Ich stehe nicht zu mir - und wahrscheinlich liebe ich mich selbst noch immer zu wenig.

      - es fällt mir schwer das "Alles ist Eins" zu verinnerlichen bzw auch so zu leben. Denn wenn mir das gelingen würde, würde ich sehen, dass es da keinen anderen gibt, dass meine Wünsche, die gleichen sind wie die des anderen ect...so ist es doch, oder?

      - ich wäre sehr froh wenn wir uns hier weiter austauschen könnten. Solange es niemanden stört, dass es sich hierbei um ein "gesellschaftliches Tabuthema" handelt...

      -DANKE (=
    • Liebe Marina!

      WOW!!! Also mit diesen Gedanken lässt sich was anfangen! Eigentlich dachte ich, dass es einen längeren Dialog braucht, bis wir vielleicht mal einen Gedanken dieser Art finden, den wir dann wage in den Zusammenhang zur Bulimie stellen. Jetzt zeigt sich, dass du schon selber dorthin gefunden hast, wo ich dich gerne hinführen wollte. Beeindruckend! Und wirklich: Damit lässt sich was anfangen und d.h. in diesem Fall, dass du von deiner Bulimie schon so gut wie geheilt bist! (= Wir müssen deine eigenen Gedanken nur mehr ein wenig vertiefen und ergänzen und schließlich die Gedanken, die dir jetzt diese Krankheit erschaffen, durch andere Gedanken ersetzen. Also erst mal Gratulation! Du hast erkannt, wo die wahren Gründe für die Bulimie liegen, nämlich im Geistigen. Während andere oft alles andere für Gründe ihrer Krankheiten/Probleme halten und deren Gedanken völlig sinnlos um Ursachen kreisen, die keine wahren Ursachen sind, hast du jetzt einen unschätzbaren Vorteil: Du bist dran, an den wahren Ursachen. Bingo! Und wie ich sehe, sind deine Vorstellungen noch nicht mal oberflächlich, sondern du bist schon ein gutes Stück in die Materie eingedrungen, kommst aber – und das ist nur natürlich – auch an deine Grenzen, wo du dann nur mehr sehr langsam oder gar nicht mehr weiterkommst.

      Ich finde es sehr erfreulich, dass du es schon geschafft hast, jemand deine Gedanken, Gefühle und Wünsche schriftlich mitzuteilen. Wenn sich das aber es nie wirklich gut angefühlt hat, sondern eher erzwungen und sich gleichzeitig trotzdem Scham, schlechtes Gewissen und Unsicherheit eingeschlichen haben, dann ist dabei wohl etwas schief gelaufen. Da möchte ich mal einhaken und dir meine Sicht dazu erläutern: Du hast versucht in einer Beziehung dein Selbst zum Ausdruck zu bringen und das vielleicht sogar sehr bewusst der Tatsache, dass du damit ein erfolgversprechendes geistiges Werkzeug zum Einsatz bringst. Wenn so was dann doch schief läuft, ist das doppelt frustrierend, weil du schließlich erkennst, dass du trotz überlegener geistiger Mittel erst mal gescheitert bist. Aber jetzt überleg mal: Wenn es für dich frustrierend ist - was ich jetzt mal annehme, ohne es sicher zu wissen – reagierst du dann gegenüber dieser Begebenheit nicht ähnlich wie gegenüber deiner Bulimie? Du umfasst doch dann diese Begebenheit nicht mit Liebe, oder? Und damit kannst du es genauso wenig bewusst bearbeiten wie die Bulimie, nicht? Wenn du dem zustimmen kannst, dann ist doch nur logisch, dass ich dich jetzt auffordere, das zu ändern. Versuche zu erkennen, dass dein Scheitern eine liebenswerte Gelegenheit beinhaltet, dich geistig weiterzuentwickeln!! Und schieb bitte alle Erklärungen, die du bisher für dein Scheitern hattest, zur Seite! Ich hab mich auch schon oft in frustrierenden Situationen befunden, die ich ganz bewusst mit meiner Liebe umfasst habe, um sie bewusst ändern zu können. Und deshalb fällt mir in so einer Situation auch gleich auf, was zu tun ist: Es muss eine Erklärung her, die dein Scheitern erklärt! Diese Erklärung könnte ich dir jetzt schreiben, was ich aber nicht machen werde. Warum nicht? Um Zeit zu sparen und um einem gewissen Risiko aus dem Weg zu gehen! Es gibt einen schnelleren und sicheren Weg, die Wahrheit zu erfahren! Das beste ist, wenn du selbst die Erklärung in dir findest! Das funktioniert nur, wenn du dich im Seinszustand der Liebe befindest. Jetzt fragst du vielleicht: „wie soll ich denn die Erklärung in so einem schwierigen Fall finden?“ Oder du denkst: „Schöne Worte, aber wenn ich alleine die Erklärung finden könnte, hätte ich das schon längst gemacht!“ Sollte durch solche oder andere Gedanken jetzt in dir Frustration hochkommen, dann stell das bitte sofort ab und vor allem stell solche Gedanken ab! Bleib auf jeden Fall in deiner Liebe und erinnere dich schon mal, dass für die neue Spiritualität nur kleine Schritte nötig sind! Keine Kraftanstrengung und keine Magie! Auch nichts Kompliziertes, sondern du kann alles ganz einfach und locker erreichen! Also wie jetzt an die Erklärung kommen? Mit einem ganz einfach Rat, der sich bei Walsch findet: Du versuchst mir die Ursache zu erklären, warum du gescheitert bist! Oder auch jemand anderem! Also du fühlst jetzt in dich hinein und fühlst, dass du ein ganz lieber Mensch bist und dann stellst du dir einen Gesprächspartner vor und fängst an, diesem die Ursache für dein Scheitern zu erklären. Bleib unbedingt ganz locker dabei und streng dich nicht an! Tu einfach so, als ob die Antwort bereits weißt und lass deine Gedanken fließen! Das ist wirklich nicht schwer! Einfach loslassen und deinem imaginärem Gegenüber in ganz freundlichen Worten die Sache erklären. Wenn du diese Technik noch nie angewendet hast, dann mach das ein paar mal und in dem unwahrscheinlichen Fall, dass du damit nicht zurecht kommst, kannst du dich immer noch an mich wenden. Wenn ich die Technik anwende und einer realen Person etwas erkläre, das ich selber noch nicht wusste, dann brauche ich ein klein wenig, bis ich in den Zustand komme, wo ich plötzlich das Gefühl habe, dass Gott aus mir spricht und ich nur mehr zuhören muss. Und Gott plappert immer, wenn man ihn lässt (= Man kann ihm endlos zuhören … Also versuche nicht nur theoretisch zu erkennen, „dass uns alle Weisheit innewohnt, die wir jemals benötigen“, sondern das wirklich zu praktizieren, was ja wohl bedeutet, dass du die Weisheit, die du tatsächlich benötigst, aus dir selber holst. Wenn du dein Selbst weiter definierst und ich als dein erweitertes Selbst die Weisheit, die du benötigst aus deinem dann um mich erweiterten Inneren hole, dann wird damit auch dieser erste grundsätzliche Schritt der neuen Spiritualität praktiziert, aber offensichtlich muss dann zwischen uns die Kommunikation so gut sein, dass ich dir mit Worten vermitteln kann, was ich für dich aus unserem Inneren hole. Das Risiko des Nichtverstehens oder Missverstehens besteht da natürlich. Ferner musst du meine Worte immer in deinem Inneren verifizieren, was dauern kann. Deshalb habe ich geschrieben, dass da ein Risiko besteht und es länger dauert, wenn ich dir die Erklärung liefere. Zudem hast du dann den wichtigen Prozess, wie man die Wahrheit in sich selber findet, nicht erlernt bzw. geübt. Üb deshalb mal fleißig (= und wenn die Erklärung, die du findet, sich anderen mitteilen lässt, dann würde es mich freuen, sie hier zu lesen, denn dann können wir sie in einem Dialog weiter vertiefen.

      Jetzt ein klein wenig Geduld und viel Erfolg und im übrigen: Weiter so!

      Dein Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quice ()

    • Hallo Zusammen!
      Nur ein kleiner humorvoller Beitrag: schon Rudolf Manger alias Tegtmeier schrieb das Lied:
      "Was man nicht selber weiß, das muß man sich erklären" :D
      .... so einfach...
      Liebe Grüße Benedikt
      B.W.
    • Hallo Quice, Benedikt und all ihr anderen (=

      ...ich hab zwar mal wieder nicht soviel Zeit, aber ich konnte heut wieder mal nicht anders, als trotzdem noch schnell zu euch zu schauen (-;

      Also erstmal: mir gehts grad wieder richtig gut (= Ich mach gerade ganz ganz viel das, auf was ich WIRKLICH LUST habe - ohne darüber nachzudenken, ob es nun "richitg" oder "falsch" ist - denn letzte Woche stand ich damit so im Konflikt - weil ich es einfach nicht aus meinem Verstand heraus beurteilen konnte was ich nun tun soll - zum Beispiel auch, was das Essen angeht - welche Nahrungsmittel sind gut und welche sind schlecht...

