Welche «Filme» empfindet ihr als sehenswert?

    • Lieber Mirko,
      ich sehe ja, verstehe ja, was du meinst.
      Ich weiß sicher nicht von allem, was geschieht - doch von vielem,
      wie z.B. diesem:

      Waterboarding: US-Gericht genehmigt ersten Prozess wegen CIA-Foltermethoden | ZEIT ONLINE

      Was ich versucht habe, zu beschreiben, war — — Wie gehe ich damit um? Wie ordne ich es ein? Welche Haltung nehme ich ein?

      Und wie werde ich nicht, oder möglichst nicht depressiv, bei all dem, was Menschen anderen Menschen zufügen.

      Den Begriff e x t r e m habe ich in diesem Zusammenhang schon häufiger gebraucht .. ..

      Welche Sicht ist herunterziehend? Und in sofern nicht konstruktiv?

      Und welche Sicht auf diese Dinge ist konstruktiv? Und kann auch Ermutigung bewirken?

      Wenn ich sehe - und sage - wir hatten Monarchien .. Diktaturen ... Könige und Fürstentümer .. ..
      mit eher weniger, als mehr Gerechtigkeit - jedenfalls zumeist .. ..

      und dann, nach den Weltkriegen, haben wir etwas entwickelt, was "Demokratie" genannt wird, wir Demokratie nennen .. ..
      mit durchaus wertvollen Errungenschaften — — Andersdenkende werden in der Regel nicht mehr einfach eingesperrt .. es gibt Wahlen ... Frauen dürfen wählen .. ..
      es lassen sich durchaus eine Menge Dinge aufzählen .. ..

      Und darauf müssen wir aufbauen .. da weitergehen .. ..

      Doch wenn ich mal die Metapher eines BILDES nehme — — dann ist es erst halb fertig.
      In vieler Hinsicht ist es längst nicht demokratisch .. haben Interessengruppen im Übermaß Macht und Einfluß .. ..
      Ich bin noch nicht gesund, deshalb genügt es, das nur anzureißen.

      Doch das Bewusstsein, dass das BILD ja noch weiter gemalt und erst halb fertiggestellt ist, ist noch nicht so sehr verbreitet.

      Diese Sicht und Haltung einzunehmen, empfinde ich dann als konstruktiv, und auch Mut stiftend :

      Wenn eine Bewegung entsteht, die Demokratie weiter → entwickeln will .. aufzeigt, wo überall echte Demokratie → nicht bzw. noch nicht vorhanden ist ... und → konstruktive Wege entwickelt ...

      und das unabhängig von den Parteien .. und auch quer durch die Parteien hindurch ... dann können da neue Wege entstehen.

      Es gibt ja schon v i e l e s , die Bewegung für eine Gemeinwohl Ökonomie .. Roman Huber hat gerade ein Buch zum Thema "Vollgeld" geschrieben ...
      ich hatte Robert Jungk`s BIBLIOTHEK FÜR ZUKUNFTSFRAGEN erwähnt → →

      Zentrale Thesen | Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ)

      Ich lese die Zeitschrift PUBLIK FORUM :

      Publik-Forum.de - christlich, kritisch, unabhängig - Kommentare zu Politik, Ethik,
      Religionen


      mit vielen konsequent hinterfragenden Artikeln zu all diesen Themen .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..

      ich denke eben, besser empfinde eben, wenn nicht differenziert geschaut wird, nicht mit einem Sowohl Als Auch, sondern nur pauschal (=und dadurch einseitig) gesagt wird: Demokratie "haben wir nicht" .. gibt es "nicht" — — dann nützt das niemandem, höchstens Menschen, die extreme Positionen in die Welt bringen wollen. Dazu hatte ich auch schon etwas gesagt.

      Lasst den Sonntag gut ausklingen =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Lieber FOLKER,

      ich sehe viele Dinge genauso wie du. Die Parteien dienen meiner Meinung nach nur der Spaltung. Und die meisten Menschen erkennen nicht, dass sie in Wirklichkeit Gefangene sind. Sie sind anderen hörig. Und gerade die Medien tragen mit dazu bei.

      Viele vorverurteilen andere Menschen und stecken sie in "Schubladen", ohne wirklich mit ihnen richtig gesprochen zu haben. Und so ist es oft egal, was du sagst, denn du wirst einfach einer "Schublade" zugeordnet. Uns so bist du z.B. ein Gutmensch, der die "Deutsche Kultur" zerstört, wenn du dich für Flüchtlinge aussprichst, und ein Nazi, Antisemit oder Rechtsradikaler, wenn du dich gegen Flüchtlinge aussprichtst. Und diese Gruppen sollen sich gegenseitig bekriegen, denn dann sind alle schön abgelenkt.

      Ich halte von diesem Ganzen überhaupt nichts. Dieses Rechts, Links, Rot, Gründ Getue usw. dient meiner Meinung nach nur der Trennung und Spaltung. Es gibt überall "Punkte" für die ich mich auch aussprechen kann, und Punkte, die ich nicht unterstützen kann. Und deshalb sehe ich mich keiner dieser Gruppen zugehörig oder eben Allen.

      Schon als Kind habe ich immer alles in Frage gestellt. Und ich habe den Erwachsenen nicht entsprochen, wenn sie mir keine vernünftige Erklärung geben konnten. Dafür wurde ich dann sehr oft bestraft. Trotzdem habe ich mich weiterhin dem widersetzt und lieber eine Strafe in Kauf genommen, als meinen "Prinzipien" untreu zu werden.

      Auf Grund dessen kann ich keine anderen Menschen betrügen. Und es gibt viele Jobs, wo dieses aber erwartet wird. Und wenn man heute diesem Prinzip treu bleiben möchte, verliert man sehr oft seinen Job. Leider machen es zu wenig Menschen mir gleich. Sie behalten zwar ihren Job, sind aber oft sehr unglücklich. Und ihre "einzige Rettung" ist bzw. scheint oft eine Flucht in eine Krankheit zu sein. Genauso war es bei mir in meiner Kindheit. Leider hatte ich es dort noch nicht verstanden.


