Grundsätzliches Dilemma der Botschaft

    • Grundsätzliches Dilemma der Botschaft

      Hallo zusammen,

      ich habe erst vorgestern mit Band 1 als Hörbuch begonnen und bin auch noch nicht ganz durch. Der Anfang kam mir wie eine Offenbarung vor, leider kehrt sich das gerade ins Gegenteil. Das ist aber nicht der Punkt. Ich werde mir erst eine abschließende Meinung bilden, wenn ich alles gehört habe. Dennoch gibt es hier (und auch bei vielen anderen "Botschaften") für mich ein grundsätzliches Dilemma und ich würde mich freuen, wenn das hier vielleicht jemand auflösen könnte.


      Da ich das Hörbuch habe, kann ich leider keine Seitenzahl benennen. Die Aussage ist aber stets, dass es um Erfahrung geht, und dass die Seele zu diesem Zweck Ihr Wissen um ihre Herkunft und ihr eigentliches Wesen durch vergessen ablegt, um authentisch erfahren zu können. Das finde ich sehr nachvollziehbar und einleuchtend.

      Allerdings sind dann doch sämtliche Botschaften, seien sie von Gott oder einem wie auch immer gearteten, höheren Wesen, die uns erklären, woher wir kommen und was wir hier vorhaben, ein Sabotageakt gegen diese authentische Erfahrung. Natürlich kann ich immernoch gewisse Erfahrungen machen, aber wozu das Vergessen, wenn ich es hier doch wieder gesagt bekomme? Das will mir nicht in den Kopf. Wie soll ich als Beispiel Todesangst erfahren, wenn mir gesagt wird, ich sei eine unsterbliche Seele und kann gar nicht wirklich sterben, wie soll ich Getrenntheit erfahren, wenn mir gesagt wird, wir seien alle Eins?


      Kann man mich verstehen? Wie lässt sich dieser grundsätzliche Widerspruch auflösen?

      Liebe Grüße

      Anduin
    • Hallo Anduin,

      erstmal herzlich willkommen!

      Zu deiner Frage: Nur, indem ich die Dunkelheit erfahre, kann ich göttliches Verhalten zum Ausdruck bringen. Indem ich Licht in die Welt bringe, erfährt die Göttlichkeit (oder Brahman, das höchste Bewusstsein, wie die Inder es nennen) sich selbst. In einer Welt, in der nur Licht und Liebe existieren, wäre diese Erfahrung nicht möglich.

      Hier ist es nochmal kürzer zusammengefasst:



      Das tiefste Geheimnis ist, dass das Leben nicht ein Entdeckungsprozess, sondern ein Schöpfungsprozess ist.
      Du entdeckst dich nicht selbst, sondern du erschaffst dich neu. Trachte deshalb nicht danach, herauszufinden, wer-du-bist, sondern trachte danach zu entscheiden, wer-du-sein-möchtest.

      GmG 1, Seite 45


      Sollte der Moment kommen, in dem du dich in all deiner Herrlichkeit erfährst, so wirst du dir dann eine noch größere Herrlichkeit vorstellen, zu der du gelangen willst.

      GmG 1, Seite 45

      Nun ist es eine Sache, Liebe zu sein – und eine ganz andere, eine Liebestat zu vollbringen. Die Seele verlangt danach, etwas mit dem, was sie ist, zu tun, um sich selbst im Kontext ihrer eigenen Erfahrung kennenlernen zu können. Also ist sie bestrebt, ihre höchste gedankliche Vorstellung durch die Handlung zu verwirklichen.

      Neale Donald Walsch in „Gespräche mit Gott, Band 1“


      Ich wünsche Dir Viel Spaß und tiefe Erkenntnisse mit dem Hörbuch und den weiteren Büchern von Neale!

      Gruß, Thomas ;)
      "Einssein ist keine Eigenschaft des Lebens. Leben ist eine Eigenschaft des Einsseins."

