Inspirierendes || verschiedenster Art

    • Inspiration für den Weg — ERLEUCHTUNG

      Der Begriff «Erleuchtung» ist in spirituellen Umfeldern immer wieder der Schlüsselbegriff.

      Es kann hilfreich sein, sich aus Quellen, die uns in tiefere Weise ansprechen und etwas in uns berühren, inspirieren zu lassen.
      Inspiration für uns zu suchen.
      Doch wir tun ebenfalls gut daran, das Gelesene, die Worte – die Buchstaben auf dem Papier — daraufhin auch wieder loszulassen.
      Uns für die Erfahrung zu öffnen, die im Hier und Jetzt stattfindet. Und auf die Worte nur hindeuten können.
      Die Erfahrung ist immer das Ganz Andere.

      Hier ein «Inspirationstext» von dem Herz’Seele – Lehrer Emanuel, einem Lehrer der Geistigen Welt, mit dem auch spirituelle Lehrer wie Wingaite Paine (Der Weg zum Selbst) und Ram Dass in Kontakt standen.

      Ist vollkommene Erleuchtung für uns auf dieser Erde möglich?

      In dem Augenblick, in dem ihr aufhört, Angst zu haben, seid ihr völlig erleuchtet. Es liegt bei euch, entsprechend zu handeln.


      Ist Vollkommenes in eurer Welt möglich? Ja, tausendmal ja.
      Aber eure Auffassung von »Vollkommenheit« wird nicht befriedigt werden. Eure Bilder der Vollkommenheit beruhen auf den Vorstellungen der Angst. Seid ihr bereit, sie loszulassen?

      Habt keine Angst, dann seid ihr vollkommen.
      Wird eure menschliche Persönlichkeit noch unvollkommen sein?
      Nun, andere werden dies vielleicht sagen, aber euch würde es nicht stören. Das ist Erleuchtung.

      — Welt«Wir»Impuls /Freispirituelle Kulturimpulse – Neuer Blick aufs Leben —
      Leseanregungen: Emanuels Buch und Liebe jetzt von Pat Rodegast und Judith Stanton, Vorwort Ram Dass (nur antiquarisch erhältlich)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • — Welt«Wir»Impuls —
      Führung aus dem Trans-Weltlichen


      Es ist möglich, auf unserem Weg Unterstützung und Führung aus dem Trans-Weltlichen, aus den Bereichen in Gott zu erhalten.
      Das ist nicht einfach eine „esoterische Idee“ — sondern Erfahrungswissen.
      Ein Wissen, das durch die Erfahrungen von Menschen aus den verschiedensten Zeitepochen und spirituellen Kulturen bezeugt ist.

      In neuerer Zeit finden auch Philosophien Verbreitung, das Trans-Weltliche als «nur undifferenziert leer» zu denken – und darüber hinaus «nur undifferenziert» von Illusion zu sprechen.
      Doch Illusion ist es – aus freispiritueller Sicht — die Seele oder spirituelle Wesen als «irgendwo dinghaft» bzw. «separat`artig» aufzufassen. Denn Alles ist wesenhaft Eins.
      Doch lebensstimmigist es, mit einem Sowohl-als-auch—Blick zu schauen.
      So spricht der Yoga-Meister Paramahansa Yogananda von der Seele als „Funkejener Allmacht, die alles am Leben erhält“. Oder die Sufi-Meisterin Irina Tweedy drückte es so aus, dass wir ewig, unsterblich und uralt sind - ohne Anfang und ohne Ende. „Wir sind einfach ein Strahl Gottes, ein Teil der spirituellen Sonne.“
      In gleicher Weise können dann auch spirituelle Begleiter und Unterstützer gesehen werden.