      Folker schrieb:

      ich denke eben, besser empfinde eben, wenn nicht differenziert geschaut wird, nicht mit einem Sowohl Als Auch, sondern nur pauschal (=und dadurch einseitig) gesagt wird: Demokratie "haben wir nicht" .. gibt es "nicht" — — dann nützt das niemandem, höchstens Menschen, die extreme Positionen in die Welt bringen wollen. Dazu hatte ich auch schon etwas gesagt.
      Zeige mir direkt im System, wo wir wahre Demokratie haben bzw. leben. Selbst in den meisten Vereinen gibt es sie nicht. Auch in den Familien werden Kinder oft von der sogenannten Demokratie ausgeschlossen. Für mich ist es auch eine hole Hülse, wie Rechts, Links, Nazi usw.
      Was bedeutet Demokratie denn für den Einzelnen? Geht es hier nicht um das direkte Mitbestimmungsrecht für unser Allgemeinwohl? Und wo haben wir dieses? Wo können wir wirklich Einfluß drauf nehmen? Oft entscheiden Menschen über etwas, die gar nicht mit der ganzen Materie vertraut sind. Wieso dürfen die das? Müssen nicht in erster Linie die darüber entscheiden, die wirklich davon betroffen sind? Und wenn es wirklich alle betrifft, dann sollten auch alle darüber abstimmen können. Und wo haben wir den Volksentscheid? - Wir werden getäuscht. Man verkauft uns Dinge als Demokratie, obwohl es genau das Gegenteil ist. Und wir bezeichnen es als Fortschritt.
      Brauchen wir diesen ganzen Kram überhaupt? Reicht es nicht, wenn wir um unsere ganzen Rechte wissen? Allein diese Rechte sind ja schon den meisten Menschen unbekannt. Wie sollen sie sich behaupten, wenn sie ihre Rechte gar nicht mal kennen?
      Jeder Beamte hat einen Eid auf das Grundgesetz (GG) geschworen. Aber frage mal die Beamten, ob sie das Grundgesetz kennen. Sie verstehen ja noch nicht einmal, dass alle Gesetze, Vorschriften usw. darauf aufbauen. Und wenn diese Gesetze und Vorschriften nicht konform zum GG sind, dann sind sie null und nichtig. Aber was machen sie? - Sie wenden weiter diese Gesetze an, ohne sie selbst zu prüfen, obwohl genau das zu ihrer Pflicht gehört. Denn genau das meint der Ausdruck "unter ständiger Rechtsprechung". D.h unter ständigem Abgleich mit dem Grundgesetz bzw. der Verfassung. Und wenn etwas nicht stimmt, wird die Remonstration zur Pflicht.

      Ich kann es den Beamten aber nicht mal übel nehmen, denn sie wurden ja bewusst so manipuliert. Selbst ich habe Jahre gebraucht, das zu durchblicken. Das System ist absolut perfide gestrickt, denn die Menschen beteiligen sich freiwillig an diesem perversen System. Jeder hat immer nur Bruchstücke vom gesamten Bild. Und so können die Menschen es meist nicht durchschauen. Um das ändern zu wollen, müsste das gesamte Bild publik gemacht werden. Aber das wird geschickt durch die Medien und "Eliten" verhindert.



      @aori,
      so wie du es siehst, sehe ich es auch. Gott hat uns Menschen den freien Willen geschenkt. Daher wird er sich niemals gegen diesen stellen. Allerdings ist es uns nicht bewusst, dass es tatsächlich unser Wille ist, wenn wir uns plötzlich im Krieg wiederfinden. Aber es liegt mit daran, dass wir geschickt von anderen gesteuert und "mißbraucht" werden, ohne es zu merken.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Lieber Jo,

      einmal werde ich doch nochmal auf diese Themen hier eingehen,
      um vielleicht doch noch klarer auszudrücken, was ich eigentlich meine.

      Vorweg mal ein Video zum Thema Demokratie:
      Christian Felber - Perspektiven der Demokratie




      in dem er zum Beispiel Dinge ähnlich ausdrückt, wie ich es meinte, dass wir uns "von einer jugendlichen Demokratie zu einer erwachseneren Demokratie" bewegen.
      Dass jetzt die Chance dazu besteht.

      Ich verstehe im Grunde nicht, wenn der Unterschied zu Aussagen, wie: Wir haben "gar keine" Demokratie .. "kein bißchen" besser oder mehr, wie in Saudi Arabien — — wenn dieser Unterschied nicht gesehen wird.

      Grundsätzlich — — das, was ich «echte» oder «wahre» Demokratie nennen würde, als echte oder wahre Demokratie verstehen würde - das sehe ich in unserer Welt noch kaum.
      Da sage ich gar nichts anderes.

      Nur, w i e , und a u f welche W e i s e ich das dann ausdrücke, in Worte fasse, in den Ausdruck bringe — — das ist dann ebenso wichtig.

      Weil es zu extremen Positionen verleiten kann, wenn man es nicht achtsam tut, und weil ich von extremen Positionen nichts halte .. bzw. genug habe.

      Als Beispiel - weshalb ich es als Extrem-Position empfinde,
      wenn quasi gesagt wird, hier ist es "kein bißchen" besser (sprich: demokratischer) als z.B. in Saudi Arabien :
      Gretchen Dutschke, die Frau des ermordeten Studentenaktivisten Rudi Dutschke, hat ein Buch über die 68er-Zeit geschrieben: «1968 - Worauf wir stolz sein dürfen».
      Ich lese dazu ein
      Interview mit ihr in der Zeitschrift PUBLIK FORUM.
      Publik Forum : "Sie haben eben ein neues Buch geschrieben: »1986 - Worauf wir stolz sein dürfen«. Worauf können Sie stolz sein?
      Gretchen Dutschke: "Oh, da braucht man nur aus dem Fenster zu gucken.
      Da spielen die Väter mit den Kindern und schieben den Kinderwagen. Das gab es vor 1968 nicht.
      Die Frauen haben gute Stellungen. Die Erziehung in der Schule ist nicht mehr autoritär, Kinder dürfen nicht mehr verhauen werden.
      .. .."
      Auch solcherart Entwicklungen gehören für mich zum Beispiel zu gesellschaftlichen Demokratieentwicklungen, die in anderen Teilen der Welt noch ausstehen.
      In dem Film, den ich hier vorgestellt habe, soll Mädchen in Saudi Arabien z.B. nicht erlaubt werden, wie Jung`s Fahrrad zu fahren .. .. ..
      Wer diese Dinge, diese Unterschiede nicht wahrnimmt, ich weiß nicht .. .. der schaut vereinseitigt .. .. .. .. .. .. .. ..
      Zu Gretchen Dutschke, das Interview zeigt, dass sie sich weiterentwickelt hat, seit den Jahren damals .. sie kommt total sympathisch `rüber, und hat auch heute noch einen kritischen und klaren Blick, was gesellschaftliche Probleme heute betrifft.
      Doch sie kann auch a n e r k e n n e n , wo und in welcher Weise sich positiv etwas verändert hat.