      ...und dann hab ich was gefühlt, ich hab LUST gefühlt, Lust auf ein Nutellabrot - und dann hab ich gefühlt, dass es total OK ist, und ich gar kein schlechtes Gewissen haben muss - und dann hatte ich keines (-;!!! Das war echt eine schöne Erfahrung! Und ich hab auch meinen Mund aufbekommen - auch wenn es nur "kleine" Dinge waren...und es ist gar nix schlimmes passiert (-; Ich übe weiter (=!!

      Gestern war ich mit ein paar Freundinen unterwegs und ich habe eine frühere Schulkameradin eingeladen mit uns zu kommen - es war super - ich war total fasziniert von ihr weil sie ununterbrochen sagt, was sie denkt - und ich fand das so toll weil sie so "echt" war - jetzt bin ich so motiviert das auch irgendwann zu können...und ich FREU mich sogar richtig auch die Gelegenheiten (=!!! Ich bin schon gespannt, ob es funktioniert (-;

      Was mir gerade spontan eingefallen ist auf deine Frage wegen der Ursache meines Scheiterns: - die ANGST hat mich begleitet als ich es geäußert habe...ich hab es nicht aus der LIEBE heraus getan und somit war es nicht "echt" (der stiftende Gedanke war kein liebevoller - denn ich hab es nicht gern getan - hab mich dazu gezwungen, mich geschämt ... und deshalb hab ich genau das wieder erfahren...

      ...* ich umarm euch alle ganz arg und wünsch euch noch einen wunderschönen Abend (=*

      Eure MArina (=

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flippsi ()

    • Lieber Benedikt,

      danke für den Hinweis auf das Lied von Tegtmeier, damit kann man sich den von mir erwähnten geistigen Grundsatz sehr eingängig einprägen. Ich weiß nicht, ob es einen Bezug zwischen diesem geistigen Grundsatz und dem bekannten Grundsatz von Jürgen von Manger „wat man nicht selber weiß, dat muss man sich erkläääären“, den er auch in einem Lied aufgegriffen hat, gibt. Fest steht für mich aber, dass ich schon oft beobachtet habe, dass viele Komiker und Kabarettisten ein erstaunliches Gespür für geistige Zusammenhänge haben - ohne allerdings erkennbar in die Regionen vorzustoßen, die durch Walsch erschlossen wurden.

      Grüße nach Kevelaer,
      Quice



      Liebe Marina,

      der du heute wieder mal kurz als Geist durch das Forum gehuscht bist, wenn ich mich nicht irre. (= Es freut mich sehr zu hören, dass es dir gerade richtig gut geht! Und außerdem finde ich, dass dein liebes und freundliches Wesen aus jedem deiner Beiträge sehr augenscheinlich hervorgeht und gerade in deiner letzten Antwort deutlich spürbar war. Ich kann mir kaum vorstellen, wieso es dazu kommen kann, dass du dich selber noch nicht genug liebst – was du ja vermutest.
      Das, was dir auf meine Frage wegen der Ursache deines Scheiterns spontan eingefallen ist, könnte zutreffen, aber es ist genau das, was ich vermutet habe, dass du so oder so ähnlich schon denkst, wobei deine Gedanken dir aber nicht groß weiterhelfen, weil sie zu wenig konkret sind. Deshalb versuche bitte die Technik zu erlernen, zu üben und anzuwenden, die ich dir beschrieben habe.
      Damit du besser verstehst, um was es grundsätzlich geht, versuche ich dir mal anhand eines Beispiels begreifbar zu machen, wie man sich Erklärungen erarbeitet:
      Stell dir einen Turmspringer vor, der täglich vom 10 Meter-Brett springt und von nichts, was er kann, mehr begeistert ist, als vom Turmspringen. Und dann stell dir jemand vor, der noch nie vom 10-Meter Brett gesprungen ist, aber die Begeisterung des Turmspringers spürt und so fasziniert von dessen Künsten ist, dass er den sehnlichsten Wunsch hat, auch zu springen und seine ganz natürliche Angst überwindet und schließlich mit schlimmen Verletzungen im Krankenhaus landet und sich dann fragt was wohl schief gelaufen ist. Die Erklärung, er sei wegen seiner Angst ganz verkrampft auf dem Sprungbrett gestanden und deshalb beim Sprung gehemmt gewesen und hätte deshalb, die Bewegungen, die er sich vorgenommen hatte, nicht vornehmen können, wodurch er schräg auf der Wasseroberfläche aufgekommen ist, ist sicher richtig. Aber wenn er es bei dieser ersten Analyse belässt, wird er niemals erfolgreich Turmspringen. Denn wenn er versucht, seine Angst beim nächsten Mal zu überwinden, wird diese wohl sehr wahrscheinlich auf Grund seiner schlimmen Erfahrungen noch schlimmer sein als beim ersten Mal und der zweite Sprung wird – wenn er ihn überhaupt je wagt – noch fataler sein, als der erste, weil seine frisch verheilten Verletzungen wieder aufreißen. Nur wenn er die Erklärung eines erfahrenen Turmspringers annimmt oder selber die Erklärung findet, dass er mit Sprüngen vom 3- und 5-Meter-Brett anfangen muss, sich am Anfang am besten viele dünne Hosen anzieht, die ihn vor Verletzungen schützen, erst dann wird es dazu kommen, dass er am Ende Sprünge von 10 Meter Brett nicht mehr fürchtet, sondern sogar lieben lernt und zwar so sehr, dass er ähnlich begeistert ist, wie „echte“ Turmspringer vor ihm.
      Also: Richte in deinem Inneren nicht den Blick auf deine bisherigen Erklärungen, sondern tauche in neue Regionen ein oder vertiefe deine bisherigen Erklärungen so weit, dass du dich den Dingen, die du bisher nicht fertig gebracht hast, Schritt für Schritt mit Hilfe neuer bzw. stark vertiefter und konkreter Erklärungen näherst.

      Wie ich übrigens an Gedanken wie etwa „der stiftende Gedanke war kein liebevoller“ unschwer erkennen kann, hast du Walsch schon sehr schön verinnerlicht und da ich das von mir auch behaupte, bin ich schon sehr gespannt, wie sich unser Dialog weiter entwickelt (=

      Ich drück dich und gut, dass du heute trotz Zeitmangel doch noch kurz hier hereingeschaut hast,
      Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Hey Quice (=

      ich habe mir deine letzten 2 Nachrichten nocheinmal durchgelesen und ich sag dir ganz ehrlich, dass es mir nicht leicht fällt das alles zu verstehn...und erst recht es anzuwenden.

      Du hast geschrieben, dass meine Erklärung noch nicht konkret genug war. Gut, dann versuch ich es jetzt noch einmal (-;

      Der Grund, warum ich gescheitert bin ist der, dass ich zwar den GEDANKEN klar in meinem Kopf habe, jedoch habe ich dies in meinen WORTEN nicht klar genug übertragen (sondern meine üblichen Forumlierungen wenn ich über mich selbst spreche wie z.B. ich "will, möchte, brauche, schäme..." benutzt - anstelle von beispielsweise ich "bin", es "gefällt mir", das "ist schön". Und deshalb ist dasselbe Ergbenis in die TAT umgesetzt worden.
      Also konnte die Antwort im Prinzip von "Gedanke-Wort-Tat" liegen?

      Es interessiert mich total was du sonst so machst, wenn du nicht hier in diesem Forum bist und mich und all die anderen so wundervoll unterstützt? Ich weiß - ich bin neugierig (-;

      Ganz viele liebe Grüße,

      Marina (=
    • Liebe Marina,

      ich hatte gerade bei meinen beiden letzten Beiträgen das Gefühl, dass sie leicht verständlich sind, aber das liegt sicher daran, dass ich das alles schon so sehr verinnerlicht habe. Und dann fällt mir zum Beispiel gar nicht auf, wenn ich Gedanken, die bei mir automatisch ablaufen, gar nicht mehr hinschreibe. Wenn man mal was verinnerlicht hat, dann läuft alles schnell und oft auch unbewusst ab. In diesem Fall war es wohl so, dass die Frage nach den Ursachen des Scheiterns in meinem Denken unzertrennbar mit der Frage verknüpft sind, wie man es das nächste Mal besser machen kann. Hätte ich dir schon mal mitteilen sollen … Mein Fehler, sorry. …. Stell dir also bitte vor, wie du mir erklärst, wie du einem weiteren Versuch so gestaltest, dass du die erkannten Schwierigkeiten vermeidest und mit neuen Ansätzen wenigstens zu einem kleinen Teilerfolg kommst.

      In einem konstruktiven Dialog ist es sicher ganz hilfreich, wenn du gerade bei Verständnisschwierigkeiten nicht nur mitteilst, dass du was nicht verstehst, sondern auch Hinweise gibst, wo deine Schwierigkeiten liegen.

      Zu deiner Analyse: Immer wenn eine Schöpfung missglückt ist, ist im Schöpfungsprozess ein Fehler unterlaufen. Soviel ist sicher! Und außerdem ist es eigentlich immer eine Kombination von Angst und mangelnder Weisheit, was für Scheitern verantwortlich ist und das geht für mich aus deiner Analyse schon auch hervor, wobei ich allerdings auch auf Vermutungen angewiesen bin.