      Neale Donald Walsch, der Autor der «Gespräche mit Gott», antwortet in einem Interview auf die Frage „Gibt es Engel und wie sehen diese aus?“:
      „Ja, es gibt Engel. Aber ich weiss nicht wie sie aussehen. Sie zeigen sich so, wie sie sich zeigen wollen und ihr Aussehen richtet sich nach dem, was sie zu tun haben. Ich glaube absolut an Engel oder an Geister, heilige Führer oder wie du sie auch immer nennen willst. Ich glaube, dass sie geschickt werden, um uns zu dienen, zu führen, zu helfen und zu beschützen.“
      Der Herz’Seele – Lehrer Emanuel, ein in diesen Worten heiliger Führer, sagt in dem Buch «Liebe jetzt»:

      „… Ihr alle kennt die Wesen,
      die bei euch sind,
      seit die Zeit begann.
      Sie begleiten euch
      zur Tür der Geburt,
      und sie empfangen euch
      an der Tür des Sterbens …“

      In neuerer Zeit berichten ebenfalls zunehmend Menschen von Erfahrungen mit ihren Begleitern im Nicht-Sichtbaren — wobei sich „nicht sichtbar“ natürlich auf unsere physischen Augen bezieht.
      Der Gedanke des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ kommt auch bei diesem Thema vielleicht manchen von uns in den Sinn.
      Dieserart Begleiter können der eigene Begleiterengel bzw. Schutzengel sein, oder „ehemals inkarnierte Seelen, die sich dazu entscheiden, als unsere Führer zu agieren, … aus Liebe zu uns“, wie Neale Donald Walsch im «GmG-Wöchentliches-Bulletin» schreibt …
      es kann der Erzengel bzw. Heilerengel Rafael sein oder Maria, die wir nicht länger durch eine „traditionelle Religions-Brille“ zu verstehen brauchen …
      es kann Jesus sein, oder Avalokita (Avalokiteshvara), der Buddha des Mitgefühls — wobei letztere für das Wohl unzähliger Menschen und Wesen wirken … es können Viele sein.. …

      Es ist möglich, auf unserem Weg Unterstützung und Führung aus dem Trans-Weltlichen, aus den Bereichen in Gott zu erhalten.
      Es ist eine Möglichkeit, wer sich Unterstützung in dieser Weise wünscht, spürt es.

      Welt«Wir»Impuls /Freispirituelle Kulturimpulse – Neuer Blick aufs Leben —
      Neale Donald Walsch zum Thema im «GmG-Wöchentliches-Bulletin»:

      gespraechemitgott.org/alles-ue…g-woechentl-bulletin-302/
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Ps.: der Text "Alles über Engel" von Neale
      (siehe Link) ist auf der Seite übrigens etwas weiter unten zu finden =)

      Nochwas zum Thema,

      Interview mit Elisabeth Kübler-Ross über ihre Einsichten und spirituellen Erfahrungen
      →→ click →→
      Interview mit Elisabeth Kübler-Ross über ihre Einsichten und spirituellen Erfahrungen

      vom 8. März 2012 hier im Forum :)

      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Buddha der Barmherzigkeit
      Freund/Freundin aller Wesen
      - Textmeditation, frei orientiert am Lotos-Sutra -

      Avalokitesvara, Buddha der Barmherzigkeit,
      du hörst die Klagen der
      zahllosen leidenden Lebewesen —
      du wandelst in vielfältigen Gestalten
      in den verschiedenen Daseinswelten
      und stehst allen zur Seite, die dich um Hilfe bitten.

      Du wirst “Der Erhörer der Rufe der Welt” genannt,
      es heißt, du hast tausend Arme und tausend Augen
      - für Unzählige bist du
      ein “Großer Schutzengel - Buddha”.

      Du bist fähig, denen, die in Angst sind,
      in drohender Gefahr schweben und auf dich vertrauen
      Furchlosigkeit zu verleihen - du trägst
      den Beinamen “Der Furchtlosigkeit verleiht”.

      Avalokitesvara, Freund/Freundin aller Wesen,
      du bewirkst, dass jeder, der unter Schwierigkeiten leidet,
      von diesen befreit wird - wenn er dich
      um deinen Beistand bittet, dich vertrauensvoll anruft.

      Wer sich dir zuwendet und dich im Herzen trägt,
      wird zunehmend freier, von jeder Gier,
      von allem Hass, von allen Verblendungen.

      Welt«Wir»Impuls /Freispirituelle Kulturimpulse
      Neuer Blick aufs Leben —
      Avalokitesvara ist eine Große LiebeIntelligenz, der verschiedene
      Wesen angehören, die in jeder Notlage um Beistand angerufen

      werden können. A. ist auch als Kannon, Chenrezig und Guan-Yin
      bekannt. Buchhinweis: »Lotos - Sutra / Das große Erleuchtungs-
      buch des Buddhismus« - übersetzt von Margareta von Borsig.