      Das ist ein Punkt hier, worum es mir auch geht. Ich drück`s mal so aus:
      Wie fühlt sich etwas an, was Jemand sagt/schreibt? Wie kommt es `rüber? Wie ist der `Geschmack'?

      An letzterem Beispiel - — Jemand sagt gesellschaftskritische Einsichten, tieferschürfende Aussagen, nennt Dinge klar beim Namen — -
      doch kommt dabei nicht einseitig rüber, nicht pauschalisierend, wirkt dabei "nicht extrem" - — indem sie z.B. auch die positiven Veränderungen in unserer Gesellschaft sieht. Und benennt.

      Da habe ich dann auch ein gutes Gefühl. Finde mich wieder. Bekomme das Gefühl: mit dir mag ich mich zusammen setzen .. .. ..

      Wenn Jemand sich "pauschalisierend" ausdrückt (wie z.B. : Hier ist es "kein bißchen" besser, als in Saudi Arabien .. Hier gibt`s "kein bißchen" Demokratie, Menschenrechte etc etc.) -— — dann fühle ich mich nicht gut mit dem Gegenüber .. empfinde es/ihn als "extrem" ... habe das Empfinden: Da möchte ich mich abgrenzen. In eine "extreme Ecke" möchte ich nicht.

      Dinge konsequent benennen - JA.
      Auf irgendwo extreme Art - — NEIN.

      Das hängt auch mit den Erfahrungen von früheren Zeiten zusammen.
      Ich habe die 70er und 80er Jahre ja miterlebt - — — da gab es bereits auch eine breite Bewegung,
      eine breite Alternativbewegung, mit der Friedensbewegung, Umweltbewegung u.s.w.
      mit auch damals schon vielen guten Gedanken und Initiativen, in Richtung → mehr und echte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Ökologie .. .. ..

      doch g l e i c h z e i t i g gab`s da überall dazwischen auch die e x t r e m e n _ P o s i t i o n e n - — — damals inform der K-Gruppen, DKP etc. etc. etc.

      Damals war damals .. und ich hab damals auch diskutiert ... mit KBW, DKP, und wie sie alle hießen .. stundenlang diskutiert .. ..
      mit Maoisten .. Trotzkisten ...

      Doch heute habe ich von extremen Positionen die Nase voll, von allem, was sich irgendwo "einseitig" und "extrem" anfühlt .. .. ..
      Extreme Positionen entspringen nicht genügend durchgearbeiteten Emotionen, denke ich. Wutgefühle z.B. können berechtigt sein, doch wer zB daraus seine ANSICHTEN ableitet .. entwickelt extreme Ansichten. — — — — — —— —

      Lieber Jo, ich möchte nicht in irgendeiner Weise negatives zu dir sagen, ich spüre zum Beispiel, das Ehrliche und Echte in deiner geistigen Auseinandersetzung.
      Ich spreche einfach von mir, und sage ich empfinde vieles, wie du die Dinge sagst, als auf eine Weise extrem. Für mein Empfinden ist es extrem.
      Die Beispiele habe ich ja genügend schon aufgezählt: "keine" Demokratie .. "keine" Menschenrechtsbeachtung bei uns ... "kein Unterschied" zu Saudi Arabien .. .. Strafe als "Hand abhacken" "funktioniert gut" u.s.w.

      Ich achte dich als Menschen, zutiefst, und auch deine innere Auseinandersetzung.
      Doch von Gedanken, wie ich zuletzt aufgeführt habe, möchte ich auf Distanz gehen.
      Nicht von meiner Achtung und Wertschätzung zu dir, als Mensch. Doch zu d i e s e n _ G e d a n k e n .

      Ich möchte auf meine Weise einen kleinen Beitrag leisten, für Veränderungen in unserer Welt, in der Richtung, wie die Gespräche-mit-Gott sie beschreiben.

      Ich denke, das möchtest du auf deine Weise auch, wie auch aori, wie auch andere hier.


      Der Philosoph Ernst Bloch hat vom Nondum gesprochen, dem Großen, Noch-Uneingelösten der Geschichte.
      Ich denke, echte Demokratie ist mehr noch uneingelöst - — — als wie schon eingelöst.

      Ja, und doch will ich auch anerkennen, was schon geschafft, erarbeitet, erstritten wurde.

      Zum Abschluss noch ein kurzes Video mit dem Zukunftsforscher Robert Jungk, den ich immer als Vorbild empfunden habe ❤️

      Zukunftsforscher Robert Jungk (1973)






      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Lieber Folker,

      ich stimme dir in sehr vielen Punkten zu. Aber es ist so, dass es früher "ehrlicher" zuging. Es mag früher härter und prutaler nach außen ausgeschaut haben. Aber es war sichtbar. Heute wird es auf andere (subtilere) Art und Weise praktiziert. Es wird getäuscht, geheuchelt, gelogen und betrogen, dass sich die Balken schon nicht mehr biegen, sondern längst geborsten sind. Und das geschieht alles im Verborgenen bzw. wird als verharmlosend dargestellt, dass es für junge Leute normal ist zu lügen und betrügen.

