TIERE — unsere Geschwister im Da Sein

    • TIERE — unsere Geschwister im Da Sein

      Das Thema ist gerade in einem anderen Thread von Seven Son angesprochen worden —

      ich empfinde auch sehr viel Liebe zu Tieren, wenn ein Hund auf mich zukommt, um mich zu begrüßen .. wenn mir spät, auf dem Nachhauseweg jetzt manchmal ein Igel über den Weg läuft ... vor einiger Zeit, als ich eine kleine Fliege aus einer Toilette retten durfte .. ..
      und ich empfinde auch oft tiefes Entsetzen, Befremden .. manchmal auch Zorn ... über so vieles, was wir als Menschen uns anmaßen, Tieren anzutun .. ..

      spätestens seit Franz von Assisi könnten wir ein Gefühl dafür bekommen haben, dass Tiere auf eine Weise unsere Geschwister sind .. ...
      spätestens seit der Gründung der international bekannten FINDHORN-Gemeinschaft könnten wir wissen, dass auch Tiere wie Pflanzen auch seelische Wesen sind; es mag unterschiedliche Ansichten geben, wie sich das vorzustellen ist — doch auch Tiere sind Seelewesen.

      Tiere sind nicht nur unsere Weltgeschwister, was diese materiell physische Welt betrifft ——
      sie sind auch unsere Geschwister im Überweltlichen, in der spirituellen Dimension.


      Folker schrieb:

      Ich habe gerade gelesen:

      In Luxemburg wurde kürzlich, als zweitem Land nach der Schweiz, Tieren eine Würde zugesprochen und das Tierschutzgesetz entsprechend geändert.
      Hierdurch verlieren Tiere den Status “einer Sache” und erhalten den eines “Lebewesens”.


      Das empfinde ich echt toll, wobei das eigentlich sowie eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

      Wieauchimmer, es ist eine wunderbare Veränderung, gesellschaftliche zivilisatorische Weiterentwicklung, die ich mir in Deutschland auch wünsche.

      Dies hab`ich gerade, auch in einem anderen Thread, hereingebracht.

      Dies ist einfach als Thread gedacht — für die verschiedensten Gedanken und Beiträge, die das Thema betreffen.

      Ich mache mal den Anfang mit einem kurzen Interview mit Eugen Drewermann (1998)



      .. ungefähr die ersten 5, 6 Minuten ... es ist aus der TV-Sendung HORIZONTE, dann bringen sie einen anderen Beitrag.

      lg =)
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • .. und noch etwas ganz anderes — ein Lied ❤️

      wie kann jemand dir jemals sagen..



      von der Liedermacherin Gila Antara, von der ich auch viele andere Lieder mal ans Herz lege.. ...
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      Beitrag von Seven Son ()

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      Beitrag von Seven Son ()

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    • .. zum Thema Karma gibt es hier im Forum inzwischen
      ja auch einige Threads .. ..

      *** *** ***

      zu Tieren haben wir bisher d i e s :


      Was sagt Neale über Tiere die verstorben sind?

      → → click →→

      Was sagt Neale über Tiere die verstorben sind?

      Ob wir noch andere Threads zu Tieren haben, hab ich im Moment nicht den Überblick =)


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    • Eine Petition
      die sich an den Deutschen Bundestag Petitionsausschuss richtet :!:

      Die Würde der Tiere ist unantastbar
      Die Würde der Tiere ist unantastbar. - Online-Petition

      ich möchte euch allen ans Herz legen, zu u n t e r s c h r e i b e n ,
      ihr könnt auch eure Gedanken dazu schreiben.. ...

      es gibt auch eine Rubrik: DEBATTE
      =)

      ich hab gestern unterschrieben,
      Folker
      :)
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    • Ihr Lieben,
      ich bin auf die Petition gestossen, weil eine Frau auf dem «Marktplatz der Ideen»
      von DiB /Demokratie in Bewegung sie dort hereingebracht hat.

