Was will Gott von mir???

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    • Was will Gott von mir???

      Ich befasse mich noch nicht so lange
      mit den Büchern von Neale Donald Walsh.
      Aber sie berühren mich....
      und ergeben für mich auch ganz viel Sinn.

      Allerdings habe ich zur Zeit ein großes Problem....
      bzw. bereitet mir mein Sohn (17) sehr große Probleme.
      Das heißt er trinkt sehr viel Alkohol....
      geht sehr viel weg...
      macht oft was er will.....
      und lässt sich von mir nichts mehr sagen.
      Er hat auch schon 2 Anzeigen wegens Raufereien hängen.

      Mich nimmt das alles sehr mit...
      und es belastet mich....
      weil er so anders geraten ist - wie ich mir das vorstelle.
      Vor einem halben Jahr war unsere kleine Welt noch in Ordnung.

      Nun wenn alles Gottes Wille.....
      oder der Wille des Sohnes sozusagen.....
      was mag das bedeuten???
      Für ihn - für mich?
      Und wie verhalte ich mich dem allen gegenüber?

      Ich versuche echt die Gespräche mit Gott zu verstehen
      aber hier stehe ich an.
      Wäre lieb von euch wenn ich Tips, Anregungen....
      von euch bekommen könnte....
      um auch etwas gutes (einen Sinn) in dem allen zu sehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnneKa ()

    • RE: Was will Gott von mir???

      liebe anneka,
      ich kann dich gut verstehen. meine kinder sind zwar noch nicht so alt, aber immer wenn irgendwas schief geht fuehle ich mich verantwortlich dafuer. das bin ich auch, aber nicht im direkten sinne. ich meine, unsere kinder bringen auch ihre dinge mit ins leben. wir koennen ihnen nur unsere liebe geben, die freie liebe. das bedeutet auch schonmal, sie loszulassen, sie ihre eigenen erfahrungen machen zu lassen. fehler gibt es nicht, es sind nur wege, dinge erkennen zu koennen. oft sind umwege noetig, aber das ist auch ok. glaube an das licht in deinem sohn, gib ihm das gefuehl der liebe und das du immer fuer ihn da bist und lasse ihn seinen weg gehen, auch wenn du siehst, das es nicht gut ist ohne zu werten was gut oder falsch ist, denn was fuer uns gut ist, kann fuer den anderen falsch sein.
      wenn er das nicht annehmen kann, tue es im geiste, spreche mit seinem engel. glaube mir: das hilft.
      alkohol ist immer eine betaeubung, ein weglaufen vor der welt, ein nicht verstehen einer sensiblen seele, ein aufgeben.
      wenn du dein sein staerkst und waechst, dann wirst du ihm ein vorbild sein, ohen etwas aufzudraengen. durch dein strahlen wird er wieder erinnert an das, was in ihm ist.
      aber das ist ein schwerer weg, weil du erst einmal loslassen musst in der liebe, ohne erwartung, ohne bedingung, er muss seinen eigenen weg finden. je besser du loslassen kannst und selber weiterwaechst, je schneller wird er sich auch weiterentwickeln in seine bewusstheit.
      dir alles liebe
      namaste
      anka
    • Kinder die nicht so sind wie wir dachten .....
      Es ist verführerisch, sich für Probleme verantwortlich zu fühlen, die unsere alte Rolle als Vater oder Mutter nähren...
      Wenn wir nicht "egoistisch" unsere eigenen Probleme lösen, eigenes Glück verfolgen, und damit Anderen zeigen können, wie Leben geht....
      Mama und Papa sind oft ziemlich geschlechtslose Wesen mit der Zentrierung des Lebenssinnes auf die Kinder.... Wir sind diese Kinder von solchen Eltern... lösen wir unsere eigenen Probleme, werden sich viele andere lösen. (hört sich das hart an?... )
      In Liebe!! Benedikt
      B.W.
    • Was Gott von Dir will?! NICHTS

      Hallo liebe AnneKa,
      ich kann Dein Gefühle gut verstehen, ich habe selber drei große Kinder, und
      unser Sohn hat mit 17 angefangen zu rauchen, sicher auch Alkohol
      und Hasch. Ich habe mich aufgeregt, habe geweint, gedroht, geflucht,
      gebettel, gebetet, bestochen, gefleht, gekuschelt und vieles mehr.

      Es hat sich nichts verändert an ihm, ich habe ihm all meine Liebe als Mutter gegeben, war zu Drogenberatung.
      Es konnte doch nicht sein, das " Mein" Sohn sowas macht!

      Ich habe ihn gefragt warum er das macht und ihm die Frage gestellt, was ich falsch gemacht habe, seine Antwort war verblüffend.

      Mama man fühlt sich so leicht, so unbeschwert und Du hast nichts falsch gemacht.

      ES viel mir schwer ihn zu lassen, los zulassen, seine Erfahrungen machen zu lassen.
      Es gab eine Zeit, da müssen wir auf unsere Kinder aufpassen,
      auf der Straße, am Herd, im Schwimmbad, aber dann kommt die Zeit der Verantwortung für sich selbst.

      Wir müssen die Verantwortung als "biologische" Eltern irgendwann
      los lassen, das ist nicht einfach, das hat auch keiner gesagt.