      z.B.: Früher gab es Schläge auf die Finger. Dieses war ein kurzer körperlicher Schmerz und heilte oftmals schneller, als die heutigen psychischen Strafen.
      Oder die Kinder werden von der Lehrerin angeleitet falsche Geburtsdaten einzugeben, weil das Alter von 16 Jahren "zwingend" erforderlich ist. MS Office können die Kinder so auch zuhause installieren und nutzen (legal, weil die Schule ja extra dafür zahlt). Aber die Registrierung dafür ist erst ab 16 möglich (mit 16 verlassen die Schüler schon oft wieder die Schule und gehen in eine Ausbildung). Hier wird den Kindern vermittelt, dass das Fälschen von Daten legetim ist, um sein Ziel zu erreichen. - Im nächsten Monat ist Elternratsitzung, und dort werde ich das zur Sprache bringen. Genau diese kleinen Dinge sind es nämlich, die später zu den ganzen Problemen führen. Kann ich meinem Sohn jetzt verbieten ein falsches Geburtsdatum irgendwo anzugeben? Hier darf ich jetzt nicht meinen Sohn "bestrafen", sondern muss mich an die Lehrerin wenden. Aber was passiert in unserer Gesellschaft? Die Kinder werden bestraft, was sie natürlich zu recht nicht verstehen können. Aber die Lehrerin ist sich ja auch keiner "Schuld" bewusst, denn im Studium hat sie genau dieses Verhalten beigebracht bekommen. Und auch hier wurde dieses nicht bewusst wahrgenommen. Oder wenn es auch wahrgenommen wurde, so wurde nichts dagegen unternommen, denn ganau dass hatte ich während meines Studium immer getan und hat mir unheimlich Kraft geraubt.
      Beispiele: In einer Physikklausur wurde immer etwas abgefragt, wo man sehr viel für Zeichnen muss. Und da eine gewisse Grundlage immer die Gleiche ist, wurde das schon immer vorgezeichnet. Und während der Klausur gab es immer eine Zeit, wo der Prof. seine Zeitung hochgehalten hat, dass er nichts mehr sehen konnte und alle ihre Blätter aus den Taschen ziehen konnten. Als ich das von den Vorjahrsgängern hörte, habe ich das für einen schlechten Witz gehalten. Mein ganzer Jahrgang hat genauso die Zettel vorbereitet. Und dann verlief die Klausur genau so ab. Natürlich wusste der Prof. genau, dass alle diese Zettel vorbereitet hatten. Man brauchte gar nichts zu sehen, denn man konnte die ganze Unruhe in dem Moment, wo er die Zeitung hochhielt hören (wahrnehmen wenn man die Augen schloss). Es handelte sich also nicht um einen Scherz. Der Prof. legetimierte den Betrug bei einer Klausur. Eigentlich wollte ich gleich nach der Klausur mit dem Prof. reden, habe es aber auf Grund dessen, weil ich sehr wutgeladen war, sein lassen. Als die Klausurergebnisse vorlagen, bin ich zum Prof. gegangen und habe ernsthaft mit ihm gesprochen. Da ich diese Zeichnung ja nicht vorgefertigt hatte, fehlte mir die Zeit natürlich für die anderen Aufgaben. Aus diesem Grund hat er bei mir dann die letzte Aufgabe (die komplett fehlte) rausgenommen, so dass ich dann auch eine besser Note bekam. Damit war ich natürlich einverstanden, aber ich wollte eine Erklärung, warum er den Betrug bei einer Klausur bewusst zulässt, erfahren. Er war sehr verlegen und konnte mir keine Antwort geben. In dem Jahr danach wurde aber immer noch so verfahren. Und da der Prof. auch in anderen Dingen nicht wirklich als Vorbild diente, habe ich mich gleich an höchster Stelle über ihn und auch andere Professoren beschwert. Da der Dekan wohl nicht fähig war die Probleme verallgemeinert darzustellen, wussten die Professoren genau wer für die Sitzung verantwortlich war. Und so war ich bei den meisten Professoren unten durch, denn sie haben "ALLE" einen ordentlichen "Anpfiff" erhalten. Witzigerweise gab es 2 Professoren - die bei den Studenten eher unbeliebt waren, weil sie die Studenten wirklich zum selbständigen Denken bringen wollten und dadurch natürlich hohe Anforderungen stellen - die zu mir hielten. Sie fanden es sogar gut, dass entlich mal jemand den Mund aufmachte. Und sie haben mir auch angeboten bei ihnen die Diplomarbeit zu schreiben und mir sogar eine Anstellung als Laboringenieur im Anschluss angeboten. Ich wollte eigentlich dann in den USA mein Studium fortsetzen. Habe mich dann aber doch dazu entschieden mein Studium komplett abzubrechen, denn ich fühlte mich dem ständigen Kampf dort "Oben" nicht gewachsen.



      Früher kannte man seine "Feinde" und es war leichter sich dagegen zu verbünden. Heute liegt der "Feind" im Verborgenen und die Menschen erkennen gar nicht mehr, gegen wen man "ankämpfen" muss. Und so spalten sich die Menschen, statt sich zu vereinen. Und genau dass war schon immer "deren" Ziel.

      Ein weiteres Problem ist, dass die Menschen vergiftet werden (Nahrung, Medizin, Impfung - körperlich; Smartphone, Fernsehen, Medien usw. - psychisch) und somit ihre wahren Fähig- und Fertigkeiten erst gar nicht erkennen, geschweige denn erfahren können. Sie können nicht mehr klar denken und merken nicht, dass sie selbst ausgenutzt werden für dieses perverse System. Man selbst wird ein Teil davon. Und man selbst kann sich von dem nicht ausschließen. Es ist eben ganz perfide ausgeklügelt worden.

      Die Menschen werden von etwas in Abhängigkeit gebracht und sind damit dann gefangen. Dadurch sind sie steuer und lenkbar geworden. Je mehr Abhängigkeiten, desto größer der Einfluß auf das Verhalten der Menschen. Wir sind ständig vielen Zwängen ausgesetzt, und wir haben es von klein an gelernt zu akzeptieren. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir schon bei den Kindern anfangen. Und genau dort hat sich eher mehr in den letzten Jahren verschlechtert, als verbessert.

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      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Fortsetzung:

      Angefangen hat es mit der "angeblichen" Emanzipation der Frauen. Man hat damit ganz bewusst die Frauen gegen die Männer aufgewiegelt. Und wenn man sich die Entwicklung unserer Gesellschaft dann in diesem Zusammenhang anschaut, erkennt man, dass man die Familen damit zerstört hat. Auch das war ein gesetztes Ziel, denn wenn man als Kind erst gar nicht die Stärke einer Gemeinschaft erfährt, wird einem das später auch nicht fehlen, denn man kennt es ja gar nicht (mehr).

      Warum gab es auch zur gleichen Zeit die Sekten"? Dort haben die Kinder dieses Gemeinschaftsgefühl noch entwickeln können, denn zuhause war es oft nicht mehr möglich. "Natürlich(?)" wurde dieses, aber zu eigenen Vorteilen der "Sektenführer (Gurus) ausgenutzt. Ja, das Ausnutzen empfinden viele schon als natürlich, denn es ist an der Tagesordnung. Wir "er"leben es täglich, ständig, aber unbewusst. Trotzdem ist es uns "bewusst", eben unbewusst.

      Was hat uns die angeblich so befreiende Emanzipation nun wirklich gebracht? Die Mütter bauen keine enge Bindung mehr zu den Kindern auf. Schon mit einem Jahr werden sie in den Kitas den "unnatürlichen" Manipulationen ausgesetzt. Familien halten nicht mehr. Kinder wachsen in Patchworkfamilien auf und haben nie wirklich ein richtig intaktes Familienleben kennengelernt.