      Gerade wurde dort auch etwas problematisiert,
      was ich inzwischen auch so sehe.

      In der B e g r ü n d u n g für die Petition heisst es :

      Begründung
      In allen Kriegen und Völkermorden unserer Geschichte, wurden rund 619 Millionen Menschen getötet. Wir töten die gleiche Anzahl Tiere alle 5 Tage. Das ist nicht hinnehmbar und ist ein schweres Verbrechen an der Natur und dem Leben selbst. Nicht zuletzt bedeutet dieses Vorgehen eines der schlimmsten Verbrechen der Menschen, seit des Menschen Existenz auf diesem Planeten.

      *** *** ***

      Das müsste aber d i f f e r e n z i e r t e r ausgedrückt werden.

      • da ist einmal das Töten von Tieren zur Ernährung.
      Das hat sich menschheitsgeschichtlich so entwickelt .. auch die Natürvölker ernährten sich so ... es war sicher auch erst einmal nicht anders möglich — und kann insofern nicht als "Verbrechen" gesehen oder bezeichnet werden.

      Vielleicht entwickeln wir uns menschheitlich d a h i n , uns eines Tages nicht mehr von Tieren zu ernähren — und ich denke, das wäre eine gute Entwicklung.
      Doch ich würde das reine sich ernähren von Tieren nicht als Verbrechen bezeichnen und einordnen.
      Ich hatte zB auch schon geschrieben:

      Folker'D schrieb:

      noch ein Gedanke, die Indianer .. und andere Natürvölker ... haben zB auch Tiere gegessen .. .. weil es eben einfach noch keine anderen Möglichkeiten gab, oder sie noch keine anderen gesehen haben.

      Aber sie haben dafür zB vielleicht die Seelen der Tiere - bevor sie auf die Jagd gegangen sind - geehrt, oder um Verständnis, um Verzeihung gebeten.. ...

      Oder den Großen Geist, so wie sie Gott genannt haben.

      Ich denke, bei dem Da Sein in unserer Welt geht es um Entwicklung(en), um Bewusst(er) werden, um Dazu Lernen, um Mitfühlender Werden .. .. ..


      • Ein Verbrechen gegen das Leben ist in meinen Augen all das Schmerz zufügen, Leid zufügen .. misshandeln ... und missbrauchen .. ..
      ihnen ein ihrer Art entsprechendes Leben vorenthalten..... all das.. ...

      Die PETITION ist nicht differenzierend in ihrer Begründung, in ihrer Formulierung — ich werde es dort einmal thematisieren.
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    • Auf die Schreie lauschen …

      Gehen wir in unser Herz
      mit unserem Bewusstsein, für eine Weile -
      machen es weit,
      weiten das Bewusstsein unseres Herzens aus
      - und lauschen.


      Lauschen wir auf die Schreie
      von Millionen und Abermillionen Menschen
      in all den Jahrhunderten
      und Jahrtausenden unserer Geschichte …
      Auch im Jetzt
      an so vielen Orten unserer Welt -
      laute Schreie,
      und manchmal stumme Schreie.


      Schreie von Sklaven,
      Leibeigenen und Ausgebeuteten,
      Schreie in der Dunkelheit
      von Verließen und Folterkammern,
      Schreie im Gemetzel von Schlachten,
      Schreie der Tiere
      in den Tierfabriken.


      Nehmen wir all das
      einmal hinein in unser Herz -
      all die Angst, die Qual, die Verzweiflung,
      all das Dunkle, all die Verlorenheit
      - nur eine Weile, eine zeitlang …
      Öffnen wir unsere fühlenden,
      unsere mitfühlenden Herzen für all das !


      Wenn wir es tun,
      dann geschieht vielleicht etwas
      in unserem Innern -
      wenn wir es nicht tun,
      wenn wir einfach weiterhin sagen:
      das war halt so. Das ist eben so.
      Und nicht fühlen … nicht fühlen …


      Dann geschieht - was früher geschah ..
      gestern geschah .. heute geschieht -
      an so vielen Orten unserer Erde
      wieder und wieder
      und wieder.


