Thema Erleuchtung

    • Thema Erleuchtung

      Hallo Leutles,

      hab ne Frage an euch,

      In "GmG 5", im letzten kapitel steht was von "kultiviert Bereitwilligkeit".

      Gibt es denn noch andere Möglichkeiten, zumindest das zu fördern, daß man erleuchtet wird?

      Kurz und knapp, was ich will:

      Das GLÜCK in mir finden.

      Dazu weiß ich folgendes: Ich muß erleuchtet werden (sprich: Mein Herz öffnen, Licht scheint raus. Das ist die Zwischenetape). Danach NOCH TIEFER (in mir) muß ich das GLÜCK IN MIR finden. Aber das spürt man dann.

      Was mich nervt, ich WARTE NUR!

      Auf der Anderen Seite steht da: Kultiviert Bereitwilligkeit. Also kann man doch was tun?
      Oder:
      Zitat:
      "Selbst Meister und Meisterinnen sind bekannt dafür, daß sie sich gelegentlich dafür entscheiden, ihre Meisterschaft NICHT zu erfahren..."

      Sprich, ein Meister kann sein ERWACHEN ABWÄHLEN. Er hat bewußt die Macht darüber.

      Ein MEISTER KANN entscheiden, ob er ein Meister ist oder nicht. Die Frage ist, ob jemand, der KEIN Meister ist (gut, ich bin einer Grübel grübel), ich verstehe nicht, wie kann man seine Meisterschaft (seine Erleuchtetheit) ANwählen?

      Wenn ein Meister seine Meisterschaft AB-wählen kann, müßte man sie ja auch AN-wählen können!

      Da steht noch was von MOMENTE DER GNADE! Iieh, GNADE! Da hab ich ja nix unter Kontrolle! (Nicht im Sinne von Kontrollieren jetzt, sondern mehr in DEM Sinne, ob ich erleuchtet werde oder nicht, hängt nur von der GNADE Gottes ab? Wo ICH doch Gott bin? Was, wenn ich mich einfach dazu entSCHEIDE, Gott, bzw. erwacht zu sein? Versteh das nicht!

      schulterzuck

      Ali
    • Lieber Ali,

      warum musst Du erleuchtet werden ?

      Was wäre, wenn Du es bereits bist, so wie alle ?!

      Der Verstand, die kleine Person, das Ego, die wollen,
      wollen etwas erreichen,
      sich mit Prädikaten schmücken,
      wollen alles begründen können,
      wollen verstehen,
      alles unter Kontrolle haben.

      DU hast keine Kontrolle, also entspann Dich.
      Alles ist perfekt, wie es ist.
      Das gehört so zum Spiel des Göttlichen.

      Einfach leben,
      sei, was Du bist.

      Sich dem Göttlichen hinzugeben nimmt Dir alle Last.
      ES ist sowieso nicht zu verstehen.

      Alles Liebe
      Moqui
    • Lieber Ali,

      ja ich denke auch du musst nicht erst erleuchtet werden, du bist es schon. Entscheide dich nur dafür dass du es bist. "Ich BIN erleuchtet"

      Aber ich kann dich gut verstehen, mir ergeht es oft ähnlich dass sich mein Ego einschaltet und mein Verstand sagt ich muss es verstehen oder etwas erreichen um etwas zu sein.

      Sei einfach wer du bist oder wer du nach deiner höchsten Version sein möchtest.

      Als kleine Übung kann ich Dir folgendes epmpfehlen, versuche dich so oft wie möglich in bedingungslose Liebe zu begeben. Entspanne dich, konzentriere dich auf dein Herzchakra und sage zu dir: "Ich gehe in Resonanz zur bedingungslosen Liebe" oder "Ich BIN bedingungslose Liebe"
      Sage es ein paar mal hintereinander und fühle in deinen Körper hinein. Manche fühlen eine Weite oder eine Wärme am Herzen. Wenn du am Anfang nicht gleich etwas merkst probiere es immer wieder irgendwann wirst du etwas fühlen.

      Mir persönlich hilft diese Übung sehr gut, ich fühle mich danach immer viel leichter und wohler. Es erscheint mir danach alles viel klarer.

      Sei gesegnet, in Liebe
      Ela


      PS: Mir ist gerade noch ein guter Spruch zu der Sache eingefallen: "Frieden resultiert aus der Erinnerung daran, dass nur die Liebe real ist!"