      Also ich vermute mal folgendes: Du hast einen klaren Gedanken gefasst, von dem was du wolltest. Dann kam dir auf einer unbewussten Ebene deine Angst dazwischen, als du den Gedanken in Worte umgesetzt hast. Die Angst erklärt sich unter Umständen daraus, dass vor deinem Gegenüber Ängste existieren, die aus der Vorstellung resultieren, dass du von ihm getrennt bist. (Auch wenn du dich mit allen Eins fühlst, kann es trotzdem lange dauern bis das alle die Schichten deines Wesens durchdrungen hat). Da Ängste immer das anziehen, was man befürchtet, hat sich dann leider das von dir beschriebene Ergebnis eingestellt. Ist aber wohlgemerkt nur so eine Vermutung von mir.

      Ich hoffe du hast verstanden, dass es jetzt nicht darauf ankommt, die Analyse des Scheitern als Selbstzweck zu betreiben, sondern vor allem dazu, daraus zu lernen und der Hauptaugenmerk jetzt darauf liegt es beim nächsten Mal besser zu machen. Damit ist jetzt deine Kreativität gefordert! Nicht, dass du superkreativ bist und alles mit einem genialen Wurf löst, sondern dass du ein wenig kreativ bist und Ideen entwickelst, wie du es besser machen kannst. Erklär mir das mal bitte, welche Ideen und Vorstellungen du da entwickelt hast! (Du weißt ja wie ich das meine!)

      Und fang mit deiner Kreativität nicht bei Null an, sondern benutze ganz bewusst Erkenntnisse, die man bei Walsch findet. Ganz toll finde ich persönlich: Frag dich nicht was falsch oder richtig, gut oder böse, echt oder unecht, moralisch einwandfrei oder unmoralisch, normal oder unnormal ist, sondern frag dich vor allem nur eins: was funktioniert und was nicht! Und dann erklär mir also nur, warum du dir vorstellen kannst, dass deine neuen Ideen funktionieren!

      Ups, schon spät geworden, (=

      Grüße, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quice ()

    • Lieber Quice,

      entschuldige bitte die späte Antwort von mir...ich konnte nicht antworten. Ich wusste nicht, was ich dir darauf schreiben soll. Ich habe mich so blockiert von meinen negativen Gedanken über mich selbst gefühlt. Ich hab mir voll den Stress und Druck gemacht um dir eine Antwort auf deine Frage wie ich es das nächste Mal besser machen könnte zu geben. Aber ich hab es nicht geschafft, meinen Kopf/Verstand auszuschalten - je mehr ich es versucht hab, desto frustrierter war ich danach...ich kam mir dumm vor und verurteilte mich selbst mal wieder als Versagerin (Ein Gedanke der mir so oft in meinem Leben begegnet...leider ) - und weißt du, das Schlimme daran war/ist, dass ich weiß dass ich es besser machen könnte - ich es aber nicht tu )=!! Als wollte ich es nicht wahrhaben. Wenn ich auf mein Herz hören würde, würde ich am liebsten mein Leben ändern - aber ich hab das Gefühl, dass das soviel betrifft, dass ich dem gar nicht gerecht werden kann. Jedenfalls nicht im Moment. Ich komme noch nicht von meinem "Sicherheitsdenken" los...aber jetzt kommt mir das wie "Selbstbetrug" vor. Ich weiß echt nicht, wie ich das hinbekommen soll.

      Das einzige, was ich gerade mach, ist nachdenken darüber was ich ändern könnte und im Alltag im Kleinen darauf zu achten bestimmte Dinge ganz bewusst zu tun. Aber ich fühl mich so schrecklich schlecht, wenn mir im Nachhinein wieder auffällt wo ich es überall NICHT WAR )=!

      Ich versuche nach vorn zu schaun, und meine "Schwächen" auszuhalten. Es geht weiter... auch wenn ich vieles nicht verstehe, weiß ich dass ich diesen Weg weitergehn werde...

      Liebe Grüße, Marina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flippsi ()

    • Marina, Marina, Marina, ((-:

      wie kann ein so wundervoller Engel wie du, sich nur selbst so quälen? Das kann eigentlich nur an unzutreffenden spirituellen Vorstellungen liegen. Aber an welchen? Hmmm … Du verurteilst dich – mehr automatisch als gewollt nehme ich an – als Versagerin? Dann meinst du wohl, dass es so was wie ein Versagen wirklich gibt? Das tut es aber nicht. Alles Versagen ist nur Illusion. Die Illusion des Versagens existiert und fühlt sich so real für dich an, dass du dich darin verlierst. Du hast Gott in dir und Gott kann nicht versagen, das ist ganz und gar ausgeschlossen. Du kamst dir dumm vor? Dann meinst du wohl, dass es so was wie Unwissenheit wirklich gibt? Das tut es aber nicht. Unwissenheit ist nur Illusion. Die Illusion des Unwissenheit existiert und fühlt sich so real für dich an, dass du dich darin verlierst. Du hast Gott in dir und Gott weiß wirklich genug. Du fühlst dich so schrecklich schlecht, wenn dir im Nachhinein wieder auffällt wo du überall nicht warst? Dann meinst du wohl, dass es für dich erforderlich ist, dass du irgendwie bist? Das tut es aber nicht. Erfordernisse sind nur Illusion. Die Illusion des Erfordernis existiert und fühlt sich so real für dich an, dass du dich darin verlierst. Du aber hast Gott in dir und für Gott ist nichts erforderlich.

      Also solche und ähnliche spirituelle Vorstellungen gilt es jetzt erst mal loszulassen. „Ich habe euch nur Engel gesandt“ betont Gott immer wieder und du bist einer davon! Und deshalb setz jetzt einfach mal ein selbstzufriedenes Lächeln auf und fühl dich als solcher! Ich tu das doch auch und bin um kein Deut besser als du. (-:

      Wenn du Schwierigkeiten hast, meine Ratschläge anzuwenden, dann nur deshalb weil sie von außen kommen. Wenn du dir solche Ratschläge aus deinem Inneren holst, dann verstehst du sie viel besser.

      Du brauchst dich auch nicht wegen einer späten Antwort zu entschuldigen! Es gibt schlichtweg nichts, weswegen du dich entschuldigen musst. Wir haben keine Vereinbarungen irgendwelcher Art getroffen. Ob und wie du antwortest ist deswegen vollkommen dir überlassen. Selbst wenn wir eine Vereinbarung hätten, dann kannst du davon ausgehen, dass ich Verständnis für dich aufbringe, wenn du sie nicht einhältst. Du versuchst wie alle Engel immer dein Bestes.

      Jetzt versuch dein Leben mal so zu sehen: Du bist ein Engel, der sich hier auf Erden eine Gelegenheit zur geistigen Entwicklung geschaffen hat. Inwiefern du diese Gelegenheit wahrnimmst ist völlig deine freie Entscheidung. Außer dir selber, gibt es nichts und niemand der berechtigte Ansprüche an dich stellen kann. Also auf dieser Basis geht es weiter: Ich mache dir ein paar Vorschläge, wie du dieses Leben möglicherweise besser spielst als bisher und du entscheidest dann, ob dir ein Vorschlag gefällt oder du lieber Vorschläge von anderer Seite aufgreifst oder deine eigenen oder gar keine.

      Wenn du davon sprichst, dass dir etwas wie „Selbstbetrug“ vorkommt, dann schrillen bei mir alle Alarmglocken. Und zwar deshalb, weil geistiger Selbstbetrug sehr unangenehme Konsequenzen hat. Erinnere dich: Wir leben in einer Welt der Konsequenzen. Das sagt Gott mit allem Nachdruck und das ist mal was, was wirklich niemand glauben muss, sondern wenn eine geistige Aussage mit Händen zu greifen ist, dann ist es diese. Wenn was unangenehme Konsequenzen hat, dann geistiger Selbstbetrug und deshalb müssen wir uns sofort darum kümmern. Ob du dich jetzt tatsächlich selbst betrügst oder nur das Gefühl hast, dich selbst zu betrügen, die schlimme Konsequenz, die das hat, ist die gleiche: Du bekommst Schwierigkeit dich selbst zu lieben, ja es kann sogar passieren, dass du damit die Liebe zu dir selbst ganz abwürgst. Damit beraubst du dich der Fähigkeit andere zu lieben, denn wenn du dich nicht selber liebst, ist es dir unmöglich andere zu lieben. Überhaupt ist Betrug aus geistiger Sicht ein einziges Desaster. Ob man andere oder sich selbst betrügt, die Liebe zu sich selbst ist damit unausweichlich in Gefahr. Und auf die kommt es doch so sehr an! Das ist die Energie mit der sich was im Leben bewusst manifestieren lässt!!

