Zweiheit

    • Hi, bin neu hier, also mal ein Hallo die Runde ;)

      Keine Ahnung ob ich mehrere Fragen habe oder dies die einzige sein wird, ich lass das auf euch und mich zukommen ;)

      Die Frage ist folgende, und zwar eine, die mich seit ich das Buch erstmals gelesen hab, keine Ruhe lässt und ich A entweder falsch, B gar nicht verstehe oder ich sie falsch interpretiere. Tatsache, ich verstehe was nicht, nämlich einen für mich klaren Widerspruch (oder auch nicht ;) )

      Auf Seite 50 des ersten Bandes geht es um die Zweiheit: heiß-kalt, oben-unten, männlich-weiblich. Soweit so gut. Dann steht hier klipp und klar: Ein Ding ist entweder das eine oder das andere, oder eine größere oder kleinere Version eines diese Polaritäten. So, und in dem Augenblick als ich diese Frage reintippe, hab ich die Lösung gefunden (oder auch nicht :) ). Die Lösung zu meiner Farge: Was ist mit Zwitter? SIe sind weder das eine, noch das andere - allerdings eventuell "eine größere oder kleinere Version eines diese Polaritäten", also mehr weiblich las männlich oder umgekehrt .. .

      Die Frage ist jetzt also: Kann das sein? Kann es so gemeint sein?
      Dazu Wikipedia: "echt zwittrige Pflanzen haben nur eine Art von Blüten (staminokarpellate, Staubblattfruchtblattblüten), in denen sich gleichzeitig männliche und weibliche Geschlechtsorgane befinden" - also entweder mehr weibliche als männliche oder umgekehrt?

      Weiters, bei Tieren: Hier hat gewöhnlich das Männchen am oberen Ende des Hodens einen rudimentären Eierstock; hingegen besitzt das Weibchen bisweilen einen rudimentären, nicht funktionierenden Hoden.

      Wie interpretiert ihr das? Check ich was nicht?

      Grüße an alle, wäre schön wenn mir wer auf die Sprünge helfen könnte ;)
    • Hallo Chris,

      erstmal herzlich willkommen hier! Was deine Frage betrifft: Ich hatte damals im Hörbuch Bd 1 von Neale's GmG auch nach inneren Widersprüchen gesucht - und beim besten Willen keine gefunden... Es fügt sich alles eins in's andere, insgesamt betrachtet. Vieles wird in den anderen Bänden auch wiederholt, weil der Mensch nun mal zum Verdrängen und Vergessen neigt.

      Was deine Frage betrifft: In der vergänglichen Welt der Relativität - in der das Raum-Zeit-Kontinuum existiert - erfährt sich der Mensch - d.h. das göttliche Selbst - auf eine bestimmte selbstgewählte Art und Weise. Dies hat natürlich damit zu tun, was er sich im letzten Leben angesehen, was er dort erfahren hat.

      Jeder Mensch besitzt sowohl männliche als auch weibliche Anteile. Bei den meisten überwiegt aber eine eindeutige geschlechtliche Orientierung. Aber die Welt ist bunt! ^^ Sie ist nicht nur ein entweder/oder. Daher sollte man letztlich jeden so akzeptieren, wie er ist, auch, wenn man nicht jedes Verhalten billigen muss.

      Herzliche Grüße

      Thomas
      "Einssein ist keine Eigenschaft des Lebens. Leben ist eine Eigenschaft des Einsseins."

      Neale D. Walsch, Ein unerwartetes Gespräch mit Gott: Das Erwachen der Menschheit. 1. Aufl. Trinity-Verl. (München 2017) 94.
    • hallo Chris,

      ich habe mich hier auch an das Thread Transsexualität
      erinnert :

      Transsexualität

      Ich denke, auf der höchsten Seelenebene sind wir weder männlich noch weiblich, tragen beides als Potential in uns.
      Hier als Menschen sind wir Frauen, die jedoch auch eine männliche Seite haben, und Männer, die auch weibliche Seiten haben.

      Und manchen von uns passen nicht in die Kategorie "männlich" .. weiblich ...
      Manche Menschen sind transgeschlechtlich.

      Haben ein Leben in dieser Weise gewählt. Warum, ich weiß es nicht .. wir können hier unzähligste Erfahrungen machen, wie Thomas auch geschrieben hat.
      Ein Grund könnte allerdings auch sein, einen Beitrag dazu zu geben, uns zum tieferen Nachdenken zu bringen - um endlich die unsäglichen Vorurteile zu überwinden, und die unzähligen Engstirnigkeiten .. und Neigungen zu stigmatisieren, und zu diskriminieren.. ..
      die unser Menschsein über Jahrhunderte auch häßlich gemacht hat.

      lg =)
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Hi Folker,

      Danke für deine Sichtweise .. .wieder ein Grund, mehr darüber nachzudenken (oder auch nicht ;) )
      Auf alle Fälle - guter Ansatz, und Danke!

      PS: Fällt mir doch noch was auf (in meiner Farge erwähnt): "Dann steht hier klipp und klar: Ein Ding ist entweder das eine oder das andere, oder eine größere oder kleinere Version eines diese Polaritäten (Seite 50, Band 1). Mein Schluss dazu: Wir sollten aufhören in entweder / oder denken, sondern auch in und / als auch (steht auch in einem der Bänder so oder :) so ähnlich) - ich denke, das ist die Antwort!

      lg
      Christian
    • Chris0101 schrieb:

      Mein Schluss dazu: Wir sollten aufhören in entweder / oder denken, sondern auch in und / als auch (steht auch in einem der Bänder so oder so ähnlich) - ich denke, das ist die Antwort!
      Ja, das ist auf den Punkt gebracht =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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