      Dann kann man erkennen, das es eigener Wesen sind und immer mehr werden und sie brauchen ihre Erfahrung, die sie sich selber wünschen,
      es ist als Mutter nicht einfach, keine Frage,
      aber
      bedingungslose Liebe ist eben bedingungslos!!!

      Ich liebe meinen Sohn immer noch, kann ihn lassen, kann akzeptieren, das er seine Erfahrungen machen will, auch heute noch,nach 10 Jahren, mit rauchen, trinken und Hasch.

      Er ist ein wundervoller Sohn, ein liebevoller Partner und mit Sicherheit ein ganz begabter "spiritueller" Mensch, aber das muss er selber
      rauskriegen!

      In diesem Sinne will Gott nicht von Dir und mir, außer vielleicht,
      das wir unsere Söhne in ihre eigene Verantwortung entlassen.


      Mit Sonne im Herzen 8)
    • RE: Was will Gott von mir???

      Liebe Anne,

      wie wir spätestens alle nach dem Buch von Walsch "Was Gott will" wissen, will Gott nichts von uns. Alle Menschen auf Erden haben hier in völliger Freiheit die Gelegenheit selbst ihr Leben zu schöpfen und das gilt auch für deinen Sohn oder meine Kinder. Ich habe meine Kinder so lange es ging, von Drogen aller Art ferngehalten und versucht sie aufzuklären, wie sehr sie sich selber schaden, wenn sie ihre Körper auch nur mit wenig Drogen belasten. Wie neueste Forschungen zeigen, bewirkt sogar ein ganz moderater Alkoholkonsum ein Abnehmen der Gehirnmasse, die kaum jemand so vermutet hätte. Aber obwohl ich glaube, dass ich es vergleichsweise geschickt angestellt habe, war auch ich machtlos gegen die vielen Bekannten, die meine Kinder dazu animiert haben, Alkohol zu trinken. Und obwohl ich ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihnen habe, haben sie mir noch nicht mal gesagt, dass sie begonnen hatten, ab und zu was mit Freunden zu trinken. Allerdings blieb es mir nicht verborgen, denn ich merkte, dass meine Zwillinge nach Jahren in denen sie im Tischtennis immer stärker geworden waren, alle beide einen merkwürdigen Leistungsabfall verzeichneten und vermutete sofort die wahrscheinlich einzige plausible Erklärung. Aber was konnte ich tun? Glaube schon, dass sie beeindruckt waren, als ich ihnen auf den Kopf zusagte, dass sie Alkohol getrunken hatten und ich das allein an ihrem Leistungsabfall beim Tischtennis gemerkt hatte. Aber schließlich tranken sie auch zu Hause Alkohol und zumindest einer meiner Zwillinge scheint auch mal das Rauchen ausprobiert zu haben. Meine Strategie besteht seit dem nur noch darin, ihnen meine eigene Leistungsfähigkeit in einer Weise vor Augen zu führen, die sie wohl nie so erwartet hätten. Ich bin 30 Jahre älter als sie und sie sind im besten Alter, aber obwohl sie vergleichsweise zu anderen Jugendlichen bisher nur lächerlich wenig Alkohol konsumiert haben und über durchtrainierte Körper verfügen und in ihren Studien glänzen, verblüffe ich sie ein um das andere Mal mit körperlichen und Verstandesleistungen, von denen sie ganz genau, wissen, dass sie so schnell niemand finden, der diese in meinem Alter erbringt. Nach Walsch ist eine der stärksten Einflussmöglichkeiten von Eltern auf ihre Kinder die Beispielfunktion und ich glaube, dass ich letztlich damit Erfolg hatte und meine Kinder zum teilweisen Umdenken gebracht habe. Leider haben sie mir noch nicht verraten, ob sie mir jetzt in gewisser Weise nacheifern und mal in höherem Alter auch so eine große Jugendlichkeit und enorme Leistungsfähigkeit erstreben, wie ich sie habe. Aber immerhin gab es inzwischen schon einige anerkennende Blicke und Äußerungen. Dass es für Eltern nicht genügt, nur selbst keine Drogen zu konsumieren, das scheint leider so zu sein. Und selbst mit meinem Ansatz habe ich meine Kinder noch nicht völlig vom Alkohol abbringen können, obwohl sie meiner Beobachtung und ihrer eigenen Aussage nach, inzwischen fast keinen mehr trinken. Da es sehr viele Menschen gibt, die sich mit Alkohol ihr Leben ruiniert oder stark gemindert haben, weise ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hin, welche fatalen Konsequenzen Alkoholkonsum haben kann. Aber natürlich ist Drogenkonsum nicht falsch und die oft schrecklichen Erfahrungen damit, können durchaus der Grund dafür sein, dass jemand zu geistiger Erleuchtung kommt. Deshalb sollten wir Drogengegner besser bescheiden sagen „unser Weg ist ein anderer“ und den eigenen Weg nicht für besser halten. Denn Gott will wirklich nichts von uns und niemand kann sagen, ob dein Sohn nicht einen ganz besonderen Weg eingeschlagen hat, der eben „sein Weg“ war auf dem er eine positive spirituelle Entwicklung macht, die er sonst in diesem Leben nicht gemacht hätte.

      Herzliche Grüße, Quice
      denkt stets daran: was ihr gebt, das werdet ihr erhalten

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