      Neale D. Walsch, Ein unerwartetes Gespräch mit Gott: Das Erwachen der Menschheit. 1. Aufl. Trinity-Verl. (München 2017) 94.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Thomas B. ()

    • Hallo Thomas,

      danke für Deine Ausführungen und auch das Video, wirklich anschaulich. Ich bin nun leider etwas im Nachteil, weil ich als Hörbuchhörer keine Textstellen mit Seitenzahl angeben kann.
      Aber hier die Passagen, um die es mir geht:

      Ihr könnt Euch nicht selbst erschaffen, solange ihr Euch nicht selbst auslöscht. In gewissem Sinn müsst ihr erst nichts sein, damit ihr sein könnt. Natürlich könnt ihr keinesfalls nichts sein (...)
      Ihr könnt nicht nicht meine Nachkommen sein, so sehr ihr euch auch bemühen mögt. Doch Ihr könnt vergessen. (...)


      Eure Aufgabe auf Erden ist es deshalb nicht zu lernen, weil ihr bereits wisst, sondern Euch zu erinnern, wiedereinzugliedern, zusammenzufügen, wer ihr seid. (...) Das ist euer einziges Ziel, d. h. das Ziel eurer Seele.

      In diesem Zusammenhang empfinde ich es leider immer noch als eine "Sabotage" in Bezug auf die eigene "Auslöschung", wenn dem bewussten Vergessen entgegen gewirkt und der Selbsterkenntnis durch solche Botschaften vorgegriffen wird. Das fühlt sich für mich ein bisschen so an, als setzte ich jemanden vor eine knifflige Aufgabe mit der Maßgabe, "das kannst Du nur vollständig begreifen (erfahren), wenn Du das Problem allein löst", und präsentiere dann die Lösung. Damit nehme ich doch gerade die Möglichkeit zur Erkenntnis.

      Für das "sich neu erschaffen" braucht es nach den obigen Ausführungen das Auslöschen, das Vergessen, was ich auch gut nachvollziehen kann. Aber wozu dann die Erinnerung von außen? Das leuchtet mir weiterhin nicht ein.

      LG,

      Anduin
    • Hallo Anduin,

      aus der Perspektive einer Theologie der Trennung macht das tatsächlich keinen Sinn. Aus der Theologie es Einsseins heraus macht es absolut Sinn. Alles Seiende besteht letztlich aus Energie - schöpferischer Energie. Wir müssen uns hier auch nicht erinnern, da wir auf der Seelenebene - d.h. im Absoluten - bereits sind, was wir zu erfahren versuchen und was wir zu sein versuchen. In der relativen Welt verfügen wir - selbstgewählt! - über ein beschränktes Bewusstsein, um unsere göttliche Natur in Teilaspekten zu erfahren.

      Alle Endresultate existieren bereits. Das Universum wartet nur ab, welches davon du dieses Mal wählst. Und wenn das Spiel vorbei ist, wird dich das Universum, gleich ob du gewonnen, verloren oder unentschieden gespielt hast, fragen: „Willst du noch mal spielen?“.

      Neale D. Walsch in „Gespräche mit Gott, Band 3“


      In Wahrheit gibt es keine Reise. Ihr seid in diesem Moment das, was ihr zu sein versucht. Ihr seid in diesem Moment dort, wo ihr hinzugehen versucht.

      GmG, Bd. 3“


      Ja, es gibt eine große Wahrheit; es gibt eine endgültige Wirklichkeit. Aber du wirst ungeachtet dessen immer bekommen, was du wählst – eben weil es die Wirklichkeit ist, dass du ein göttliches Geschöpf bist und auf göttliche Weise deine Realität erschaffst, während du sie erfährst.

      GmG, Bd. 3“


      LG Thomas
      "Einssein ist keine Eigenschaft des Lebens. Leben ist eine Eigenschaft des Einsseins."