      Ich bin GOTT so DANKBAR, dass ich als Kind diese Erfahrung mit "Groß-"Familie (Großeltern mit im Haus) noch erleben durfte. Diese Erfahrungen kennt die heutige Jugend nicht. Daher ist es für mich schwerer mit den etwas älteren Kindern. Mit Kleinkindern ist es wiederum sehr leicht, denn die haben noch den Bezug zum Natürlichen. Aber dieser wird immer früher zerstört.

      Nein, lieber Folker, heute ist es nichts besser (und auch nichts schlechter) als früher. Aber, weil es nicht mehr so offensichtlich ist, und subtiler vertuscht wird, ist es viel schwieriger zu erkennen, was alles falsch läuft. Und ein Kampf gegen etwas, was man sieht, ist leichter zu führen, als gegen einen unsichtbaren Feind.

      Du bist mit deinen Erfahrungen und deiner Bewusstheit den meisten Menschen schon weit voraus. Ich kann dich sehr gut verstehen und ich mag auch deine ganzen Beiträge. Aber wen erreichst du damit? - Ich bin auch für den Frieden, und meine Sehnsucht nach Liebe, Wahrheit ist genauso ungestillt, wie bei dir. Allerdings gehe ich immer wieder unterschiedliche Wege, wenn ich merke, dass ich nichts erreiche. Und der Zweck heiligt die Mittel. Ich führe auch Gespräche mit Gott. Und Gott hat mir auch gesagt, dass Lügen legetim ist. Aber dazu gehört eben noch mehr. Mit Ausschlag gebend ist die Absicht, das Ziel und der Einfluss auf die beteiligten Personen. Wenn das Ziel edel ist, und keiner zu Schaden kommt, so ist eine Lüge zum Erreichen des edlen Zieles erlaubt. Wenn, wie oben im Beispiel, die Lehrerin den Kindern das jetzt genau erklärt, und die dieses auch nachvollziehen können, dann geht es auch in Ordnung. Besser wäre es jedoch, wenn die Kinder sich mit ihrem tatsächlichen Alter dort reistrieren könnten. Und als Lehrerin sollte sie daran arbeiten, denn dann würde man erst gar nicht solches Fehlverhalten provozieren. Aber das wäre wieder mit mehr "Arbeit" (Aufwand) verbunden. Und da der Mensch "faul" ist, geht er oft den leichteren Weg.

      Es mag dir so erscheinen, dass ich extrem auf dich wirke. Und das bin ich auch gelegentlich. Aber ich mache vieles ganz bewusst so, um zu provozieren, denn damit versuche ich sie aus dem Schneckenhaus rauszuholen. Denn wenn sie einmal dort raus sind, haben sie erst die Möglichkeit ihren Blick zu erweitern. Aus ihrem Haus heraus sehen sie nur einen winzigen Bruchteil des Ganzen. Wenn sie dann aber vor dem Schneckenhaus stehen, können sie ringsum schauen. Und dann werden sie sehr überrascht sein.

      Wie bekommt man die Menschen aus ihren Schneckenhäusern? Mit deinen Beiträgen? Sie haben Angst. Und wenn wir nicht ihre Ängste nehmen können, dann müssen wir andere Wege gehen. Ich bin ins Gefängnis gegangen worden. Und ich lebe immer noch. Und es gibt viele im Gefängnis, die dort nicht sein dürften. Aber die Angst davor ist so groß, dass lieber Zwangsgelder gezahlt werden, und dieses Unrecht damit legetimiert wird. Wir selbst fördern durch unser Verhalten das System. Und das ist das perfide an diesem System. Wir selbst sind ein Teil davon, und wollen es nicht wahr haben. Jeder meint die Verantwortung liegt bei einem anderen. Und am Ende liegt die Verantwortung am Staat, was nichts anderes als das Sytem ist. Keiner sieht seine Eigenverantwortung in dem Handeln für das System. Ein System kann aber keine Verantwortung tragen oder übernehmen. Der Mensch hat das System erschaffen und steht damit über dem System. Leider haben das die Menschen vergessen. Und sie akzeptieren jetzt, dass das System über den Menschen steht. Und das haben sich gewisse Leute (Elite) zu Eigen gemacht. Und so haben wir uns selbst versklavt.

      Und das Schlimme ist, die Menschen fühlen es zwar, aber können es nicht erkennen. Die Angst ist der Bruder des Bösen, denn das Böse wird durch die Angst legetimiert. Hätten die Menschen keine Angst, würden sie dem Bösen Einhalt gewähren indem sie sich einfach gegen ihn stellen. Also müssen wir auch die Ängste abstellen. Aber die Medien - vor allem das Fernsehen - sorgt immer wieder dafür.

      Jeder sollte heute eigentlich wissen, dass 9/11 oder auch der angebliche Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin mit dem LKW der dort durchgerast sein soll, inszeniert wurde, um die Menschen in Angst zu versetzen. Es handelt sich um Terror. Aber der Terror wird von den Leuten produziert, die wir wählen und die sich noch dahinter verbergen, denn auch unsere Politiker sind nur Marionetten.

      Wie ich immer wieder sage: Ich kann niemanden außer mich selbst ändern. Das können wir auch nicht ändern, denn wir haben von Gott einen freien Willen geschenkt bekommen. Daher muss jeder bei sich selbst beginnen. Lernt eure Ängste zu "besiegen". Viele Ängste lösen sich schon bei einem genaueren Betrachten auf. Oft sind es auch Folgeängste, und wenn sich die eine auflöst, verschwinden gleich weitere. Habt Mut auf eure Herzen zu hören, denn das weiß genau was richtig und falsch ist. Hört nicht blindlings auf eure "Obrigkeit", denn die kann sich irren. Sucht nach der Wahrheit in euern Herzen und nicht im Außen. Von Außen wird man manipuliert, von innen wird man von Gott geführt.

      Schaltet den Fernseher aus und geht auf die Straße, trefft euch mit den Nachbarn. Gibt den Kindern mehr Freiraum, damit sie von den Spielekonsolen weg kommen. Kinder sollen nicht getrennt spielen, sondern gemeinsam. Sie sollen laufen, tanzen, springen, schwimmen, sich in und mit der Natur erfahren. usw. usw.

      Denkt mehr an das, was ihr euch wünscht und weniger an das, was ihr euch nicht wünscht. Malt euch eure eigene Welt in der Phantasie, und sie wird beginnen sich zu verwirklichen.

      Löst euch von den alten Dogmen. Macht eure eigenen Gesetze und zwar so leicht, dass selbst die kleinen Kinder sie verstehen. Am besten lasst sie von den Kindern machen, denn sie bewerten meist noch nicht.