      Was mir so gar nicht einleuchtet: Du bemühst dich, wie vielleicht nur ganz wenige und nur weil du Ansprüchen, die mir sehr hoch vorkommen, nicht sofort erfüllen kannst, kommt dir dein Leben als Selbstbetrug vor?? Oder verstehe ich da was nicht? Und Sicherheitsdenken ist an sich auch nichts Schlimmes, sondern kann sogar sehr wertvoll sein, wenn es dich nicht blockiert, sondern dazu bringt, Änderungen in kleinen Schritten zu vollziehen.

      Wenn du dir Stress machst, um mir eine Antwort zu geben, dann würde ich schätzen, dass das um so weniger klappt, je mehr du es versuchst. Statt Stress und Druck, wäre Loslassen wichtig gewesen. Aber das Wort „Loslassen“ umschreibt da nur einen geistigen Vorgang für den es kein exaktes Wort gibt. Genauso wie „Kopf/Verstand ausschalten“ nur einen Vorgang beschreibt, den man in sich finden sollte. Vielleicht ist exakter, dass man seinen Verstand nicht ausschalten, sondern ihn nicht mehr mit den eigenen Bewusstsein steuern und die Steuerung dem göttlichen Ich übergeben sollte, so dass dieses aus dir sprechen, dich inspirieren kann? Sozusagen die bewusste Steuerung loslassen, damit das Unter- oder auch das Überbewusstsein mal für eine Zeit die Steuerung über den Verstand übernehmen können.

      So gerne ich dir mehr helfen würde, aber von außen können wie gesagt immer nur Impulse kommen. Daran, dass du es bist, der dein eigenes Leben in die Hand nehmen muss, wird sich nie was ändern. Wenn du das aber mal machst, dann kannst du dich auch mit anderen verbinden und wenn du das schaffst, dann erweiterst du dein eigenes Selbst und hast es entschieden leichter. Es ist so wie mit gehen lernen. Wenn jemand selbst nicht gehen lernt, nützt auch ihn tragen nichts - er kann trotzdem nicht gehen. Wenn er aber mal geht, dann kann man ihm die Hand geben und man kann zusammen gehen. Das ist besonders hilfreich, wenn man gerade die ersten unsicheren Schritte macht. Und deshalb versuche ich jetzt mal dir meine Hand zu reichen und dir als erstes zu helfen alle Gedanken, die dir einen Selbstbetrug vorspiegeln, aus dir zu eliminieren bzw. als Irrtum zu entlarven. Dazu musst du mir aber auch deine Hand geben und mir helfen zu verstehen, wie es genau zu solchen fatalen Gedanken kommt. Es sei denn du musst es nicht, weil du es selber machst …

      Namaste, Quice

      PS.: Deinen Wunsch mehr über mich zu erfahren, habe ich nicht vergessen. Gerne, wenn es dich interessiert. Da ich sehr vielseitig bin, würden wenige Worte aber nur ein völlig unzutreffendes und zu grobes Bild zeichnen … später also
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten
    • Hallo Quice (=

      du hilfst mir so sehr ! Du beruhigst mich. Und gibst mir Mut - DANKE (=!

      Du schreibst, dass diese negativen Gedanken über mich selbst Illusionen sind. Was ist mit den positiven Gedanken? Sind sie nicht auch eine Art Illusion? Weil Gott "Alles" ist? Aber es geht hier um die Frage, was für MICH funktioniert - mit welchen Gedanken ich in meinem Leben spiele und welche mich zu meiner Wahrheit führen, nicht wahr (-;?! Und wenn ich negative Gedanken über mich hege und ich das Gefühl habe festzusitzen, dann wäre es gut eine neue "Karte" aufzunehmen - eine neue, eine mit der ich noch nicht gespielt hab und die vielleicht ganz neue Gelgenheiten mit sich bringt, wie ich auch meine "alten" Karten gut miteinbringen kann...

      Ich glaube du hast mir solch eine Karte gegeben. Ich habe zwar schon von ihr gehört bzw. von ihr gelesen, doch ich habe sie noch nie eingesetzt, weil ich ganz vergessen habe, dass es sie gibt.

      Ich weiß nicht genau, warum ich solche Gedanken über mich habe. Ich wollte immer mein Bestes für jeden und alles geben - aber ich hab mich nie gut GENUG gefühlt. Bis heute nicht. Ein Grund hierfür liegt darin, dass ich so vieles, was ich in der Schule und auch in der Ausbildung gelernt habe "vergessen" habe!! Und das gibt mir das Gefühl dass ich "schlecht" bin. Manchmal hab ich das Gefühl, dass mein Leben eine Prüfung ist... aber ich kann nichts daran ändern. Wie gesagt, ich hab es immer wieder versucht die "vergessenen" Dinge wieder aufzufrischen. Aber sie bleiben nicht... weißt du, ich bin nicht faul - nein, überhaupt nicht, - in mir ist was drin, das unbedingt raus will. Aber ich weiß nicht was und wie!! Zum Beispiel meine Arbeit als Ergotherapeutin - die Kinder kommen wirklich gern zu mir, und das, was ich "erreichen" will ist, dass sie Spaß haben, dass sie Erfolgserlebnisse haben, ich will sie nicht zu irgendetwas zwingen was sie nicht machen wollen bzw. worauf sie gar keine Lust haben. Aber ich befinde mich damit so oft im Konflikt, weil ich es mein ganzes Leben lang anders gelernt hab /=! "Man muss das tun, man muss jenes tun...damit man im Leben erfolgreich ist". Ich hab eine Wut in mir Quice, auf die ganze Gesellschaft und was mit den Menschen passiert. Ich hab sie gestern gespürt... und ich weiß, dass es an jedem einzelnen von uns selbst liegt, dies zu ändern - so wie du gesagt hast, ich muss mein Leben selbst in die Hand nehmen! Und ich nehme wirklich sehr sehr gerne deine Hilfe an! Ich hätte mir gewünscht so jemanden schon viel früher gefunden zu haben. Als Kind war ich selbst diese Person, das weiß ich. Aber irgendwann hat sich dieses Kind so allein auf dieser Welt gefühlt und angefangen zu denken, dass es falsch ist, was es denkt, dass es anders sein muss, damit es geliebt wird...das macht mich grad so traurig Quice - ich weine. Aber es ist gut so, weil ich FÜHLE. Ich fühl so vieles nicht mehr - und das ist das traurigste auf der Welt.

      Muss jetz aufhören...meine Freundin kommt gerade....(-;
      Bis bald,

      ich umarme dich, Marina
    • Liebe Marina,

      ich wollte heute mal wissen, wie du dich gerade fühlst und hab deshalb meditiert und mich dabei mit deinem Geist verbunden und hab gefühlt, dass du weinst, traurig bist und dich trostlos fühlst. Da ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass du dich so fühlst, habe ich mehrmals die Verbindung hergestellt und immer intensiver und es wurde immer stärker und ich dachte nur: Das muss doch wieder vorbeigehen. Marina weint und danach geht es ihr sicher besser, aber das trostlose Gefühl ging nicht vorbei. Als ich dann deine Antwort zu lesen begonnen habe, dachte ich: was hab ich denn da gefühlt? So weit weg von der Realität, obwohl es intensiv und echt schien? Du fühlst dich beruhigt und hast neuen Mut. Na ja, als ich dann zu Ende gelesen hatte, wusste ich, dass ich genau das gefühlt habe, was du fühlst. Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, dass ich solche Fähigkeiten habe, aber im Grunde habe ich nichts anderes gemacht, als die Technik angewandt, die sich in GmG findet und die ich dir empfohlen habe. Ich glaube, dass mir das in diesem speziellen Fall nur möglich ist, weil du dich mir öffnest. Aber gut, dass es geht, denn jetzt verstehe ich dich viel besser. Die Frage, ob ich es tatsächlich geschafft habe mich mit dir in der beschriebenen Weise zu verbinden und ob du das glauben sollst, frag dich bitte erst gar nicht. Lass es bitte am besten einfach offen.
      Auch aus dem was du schreibst geht viel hervor. Mindestens so viel wie aus meinen Gefühl für dich. Die Bekanntschaft mit mir ist natürlich kein Zufall, weil nichts Zufall ist. Du hast sie dir geschaffen und wenn du dich ganz bewusst dafür entscheidest, dass du dir von mir helfen lässt, dann freut mich das sehr, denn ich würde dich gerne glücklich machen. Nebenbei bemerkt ist es immer der schnellste Weg ist, selber glücklich zu werden, wenn man jemand anders glücklich macht. (= Also machen wir uns jetzt gegenseitig glücklich, ok?
      Da du dich sehr schön öffnest und die Dinge ganz gut auf den Punkt bringst, kann ich sehr viel damit anfangen. So viel, dass ich viele Seiten schreiben könnte. Aber das wäre wohl zu ermüdend für mich und auch für alle, die das lesen. Deshalb bleibt wohl nichts anderes übrig als dir einen Dialog anzubieten, der für uns beide nicht so zeitraubend und ermüdend ist. Im Chat und/oder am Telefon. Vielleicht erst Chat und später Telefon? Zudem habe ich hier im Forum ganz liebe und weise Menschen kennen gelernt, die ich da gerne mit einbeziehen möchte und die dich ganz bestimmt schon mal so lieben, wie du bist.