      Eine Neue Zeit beginnt
      mit dem Fühlen all dessen,
      was wir bislang
      nicht fühlen .. .. ..


      — Neuer Blick aufs Leben - Kulturarbeit ❤️ —

      ein Text, in dem es - auch — um Tiere geht, ein Text zum Wachrütteln.
      Kommt gut in die neue Wo,
      schön, dich mal wieder zu sehen heute, Leopold :)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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    • Folker schrieb:

      Änderungen des Tierschutzgesetzes

      TIERE BESITZEN EINE WÜRDE
      In Luxemburg wurde kürzlich, als zweitem Land nach der Schweiz, Tieren eine Würde zugesprochen und das Tierschutzgesetz entsprechend geändert.
      Hierdurch verlieren Tiere den Status “einer Sache” und erhalten den eines “Lebewesens”.

      Die Schweiz und Luxemburg haben hier menschheitsgeschichtlich bedeutende Schritte in eine von größerer Bewusstheit geprägte humanere Zukunft vollzogen -
      Schritte, die in Deutschland und den anderen Staaten noch anstehen —
      und auf die noch viele weitere Schritte folgen müssen, denn was unseren Mitlebewesen, mit denen wir das Leben auf diesem Planeten teilen, hilft, sind weniger gut und ehrlich gemeinte Gedanken, sondern konkrete Veränderungen im Handeln, im Verhalten.
      Und so dann auch das U m s e t z e n des Tier«schutzes».

      Dieses Umsetzen wird umso mehr möglich werden, wie sich zugleich auch das Bewusstsein der Menschen, das Denken und Empfinden der Bürger verändert.
      In den «Gesprächen mit Gott (Band 3) fragt der spirituelle Visionär Neale Donald Walsch Gott: „Haben Tiere Seelen?“
      Er erhält die Antwort: „WER JE IN die Augen eines Tieres geblickt hat, weiß die Antwort darauf.“
      — Neuer Blick aufs Leben /Kulturell kreative Impulse ❤️

      Ich möchte diesen Text auch hier hereinbringen,

      und auf die GmG-Botschaft hinweisen =)
      mögen mehr Menschen heute zu diesem Bewusstsein und diesem Verständnis finden !
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Tiere — Niedere Kreaturen? Mitweltgeschöpfe mit eigener Würde? (1)

      Eine Nachricht verbreitet sich um die Welt. »In Luxemburg wurde erst vor kurzem, als zweitem Land nach der Schweiz, Tieren eine Würde zugesprochen und das Tierschutzgesetz entsprechend geändert. Hierdurch verlieren Tiere den Status “einer Sache” und erhalten den eines “Lebewesens”.«

      Diese Nachricht beinhaltet auch den Kern der Thematik - um die es hier geht — allein die Tatsache, dass Tieren rechtlich der Status "einer Sache" zugesprochen werden kann, kann uns emotional den Gedanken eingeben: "Das ist doch irgendwo pervers, oder nicht!?"
      Dem rechtlichen Status "Sache" - entspricht eine Sichtweise — Tiere als "irgendwo niedere Kreaturen" zu sehen. Diese Sichtweise dürfte menschheitsgeschichtlich über die Jahrhunderte vorgeherrscht haben.
      Jenseits emotionalen Reagierens ist es jedoch notwendig, zu sehen: wir kommen menschheitsgeschichtlich aus Zeiten großer Unbewusstheit, mit der Vorstellung: "Leben ist ein Kampf ums Dasein!" - aus Zeiten, in denen wir unseresgleichen sogar als Sklaven gehalten haben. Wir kommen aus Zeiten engstirnigen Denkens — als Forscher wie Freud, C.G. Jung und andere sich mit der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen begannen, wurden sie von der Mehrheit noch "als Spinner" betrachtet. Und beide waren Denker des 20 (!) Jahrhunderts.