      Lebt bewusster in eurer Umwelt, und achtet und respetiert die anderen mehr. Sucht ein vernünftiges Gespräch, statt zu streiten und gleich loszubrüllen. Schafft bez. nehmt dafür Zeit und Räume. Es lohnt sich.

      Beginnt in der kleinsten Gemeinschaft (Familie) damit. Dann last es wachsen über eine Hausgemeinschaft, Straßengemeinschaft, Ortschaft usw.

      Was erreiche ich mit dem, was ich hier jetzt geschrieben habe? Nichts!!!

      Es hört sich alles gut an, und jeder der schon so weit ist, wird das eine oder andere vielleicht beherzigen. Aber das kommt alles noch nicht an. Man muss die Leute erst provzieren, dass es sie rüttelt und schüttelt. Und dann zu diesem ganzen hinführen.

      Daher empfinde ich es gerade nicht so gut, dass andere Meinungen, die absolut konträr zu den GmG sind, hier ausgeschlossen werden. Solange jemand niemanden persönlich angreift, dürfte er aus dieser Gruppe nicht ausgeschlossen werden. Aber soetwas hat es hier schon gegeben. Wieviel haben das Licht und meine Wenigkeit hier geschrieben? Wir haben uns respetkiert, aber jeder hat hier seine Meinung frei äußern können. Aber so frei war es dann doch wohl nicht, denn das Licht wurde ausgeschlossen. Das Forum, was selbst für das EINSSEIN "kämpft", schließt andere aus. Wenn das Licht gegen Regeln verstoßen hat, so hätte ich diese Verstöße gern vermittelt bekommen. Denn ich habe es bis heute noch nicht verstanden, dass das Licht ausgeschlossen wurde.

      Auch hier herrscht eben Angst. Wenn etwas gegen das System läuft, gibt es Probleme. Und auch hier geht man den leichteren Weg. Damit muss sich das Forum den gleichen Schuh anziehen, wie alle anderen auch.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Lieber Folker

      Folker schrieb:

      Lieber Jo, ich möchte nicht in irgendeiner Weise negatives zu dir sagen, ich spüre zum Beispiel, das Ehrliche und Echte in deiner geistigen Auseinandersetzung.
      Ich spreche einfach von mir, und sage ich empfinde vieles, wie du die Dinge sagst, als auf eine Weise extrem. Für mein Empfinden ist es extrem.

      Genau so ist es. Es ist dein Empfinden. Es ist deine Wahrheit (Wahrnehmung). Und genauso ist es bei dem, was ich schreibe. So hat jeder seine Wahrheit. Und die absolute Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und ist nur Gott zu 100% bekannt.
      Mir liegt jetzt daran, uns der absoluten Wahrheit zu nähern. Ich denke, dass Würfel-Beispiel mit der Wahrheit und Wahrnehmung von mir ist dir bekannt. Ich nutze es immer, um es (Wahrheit und Lüge) den Kindern besser zu erklären.
      Und wenn die Kinder das gut verstehen können, sollten die Erwachsenen es auch können. Auch wenn ich mich zum x-ten Male wiederhole:

      Ich zeige den Schülern einen Würfel. Sie sehen jetzt 6 Punkte auf einem Quadrat. Dann hole ich drei Kinder nach vorne. Einer steht rechts, der Zweite steht links und der Dritte steht hinter dem Würfel. Dann schauen alle auf den Würfel. Die Klasse sieht das Quadrat mit den 6 Punkten, der Rechte sieht ein Quadrat mit 3 Punkten, der Linke mit 4 Punkten und der Hintere sieht nur einen Punkt auf dem Quadrat. Wer erzählt hier nicht die Wahrheit? Natürlich kennen die Kinder einen Würfel, aber wir tun mal so, als wenn sie es jetzt nicht wüssten, und jeder erzählt einem Richter, was er gesehen hat. Was soll der Richter jetzt denken? Er hat ja immerhin 4 verschiedene Zahlen auf einem Qudrat. Er könnte es sich jetzt leicht machen (demokratisch entscheiden nach dem Mehrheitsprinzip) und behaupten, dass die 3 vorne bei mir lügen, denn die Mehrheit (Rest der Klasse) sieht ja 6 Punkte. Aber das kann und darf ein Richter nicht machen, denn es gibt die Unschuldsvermutung. Solange nicht bewiesen ist, dass jemand die Unwahrheit gesagt hat, gilt man als unschuldig. Und so begibt sich der Richter in jede Position und betrachte alles von deren Standpunkt aus. Und siehe da, er stellt fest, dass alle die Wahrheit gesagt haben. Aber da sich der Richter nun um dieses Objekt herum bewegt hat, hat er eine neue (höhere) Wahrheit gefunden. Es handelt sich nämlich eben nicht um ein einzelnes Quadrat, sondern um einen Würfel mit 6 quadratischen Flächen, wo auf jeder Fläche Punkte von 1 bis 6 sind. Und wenn er sich diese genauer anschauen würde, würde er feststellen, dass die Summe der gegenüberliegenden Seiten immer 7 ergeben.
      Und so haben wir hier viele Einzelwahrheiten (Quadrate mit unterschiedlichen Punkten). Und alle zusammen führen zu einer höheren Wahrheit (Würfel). Und die absolute Wahrheit kennt nur Gott (Summe der gegenüberliegenden Seiten = 7)


      Folker schrieb:

      Die Beispiele habe ich ja genügend schon aufgezählt: "keine" Demokratie .. "keine" Menschenrechtsbeachtung bei uns ... "kein Unterschied" zu Saudi Arabien .. .. Strafe als "Hand abhacken" "funktioniert gut" u.s.w.