      Also wenn du willst, dann sende mir bitte eine PN oder Mail. (=

      Jetzt erwidere ich erst mal deine Umarmung,

      Dein Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

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    • Hallo Marina und Quice und alle anderen, die hier mitlesen!


      Wollte nur mal eben loswerden, dass ich grad mit großem Interesse diesen Thread gelesen hab. Ich bin geradezu süchtig danach, Diskussionen von Menschen über dieses Thema zu lesen. Ich entdeckte mich in vielen Äußerungen von dir Marina wieder. Vielen Dank, dass Du so ehrlich bist. Wobei du sicher denkst, dass diese Ehrlichkeit keines Dankes bedarf. Zumindest würde es mir so gehen. Ich bin immer sehr froh ungeschminkt alles erzählen zu können. Viel anstrengender finde ich aufpassen zu müssen nicht so viel von mir preiszugeben oder Sachen zu beschönigen. Diese ehrliche Art wurde mir auch schon als naiv vorgeworfen oder unmännlich. Trotzdem spürte ich immer einen großen Widerstand in mir, Masken aufzusetzen. Mittlerweile mag ich diese ehrliche Art an mir immer mehr weil mir einfach bewusst wird, dass Lügen einen nicht weiter bringen.

      Ich schrieb oben schon, dass ich süchtig bin nach der Auseinandersetzung mit Themen in diesem Forum. Zumindest ersteinmal passiv im bloßen Mitlesen. Und das kann dann schon mal über die Stränge schlagen. Ich empfinde dann alles andere im Leben als belanglos und ablenkend (obwohl das Leben ja dafür da ist sich auszudrücken) und beneide dann die Menschen, die einfach ihr Leben leben und sich wenig bis gar keine Gedanken über sich und das Leben machen sondern es schlicht und ergreifend leben. Mir kommt das Alles sehr oft sehr anstrengend vor.

      Natürlich ist es nur anstrengend wenn ich denke, dass es anstrengend ist. Und das macht es noch schlimmer. Ich weiss im Grunde wie es funktioniert, hab es schon so oft (vor allem in den GmG-Büchern) als Wahrheit empfunden, und bekomme es trotzdem nicht hin. Da sitzt der Stachel dann gleich nochmal doppelt so tief. ;)
      Aber natürlich bin ich sehr froh darüber, dass ich zu diesen Büchern kam und sie auch verstanden habe. Es ist ein so fundamentales Wissen dort drin enthalten, dass es mich nur noch mit großen staunenden Augen zurücklässt. Ich fühl mich dann jedesmal leicht wie eine Feder, spüre Liebe für jeden Menschen und hab einfach nur Vertrauen.
      Tja, und wie ist das so bei uns Menschen? (oder speziell bei mir) Wir wollen dieses Wissen und das dazugehörige Gefühl immer. Und wenn ich es nicht fühlen kann, geht es mir nicht gut. Ähnlich der Wirkung einer Droge. Deshalb spreche ich auch von Sucht in Zusammenhang mit diesem Forum.

      Deinen Tipp Quice, einfach sich selbst als Gesprächspartner zu benutzen um sich klarer zu werden über eigene Unsimmigkeiten finde ich gut. Schon oft wurde mir dies geraten, aber ich habe es so gut wie noch nie ausprobiert. Irgendetwas blockiert dann immer. In Gesprächen fällt es mir viel viel leichter mir Dinge bewusst werden zu lassen. Dann bin ich aber vom Gesprächspartner abhängig, im Grunde aber ist es mein Anspruch dies unabhängig von einem Gegenüber zu bewerkstelligen.

      Ich bin froh dieses Forum entdeckt zu haben und würde mich freuen wenn Eure Diskussion (Marina und Quice) nicht nur in PN's fortgesetzt wird. :)


      Es grüßt
      Ingolf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ingolf ()

    • Schritt für Schritt

      Liebe Marina,

      wenn ich so Deine Lebensgeschichte, Deine Ängste, Deine Erwartungen Dir selbst und anderen gegenüber lese, erkenne ich mich wieder, wie ich war, als ich auch auf der Suche nach mir SELBST war.
      10 Jahre hat der Weg intensiver Suche gedauert, bis ich die WAHRHEIT erkannte. Viele Dinge hatte ich ausprobiert, um auf meinem spirituellen Weg voranzukommen. Und es waren immer zwei Schritte vor und einer zurück. Dazwischen gab es dann auch Phasen, wo ich aufgab. Doch immer wieder merkte ich - so wie Du - da war ein MEHR im Leben. Auch ich spielte mir und vor allem den anderen vor, dass alles in Ordnung sei. Schwere Depressionen überholten mich, eine Krankheit nach der anderen kamen auf mich zu. So sprang ich von Arzt zu Arzt, doch keiner konnte mir helfen. Dann suchte ich einen Psychotherapeuten auf. Aus meiner ersten großen depressiven Phase konnte er mir auch helfen, wenigstens einigermaßen mit dem Leben klarzukommen. Schließlich hatte ich damals meine Tochter Melanie.

      Doch über die Jahre, wie gesagt mit allen Hochs und Tiefs, wurden mir immer wieder Werkzeuge in die Hände gelegt. Irgendwann lernte ich, mehr und mehr auf mein Bauchgefühl zu horchen. Hatte ich bei einer Sache ein schlechtes Gefühl, hörte ich auf, diesen Weg weiterzugehen. Also probierte ich einen anderen aus. Bis ich immer feinfühliger wurde. Ich versuchte mich über Gesprächsgruppen, Entspannungsübungen bis hin zu Qi Gong u.s.w.. Aber am meisten halfen mir (und helfen mir immer noch) die Bücher. Und immer wenn ich in einem Buch etwas bestätigt bekam, wofür ich die Ahnung hatte, aber nicht das Wort dafür sagen konnte, überkam mich solch ein Glücksgefühl, dass ich manchesmal weinen musste.
      Doch soweit ich auch in den 10 Jahren gekommen war, fühlte ich, dass ich noch nicht am Ziel angekommen war. Etwas fehlte noch. Und dann fielen mir die Bücher "Gespräche mit Gott" in die Hände - und ich war zu Hause angelangt.

      Ich kann Dir nur sagen, geh Deinen Weg Schritt für Schritt weiter - so wie es Quice bereits erklärt hat (übrigens wunderbare Worte). Auch wenn Du immer wieder einen Schritt zurück gehst. Gib nicht auf! Und vorallem horch auf Deine Gefühle. Denn über unsere Gefühle erkennen wir unsere Seele. Fühlt es ich gut an oder schlecht? Du wirst sehen, wenn Du immer bewusster auf Dich hörst, bekommst Du Zugang zu Dir.
      Und welche Erfahrung ich auch noch gemacht habe - die Stille. So schwer es auch ist. Suche immer wieder die Stille auf. Dort wirst Du nicht beeinflusst von Mitmenschen und dem Geräuschen des Alltags. Es kann aber sein, dass wenn Du die Stille aufsuchst, Dich Dein Verstand nicht zu Ruhe kommen lässt. Der will Dich durcheinander bringen. Auch da hilft nur üben. Ich für mich habe herausgefunden, dass mein Verstand - und dadurch mein Körper - nur zu Ruhe kommt, wenn ich mir die Frage stelle, die auch in eines der Bücher von Walsch vorkommt: "Was würde die Liebe jetzt tun?" Und dann überkommt mich ein warmes, mich umhüllendes Gefühl. Wie wenn die Liebe meinen Körper wie auf einer Wolke einhüllt. Und dann rede ich gedanklich mit meinem Verstand mit beruhigenden Worten und sage ihm, dass es gut ist wenn er da ist, weil auch er gebraucht wird. Doch jetzt lade ich ihn ein, zur Ruhe zu kommen. Das klingt für manchen vielleicht lächerlich und dumm, aber mir hilft es. Dies muss und wird vielleicht nicht Deine Lösung sein. Ich möchte damit nur aufzeigen, dass Du nicht alleine da stehst.

      Liebe Marina, ich weiß, auch Du wirst Dein SELBST erkennen - früher oder später. Du bist auf dem richtigen Weg.

      Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass Du irgendwann auch diese Glücksmomente erleben darfst, die ich erlebe. Daher sende ich Dir meine ganze Liebe. Und Du weißt ja, dass Du eigentlich schon alles weißt. Du musst es nur noch erkennen.