      Mal wieder Zeit, ein schö :) nes WoE zu wünschen.
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      und Denkens.

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      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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    • Noch etwas zum Lotos Sutra
      von Margareta von Borsig
      ❤️
      buch7.de
      - Lotos-Sutra


      und ihrem Buch "Unter dem Lächeln Buddhas"
      mit Märchen aus Indien und Japan
      buch7.de
      - Suchergebnis
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
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    • Ich habe hier auch noch etwas inspirierendes: Den Nahtodbericht von Mellen-Thomas Benedict, der 1982 nach der Erkrankung an einem Gehirntumor eineinhalb Stunden klinisch tot war und "in's Licht ging", aber dann zurückkehrte (Punkt 4 als PDF-Datei unter diesem Link unter "Neues Zeitalter"):

      vedische-astrologie-jyotish-be…ung%3E5%7ENeues+Zeitalter

      Hier noch ein kurzes Video mit ihm:



      Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende und einen guten Wochenstart!

      Thomas
      "Einssein ist keine Eigenschaft des Lebens. Leben ist eine Eigenschaft des Einsseins."

      Neale D. Walsch, Ein unerwartetes Gespräch mit Gott: Das Erwachen der Menschheit. 1. Aufl. Trinity-Verl. (München 2017) 94.
    • 2 mal 2 ist 4

      Ich weiß, dass ich lange Zeit mit Wissen betrogen worden
      bin, das nichts von mir wusste.
      Ich weiß, dass ich mit dem Gift dieses Wissens vorsätzlich
      vergiftet worden bin.
      Ich weiß, dass man in dieser Gesellschaft diese vorsätzli-
      che Methode der Vergiftung Erziehung nennt.
      Ich weiß, dass meine Erzieher selbst Opfer waren und
      lebenslang am Gift ihres Wissens dahinsiechten.
      Ich weiß, dass heute noch dieses Gift in mir wirkt.
      Ich weiß, dass ich noch nicht gerettet bin.
      Doch ich weiß, dass ich dieses Wissen nicht mehr wissen
      will, dieses Wissen, das nichts von mir weiß, nichts von
      meinen Träumen, nichts von meinen Wünschen, nichts
      von meinem Lebensrecht.
      Ich will nichts mehr von einem Wissen wissen, das nichts
      von mir weiß.
      Je mehr ich lernte, desto fremder wurde ich mir.
      Und je fremder ich mir wurde, desto leichter lernte ich.
      Darum weiß ich: Die Befreiung zu mir kommt nicht von
      draußen. Die Wahrheit meines Lebens ruht in mir und
      nicht in dem angefertigten und vorgefertigten Wissen,
      mit dem ich in der Schule und von auf Lebenszeit ver-
      beamteten Denkern abgefertigt worden bin.
      Dieses Wissen hat mich verkrüppelt. Dieses Wissen
      hat mich um mich selbst gebracht. Dieses Wissen hätte
      mich fast umgebracht, ohne dass ich es merkte.
      Der Prozess meiner Gesundung begann mit der Medita-
      tion. Sie befreite mich, machte mich leer von diesem
      Wissen, das nichts von mir wusste und nichts von mir
      wissen wollte.
      Der Meditation danke ich die Kraft, den Mut und die
      Freude, nein zu sagen zu einem Wissen, das nichts
      von mir weiß.
      Endlich konnte ich mich von diesem Wissensmüll befrei-
      en, um frei zu werden für das Wissen, das mitmensch-
      lich und gütig macht.
      Wissen, gegründet auf eigene Einsichten und Erfahrun-
      gen, ist das höchste Wissen, welches ein Mensch
      erlangen kann.
      Dieses Wissen jedem Menschen erreichbar zu machen
      ist das eigentliche Ziel der Meditation.

      Werner Sprenger, SCHLEICHWEGE ZUM ICH -
      Durch dich zu mir, Durch mich zu dir, Seite 20, 21 ——

      Werner Sprenger war ein Meditationsmeister, der die INTA MEDITATION aus ihrer altindisch-vedischen Tradition in den deutschsprachigen Raum gebracht hat.