      Liebe, Licht & Frieden
      Liebe, Licht & Frieden

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    • RE: Thema Erleuchtung

      namaste ihr lieben,

      nur kurz: "Kurz und knapp, was ich will:
      Das GLÜCK in mir finden."

      wir koennen das glueck nicht finden, es ist da, einfach nur da, wir muessen es nur leben, sein. einfach da sein mit allen sinnen und uns bewusst werden, all der schoenheit die um uns ist und auch in uns ist.

      licht und liebe
      anka
    • Von der Blume, die nicht blühen wollte - eine kleine Geschichte

      Von der Blume, die nicht blühen wollte.

      Es war einmal eine Blume, die nicht blühen wollte.

      Diese Welt, in die sie hineingeboren war, erschien ihr zu bedrohlich.
      Sie hatte zum Beispiel miterlebt, dass während eines Sturms,
      oder auch eines Hagelschauers, andere ihrer Mitblumen
      verletzt worden waren. Einige waren sogar gänzlich umgeknickt,
      und ein paar von ihnen hatten es nicht überlebt.
      Auch sie selber war schon mehrmals verletzt worden.

      "In einer so bedrohlichen Welt, halte ich meine Blütenblätter
      lieber geschlossen !" – zu diesem Schluss war sie gekommen.

      Sie hoffte auf einen Blumenhimmel – in der sie und alle Anderen,
      wenn sie gestorben waren, dann in Ewigkeit blühen würden.

      Eines Tages kam sie mit einem Menschen ins Gespräch.
      Er saß neben ihr im Gras – und las in einem Buch.
      Sie war neugierig, und er erzählte ihr, worum es ging.
      Das Buch hieß »Gespräche mit Gott« – und genau darum ging es.

      Da sie jetzt endlich einmal jemanden hatte, mit dem sie
      über ihre Ängste und Fragen sprechen konnte, erzählte sie ihm
      von ihren Problemen.

      "Du brauchst jetzt keine Angst mehr zu haben", sagte
      der freundliche Mensch – "in Wahrheit kann nichts dich bedrohen.

      Du bist ein göttliches Wesen, auf immer
      verbunden und eins mit Gott – eine göttliche Blume bist du
      - die hier, in dieser Welt, Erfahrungen macht – sich erfahren will.

      Doch BLÜHEN ist deine WAHRE NATUR."

      Da war die Blume glücklich, und sie bewegte
      diese Gedanken noch oft in sich. –

      Doch immer noch erlebte sie, wie Sturm aufkam
      oder es hagelte – wie andere Blumen verletzt wurden,
      oder umkamen .. wie Dinge geschahen, die sie ängstigten.
      Und sie dachte bei sich: Es ist
      sicherer, meine Blüten nicht zu öffnen.

      Aber sie hatte jetzt etwas, an das sie glaubte. "Ich bin
      ein göttliches Wesen, eine göttliche Blume", sagte sie oft
      - "und BLÜHEN ist meine WAHRE NATUR."

      "Ja, aber blühst du denn?" wurde sie manchmal gefragt.
      "BLÜHEN ist meine WAHRE NATUR." entgegnete sie dann
      - "und da das so ist, lässt sich wohl auch sagen: ICH BLÜHE."

      Und sie hat ja Recht, unsere kleine Blume : BLÜHEN
      ist ihre WAHRE NATUR. Und diese wahre Natur,
      ihre Innere Göttlichkeit – existiert i m m e r .

      Doch macht sie sich nicht auch etwas vor ?
      Und wird sie den Mut finden, ihre Blütenblätter zu öffnen,
      um wahr zu machen – was immer schon wahr ist –

      Werden wir es erleben, wie sie b l ü h t ?


      - Der Austausch hier, hat in mir den Impuls ausgelöst, diese kleine Geschichte
      zu schreiben. Ich hab sie in einem Guss geschrieben. Sie hat auch etwas mit
      mir zu tun, ich glaub, mit vielen Menschen, die ich kenne. Folker -
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Hey Folker,

      ist ja phantastisch, was Du da geschrieben hast, gefällt mir sehr ! Sollte vllt auch in manchen anderen Foren stehen... :D

      Zum Thema Erleuchtung kann ich anka nur zustimmen und Neale sagt das ja auch in seinen Büchern : *es ist alles schon da.* Ich denke, Leute die wirklich bewußt - und ich meine WIRKLICH bewußt - leben, die wissen das auch, leben ihre *Erleuchtung* sozusagen.