      Wir können die «Sichtweise Tieren gegenüber» also nicht getrennt davon sehen, dass dies im Zusammenhang mit unserer «menschlich menschheitlichen (Weiter-)Entwicklung» steht. Wie alle anderen Daseinsthemen auch.
      "Obwohl die Menschen keine Individuen mehr sind, haben sie viel »Individualität«" sagte der humanistische Philosoph Erich Fromm. Wir sind auf dem Weg, in einem tieferen ganzheitlichen Sinn «ganz Mensch» zu werden - C.G. Jung nannte dies den «Prozess der Individuation».
      Das bedeutet, liebesfähiger zu werden, mitfühlender, kreativer, zu wirklicher Freude fähig - ohne dafür unbedingt etwas kaufen zu müssen. Es bedeutet, unsere «konstruktiven Entwicklungspotenziale» auch wirklich zu entwickeln — und unsere destruktiven und nicht-konstruktiven psychischen Anteile durch "innere Auseinandersetzung" zu integrieren ("SCHATTEN"-Integration, "Schatten"-Arbeit).
      Auch die spirituelle Seite des Menschseins gehört zum Ganz-Mensch-Werden, was aber nicht notwendig mit Religion zu tun haben muss. Und es gibt heute ebenso Menschen, die sich nicht als "spirituell" verstehen — die sich in gleicher Weise um die Entfaltung des menschlichen Potenzials und eine Gemeinwohl-orientierte Welt bemühen.
      In Verbindung mit unserer Herzensintelligenz können wir heute sehen, dass Tiere zwar nicht über unsere vielfältigen menschlichen Fähigkeiten verfügen - doch deswegen in keiner Weise "niedere" Kreaturen sind. Nur wenn die Verbindung zur Herzensintelligens gestört oder unzureichend ist, kann ein Ausdruck wie "niedere Kratur" überhaupt formuliert werden. Genau wie die Vorstellung, ein Mensch könnte als Sklave "Besitz" eines anderen sein. Oder - wie in der jüngeren deutschen Vergangenheit — es gäbe "niedere" und "höherwertige Menschenrassen".
      Dies zeigt nur, wie wir Menschen sein können, wenn wir uns unserer inneren Weiterentwicklung nicht stellen. Wenn wir uns mit dem, was die neuere Psychologie "Schatten(seiten)" nennt, nicht auseinandersetzen.
      Dann streicheln wir vielleicht liebevoll unseren Hund — und lassen dann in unserer Geflügelfabrik Küken schreddern. Und wenn wir darauf angesprochen werden, sehen wir "kein Problem" darin. Und auch keinerlei "Widerspruch".

      — Neue Sicht aufs Leben/ Kulturell kreative Impulse❤️
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Tiere — Niedere Kreaturen? Mitweltgeschöpfe mit eigener Würde? (2)


      Es gibt positive Entwicklungen.
      Eine aktuelle Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Emnid im Juni 2018 ergab: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Tierschutz-Recherchen und stärkere Kontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben. Ein Großteil der Bevölkerung (82 %) hält die heimliche Erstellung und anschließende Verbreitung von Bildmaterial zur Aufdeckung von Tierleid und Missständen für gerechtfertigt. Des Weiteren sprechen sich ganze 85,3 % für stärkere Kontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben aus. Diese Zahlen zeigen, dass die Bundesbürger in keiner Weise mehr hinter den herrschenden Zuständen stehen.
      In Schulen gibt es bereits «Tierschutz im Unterricht» - 1974 in Graz von der Pädagogin Charlotte Probst ins Leben gerufen — und von da aus nach und nach auf ganz Österreich und darüber hinaus ausgedehnt. Diese Entwicklung zeigt, dass sich das Denken der Menschen längst verändert und dass sich dies auch in einem zeitgemäßen Tierschutz ausdrücken muss, der die menschheitsgeschichtliche(n) Barbarei(en) überwindet.