      Seine Frau Helga Sprenger führt heute seine Arbeit fort und bietet Inta-Meditationsseminare an.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Und die Menschen spüren dich, wenn du dich spürst.
      Und du spürst die Menschen, wenn du mit ihnen sprichst,
      fühlst ihre Trauer, ihre Angst, wenn sie dich anschauen
      und hören, mit offenem Herzen hören, was du sagst,

      weil dein Herz offen ist...

      — Werner Sprenger, Aus dem Tagebuch eines Meditierenden —
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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    • Aus Erfahrung darf ich sagen: Ich lerne in der Meditation, mir und meinen Gefühlen zu vertrauen, mich anzunehmen, so wie ich bin, was uns oft sehr schwerfällt, und auch mir selbst in Mitgefühl zu begegnen.

      - Dieses Mitgefühl wird seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich erforscht in seiner Bedeutung für unser persönliches Glück, für unsere Gesundheit und für das Zusammenleben in der Gesellschaft.
      Es gehört zum Wissen spiritueller Traditionen, dass erst die Liebe und die Achtung auch und gerade für mich selbst mich befähigt, auch andere Menschen zu lieben, zu achten, für sie da zu sein.— Auch das ist ein Weg, und ich erfahre die Botschaften des Weges, indem ich den Weg selbst gehe. Willst du wissen, wie eine Rose riecht, musst du sie riechen, und so ist es auch mit der Meditation.
      — Helga Sprenger, Meditationslehrerin / im eXperimenta Gespräch mit Rüdiger Heins —
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    • ► Der Verlust des wahren Ich ▼

      — Die Möglichkeiten menschlicher Weiter- und Höherentwicklung — (1)

      Wenn wir uns mit den Möglichkeiten menschlicher Weiter- und Höherentwicklung beschäftigen, ist es notwendig, ein Phänomen näher in Augenschein zu nehmen, dass wir als «Verlust des wahren Ich» bezeichnen können.
      Der Begriff des «wahren Ich» soll hier – in einem ganzheitlich psychologischen Sinn — unterschieden bzw. differenziert werden, zum Wahren Selbst, womit das Seelenselbst bzw. die Göttliche Seele gemeint ist – als Teil und Ausdruck der universellen Seele oder Gottes.

      Evolutionäre Denker wie etwa Neale Donald Walsch drücken es in dieser Weise aus: „Wir sind spirituelle Wesen, die einen Körper bewohnen“ – spirituelle Psychologen, wie Roberto Assagioli: „Der Mensch ist eine Seele und hat eine Persönlichkeit.“ ——
      Zu Beginn unseres Menschsein`s, wenn wir auf diese Welt kommen, sind wir noch verbunden mit unserer Seelenessenz – mit unserem einigartigen und unverwechselbaren «seelischen Fingerabdruck» — wie Hal und Sidra Stone, Begründer von Voice Dialogie, sagen.
      Doch dann geschehen die Prozesse von Erziehung und Sozialisation, die uns zu gut angepassten Bürgern dieser Welt machen sollen.
      Es kommt zu einem Prozess, den die spirituelle Psychologin Lise Bourbeau so beschreibt:
      • In der ersten Etappe nach der Geburt sind wir noch wir selbst: Göttliche Wesen, die sich selbst erfahren wollen.
      • In der zweiten Etappe leiden wir – meist unbewusst – an der Erkenntnis, dass wir nicht so sein dürfen, wie wir sind, da die Welt der Erwachsenen um uns herum dies nicht akzeptiert.
      • In der dritten Etappe lehnen wir uns gegen die Eltern auf und werden wütend.
      • In der vierten Etappe schließlich resignieren wir angesichts der mangelnden Resonanz auf unsere Bedürfnisse und entschließen uns dazu, eine Überlebensstrategie (Maske) zu entwickeln, um die Liebe zu den Eltern nicht zu verlieren und um den Schmerz nicht mehr zu spüren, der dadurch verursacht wird, nicht mehr wir selbst sein zu dürfen.

      Die verschiedensten psychologischen Schulen haben diese Prozesse beschrieben und unterschiedlich in Worte gefasst. Auch C.G. Jung sprach von einer Art „Ich“-Maske, die er „Persona“ nannte.
      Der Vordenker der antipsychiatrischen Bewegung Ronald D. Laing sprach vom „falschen Selbst“.