      Namaste,

      Fynn
    • hey Dean,
      freut mich sehr, dass dir die kleine Geschichte gefällt.
      Auch dem, was du dann sagst, kann ich dir zustimmen; - und wollte gleichzeitig mit der Geschichte etwas ausdrücken -
      was du mit etwas anderen Worten in einem anderen Thread auch ausgedrückt hast :

      -- Zitat: Dean, Thread: »Der Wille Gottes« --
      Solange wir die Trennung leben, können wir uns nicht als Eins begreifen, verstehen, fühlen. Und solange wir es nicht fühlen, so lange sind wir es auch nicht.


      Gerade hab ich in einem Interview etwas von Safi Nidiaye gelesen (von der ich das Buch »Liebe ist mehr als ein Gefühl« hier vorgestellt hab);
      sie wird da gefragt – was ihr bei dem Statement "Alles ist heilig. Nichts ist heilig." spontan in den Sinn kommt?
      Und antwortet: "Das kommt darauf an, wer es sagt und in welchem Bewusstseinszustand. Im alltäglichen Bewusstseinszustand ist das oberflächlicher Blödsinn. Im erleuchteten Bewusstseinszustand weiß, erlebt, spürt man, dass alles heilig ist, und ist von Ehrfurcht ergriffen. Dann stimmt zumindest der erste Teil der Aussage, und man könnte sagen der zweite ergibt sich daraus, aber das ist Kopf-Logik. Der erste stimmt." ---

      Der Punkt ist, wie du es ja auch in dem andern Thread geschrieben hast – ob ein Mensch etwas nur von der Kopf-Ebene her sagt – oder ob er es "weiß, erlebt, spürt", - wie Safi N. es in diesem Interview ausdrückt. z.B. ein Mensch, der nur von der Kopf-Ebene her sagt: "Ich bin erleuchtet" - ist wie die Blume, in dem Text, die sagt: "Ich blühe" - aber ihre Blütenblätter sind noch geschlossen. Oder nicht !?

      Zu dem Buch »Heilung aus der Mitte. Werde der, der du bist«, an dem
      auch Neale beteiligt ist, bzw. ein Interview mit (u.a.) ihm -
      click: »Heilung aus der Mitte - Werde der, der du bist« - mit u.a. Neale Donald Walsch

      - kommt mir ein Satz aus der »Kurzbeschreibung« in den Sinn: "... es immer um die gleiche Botschaft geht: "Werde der, der du bist" ...

      Der drückt das Thema »Erleuchtung« -
      oder ich sag grad mal »Verbunden-und-eins-sein-mit-Gott« - für mich ziemlich gut aus, jedenfalls ich finde mich darin wieder .. empfinde es für mich so:
      Ich kann sagen, ich bin immer, in Wahrheit, verbunden-und-eins-mit-Gott.
      Und gleichzeitig sag ich, erlebe es so: ich bin auf einem Weg dahin -
      zu werden – was ich – bin, nämlich mein Verbunden-und-eins-sein-mit-Gott zunehmend zu fühlen ... gewahr zu werden .....

      Mich würd interessieren, Dean, ob du das auch so siehst,
      und wünsch erstmal allen ein schönes **frühlingshaftes** Wochenende, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: Von der Blume, die nicht blühen wollte - eine kleine Geschichte

      namaste folker,
      eine schoene geschichte hast du geschrieben, sie beruehrt.

      "Werden wir es erleben, wie sie b l ü h t ?"
      Es macht uns nichts aus, ob sie schon blueht oder nicht, wir werden ihr sagen das sie wundervoll ist und einen herrlichen duft verbreitet.
      dann wird sie den mut bekommen und sich oeffnen und auch die kraft haben stuerme zu ueberstehen und sich dem leben hingeben.

      liebe gruesse
      anka

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von anak ()

    • RE: Von der Blume, die nicht blühen wollte - eine kleine Geschichte

      Namaste Anka,
      ich finde auch sehr schön, was du dazu schreibst, ich dank dir;
      ja, darum geht es.