      Deine Beispiele sind alle von deiner Wertung bzw. Bewertung abhängig. Wenn du mit Kindern arbeitest, wirst du feststellen, dass die keine Probleme damit haben. Sie haben noch nicht den Drang alles zu bewerten. Sie sehen die Dinge einfach so, wie sie tatsächlich sind. Ein Kind stört sich nicht an eine harte Regel wie das Hand abhacken. Es weiß ja, dass es nichts zu befürchten hat, solange es nicht stielt. Und da es keinen Grund zum Stehlen gibt, hat es keine tiefer Bedeutung für das Kind. Allerdings hat es diese Regel verstanden und kann damit auch was anfangen. Und bei der ersten Begegnung mit einem Menschen ohne Hand kommt ganz ungeniert die Frage, ob oder was er gestohlen hat. Auch hier bewertet das Kind wieder nicht, sondern fragt einfach nach den Fakten. Kinder sind immer sehr direkt, weil sie von dem Werten und Bewerten noch frei sind. Sie machen sich über solche Dinge absolut keine Gedanken.
      Und ich betrachte es für mich genauso. Da ich absolut kein Verlangen dazu habe jemandem etwas wegzunehmen (stehlen), ist es für mich absolut belanglos, was für eine Strafe dafür festgelegt wird. Selbst die Todesstrafe würde mich nicht jucken, obwohl ich dieses als absolut falsch betrachten würde. Mein Ziel wäre es dann diese Strafe abzuschaffen. Erklären könnte ich es an bzw. mit den Menschenrechten. Ob die aber verstanden würden, ist wieder eine andere Frage. Viele verstehen die Menschenrechte eben noch nicht. Und leider gerade die, die sie verstehen sollten (Beamten, Richter, alle Staatsdiener), haben sich damit scheinbar viel zu wenig auseinandergesetzt. Und das kann ich anhand meiner ganzen Erfahrungen nachweisen und "beweisen". Bei einigen Aktionen habe ich allerdings nur Gott als Zeugen. Aber das ist kein Problem für mich. Es muss halt jeder für sich selbst entscheiden, ob er meinen Worten glaubt oder nicht. Und wenn mir eine Person in die Augen schaut, wird sie genau wissen ob ich "lüge" oder die Wahrheit spreche.


      Folker schrieb:

      Ich achte dich als Menschen, zutiefst, und auch deine innere Auseinandersetzung.


      Ich glaube, dass machen wir alle hier im Forum. Dass hier wirklich jemand richtig ausfallend geworden ist, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht hat es soetwas gegeben, aber dann wurde es wahrscheinlich schnell gelöscht.


      Folker schrieb:

      Doch von Gedanken, wie ich zuletzt aufgeführt habe, möchte ich auf Distanz gehen.

      Das ist dein gutes Recht und akzeptiere ich. Aber auch ich würde solche Strafen selbst niemals vollziehen, oder von jemanden soetwas verlangen. Bei den anderen Punkten "keine" Demokratie usw. muss ich allerdings dran festhalten. Selbst in dem Film wird bestätigt, dass wir keine Demokratie haben. Hier wird von "Repräsentative Demokratie", "direkte Demokratie" usw. gesprochen. Und das ist alles eben keine "Demokratie". Hier wird uns durch die Namen etwas vorgetäuscht. Allein der Ausdruck repräsentativ steht für vorspielen bzw. vortäuschen einer Demokratie. Und das ist nichts anderes als Betrug, was aber keiner versteht.
      Was durch den Film auch klar ausgedrückt wird, ist das wir uns in die Richtung "Demokratie" bewegen wollen. Aber das ist der Wille von einigen wenigen und ganz bestimmt nicht der Wille unserer Parteien. Es würde nämlich bedeuten, dass sie ihre "Macht" und Previlegien verlieren würden. Und das werden sie "freiwillig" nicht zulassen. Daher kann das System von innen her nicht geändert werden. Also müssen wir ein Parallelsystem installieren. Denn wir haben kein Recht das andere alte System zu vernichten. Allerdings würde das System von selbst "aussterben", wenn sich die Menschen von sich aus "freiwillig" dem neuen und hoffentlich besseren System anschließen werden.


      Folker schrieb:

      Nicht von meiner Achtung und Wertschätzung zu dir, als Mensch. Doch zu d i e s e n _ G e d a n k e n .

      Es sind deine Gedanken und nicht die unseren. Wenn du damit Probleme hast, dann ist es, wie schon gesagt, dein gutes Recht. Aber überlege einmal, was genau dein Problem ist. Es handelt sich doch ganz einfach um Fakten. Die Probleme entstehen doch nur durch deine Bewertung. Versuche mal so zu schauen, wie ein Kind.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • gotteshelfer schrieb:

      Angefangen hat es mit der "angeblichen" Emanzipation der Frauen. Man hat damit ganz bewusst die Frauen gegen die Männer aufgewiegelt. Und wenn man sich die Entwicklung unserer Gesellschaft dann in diesem Zusammenhang anschaut, erkennt man, dass man die Familien damit zerstört hat. Auch das war ein gesetztes Ziel, .. ..
      Lieber Jo,
      meine Sicht auf die Dinge ist eben in vielem eine andere, als deine.
      Es darf ja auch sein, dass du eine andere hast, als ich :]

      Diese Aussage von dir, zeigt für mich noch einmal,
      was ich meine – wenn du nur auf «das Eine» schaust — und so «das Andere» nicht siehst.
      Die Emanzipation der Frauen, die Frauenbewegung hat Wertvolles, Wichtiges und menschheitlich Notwendiges in die Gesellschaft gebracht – war etwas sehr Positives.
      Natürlich gab es auch Übertreibungen, Übers-Ziel-hinausschießen – was auch nicht gute Folgen mit sich brachte.
      Doch das waren die „Schatten“seiten .. der „Schatten“ der Entwicklungen .. „Schatten“erscheinungen gibt’s ja wahrscheinlich immer.
      Doch die Entwicklungen an sich waren gut und notwendig.
      Doch du schaust auf die Schattenseiten – siehst «das Ganze» so negativ — und dadurch einseitig.

      Das ist ein Beispiel – wie ich es auch bei den anderen Punkten empfinde.

      Auch die Entwicklungen/“Weiter“entwicklungen von monarchistischen und anderen autoritäreren Gesellschaftsformen – hin zu einer in-gewissem-Maße Demokratie war eine hilfreiche Entwicklung, die menschheitlich «mehr» Freiheit und Gerechtigkeit erbracht hat.
      Wenn ich das sage, ist das für mein Empfinden kein Werten in dem Sinne, sondern ein Beobachten. Eher ein Feststellen.
      So wie zum Beispiel ein Jugendlicher ein Mehr an innerer Freiheit zur Verfügung hat .. als ein Schulbub, der gerade eingeschult wird .. ..
      (Dieser Vergleich mag nicht perfekt sein …….das ist hier entwicklungspsychologisch gemeint)

      Natürlich gibt es auch heute, gibt es in den in-gewissem-Maße Demokratien noch viel an sozial Ungerechtem .. nicht demokratischem …
      Da muss der Weg dann weitergehen, das muß auch benannt werden …
      Ich benenne es nicht, in einer Weise negativ-dunkel, wie es sich bei dir anfühlt .. ..
      Der Weg muss einfach weiter gehen, von einer in-gewissem-Maße Demokratie zu einer echteren Demokratie.