      Menschen entwickeln also – um in der Welt und mit ihren Bezugspersonen zurechtzukommen .. um anerkannt und geliebt zu werden … ein „falsches Selbst“ — das wir Weltbewältigungs-Ego bzw. Weltbewältigungs-Ich nennen können.
      Das Weltbewältigungs-Ego denkt, empfindet und handelt auf eine Weise „strategisch“, es dient der Verdrängung der erfahrenen emotionalen Verletzungen (der Seelenwunden, wie Lise Bourbeau es ausdrückt);
      Es fragt nicht: „wie fühle, denke, empfinde ich wirklich?“ – sondern mehr: „wie komme ich am besten zurecht .. bekomme am meisten Anerkennung … werde am wenigsten verletzt … kann am besten „gut dastehen“ bei Anderen etc. etc.

      Natürlich sind Menschen mehr oder auch weniger von ihrem eigenen „seelischen Fingerabdruck“ entfernt bzw. abgekoppelt.
      Und wannimmer Menschen „bei sich“ sind .. in der eigenen Mitte … geschieht In-Fühlung-sein mit der Seele, mit dem eigenen göttlichen Funken.
      Wannimmer und je stärker Menschen in ihrem Weltbewältigungs-Ego sind — umso weniger wird die „leise Stimme“ der Seele überhaupt wahrgenommen.
      Umso weniger spüren sie ihre Herzensintelligenz, die eigene intuitive Intelligenz.
      Welt«Zukunfts»Impulse / Holistisch Humanistische Zukunftsimpulse —
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
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    • ► Der Verlust des wahren Ich ▲

      — Die Möglichkeiten menschlicher Weiter- und Höherentwicklung — (2)

      Das Gewohnheits- /Gewordenheits – Ego, wie wir auch sagen können, hat viele Facetten; viele Aspekte, viele Anteile.
      Es ist unser „Eingewohntheits-Ego“ — ein „Ich“sein, in das wir von klein auf ein“gewohnt“ sind, das uns wie zu einer zweiten Haut geworden ist.
      Psychologie-Schulen wie Psychosynthese, Voice Dialogue, IFS /Modell des „Inneren Familien-Systems“ und die Ego State Therapie sprechen von „Teilpersönlichkeiten“, Teil-Ich`s oder auch „inneren Anteilen“.
      Das sind etwa „verletzte Kind-Anteile“ .. „Schutzstrategen-Anteile“ … der „innere Kritiker“, der Antreiber, der Perfektionist, der „innere Kontrolleur“ und vielfältigste mehr. (Ein gutes aktuelles Buch: „Meine innere Welt verstehen“ von Jay Earley).

      Wenn Neale Donald Walsch etwa feststellt, dass ein Großteil unseres menschlichen Handelns und Verhaltens heute „aus der Angst“ heraus geschieht —
      dann lässt sich das auch so ausdrücken, dass ein Großteil menschlichen Verhaltens aus den verdrängten Ängsten „des inneren Kindes“ heraus geschieht – und aus dem/den „inneren Schutz-Strategen“, der/die allermeist die Regie übernehmen. — —
      Und schauen wir uns das Weltgeschehen an, die Nachrichten, die Politik.
      Beispielsweise das Wieder-mehr-aufrüsten-wollen. Die „inneren Schutzstrategen“ und „Macher-Anteile“ der Regierenden „übernehmen“ wieder einmal — und die „inneren Schutz-Strategen“ in unzähligen Bürgern gehen dazu in Resonanz. — — —
      Und wenn wir feststellen: wir sind noch weit entfernt, von echter, wahrer Demokratie. Dann müssen wir ebenso feststellen: Echte Demokratie braucht Menschen, Bürger die aus ihrem wahren Ich heraus leben.