      Neale D. Walsch, Ein unerwartetes Gespräch mit Gott: Das Erwachen der Menschheit. 1. Aufl. Trinity-Verl. (München 2017) 94.
    • Anduin schrieb:

      Allerdings sind dann doch sämtliche Botschaften, ... ein Sabotageakt gegen diese authentische Erfahrung. Natürlich kann ich immernoch gewisse Erfahrungen machen, aber wozu das Vergessen, wenn ich es hier doch wieder gesagt bekomme?
      Hallo Anduin,
      auch von mir ein Herzlich Willkommen =)

      Ich empfinde das nicht —
      zum einen gibt es im religiösen und spirituellen Bereich so viele unvollständige, und auch verdrehte .. und regelrecht falsche Gedanken und Vorstellungen,

      dass Weg`weisungen wie die Gespräche mit Gott für mein Gefühl von großem Wert und hilfreich sind — um Orientierung zu geben.

      Und es sind doch - zunächst — einmal Gedanken, Einsichten .. - Erfahrung ist es doch dann noch lange nicht. Gedanken, Einsichten — die erst erfahren werden wollen.


      Anduin schrieb:

      Wie soll ich als Beispiel Todesangst erfahren, wenn mir gesagt wird, ich sei eine unsterbliche Seele und kann gar nicht wirklich sterben, wie soll ich Getrenntheit erfahren, wenn mir gesagt wird, wir seien alle Eins?
      Ich sag mal spontan, ehrlich, authentisch — mein Gefühl ist,
      so kann nur ein Mensch fragen, der Todesangst /zutiefste Angst nicht kennt .. der das Erleben/Empfinden von Getrenntheit nicht kennt.

      Wir können solcherart Empfindungen .. Empfindungszustände erleben, erfahren ... — wenn wir davon, eine unsterbliche Seele zu sein, mit allem und Gott eins zu sein, noch nichts wissen.....

      Wenn wir dann davon l e s e n .. davon (gedanklich) erfahren ... vielleicht auch die Intuition haben, dass es so ist .. ..

      "wissen" wir es dann? Wissen wir es dann "wirklich"? Ist es denn dann schon in Gänze erfahren? Zur gelebten Erfahrung geworden? Ich denke, nicht.

      Ängste, Angst - und Getrenntheitserleben — sind dann noch genau so möglich .. vielleicht erstmal noch viel "direkter" und "bewusster" .. .. ..

      zum Beispiel ein: "Ich weiß es doch eigentlich .. bin doch überzeugt davon ... glaube es, vertraue darauf! Warum erlebe, erfahre, spüre, fühle ich es nicht ganz und gar???"

      Kennst du das nicht?? Bist du schon - ständig, immer, ununterbrochen — so glückselig, erleuchtet, freudvoll-eins-mit-allem — dass Angst, dass ein Erleben von Getrennt-Fühlen für dich gar nicht mehr möglich ist?? ??

      Fühlst, spürst, e r l e b s t du denn ganz und gar, ohne dass "ein Fitzelchen" fehlt — dass du mit allem, allen und Gott EINS BIST??

      Oder denkst du es nur?? Kennst du keinerlei Angst mehr, kein "irgendwo Getrenntfühlen" — oder verdrängst du es nur??

      Bitte, sei mir nicht böse, das habe ich jetzt einfach so spontan, und ohne "zu filtern", aus mir herausgeschrieben.
      Verdrängen, glaube ich — ist überall .. und ständig .. ..

      Hab eine gute Wo :)
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Hallo Folker,

      auch Dir Dank für Deine Antwort. Zunächst hast Du recht mit Deiner spontanen Annahme, was mich betrifft. Und ich bin gefühlt ziemlich weit weg von "freudvoll-eins-mit-allem" und mal gerade gar nicht frei von Angst. Andernfalls wäre ich vermutlich nicht auf der Suche. Ich bin also völlig bei Dir: Wissen und Erfahren ist absolut nicht das gleiche (das ist ja nach Aussage des Buchs gerade der Ausgangspunkt von allem) und Erfahren ist auch mit Wissen nicht ausgeschlossen und qualitativ vermutlich anders, ob nun intensiver oder nicht, sei mal dahingestellt. Nehmen wir ruhig an "direkter" und "bewusster". Das habe ich eingangs übrigens auch schon eingeräumt.