      Heute kam mir wieder eine Aussage aus Gespräche mit Gott
      in den Sinn, die auch, vielleicht gerade, hier zum Thema Erleuchtung passt.

      **********************************************
      Ihr seid hierher gekommen, um einen individuellen Plan
      für eure eigene Rettung auszuarbeiten.
      Doch diese Rettung bedeutet nicht, dass ihr euch
      vor den Fallstricken des Teufels rettet. So etwas wie
      den Teufel gibt es nicht, ebenso wenig wie die Hölle.
      Ihr rettet euch selbst vor der Leere der Nichtverwirklichung.
      - Gespräche mit Gott, Neale Donald Walsch, Seite 88 -
      **********************************************

      Diese Aussage empfinde ich als sehr wesentlich, auch für den Austausch hier. Jeder Mensch ist eine göttliche Seele, aber die meisten Menschen erfahren, fühlen, empfinden, spüren, erleben diese Wahrheit nicht.
      Warum nicht ?
      Nach meiner Erfahrung, von mir selber, und ganz vielen Anderen,
      gibt es so wie »eingeprägte Gewohnheits-Muster, zu denken, zu fühlen, zu empfinden, zu reagieren« …
      "ein individueller Plan" – in dem GmG-Zitat – meint für mein Verständnis, einen ganz eigenen, ureigenen Weg, sich von den eigenen individuellen "eingeprägten Gewohnheits-Mustern" frei zu machen, zu befreien

      um dann zu erkennen, dass wir schon immer frei waren, und s i n d .
      "Erleuchtung" beschreibt diesen Moment, dieses Erleben, denke ich.

      Nachdem ich den Begriff "Erleuchtung" sehr oft in buddhistischen Zusammenhängen gehört und gelesen habe –

      bin ich jetzt bei den Sufis auf eine Beschreibung von Erleuchtung gestoßen, die mich sehr angesprochen hat, berührt hat :

      es wird von einem Prozess der Bewusstwerdung gesprochen, den der Sufi Ibn Arabi als ein Eintauchen in die Einheit mit Gott beschreibt.
      Dabei werde diese Einheit nicht hergestellt, da sie ohnehin schon vorhanden sei.
      Im Moment der Erleuchtung werde sie lediglich bewusst.

      Ibn Arabi war ein islamischer Sufi Mystiker, der um die Zeit Rumi’s lebte. Wie er es ausdrückt, ist sehr im Einklang mit den »Gesprächen mit Gott«, find ich.

      Und noch zum Thema, eine Aussage von Paramahansa Yogananda,
      Neale hat ihn in seinen Vorträgen in Augsburg auch erwähnt.

      Die höchste Gotteserfahrung ist die Glückseligkeit,
      die man aus der unergründlichen Tiefe des eigenen
      Herzens aufsteigen fühlt.
      - Paramahansa Yogananda

      Liebe Anka, ich seh gerade, du hast heute *Geburtstag*,
      ich wünsch dir vom Herzen einen ganz schönen Tag heute,
      und genieß den Frühling – letzteres wünsch ich uns allen, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: Thema Erleuchtung

      ERLEUCHTUNG !

      Aus meiner persönlichen Sicht!

      Es wird sichtbar von ganz allein, weil es schon da ist,
      es liegt in Dir und mir, schon seit Urzeiten,
      weil es schon da ist, immer da war, nie verloren geht!

      Es ist wie der Sternen-Staub aus dem wir uns gemacht haben!
      Einige können sich erinnern, einige nicht, das ist nicht wichtig und somit egal. ( das meine ich wirklich so )

      Es ist wie die Blume hier oben im Gedicht, wunderschön, einzigartig!
      Ob mit Angst oder ohne, Sie IST wunderschön!


      Die Wahrheit ist immer einfach und nicht kompliziert.

      Erleuchtet sind wir Alle, jeder Zeit und über all !