      Menschliche Weiter- und Höherentwicklung – auf dem Weg, zu Hochentwickelten Wesen/HEW’s zu werden, wie ND Walsch es ausdrückt — braucht Menschen, die ihr wahres Ich leben. Die zu ihrem wahren Ich finden.
      Was zunächst einmal – aus gewohnt-menschlicher Sicht – auch die verschiedensten Schwierigkeiten aufwirft. Besser: die verschiedensten Herausforderungen.
      Die Gesellschaft, in der wir leben, fördert im Gegensatz dazu Menschen mit „strategischen Ego’ s“. Menschen, die „gut funktionieren“ — die möglichst nicht „in sich hineinspüren“ .. was sie selbst „dazu empfinden“.. …
      sondern, die „das Gewohnte am Laufen halten“. Innerhalb dessen – gibt’ s natürlich viel Spielraum. Deshalb fällt das hier geschilderte Prinzip auch nicht so leicht auf. ——
      „Sei kein Mensch, sondern werde normal“, überspitzt der Humanistische Psychologe Wolf Büntig das Ziel von Erziehung: Später mal etwas darzustellen, also Darsteller zu werden.
      Er zitiert einen Pfarrer, der klagte: „Die Menschen werden als Originale geboren, doch die meisten sterben als Kopien“.
      Wolf Büntig spricht von „Normopathie“, von einem krankhaften Drang zum Normalsein. Und von unserer Gesellschaft als einer „Normopathie-Gesellschaft“.
      Wer nun deshalb plötzlich an seinem Arbeitsplatz, in seiner Firma, seinem Konzern sein wahres Ich leben will – steht vor der Frage: kommt man hier überhaupt damit zurecht? Kann ich vieles, was ich hier bisher mache, überhaupt noch tun? Mit meinem Gewissen vereinbaren? Kann ich hier weiterhin bleiben? Und wenn nicht — was dann??

      Wir sind menschheitlich heute in eine umfassende, globale Krise geraten.
      Die Zeitschrift NATURE veröffentlichte vor einiger Zeit eine Studie, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wenn uns kein neuer Zivilisations-Kurs gelingt.
      Wir bezeichnen uns als Homo Sapiens – doch wir sind ja nicht weise. Um zu wirklich weisen Menschen – zu einem Homo Vere`Sapiens — zu werden, brauchen wir unsere intuitiv spirituelle Intelligenz, unsere innere Weisheit, die durch ein Leben im Weltbewältigungs-Ego ja gerade verhindert wird; abgeblockt wird.
      Ein Leben aus dem Weltbewältigungs-Ego heraus blockiert unsere innere Seelenweisheit.

      Aus spiritueller Sicht lässt es sich so in Worte fassen. Damit du ein Leben führen kannst, das seiner wahren Bestimmung folgt“, sagt Neale Donald Walsch „muss dein Geist das in seinen Datenspeicher aufnehmen, dessen sich die Seele bereits bewusst ist, denn dann kannst du es als Erfahrung manifestieren. Die Seele verfügt über Wissen, während der Geist Erfahrung erschafft, also das, was Realität genannt wird.“
      Auf diesem Weg wird es möglich, Geist, Körper und Seele in Einklang zu bringen - das wahre Ich als Mensch zu leben — und schließlich zu einem In-der-Welt-sein aus unserem Wahren Selbst heraus zu finden.

      Allerdings steht zuvor auch an, unsere emotionalen Altlasten zu heilen.
      All die emotionalen, innerpsychischen Wunden (Seelenwunden, nach Lise Bourbeau), die die Entfremdung vom eigenen „seelischen Fingerabdruck“ und die Schaffung eines „falschen Selbst“ mit sich gebracht haben.
      In der Zeitschrift TATTVA VIVEKA 77 etwa schreibt Thomas F. Wachter (Autor von „Rückkehr aus der Transzendenz“) über seine Begegnung mit einigen Frauen, die ein spirituelles Erwachen erlebt haben. Eine drückte es so aus, dass für sie heute „Seelen-Sein und Mensch-Sein dasselbe sei“.
      Alle gingen zunächst durch eine Phase extremster Ängste. Und sagten auch, dass alles Unerlöste – d.h. Unaufgelöste, Nicht-Geheilte — nicht einfach verschwände; weiterhin da sei.
      Bedeutet die „Phase der Ängste“ – dass auch alle undurchgearbeiteten menschlichen Ängste und Urängste — dann zunächst durchlaufen werden müssen .. wenn dies nicht zuvor in einer „inneren Arbeit“ (Arbeit an sich selbst) vollzogen wurde?
      Es spricht vieles dafür, dass zunächst die Herausbildung eines menschlich-psychologischen wahren Ich ansteht — und dann erst die „Erleuchtung“, wie spirituelle Traditionen es ausdrücken.
      Welt«Zukunfts»Impulse/ Holistisch Humanistische Zukunftsimpulse —
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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