      Der Punkt ist für mich schlicht und einfach: Wozu dann das ganze Vergessen? Wenn ich mit meinem Seelenwissen alles direkter und bewusster erfahren könnte, warum dann Vergessen? Und wenn Vergessen notwendig ist (was ich wie gesagt gut nachvollziehen kann), warum dann die Erinnerungen von "außen". Das klingt kleinlich, passt für mich aber ganz grundsätzlich nicht zusammen.

      Noch ein primitives Beispiel: Wenn ich in die Geisterbahn gehe, weil ich mich gruseln will, weil ich erfahren will, wie sich Angst und Beklemmung anfühlen, dann lasse ich mir doch nicht vorher (oder mittendrin) erklären, welche "Attraktionen" mich dort erwarten, wie das Ding aufgebaut ist und funktioniert. Natürlich erschrecke ich mich trotzdem, wenn plötzlich irgendwo ein Deckel aufspringt und "was auch immer" herauskommt, aber ich durchschaue alles als ein Schauspiel und erfahre nicht mehr, wie sich der Schreck ohne das Vorwissen angefühlt hätte, wenn ich das "was auch immer" für echt gehalten hätte. Und das macht für mich einen immensen Unterschied.

      Und übrigens: Ich finde nicht, dass die Aussagen in dem Buch nur Wegweiser sind. Aus meiner Sicht wird durchaus der Versuch unternommen, einen ziemlich umfassenden Überblick zu geben.

      LG,
      Anduin
    • Lieber Anduin,

      jetzt kann ich deine Gedanken, und worum es dir geht, besser nachvollziehen.


      Ich schreibe einfach mal, spontan — etwas zu den einzelnen Gedankengängen .. Punkten ...


      Wozu das ganze Vergessen — gerade dadurch können ja Erfahrungen .. aller Art ... gemacht werden, in denen alles als unglaublich echt erlebt wird.


      Die Geburt eines Kindes - ohne Wissen, dass es "sowieso eine unsterbliche Seele" ist - kann als totales Wunder, «wunder»voll erlebt werden .......

      etwas zu bekommen - was man total sich gewünscht hat — kann als "so tolles" erlebt werden .. ohne Wissen, ein Allschöpferisches Wesen zu sein, sein zu können - das «alles» haben und sich erschaffen kann, was man nur wünscht.....

      der Verlust von etwas Geliebtem - kann sich "so unglaublich" anfühlen .. und "so endgültig" ..........

      Das alles - und unendlich mehr — ginge nicht, im Wissen ein Wesen Der Göttlichkeit zu sein.



      Anduin schrieb:

      Noch ein primitives Beispiel: Wenn ich in die Geisterbahn gehe, weil ich mich gruseln will, weil ich erfahren will, wie sich Angst und Beklemmung anfühlen, dann lasse ich mir doch nicht vorher (oder mittendrin) erklären, welche "Attraktionen" mich dort erwarten, wie das Ding aufgebaut ist und funktioniert. Natürlich erschrecke ich mich trotzdem, wenn plötzlich irgendwo ein Deckel aufspringt und "was auch immer" herauskommt, aber ich durchschaue alles als ein Schauspiel und erfahre nicht mehr, wie sich der Schreck ohne das Vorwissen angefühlt hätte, wenn ich das "was auch immer" für echt gehalten hätte. Und das macht für mich einen immensen Unterschied.
      Das Beispiel empfinde ich gar nicht primitiv, es ist ein ganz gutes Beispiel.


      Die Gespräche-mit-Gott vermitteln ja auch - dass wir alle schon viele Existenzen als Mensch erfahren bzw. gelebt haben.

      Wenn das so ist, ist das Erleben "das, was aus dem Deckel herausspringt" als «total echt» zu empfinden, ja vielfach erlebte Erfahrung von uns allen. Unzählige Male gemachte Erfahrung.

      Also auch Verletztwerden .. Gewalt ... Krieg .. .. und all solche aus menschlicher Sicht schweren Erfahrungen.


      Insofern ist es ein immenser Unterschied. Nur - d a s (sich total echt und "schrecklich" anfühlende) kennen wir ja nun schon ausgiebigst.