      Saludo
      Licht Valencia :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Licht-Valencia ()

    • "ein individueller Plan" – in dem GmG-Zitat – meint für mein Verständnis, einen ganz eigenen, ureigenen Weg, sich von den eigenen individuellen "eingeprägten Gewohnheits-Mustern" frei zu machen, zu befreien –



      Danke für diese ansprechende Formulierung! Darüber mache ich mir zur Zeit so meine Gedanken, warum ich z.B. nur bestimmte Sachen annehme und ständig diverse Angebote zur Selbstentwicklung aussschlage.
      Weil ich ständig nur im außen suche, anstatt mir meinen eigenen Plan einmal bewusst zu machen. Beispiel: Eine MeditationsCD, die bei mir einiges Missfallen ausgelöst hat. Ich könnte mich jetzt hinstellen und mich darüber aufregen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Aber ich habe begriffen, dass mir die Chance gegeben wurde, mich an Teilen der CD, die mir gefallen haben, zu orientieren und meine eigene auf mich zugeschnittene Meditation zusammenzustellen.

      Genauso wie man jedem zig Ratschläge erteilen kann, was man machen könnte, um zu sich selbst zu finden. Am Anfang steht immer das Wollen und die Bereitschaft nach den eigenen Wünschen zu schauen, die ihm tiefsten Inneren existieren.


      Die Geschichte mit der Blume ist übrigens mehr als gelungen. Sehr schön verständlich. Passt zu dem Gedanke - Wort - Tat - Modell.
    • Über das Feedback habe ich mich gefreut.

      Zum Thema Erleuchtung möchte ich noch einige weitere Gedanken teilen, die mir bei der Auseinandersetzung mit meiner Entwicklung gekommen sind.
      Ich hab ja schon öfters erwähnt, dass ich die ganzheitlich orientierten Psychologie-Ansätze »Psychosynthese« und »Psychologie der Selbste/Voice Dialogue Methode« (und auch »Ego-State-Therapie«, wenn Traumatisierungen da sind) als sehr inspirierend empfinde.

      Ich sag's mal so: Vom Blickwinkel der GmG und der Seele ist der Mensch ein göttliches Wesen, das sich entschieden hat, hier menschliche Erfahrungen zu machen.
      Das nenne ich jetzt mal unser »Seelen-Ich« (bzw. Höheres Selbst, Inneres Wesen).

      Dann beginnt das Menschsein, und der Mensch – das ist der "normalweltliche Gang" - "vergisst das" - und entwickelt, von Kindheit an, ein "Person"-Ich (bzw. Welt-Ich).
      Zu Millionen leben die (wir) Menschen dann in ihrem "Person"-Ich - "Ich bin Heinz, Paul, Ida, der-und-der ... Ich-bin-mehr-der Kopf-Typ ... oder: Mehr-der-Bauch-Typ ... ich-bin-toll .. fühl-mich-minderwertig ... dies-kann-ich .. das-kann-ich nicht" .. etc.

      Ein Mensch lebt also in seinem "Person"-Ich – ist ganz damit identifiziert – und weiß nichts von seinem »Seelen-Ich«, seiner inneren Göttlichkeit.

      Okay, - dann kommt er vielleicht mit spirituellen Dingen in Berührung, eine Freundin schenkt ihm vielleicht die "Gespräche mit Gott" -
      - und er erlebt ein "erleuchtendes AHA-ERLEBNIS"!
      "Aha – so ist das also ... ich bin also ein Göttliches Wesen, eine Seele, unsterblich – und ich habe mich entschieden, hier Erfahrungen als Mensch zu machen!"
      Er denkt sich: "Aha, ich habe also auch ein Höheres Selbst, ein "Seelen-Ich"!

      In manchen Momenten – wenn der Betreffende meditativ ist, in seiner Mitte ist – ist er dann auch in Fühlung mit seinem Inneren Wesen .. inspirierenden Gedanken .. seiner Intuition, Inspiration ..... (Er hat vielleicht das Gefühl: "Ja, es stimmt, ich bin ein Göttliches Wesen, verbunden und eins mit Gott") .....

      Dann aber wieder erlebt er sich in seinem "Person"-Ich, schimpft auf seine Freundin, und die Gewerkschaft, auf Gott und die Welt .. ist nachtragend, eifersüchtig, hat Angst vor seinem Chef und allem möglichen anderen .....

      Er pendelt zwischen Momenten – in denen er "in seiner Mitte" ist, mit seinem Innersten Wesen in Fühlung ..... - und dann wieder, wo er sich "in den Mustern seines »Person«seins als gefangen erlebt".
      Manchmal, wenn der Betreffende "in seiner Mitte ist" - hat er vielleicht das Gefühl, "erleuchtet zu sein", bezeichnet sich als "erleuchtet" ... - dann wieder "rutscht ihm das weg" - und er ist völlig "getrieben von den Anteilen des »Welt«-Ichs".