      Ich umarme Dich - Shamballa
    • RE: Schritt für Schritt

      Grüsst Gott alle miteinander
      wöchentlich einmal, dann manchmal auch täglich öffne ich das Forum um nachzusehen, welche wunderbaren Menschen sich hier wieder fleissig bemühen, anderen zu helfen, sich selbst einzubringen oder sich auf ihre Art und Weise mitzuteilen. Es ist wirklich WUNDERbar hier geistreiche Wesen anzutreffen, viele grosse weise Seelen zu spüren und dann einzugestehen, ich bin doch immer noch so ein kleines Würmchen. WISSEN ist grenzenlos, ewiglich - wisst ihr was - es ist einfach fantastisch lebenslang Erfahrungen sammeln zu dürfen und auch hier zu erahnen, WISSEN hört NIE auf. Was Du Dir in diesem Leben an WISSEN aneignest ist für das Fortschreiten unserer Göttlichkeit von noch ungeahnten Möglichkeiten. Gott ist gespriesen, uns mit seinem Glanze gekrönt zu haben. Es muss einmal gesagt werden: IST dies EUCH ALLEN real bewusst im täglichen Geschehen unter sovielen irdischen kleinbürgerlichen Belangen?
      Als ich heute die Berichte von Marina, Quice, etc. studierte, staunte ich über die Natürlichkeit der Fragen- und Antwortspiele, den Gefühlsgegebenheiten, den wundervollen Lichtblicken, die spürbare liebevollen Zuneigungen.
      Diese Berichte geben Aufwind, öffnen den Geist und lassen ihn dahin wehen, wohin er eben gerade will.
      Akzeptieren, das wir zurzeit in dieser Welt unsere gefassten Ziele zu erreichen wünschten, geht doch manchmal eben nicht ohne Hadern, Zaudern, Verunsicherungen, Aengst, Enttäuschungen. Hegen wir nicht einmal diese Gefühle, können wir sie nicht umwandeln in Vertrauen, Liebe,Glück, Frieden, Freude, Heiterheit - die Dualität ist nunmal vorhanden -
      Marina Du bist getragen von so liebevollen irdischen wie auch himmlichen Engelscharen, habe etwas mehr Geduld mit DIR - gehe nicht so streng ins Gericht mit DIR. Hast Du es schwer ums Herz: "Steh vor einen Spiegel, sehe in Deine AUgen und Du entdeckst Deine Gottheit in Dir.
      Du bist getragen im allumfassenden göttlichen Lichte. Namaste
      Eirene
    • Liebe Marina,

      da du weder geantwortet noch mir geschrieben hast, habe ich mich geradezu gezwungen gefühlt, ganz tief in mich zu gehen, um deinen letzten Beitrag nicht nur exakt interpretieren zu können, sondern auch eine Vermutung aufzustellen, was in deinem Inneren gerade vorgeht. Inzwischen vermute ich was ganz Bestimmtes und bevor ich antworte hätte ich von dir gerne erfahren, ob ich richtig liege, aber wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, dann ist es sehr dringend gleich darauf einzugehen. Nur ein kleines Wort in deiner Antwort passt nicht ganz auf meine Vermutung, aber egal.
      Kann es sein, dass du meinen Ratschlägen folgend tief in dein Inneres eingetaucht bist und zwar so tief wie nur irgend möglich und dadurch eine Reaktion hervorgerufen hast, die ziemlich fatal ist? Dass du im besten Bemühen gehandelt hast und meine Ratschläge Schuld sind, dass du dich traurig fühlst?
      Ich kann es nur vermuten und stell dir mal - auch auf die Gefahr hin, dass ich völlig daneben liege - dar, was schief gehen kann und bei sehr vielen Menschen schon sehr schief gegangen ist, wenn man sich mit seinem Inneren befasst.
      Also ich kenne das so: Wenn ich in mein Innerstes bewusst hineinfühle, dann fühle ich da eine Leere. Nach meiner Vorstellung müsste das bei allen Menschen so sein. Es ist eine wunderbare Leere aus meiner Sicht, weil ich weiß wozu diese Leere gedacht ist. Andere, die diese Leere in sich spüren, sehen das allerdings anders. Empfinden, dass es eine schrecklich Leere ist. Wenn sie diese Erfahrung ein paar mal gemacht haben und auf ihrer Perspektive beharren, dass sich in ihnen nichts befindet, sie leer sind, sie nichts fühlen, dann entwickelt sich daraus ein Emotion, die ganz natürlich ist: Sie fliehen vor ihrem Inneren und dem für sie schrecklichen Gefühl der Leere. Wohin? Natürlich ins Äußere! Je schrecklicher die innere Leere empfunden wird, umso radikaler findet die Flucht ins Äußere statt. Die Emotion von der ich spreche kann so stark sein, dass man sich sogar das Leben nehmen will und sie kann eine so radikale Flucht in Äußere bewirken, dass das Leben zerstört wird. Durch ein Übermaß an Drogen zum Beispiel. Menschen, die die Flucht ins Äußere angetreten haben trifft man überall. Fast könnte man meinen es gibt nur solche Menschen …
      Warum empfinde ich die Leere aber als wunderbar? Weil ich sie als wunderbar erfahren habe! Hinter dieser Leere liegt nämlich unsere göttliche Fülle. Die liegt aber im Unterbewusstsein und ist deshalb für unserem bewussten Zugriff unzugänglich. Doch an die gilt es jetzt für dich heranzukommen! So geht es allen Menschen. Das göttliche in einem ist so gut versteckt, dass man meinen könnte, es existiert nicht. Man kann es nicht fühlen, nicht hören und schon gar nicht sehen. Und doch geht es darum, das Unfühlbare zu fühlen, das Unhörbare zu hören und das Unsichtbare zu sehen. Klingt unmöglich und deswegen verstehe ich auch jeden, der zu dem Schluss kommt, dass er innerlich völlig leer ist. Ein Kind hat noch vielmehr eine intuitive Verbindung zu seinem Inneren, beim Erwachsenen geht diese kindliche Eigenschaft irgendwann mal verloren. Und dann kommt es dazu, dass man „sich so allein auf dieser Welt fühlt“ wie du das beschrieben hast. Das alles passiert aber aus dem Grund, dass jeder von uns ein eigenständiger Schöpfer wird. Damit wir das werden können, muss sich Gott völlig zurückhalten und man muss die Leere in sich fühlen und sie als Raum verstehen, den wir nach unserem freien Willen mit Schöpfungen anfüllen können. Würde auf diesem Raum die geballte göttliche Fülle liegen, dann würden wir davon erdrückt werden. Würden einzelne von Gott gewählten Dinge dort liegen, dann hätte uns Gott augenscheinlich beeinflusst. Aber das macht Gott dort nicht, denn in seiner Weisheit macht er keine solchen Kardinalfehler, sondern achtet unsere Freiheit immer und in allem. Also ist diese Leere notwendig und wir haben damit völlig Schöpfungsfreiheit und da wir uns diese Freiheit so sehr wünschen, ist die Leere, denke ich, eine wunderbare Leere. Wie aber aus der dahinter liegenden göttlichen Fülle was in diesen Raum bringen? Da gibt es kein Rezept, sondern ganz viele Möglichkeiten. Vielleicht haben manche Menschen da sogar ihre eigene Methode über die sonst keiner verfügt. Dir, Marina wäre natürlich schon mit einer einzigen Methode geholfen. Ich nehme mal die, die dir Shamballa
      genannt hat: Die Stille aufsuche! Nicht ohne Grund sagt Gott: „In der Stille werdet ihr mir begegnen!“. Jetzt sagst du vielleicht: Hab ich schon versucht, aber ich konnte Gott nicht in der Stille begegnen, weil ich nicht wirklich still werden konnte. Du beschreibst das glaub ich mit folgenden Worten: „Ich habe mich so blockiert von meinen negativen Gedanken über mich selbst gefühlt.“ Ich übersetze das mal in: „deine eigenen Gedanken haben so einen Lärm gemacht, dass du nicht wirklich still werden konntest“. Kann es sein, dass bei dem Bemühen still zu werden, einer dieser blockierenden Gedanken war: „die Leere, die ich in mir fühle ist schrecklich“ und ein weiterer: „ich fühle nichts mehr in mir tief drin, wie traurig“? Und kann es sein, dass du unter diesen Gedanken so gelitten hast, dass du sogar geweint hast? Also ich weiß es nicht, aber so oder so ähnlich könnte es gewesen sein. Wenn dann deine Gedanken immer mehr Lärm machen ist das natürlich fatal und du kommst zu nichts außer der festen Überzeugung, dass in deinem Innersten die schrecklichste Leere ist, die man sich vorstellen kann und dass es da nichts zu finden gibt. Deshalb hilft alles nichts: Es ist für dich wichtig in deinem Inneren wirklich still zu werden. Nichts zu denken. In dich hineinzufühlen und die Leere einfach so zu fühlen ohne, dass sich daran der Gedanke anschließt, dass die Leere schrecklich ist. Ich persönlich habe autogenes Training erlernt um in diese Stille zu kommen, aber es geht auch ohne autogenes Training. Äußere Stille ist nicht schlecht, aber für innere Stille auch nicht erforderlich. Die Augen schließen mag auch hilfreich sein, aber ist auch nicht erforderlich. Noch nicht mal, dass keine Menschen anwesend sind. Entscheidend ist einzig und allein, dass du innerlich still wirst. Vielleicht nimmst du mal trotz vorausgegangener frustrierender Erlebnisse deinen Mut zusammen und versuchst es noch mal. Bittest Gott in deinem Herzen, denn er hilft dir bestimmt ruhig zu werden. Wie du das letztlich fertig bringst, kann ich dir nicht sagen, nur dass es so ganz eigentlich ganz leicht ist, man ohne Anstrengung in die eigene innere Stille hinüber gleiten kann. Wenn man das mal geschafft hat, dann steht man beim ersten Mal da wie ein staunendes Kind. Da ist sie, die eigene Leere und weil man die Gedanken ausgeschaltet hat, betrachtet man sie nur mehr staunend und merkt, dass alle eigenen Wertungen über diese Leere eigentlich überflüssig sind. Und dann ist der nächste Schritt auch gar nicht mehr schwer: In der eigenen tiefsten inneren Leere zu verharren. Dieses Verharren ist sehr wichtig für das was danach kommt. Denn nach einer Weile merkst du etwas. Dieses Etwas war schon vorher da, war immer da. Bloß wegen dem ganzen Lärm deiner eigenen Gedanken konntest du es nicht hören. Und auch jetzt kannst du es eigentlich immer noch nicht hören, noch sehen, noch fühlen, aber du weist plötzlich, dass Er da ist: Dein Schöpfer! Obwohl er Alles ist, tritt er dir nicht großartig entgegen, sondern unfühlbar, unhörbar und unsichtbar. Nicht mit Befehlen, sondern abwartend und wie es seine Art ist sehr zurückhaltend. Und natürlich sehr freundlich und liebevoll. Er wartet da schon immer und zwar auf dich und freut sich, dass du ihm endlich bewusst begegnest und ihn wahrnimmst und dir was wünscht. Er steht dir in seiner Fülle gegenüber und du auf deinem leeren Platz in deinem Inneren und er ist schon gespannt, was du dir wohl als erstes wünschst, damit er es dir auf deinen Platz legen kann und du dich daran freust. Und da kannst du dir ganz sicher sein: Er lässt dir die völlige Freiheit bei deinen Wünschen. Wenn du dich nicht traust in anzusprechen, dann ist das völlig ok. Aber wenn du es machst, musst da natürlich danach wieder still werden, sonst hörst du nicht, was er antwortet. Neale hat es so gemacht und es war ganz einfach. Er musste nur reden und dann still werden und zuhören. Und Neale ist kein erhabener Meister, sondern ein Mensch wie du und ich. Und nachdem er seinem Schöpfer einmal in der Stille begegnet ist, wurde das zum Wendepunkt in seinem Leben, so wie das zum Wendepunkt in jedem Leben wird. Denn wer würde nach dieser Begegnung keine zweite solche Begegnung suchen und sich nicht mit Gott befreunden? Klar, dass man sich dann immer wieder mit ihm trifft und die Freundschaft immer mehr vertieft. Eine wunderbare Freundschaft, die für immer Bestand hat und alle Sorgen überflüssig macht. Eine Freundschaft, die dich mit Liebe zu dir selbst, zu Gott und deinen Mitmenschen erfüllt, die dich befreit und in der du zu dem wirst, was du sicher nur zu gerne sein möchtest: Zum bewussten Schöpfer deines eigenen Lebens. Eines Lebens in dem du glücklicher wirst als Gott um mit Neale zu sprechen. Einen Leben, in dem man so netten Menschen wie Ingolf, Shamballa und Eirene begegnet um nur eine kleine erlesene Auswahl zu nennen. (= Die anderen Menschen gerne helfen und sie jeder in seiner Art bezaubern und die ich jetzt herzlich grüße, weil sie so freundlich waren mich zu unterstützen in meinem Bemühen dir zu helfen. Und klar Ingolf: Wenn du „geradezu süchtig danach bist, Diskussionen von Menschen über dieses Thema zu lesen“ dann werde ich mir natürlich Mühe geben diesen Thread fortzusetzen. Und eure diesbezüglichen Ratschläge Shamballa und Eirene lege ich Marina hiermit nochmal ans Herz, denn ich glaube es ist der gleiche Rat, den ich gerade gegeben habe aus einer anderer Sichtweise heraus beschrieben und Marina kann vielleicht gerade durch den Vergleich von drei verschiedenen Perspektiven einen Nutzen daraus ziehen.