      Anduin schrieb:

      Allerdings sind dann doch sämtliche Botschaften, seien sie von Gott oder einem wie auch immer gearteten, höheren Wesen, die uns erklären, woher wir kommen und was wir hier vorhaben, ein Sabotageakt gegen diese authentische Erfahrung.
      Nicht unbedingt.

      Ich denke oft - es scheint so zu sein, dass eine menschheitliche Entwicklung eingetreten ist — sich sozusagen zu verstricken, zu "verrennen" in das "Vergessen-haben" .. in irgendwie "(Ver-)Irrungen und Wirrungen".


      Ein irgendwie "Schwer da Herausfinden" .. — so dass die gemachten Verstrickungen .. Irrtümer ... Irrungen und Wirrungen.... immer und immer wiederholen.


      Darum sind die Botschaften, Weisheits-Vermittlungen, Verstehenshilfen der GmG und auch andere wertvolle Hilfen. Und sprechen ja (erst einmal) sowieso nur die an .. erreichen nur die ... die dafüf offen sind. Und - ich sage mal — einen Schritt weiter gehen wollen.

      Das Seele-Gott-Einsseins - Bewusstsein wieder verwirklichen wollen. Und das "Vergessen haben" hinter sich lassen.


      Der Gedanke ist ja nicht dumm - ein "Sabotageakt gegen die authentische Erfahrung" — aber ...... vielleicht hätt's anders "noch tausend Jahre" gedauert, sag ich mal salopp. Mit Leid Leid Leid Leid Leid, sich gegenseitigem Verletzen, Kriegen etc. etc.


      Vielleicht hat Gott die Sehnsucht gespürt - zunehmend vieler Menschen — einen größeren Entwicklungsschritt, Entwicklungssprung zu machen .. der aus all dem hohen Maß an Leid herausführen kann.



      Anduin schrieb:

      .. Zunächst hast Du recht mit Deiner spontanen Annahme, was mich betrifft. Und ich bin gefühlt ziemlich weit weg von "freudvoll-eins-mit-allem" und mal gerade gar nicht frei von Angst. Andernfalls wäre ich vermutlich nicht auf der Suche.
      Es geht ja vielen Menschen so, vielen von uns so .. und mithilfe auch der GmG kann jetzt eher ein Weg gefunden werden - für jeden ganz individuell — zu einem Freudvoll-eins-mit-allem-Sein wieder zu finden.


      Vom Sich-getrennt-fühlen und Angst, Ängste-Erleben ohne ein verstehendes spirituelles Wissen .. zu einem Erleben dieser Befindlichkeiten verbunden mit einem wachsenden Verstehen, wodurch sie dann auch eher angenommen und verarbeitet/geheilt werden können .. ..

      über ein erst behutsames, vielleicht vorsichtiges Wieder-in-Fühlung-kommen mit Freudevollem-Einssein .. .. wieder hin zu dem Freudvollen EinsSein Als Seele.


      Was du am Schluß sagst, dass der Versuch eines umfassenden Überblicks unternommen wird, sehe ich auch wie du.


      lg =)

      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • :huh: die Forums-Technik macht jetzt immer so große Zeilenabstände `rein - das ist also nicht mein Narzismus ;) sondern, das "kommt irgendwie" ohne mein Zutun.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Hallo Folker,

      das mit den Zeilen stört mich nicht, ich komme dafür mit dem Zitieren nicht so richtig klar.

      Aus Deinen Ausführungen lese ich heraus, dass Du mir im Grunde zustimmst. Du führst dazu folgende mögliche Erklärungen an, die ich mal salopp formulieren möchte, wie ich sie im Kern verstehe:

      1. Authentische Erfahrungen sind nicht mehr notwendig, weil wir die wirklich heftigen in früheren Inkarnationen schon reichlich gemacht haben
      2. "Gott" hat Mitleid bekommen, weil wir uns oft nicht gerade schlau anstellen
      3. Das ganze dauert sonst einfach zu lange.
      Bitte sei Du mir jetzt nicht böse, in meiner Wahrnehmung sind das gut gemeinte, aber ein wenig konstruiert wirkende Erklärungsversuche, die ich vor dem Hintergrund


      1. der göttlichen Offenbarungen zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte (wird auch so in GmG gesagt)
      2. dem freien Willen (die Seele entscheidet sich bewusst, in die Erfahrung zu gehen)
      3. der Zeitlosigkeit im Absoluten
      zumindest für mich nicht gelten lassen kann.
      Vor allem aber ändern sie nicht die Grundaussage: Authentische Erfahrung "ginge nicht, im Wissen ein Wesen Der Göttlichkeit zu sein."