      Tieferdenkende Menschen, Philosophen thematisierten das Thema.
      Einer der ersten antiken Philosophen, der sich mit Tierethik beschäftigte und Respekt gegenüber Tieren forderte, war Plutarch. Für ihn waren sowohl Mensch wie auch Tier ein Teil der Natur, daher war der Mensch „weder höher, noch niedriger“ als das Tier.
      Der griechische Philosoph Pythagoras war überzeugt: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“
      Der Aufklärer und spirituelle Humanist Immanuel Kant sagte: „Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.“ Und Arthur Schopenhauer: „Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein“.
      Von Theodor W. Adorno stammt die Aussage: „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und denkt: es sind ja nur Tiere“ — um nur einige zu nennen.
      Ebenso spirituelle Menschen aus den verschiedensten Traditionen.
      Der Mystiker Meister Eckhart sagte: Der höchste Engel und die Seele und die Mücke haben ein gleiches Bild in Gott.“ Für Franz von Assisi waren Tiere und Pflanzen gleichwertige Mitgeschöpfe des Menschen, die unserer Fürsorge bedürfen.
      Mahatma Gandhi äußerte: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln“ — und der Dalai Lama: „Das Leben aller Lebewesen ... ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein.“
      Der zukunftweisende christliche Philosoph Leonardo Boff: „Den Schrei der Armen hören, das bedeutet, den Schrei der Tiere, der Wälder, der ganzen gequälten Schöpfung zu hören.“ ——
      In den «Gesprächen mit Gott» des spirituellen Visionärs Neale Donald Walsch, die eine Religionen`überschreitende Sichtweise vermitteln, heißt es:
      „Haben Tiere Seelen?“
      „WER JE IN die Augen eines Tieres geblickt hat, weiß die Antwort darauf.“

      Eine christlich-fortschrittliche Sicht.
      Der sozial und ökologisch engagierte Autor Franz Alt formuliert eine christlich-fortschrittliche Sicht in seinem aktuellen Buch „Der Appell von Jesus an die Welt – Liebe und Frieden sind möglich“, in dem er im Geiste ein Gespräch mit Jesus führt – über die tieferen Fragen der Existenz, und über die gegenwärtigen Themen und Krisen unserer Zeit — ein „etwas anderes“ politisches Buch.
      Er fühlt sich tief in die Lebenssicht von Jesus ein und lässt ihn sagen:
      „Eine ökologische Ethik sollte sich von östlicher Mystik inspirieren lassen. Die Hindu-Mystik weiß: Gott schläft in den Steinen, er duftet in den Pflanzen, er träumt in den Tieren und er will in uns Menschen erwachen …
      Albert Schweitzer lehrte… mit seiner »Ehrfurcht vor allem Leben«, dass jede wirkliche Veränderung tiefe psychische, kulturelle, ökonomische und politische Substanz braucht. Das Einheitserlebnis aller Mystiker aller Religionen ist: in allemdas Göttliche erkennen, auch in Tieren und Pflanzen.“

      An anderer Stelle: „In den letzten zweihundert Jahren erlebte die Welt eine Revolution der Rechte: Kinderrechte, Frauenrechte, Rechte für die gleichgeschlechtliche Liebe, Arbeiterrechte, Bürgerrechte, Tierrechte. Ein unübersehbarer Schritt zu mehr Frieden, gestärkt und gefördert durch den zunehmenden Informationsfluss der Massenmedien.“ —
      Diese Entwicklung, diese human-fortschrittliche Revolution will weitergehen.
      Auf das Thema bezogen: Schon 1978 verkündete die UNESCO in Brüssel, Belgien eine «Universelle Erklärung der Tierrechte». Auch in dem UNESCO Dokument ist bereits in Artikel 10 von der «Würde der Tiere» die Rede.
      Das war vor 40 Jahren — es wird Zeit, Tierrechten heute Geltung zu verschaffen.
      — Neue Sicht aufs Leben/ Kulturkreative Impulse —
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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