      In Liebe,
      Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quice ()

    • Hallo (= (= (= (= (=

      ich war grad ganz überwältigt, als ich hier hergekommen bin und ihr alle "DA" wart (=!!! Das hat sich so schön angefühlt, wie bei einer Familie - vielleicht ein Stück weit, wie ich sie mir gewünscht hätte (ohne meine Famile hier "schlecht" reden zu wollen - ich liebe meine Eltern und meine Schwester über alles) - aber einfach dieses Gefühl, dass jemand da für einen ist - und dass man ganz sich selbst sein darf - ohne Verurteilungen - einfach nur Unterstützung beim Finden seiner Seele...(= und ich möchte unbedingt hier bei euch bleiben und weiterschreiben...Quice, ich hoff das ist auch für dich ok. Ich weiß nämlich auch nicht, ob ich schon so weit bin, am Telefon z.B. mit dir zu reden. Aus dem Bauch heraus würde ich dir sagen, dass ich dann nicht "echt" genug sein könnte - ich wär zu sehr abgelenkt - es wär zu sehr "Außen" wie du es geschrieben hab. Wenn ich schreibe, hab ich das Gefühl, dass es das ist, was es in mir "leise" in meiner "Stille" wie du es beschrieben hast Shamballa, spricht. Es sind sozusagen 1:1 meine Gedanken. Wenn ich spreche sind schon wieder so viel automatisierte Redewendungen darin enthalten, dass es vielleicht nicht mehr das ist, was ich eigentlich sagen will...komisch, oder? Ich spreche eine Sprache und hab so oft das Gefühl ich kenne nicht die genauen Worte dafür, was ich ausdrücken will...

      Jetzt aber noch was dazu was ihr mir geschrieben habt. Ihr habt es alle auf den Punkt getroffen (= ich sehne mich gerade wirklich nach Ruhe - auch bei der Arbeit suche ich auf einmal die Ruhe. Und ich merke dass sie wirklich sehr gut tut. Am besten hab ich dies festgestellt, als ich MIR DIE ZEIT GENOMMEN habe Walsch's Bücher zu lesen. Ich war so ruhig - und es ging mir - ja ich glaub ich kann echt behaupten dass es mir nie besser ging - vor allem in Bezug gegenüber MIR- ich hab mich so "getröstet" gefühlt - als hätten mir diese Bücher sagen wollen - mit jedem Satz: "alles ist ok - du brauchst keine Angst zu haben (=" - kennt ihr das auch?

      Und ja Ingolf, mir hat man auch schon oft gesagt, dass ich so naiv bin, leichtgläubig und ZU offen bzw. leicht beeinflussbar sei. Kann schon sein, aber wenn mich was fasziniert kann ich mich nicht dagegen wehren - und will es auch nicht. Dieser Weg fasziniert mich schon seit ich denken kann und wahrscheinlich noch länger...(-;

      Ich find euch alle so toll! und es fällt mir immer leichter hier Wort an Wort zu setzen - ohne lang drüber nachzudenken.

      Ich weiß gerade nicht wie's weitergeht, die letzten Tage ging es mir irgendwie seltsam - dabei kann ich nicht sagen, dass es mir "schlecht" ging Quice, "traurig" ja, manchmal, dann aber auch wieder gut, weil ich deine Zeilen gelesen hab und weil ich auch Walsch's Worte wie gesagt nicht mehr vergessen kann. Ich mache kleine Schritte, aber ich MACHE sie - also geht es weiter - nach vorne (=!!

      Ich hab euch alle ganz arg lieb - und würd mich sehr freuen, wenn wir vielleicht auch hier eine Art "Chat" "erschaffen" können...denn ich glaube dass es nicht ganz leicht ist, dass alle gleichzeitig hier anwesend sind (bei mir ist das jedenfalls der Fall, da ich abends fast jeden Tag unterwegs bin...)

      Ich drück euch alle und sag VIELEN DANK (=!!!

      Eure MArina
    • Liebe Marina
      Du bist aussergewöhnlich - sehr sensibel und suchst in Deinen jungen Jahren schon Dein SELBST, Dein ICH. Das ist bewundernswert. Deine Sehnsucht Gott zu erfahren, ist gross.
      WIr sind Deine Familie - wir sind EINS, Allumfassend und in Liebe gehüllt. Du fühlst Dich darin wohl, geliebt, geborgen. EIn gutes Gefühl, nicht wahr?
      Nimm diese Wärme mit in den Alltag. Es ist alles O.K., nicht nur weil Du es in Bücher nachgelesen hast, sondern weil es einfach so ist.
      Schrittweise wird es Dir aufgetan, hab etwas mehr Geduld mit Dir. Ich kann nur wieder betonen, Du machst es so gut - warum, weil Du Dich mitteilen kannst, Deine Gefühle damit sondieren darfst. Nehme jeden Tag als Gottes Geschenk an und sei dankbar, es ist schön, das es Dich gibt.:)