      Übrigens bin ich mittlerweile deutlich weiter im Buch vorangeschritten und kann mittlerweile leider beim besten Willen nicht mehr glauben, dass die Aussagen eine göttliche Botschaft sein könnten. Für mich persönlich ist GmG leider eine weitere Sackgasse :(

      Trotzdem vielen Dank für Eure Anregungen.

      Viele Grüße
      Anduin

      Nachtrag: Ich stelle gerade fest, vor dem Hintergrund, dass es sich bei GmG nicht um Botschaften eines höheren Wesens handelt sondern vielleicht um so etwas wie menschliche Erkenntnis, löst sich das Dilemma auf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anduin ()

    • Anduin schrieb:

      Nachtrag: Ich stelle gerade fest, vor dem Hintergrund, dass es sich bei GmG nicht um Botschaften eines höheren Wesens handelt sondern vielleicht um so etwas wie menschliche Erkenntnis, löst sich das Dilemma auf.
      Hallo Anduin, ;)

      da haben wir's: Ersetze die Theologie der Trennung durch die Theologie des Einsseins. Damit hatte Neale D. Walsch sich die Botschaften in gewisser Weise selbst gegeben - genau das wurde so von Gott bestätigt! Unser beschränktes Bewusstsein haben wir allerdings selbst gewählt, um unsere Evolution voranzutreiben - und unsere Erkenntnis der Göttlichkeit aller Schöpfung.


      Es gibt nur einen Grund für alles Leben, nämlich dass ihr und alles, was lebt, diese Herrlichkeit in ganzer Fülle erfahrt. Alles, was ihr sonst sagt, denkt oder tut, dient diesem Zweck. Es gibt nichts anderes für eure Seele zu tun, und nichts anderes, was eure Seele tun möchte.

      GmG 1, Seite 44


      Hier eine ähnliche Aussage Gottes an späterer Stelle im Buch:


      Warum weitermachen? Warum sich überhaupt auf einen solchen Weg begeben? Was kann bei einer solchen Reise herausspringen? Wo ist der Anreiz? Was ist der Grund?
      Der Grund ist lächerlich einfach:

      ES GIBT NICHTS ANDERES ZU TUN.


      GmG 1, Seite 237

      Gruß, Thomas
      "Einssein ist keine Eigenschaft des Lebens. Leben ist eine Eigenschaft des Einsseins."

      Neale D. Walsch, Ein unerwartetes Gespräch mit Gott: Das Erwachen der Menschheit. 1. Aufl. Trinity-Verl. (München 2017) 94.
    • Lieber Anduin,

      natürlich bin auch ich dir nicht böse =)


      ich hatte im Nachhinein noch ergänzen wollen,


      dass einfach auch der Blick auf dieses unser Leben genügt —

      wir sind ja aufgewachsen, in einer Gesellschaft, einer Kultur, einer Welt - in der Sich-irgendwo-getrennt-erleben... Ängste erleben, und sich davon "übermannt fühlen" ... das Gefühl haben, wie wenn es "weder Gott" noch eine "unsterbliche Seele" gibt — wo dieses Lebensgefühl ziemlich "normal" ist.

      Jeder... und Jede ... kennt es sicher .. .. in unterschiedlichem Ausmaß .. und unterschiedlicher Intensität.


      Und auch das Empfinden, trotz aufrichtigen Suchens .. nicht zu "wirklichem Finden" ... und zu wirklich "heilsamen Erfahrungen" zu gelangen.. .. ..