      Trotz den – klaren – Momenten – ist der "innere Schwerpunkt" weiterhin im "Person"-Ich.

      Erleuchtung – von dieser Sicht her - geschieht dann -
      wenn der »innere Schwerpunkt« sich vom "Person"-Ich zum Inneren Wesen, zum Seelen-Ich hin verlagert hat. Der innere Schwerpunkt ist jetzt im Inneren Wesen.

      Ich persönlich empfinde diese Sicht als sehr hilfreich, und auch erklärend -
      wie oft ist wieder in einer spirituellen Zeitschrift ein Artikel, wo jemand, der als erleuchtet galt, plötzlich sich, wie es aussieht, ziemlich unerleuchtet verhalten hat.
      Diese Sicht hilft für mein Gefühl auch, k l a r zu b l e i b e n, wo die eigenen "persönlichen Muster" noch nicht aufgelöst sind;
      wo ich von den eigenen individuellen "eingeprägten Gewohnheits-Mustern" noch nicht frei bin; (um das nochmal aufzugreifen).

      .. Aber ich habe begriffen, dass mir die Chance gegeben wurde, mich an Teilen der CD, die mir gefallen haben, zu orientieren und meine eigene auf mich zugeschnittene Meditation zusammenzustellen.


      Ähnliches kenne ich auch, dass mich einiges anspricht – anderes aber nicht;
      und mir das zunächst Schwierigkeiten macht ...
      Bis ich dann merke, dass ich gefordert bin, auf eigene Weise kreativ, nachdenkend, mit der betreffenden Sache umzugehen.
      Ich wünsche allen hier ein gutes WoEnde, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Sehr treffend erklärt! Mit dieser Sichtweise kann ich mich auch sehr gut anfreunden.

      In meinem eigenen Lebensweg entdecke ich auch oft die Ansicht, jemanden glorifizieren zu wollen und beneide manche Leute insgeheim, wie weit sie doch schon sind und wie "leicht" sie in ihr "Seelen-Ich" wechseln können. Dass sie das nicht immer tun und auch gar nicht immer ausleben können, übersieht man dabei gerne.
      Und ein jeder geht seinen vollkommen eigenen Weg, so dass Vergleiche nicht wirklich viel taugen.

      Ich habe immer das Gefühl, alles könnte so einfach sein, wenn ich mir nur nicht selbst im Weg stehen würde. Wie schon gesagt wurde, wir sind demnach alle schon längst erleuchtet. Selbst wenn dieses Gefühl sehr stark ist, das Wissen darum da ist, weigern wir uns oft einfach dies zu glauben und klammern uns geradewegs weiter an unsere Ängste.

      Bis ich dann merke, dass ich gefordert bin, auf eigene Weise kreativ, nachdenkend, mit der betreffenden Sache umzugehen.


      Da stimme ich zu. Das ist ein weiterer großer Schritt, sich bewusst zu werden, dass man ein Schöpfer ist und man sein Leben entscheidend mitbeinflussen kann.
    • ER-Leuchtet

      ER-LEUCHTET
      EIN-leuchtend

      Gehst du mal auf´s Klo
      Vergiss nicht dein Po
      Po
      Da sitzt du drauf
      Da kommt was raus
      Und
      Sauber abgewischt
      Strahlst
      Du
      So
      8)

      ... das habe ich soviel erlebt, wie Sterne am Himmel =)... ;) ja gebt doch zu, ihr hattet doch auch schon viele Ahaaaa als ihr euch er-leichtert = er-leuchtet habt.
      LIEBE
    • Jetzt wo ich angefangen habe mein Denken aufzuräumen,
      mir bewusst gemacht habe dass ICH wählen kann Wer und Was ich JETZT sein möchte
      und erkannt habe dass nur mein Kopf mir bisher im Weg stand
      helfen mir oft folgende Worte:

      "Du hast den Menschen NICHTS zu geben außer LIEBE, wovor hast du Angst?"