      Lass DIr Zeit und dränge Dich nicht selbst zu etwas, was Du im Moment noch nicht loslassen kannst. Natürlich liebst Du Deine Eltern auch mit ihren Fehlern - Denke daran - Du hast sie gewählt gerade deshalb, weil Du durch sie die Möglichkeit erfährst, Dich selbst Neu zu erschaffen, täglich.:]
      Lerne einfach ehrlich zu sein, wahrhaftig - auch zu ihnen, jedoch nur wenn Du es wählst.
      Ich rede da nicht einfach so dahin, weisst Du, mein Lebensweg war mehr als holperig, ich weiss, was Bulimie ist oder andere ähnliche Krankheiten. Ich hatte beruflich mit sovielen Menschen zu tun und auch selbst viel erfahren, jedoch nicht das Glück gehabt, schon in diesem Deinem Alter geistig so vital, offen und suchend zu sein.
      Du findest Deinen Weg aus der Verstricktheit - nimm Dir Zeit - und lass es einfach zu. Du hast so einen kreativen Beruf - ich freue mich über Deine geistige Entwicklung mehr zu erfahren während den nächsten Tagen, WOchen, Monaten vielleicht Jahre - sei im Flusse, sei in der Quell, sei einfach Du und alles ist gut. In Verbundenheit
      Eirene
    • Hallo Quice,

      ich hab heut ganz viele Dinge gespürt die sich schön angefühlt haben und ich war innerlich ruhig. Vielleicht weil ich gerade ZUVERSICHTLICH bin. Und ich hab das Gefühl gehabt, dass DU damit zu tun hast - jedoch andererseits warst/bist du gerade so weit weg, also ob du mir sagen wolltest, dass ich dich nicht brauche um meinen Weg zu finden (auch wenn mein Kopf sagt: "doch!" ich brauche dich und du musst mir helfen) weißt du, das war schon immer so...ich hab immer jemanden gebraucht, der mir sagt, wie das Leben funktioniert, wie ich sein muss ect... und nun hab ich mir dich dafür ausgesucht. Ich weiß nicht ob ich damit richtig liege dass du dich gerade ganz bewusst von mir zurückziehst - aber das hat es in mir gesagt - obwohl du mir hier geschrieben hast...und ich wollte dir sagen, dass es mir leid tut, dass du denkst du wärst "schuld" daran dass ich mich so traurig gefühlt hab. Zuerst hab ich mir gesagt, "nein" natürlich nicht!" - so, als wollte ich dich verteidigen - aber es gibt nichts was "schlimm" war - ich war nur traurig - und ja, wahrscheinlich warst du der Auslöser, der es mir ermöglicht hat, diese Traurigkeit zu fühlen. Aber das Wort "Schuld" hört sich so negativ an...und du bist alles andere für mich als irgendetwas "ngatives"!

      Aber vielleicht hab ich mich da auch getäuscht...?




      Alles Liebe, Marina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flippsi ()

    • Liebe Marina,

      ich hab dir geschrieben, dass ich dir helfen werde und davon gesprochen, dass es immer der schnellste Weg ist, selber glücklich zu werden, wenn man jemand anders glücklich macht und dich eingeladen, dass wir uns also jetzt gegenseitig glücklich machen. Klingt das so, als ob ich mich von dir zurückziehe? Ich glaube nicht! Und doch sagt etwas in dir, dass ich mich bewusst von dir zurückziehe? Es hat mich mehr als verblüfft, dass du das geschrieben hast, denn obwohl du es nicht wissen, ja aus nichts von dem was ich geschrieben habe, entnehmen konntest, dass ich das tue, sag ich dir, dass du in deinem Inneren ganz exakt gefühlt hast, was ich an dem selben Tag, an dem du das geschrieben hast, ganz bewusst gemacht habe: Ja es ist richtig, ich habe mich an diesem Tag ganz bewusst von dir zurückgezogen! Auch die Tage zuvor hatte ich darüber nachgedacht, aber erst an diesem Tag hatte ich mich dazu entschieden. Allerdings nicht weil ich der Meinung war, dass du deinen Weg alleine gehen musst. Sicher brauchst du mich nicht um deinen Weg zu gehen! Aber das wollte ich dir nicht damit sagen. Ich glaube du kannst mich gut gebrauchen – das sagt auch mein Kopf. Aber erst mal ziehe ich den Hut vor so viel Intuition! Du hast dein Geistwesen doch tatsächlich mit meinem verbunden und bist an eine meine Emotionen herangekommen, die dich betrifft. Ich bin beeindruckt und sehr erfreut, denn das zeigt, dass du entweder von dir aus oder weil du dir meine Ratschläge zu Herzen genommen hast, in deinem Innersten aktiv geworden bist, wobei ich ersteres vermute, da es mir scheint, dass deine Intuition schon sehr weit entwickelt ist. Allerdings tust du dir schwer das, was dir deine Intuition sagt, mit deinem Verstand weiter zu bearbeiten, was auch teilweise für meine Antworten gilt und deshalb löse ich dir mal gleich das auf, bevor du noch mehr herumrätselst. Dazu muss ich dir nur meine Gedanken mitteilen, die dazu geführt haben, dass ich mir von dir zurückgezogen habe. Es ist so: Solche Frage/Antwort-Spiele wie wir sie bis jetzt gespielt haben, können einem Menschen extrem gefährlich werden. Warum? Weil die große Gefahr besteht, dass die Kreativität abgetötet wird. Das passiert ganz leicht, wenn man Antworten, die man bekommt, als endgültige Antworten auffasst, obwohl sie das nicht sind oder wenn man inaktiv wird, weil es da ja jemand gibt, der einem die Arbeit abnimmt. Weist du Marina es mögen ja fast alle Schulsysteme dieser Welt die Kreativität eines Menschen schwer schädigen, aber ich passe da höllisch auf, denn meine Intension ist erklärtermaßen, die Kreativität zu fördern und auf keinen Fall zu vermindern. In meinem Fall sind das nicht nur Worte, sondern ich habe schon mehr als einmal bewiesen, dass ich das kann. Da ich mir nicht sicher war, dass du zur Zeit selbst ausreichend aktiv bist, habe ich mich eben entschlossen mich bewusst von dir zurückzuziehen. So lange bis du zu erkennen gibst, dass du in deinem Inneren aktiv bist. Tja, was soll ich sagen: du hast mir prompt gezeigt, dass du aktiv bist und zwar sogar mehr als ausreichend und damit fällt der Grund weg mich von dir zurückzuziehen und ich bekomme glänzende Augen, denn du hast dich mit mir verbunden! Du kannst dich also mit mir spirituell verbinden, hast es mir demonstriert! Wow!!!! Damit hast du es jetzt dir selbst zuzuschreiben, dass ich hinter dir her bin! (= Wie schön, dass du mir inzwischen geschrieben hast, dass du mit uns Chatten willst! Wir, das sind meine Bekanntschaften aus diesem Forum und meine Wenigkeit.
      Wenn ich frage, ob meine Ratschläge schuld sind an deiner Traurigkeit, dann verwende ich „schuld“ im Sinne von ursächlich und damit braucht dir nichts leid zu tun. Wenn du schreibst, dass ich wahrscheinlich der Auslöser war, der es dir ermöglicht hat, Traurigkeit zu fühlen, dann ist es das, was ich wissen wollte. Um dir zu helfen, fühle ich mich genauso in dich ein, wie du dich in mich und da wo meine Intuition ihre Grenzen hat, arbeite ich mit meinem Verstand weiter – so wie du das offensichtlich auch machst.
      Und jetzt bleib weiterhin ruhig und zuversichtlich, denn du bist bei mir in guten Händen und das deshalb, weil ich dich nicht auf Händen trage, sondern weil ich dir nur ab und zu die Hand reiche, wenn du danach verlangst und deine Hand aber immer wieder loslasse, so dass du selbst lernst kreativ zu werden und dein Leben schließlich in deine eigenen Hände nimmst, so dass du, wenn du gehen gelernt hast, meine führende Hand gar nicht mehr gebrauchst und es dir vorkommt, als ob du es selbst warst, die alleine Gehen gelernt hat. Und wenn du mir dann deine Hand in Freundschaft reichst und wir mit anderen lieben Wesen aus diesem Forum einen Kreis bilden, dann machen wir damit nicht nur uns beide glücklich und die, die mit uns den Kreis bilden, sondern dann strahlt unsere Liebesenergie auch auf viele andere Menschen ab – ganz bestimmt.
      Seit ich dazu in der Lage bin, helfe ich permanent Menschen, sowohl in schwierigsten Lebenslagen als auch bei weniger schwierigen Problemen und oft in auch ganz einfachen Fragen. Aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es den meisten fällt, offen um Hilfe zu bitten, aber auch Dank auszudrücken, wenn ihnen geholfen wurde. Ich verstehe das und helfe gerade auch Menschen die Schwierigkeiten haben, andere um Hilfe zu bitten und Dank freut mich sehr, aber ich brauche keinen. Eines aber ist sicher: In all den Jahren hat mich noch nie jemand so offen und lieb um Hilfe gebeten, wie du und andere aus diesem Forum oder gar als ihren Helfer ausgesucht. Dass du das tust freut und ehrt mich sehr. Und da du wie es scheint auch noch beste Voraussetzungen dafür mitbringst, dass ich dir helfen kann, werde ich mir für dich auch besonders viel Zeit nehmen und tut es mir auch leid, dass ich nachgerade sehr beschäftigt war.

      Dein Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

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