      Das kennen die Meisten .. schon allein aus d i e s e m ihrem menschlichen Leben.


      ***

      Auf eine grundlegende Weise kann jeder ja auch nur von sich selber sprechen.


      Ich für mich, empfinde solcherart Widersprüche, wie du sie empfindest — nicht.

      Was ich natürlich nicht als eine Kritik an dir meine. Es ist einfach so.


      J a - Offenbarungen, auch weise Lehrer .. gab es sicher zu allen Zeiten .. ..


      Andererseits — waren sie, besonders in früheren Zeiten, auch oft durchmischt - mit Menschen"gedachtem" .. ..


      Lehrer waren vielleicht nur teilerleuchtet .. nicht vollständig erleuchtet .. ..


      Spirituelle Texte waren häufig "nicht stimmig genug" übersetzt (wie Franz Alt gerade in seinem Buch "Was Jesus wirklich gesagt hat" herausgearbeitet hat).


      In spirituellen Gemeinschaften gab es meist s o w o h l tiefe Weisheit ..

      ... als auch "enges, zeitbedingtes Denken" .. ..

      (zB bei der Hare Krishna Bewegung - Weisheit der Bhagavadgita, u n d relativ enge Sexualmoral, vgl. der kathol. Kirche; ich meine das nicht als "negative" Kritik - sondern konstruktiv).


      ***

      So haben Menschen - immer wieder .. und wieder ... — trotz ehrlichen Suchens, nicht gefunden. bzw. unzureichend gefunden.



      Der Kontakt mit der eigenen Seele war j e d e r z e i t möglich, wie auch die GmG vermitteln. Und andere weise Schriften .. Lehrer .. ..

      und g e l a n g nicht .. ..


      ***

      Die GmG vermitteln, dass Gott von sich aus einen Schritt unternommen hat .. .. ..

      Doch, wenn - wie die GmG ja auch sagen — jede Seele ihrem menschlichen Weg plant — dann wär es kein Widerspruch, wäre es zugleich möglich, dass Neale Als Seele auch dieses Vorhaben der Gespräche-mit-Gott gemeinsam mit Gott vor diesem seinem Erdenleben geplant hat. Sich vorgenommen hat.


      ***

      Es gab i m m e r und zu a l l e n Zeiten Weisheit In Der Welt — Ja — für mein Empfinden aber vielleicht nie so klar und unverfälscht wie in den Gesprächen-mit-Gott.

      Die Aussagen von Jesus - als er vor 2000 Jahren hier lebte — waren sicher nicht weniger klar.

      Doch was daraus folgte waren dann ja falsche Übersetzungen .. eine hierarchische Kirche mit Verboten und Vorschriften, einer "Lehre" von einem strafenden Gott etc. etc.


      Ich kann nur von mir sprechen — ich empfinde die Gespräche-mit-Gott als authentische Übermittlungen aus der Quelle allen Seins, die mich tief berühren, für mich überzeugend sind.

      Jedenfalls im weitaus Überwiegenden.


      Doch jeder wird für sich selbst entscheiden müssen — wie er die GmG für sich sieht.

      Ach ja, was ich noch hatte sagen wollen — die GmG sind ja auch nicht so gedacht - und treten nicht so an uns heran — dass wir "das nun glauben sollen" .. und "danach leben sollen"

      — — wie es in religiösen Zusammenhängen überwiegend der Fall war /und ist.


      Sie wollen uns in Verbindung bringen - mit (der Stimme) unserer eigenen Seele und mit unserem eigenen Gespür für Gott.

      Sie haben nicht das alte "du sollst" .. "du mußt" ... und "du darfst nicht".


      Sie sprechen in einer Sprache der Freiheit, die ich in all den früheren Zeiten und Jahrhunderten nirgendwo finde,

      die Worte von Jesus zB kennen wir ja nur aus den traditionellen Bibeltexten, mit ihrem Dazuschreiben, Weglassen und Unzureichend-Übersetzen.


      Falls dein Weg woanders hinführt — wünsche ich dir von Herzen Alles nur Gute,

      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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