      Mein Weg dahin war einfach ehrlich zu mir zu sein, ehrlich zu anderen zu sein, meine Gefühle zu achten, nicht in irgendeine Rolle zu schlüpfen weil mein Gefühl im Moment gerade "keinen Platz hat", mich vor mir/vor Gott/vor den Mitmenschen transparent zu machen, nichts mehr zu verstecken zu haben, sich eben NICHT mehr selbst im Weg zu stehen...

      Ich erfahre auch mit Schmunzeln dass die Menschen natürlich spüren dass du reinen Herzens bist, dass du keine Gedanken über dich und/oder dein Gegenüber hegst die du zu verstecken versuchst, dass du "in friedlicher Absicht" kommst, unbelastet von Ängsten, auf Augenhöhe ohne Abwehrhaltung...

      Das ist die Bewusstseinsebene auf der alles möglich wird, wo man die Dinge einfach passieren lässt, wo man über sich selbst hinauswächst, wo man die Ereignisse unvoreingenommen so nimmt wie sie kommen, wo man mit dem Fluß des Lebens schwimmt! :)

      Alles Liebe!

      Luchs
      Mehr fühlen, weniger denken!
    • Liebe Leute,
      die Beiträge in diesem Forum haben mich tief beeindruckt; es macht Freude, verschiedene Menschen zu sehen, die sich, obwohl individuell nicht direkt bekannt, auf einem so persönlichen und liebevollen Level begegnen und austauschen. Von mir nun nur eine recht einfache Geschichte zum Thema „Erleuchtung“: Vorletztes Jahr hatten wir ein Eutonie – Seminar für Anfänger, das ich mit geleitet habe. Eine Teilnehmerin war am ersten Abend kaum in der Lage, sich entspannt auf die recht harte Unterlage auf dem Boden hinzulegen, alles war irgendwie verkrampft und verspannt. Ihr Gesicht war verwittert und verbittert, Blickkontakt kaum möglich. Als das Seminar 2 Tage später abends endete, gab es nach dem offiziellen Ende noch Zeit für persönliche Abschiede: Sie blickte mit entspanntem Gesicht zu mir hin, lächelte (und schaute mir dabei sekundenlang in die Augen) und sagte: „Danke – das hat mir alles wirklich sehr gut getan“. Die „Erleuchtung“ für mich war ihr Blick und ihr Lächeln. Ich denke, ihr versteht, was ich meine? Liebe Grüße an euch, Bernhard
    • Ihr Lieben, hi

      ich hatte schon seit längerem den Impuls, auch dieses Thema noch etwas weiterzuführen.

      Einfach gesagt - ich denke, es gibt den Blickwinkel der Seele - und den menschlichen Blickwinkel.
      Vom »Blickwinkel der Seele«, dem größeren Blickwinkel, sind wir alle schon erleuchtet.
      Den »Blickwinkel des Menschseins« beschreibt der Bewusstseinsforscher Jean Gebser sehr gut - eine Sicht, die u.a. auch Ken Wilber aufgegriffen hat :
      Da entwickelt sich die Menschheit von einem archaischen Vorbewusstsein, in dem der Einzelne sich mehr unbewusst eins fühlte, aber noch kein richtiges Bewusstsein einer eigenen Ich-Identität hatte …
      .. zum magischen Bewusstsein, in dem die Menschen mehr wie fünf, sechs jährige Kinder “magisch dachten” … über das mythische Bewusstsein, wo z.B. alle religiösen Mythen “wortwörtlich geglaubt” wurden, wie z.B. religiöse Fundamentalisten … zum - heute vorherrschenden - mentalen Bewusstsein, wo der innere Schwerpunkt im “denkenden Geist” liegt.
      Der neue, darauf folgende Bewusstseinsschritt bzw. Bewusstseinssprung führt dann zum mystischen, trans-personalen Bewusstsein - in dem das Einssein mit der Seele, mit Gott, mit Allem realisiert wird; ein Bewusstsein, zu dem die »Gespräche mit Gott« einen Weg weisen.

      Auf vielfältige Weise : Wenn ihr euch die Handlung entscheidet, die euch die Liebe eingibt - sagt Gott - werdet ihr in ganzer Herrlichkeit erfahren, wer-ihr-wirklich-seid und wer ihr sein könnt. Oder auch: Die innere Stimme ist die lauteste Stimme, mit der ich spreche - d.h. der Weg führt vom automatischen Identifiziertsein mit unserem “Gewohnheitsdenken” zum Gewahrwerden der Inneren Stimme …..
      Doch Gott sagt auch : Denn wahrlich, wenn ihr euch nicht als die-ihr-seid erschafft, könnt ihr es auch nicht sein. (GmG 1, Seite 46)

      - “könnt ihr es auch nicht sein.” …

      Zitat: ElfenIndustrial
      Das ist ein weiterer großer Schritt, sich bewusst zu werden, dass man ein Schöpfer ist und man sein Leben entscheidend mitbeinflussen kann.


      Das empfinde ich auch so.
      Ich sehe es immer mehr so, dass es ein stufenweiser Weg ist; wie ich es gerade wieder sehr schlüssig und nachvollziehbar von Hazrat Inayat Khan, dem Sufi Meister, beschrieben finde. Oder gut beschrieben von der Zen-Meisterin Yoko Beck in “Zen im Alltag - Die sechs Stadien des Übungsweges” …

      Oft haben Menschen “innere Fixierungen”, in früheren Bewusstseinsstufen; ein sehr reifer Mensch verfällt plötzlich in “kindlich magisches Denken” … oder “mythisch fundamentalistische Anschauungen” …
      Seelenanteile können so wie “verselbständigt” sein (oft aus seelischen Verletzungen entstanden) - und ansonsten reife Personen können plötzlich, in Krisensituationen, kindisch, egozentrisch, rechthaberisch und wer-weiss-nicht-wie werden.
      Darüber hatten wir gerade einen Austausch im Thread - »Konflikte lösen« :
      gespraechemitgott.net/beitrag518.html

      Und auch bei in höherem Maße erleuchteten Menschen kann das auf eine Weise so sein. Ken Wilber sagt zu einem der schon in den 70ern Erleuchteten: er sei in seinen Augen erleuchtet -
      - aber einige Persönlichkeitsanteile/Seelenanteile seien so wie “zurückgeblieben gewesen” …..

      Im Grunde glaube ich, dass das gar nicht so sehr selten ist. In der Connection und anderen spirituellen Zeitschriften (also nicht der “Normal-Presse) hab ich über die Jahre schon einige Artikel über Gurus und als erleuchtet geltende Menschen gelesen, die mich in dieser Sichtweise bestärken.
      z.b. zwei bekannte Satsang Lehrer, ein Mann und eine Frau, zu denen ich immer ein gutes Gefühl hatte, die ein Paar sind und als erleuchtet gelten.
      Vor kurzem kam heraus, dass er eine Beziehung mit einer Schülerin gehabt hatte, und das über Monate verheimlicht hatte. Dann sagte er so einen Satz (schrieb die Connection) : “Mein Fehler war, in zwei Frauen gleichzeitig verliebt zu sein.”

      Das Ganze empfand ich nicht sehr erleuchtet. Menschlich verständlich, aber nicht unbedingt erleuchtet.
      Es gäbe Alternativen :
      Zu sagen, ich liebe zwei Frauen gleichzeitig und habe zwei Beziehungen zugleich. Das ist möglich.
      Oder : ich liebe zwei Frauen gleichzeitig, wir können viele/alle Menschen lieben .. auch in mehrere Personen verliebt sein -
      aber ich lebe meine Liebe nur mit meiner Partnerin/Frau auf intime Weise aus. Mit der anderen Frau lebe ich meine Zuneigung inform einer liebevollen Freundschaft.
      Ein reifer nicht-erleuchteter Mensch würde eher eine dieser beiden Wege wählen; vielleicht aber in speziellen Situationen von seinen Gefühlen mitgerissen werden …
      und ein erleuchteter Mensch, der eine heimliche Liebschaft hat ?

      Ich glaube zutiefst an die Botschaft der Gespräche mit Gott; dass Erleuchtung das wahre Wesen eines jeden von uns ist. Liebe. Freude. Schöpferkraft. Dass wir nur anhalten brauchen, inne halten … und das-was-wir-in-Wahrheit-sind in jedem Jetztmoment erfahrbar ist.
      Gleichzeitig möchte ich aber auch dafür sensibilisieren, dass - na ja - auch ein differenzierter Blickwinkel hilfreich ist.


      Danke Bernhard, dass du dieses wunderbare Erlebnis mit uns geteilt hast.
      Namaste, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

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