      Was du → zu 9/11 und den → Anschlag auf den Weihnachtsmarkt schreibst,
      da kann es dich nicht wundern, wenn dein Denken und deine Ansichten
      in vielem als extrem empfunden werden.

      Ich weiß über diese Geschehnisse nichts näheres, doch ich bin misstrauisch,
      wenn Jemand meint, da genau Bescheid zu wissen.

      Auf die, die nicht mehr im Forum sind – es sind ja auch andere, Erich, Windrose …
      gehe ich hier nicht weiter ein, das ist noch wieder ein anderes Thema.

      *** *** ***

      Auf zwei Punkte zu dem, was ich geschrieben hatte, möchte ich noch etwas ergänzen.
      Der Studentenaktivist Rudi Dutschke ist natürlich nicht ermordet worden. Es gab einen Mordanschlag auf ihn, ein Attentat – das er aber überlebt hat. Es heißt, dass die Spätfolgen des Anschlags zu seinem frühen Tod Jahre später geführt haben.
      Er war übrigens christlich inspiriert, was ich nicht wusste. Seine Frau Gretchen ebenso.

      Die Gruppen der 70er hatte ich angesprochen,
      die Trotzkisten – die empfand ich derzeit übrigens weniger dogmatisch, als die K-Gruppen, DKP etc.
      Dieses ganze stark ideologisierte Denken gehört, wie ich`s heute sehe, ins 20ste Jahrhundert.

      *** *** ***

      Ich für mich schließe das Thema hier erst einmal ab.

      Die «Grünen», die du auch angesprochen hattest, ich denke nicht, dass sie „unterwandert“ sind – in der Art, wie du es ausgedrückt hast.
      Auch das empfinde ich als so eine Art „dunkel gefärbte“ Einschätzung, wie es mir bei dir in mancher Hinsicht vorkommt.
      Ich weiß noch, wie die frühere Grüne Bürgermeisterin Sabine Csampai in München aus den Grünen ausgetreten ist, sie meinte, weil „sie sich zu sehr inzwischen wie eine ganz normale Partei gerieren“.
      Sie haben sich einfach in hohem Maße angepasst .. und so ihren sozialvisionären Geist verloren.

      So lässt es sich doch auch sehen =)
      Wenn Andere sich jetzt hier nicht auch dazu einbringen,
      habe ich für mich erst einmal genügend zu alldem gesagt. :)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Als wirklichen Abschluß von mir her, möchte ich noch
      ein Video mit dem Hirnforscher Gerald Hüther hereinbringen:

      Gerald Hüther — Perspektiven der Demokratie



      Besonders beim letzten Punkt, als er nach seiner gesellschaftlichen Vision gefragt wird — und er über die verschiedenen Formen von Emanzipation spricht, finde ich einiges, worum es mir geht, auch bei ihm wieder.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Folker'D schrieb:

      Was du → zu 9/11 und den → Anschlag auf den Weihnachtsmarkt schreibst,
      da kann es dich nicht wundern, wenn dein Denken und deine Ansichten
      in vielem als extrem empfunden werden.

      Ich weiß über diese Geschehnisse nichts näheres, doch ich bin misstrauisch,
      wenn Jemand meint, da genau Bescheid zu wissen.

      Lieber Folker,

      es ist doch unbestritten, dass man sich lieber den positiven Veränderungen hinwendet, statt mit dem ewig gestrigem sich aufhält.
      Doch merke, wenn die Fehler von Gestern, heute und morgen immer noch die gleichen sind, dann kann es kein besseres Ergebnis geben.

      Du und Jo schwingt auf der Ebene nicht gleich. Du, Folker siehst über den Tellerrand und erkennst schon positive Dinge, die du mit uns teilst.
      Denkst du das Jo dies nicht auch alles kennen würde?
      Meinst du wirklich die Erde würde überlebensfähiger durch eine Gemeinwohl Ökonomie?
      ~~ <3 ~~
    • Weißt du vor was ich mich fürchten würden, wenn ich es noch täte, vor Menschen die 17 Jahre nach 9/11 immer noch keinen Plan haben, aber meinen sie wüssten was.Egal was das ist. Es ist immer unvollständig ohne die Geschichte.
      Du kannst das Morgen nicht ohne das Jetzt kreieren und das ist morgen Geschichte.
      Aber ich sehe hier viele Erdenbürger, die lieber die Augen schließen, sich mit Scheindemokratien (wo einzig und allein das GELD zählt - denn welche Gesetze werden von den Politikdarstellern für das Volk gemacht?) Folker du kannst nicht ernsthaft von Demokratie reden. Das disqualifiziert dich für weitere Gespräche...
      ~~ <3 ~~
    • Das Jo, wenn er nur diese Seite der Welt sieht, auch nur die Hälfte sieht, tja, dass sollte klar sein. Doch Jo ist ein Gotteshelfer und somit umfassend inFORMiert.
      Doch Jo, lass es einfach. Die Zeit ist viel zu kostbar. Folker kann dich nicht verstehen, da du auf ner anderen Frequenz funkst.
      Ist vollkommen in Ordnung!
      ~~ <3 ~~
    • aori schrieb:

      Folker'D schrieb:

      Was du → zu 9/11 und den → Anschlag auf den Weihnachtsmarkt schreibst,
      da kann es dich nicht wundern, wenn dein Denken und deine Ansichten
      in vielem als extrem empfunden werden.

      Ich weiß über diese Geschehnisse nichts näheres, doch ich bin misstrauisch,
      wenn Jemand meint, da genau Bescheid zu wissen.

      .. Meinst du wirklich die Erde würde überlebensfähiger durch eine Gemeinwohl Ökonomie? ...




      .. Folker du kannst nicht ernsthaft von Demokratie reden ...




      .. Folker kann dich nicht verstehen, da du auf ner anderen Frequenz funkst. ...
      Lieber Mirko,
      da du mich direkt fragst, antworte ich noch kurz =)

      (zu 1) Ich hab nie mehr sagen wollen, als dass das ein guter Schritt wäre .. in eine den Menschen und dem Leben dienliche Richtung.
      Zu dem es allerdings so schnell wahrscheinlich nicht kommen wird.

      (zu 2) Und ich hab`auch nie mehr gesagt, als dass diese in-gewissem-Maße Demokratie eine Weiter`entwicklung gegenüber den monarchistischen und autoritäreren Gesellschaftsformen die in den Jahrhunderten vorher herrschten (und anderswo in der Welt nochimmer) darstellt.
      Es gibt Gesellschaften, wo - z.B. bei diesem FORUM - Religions- oder Staatsvertreter kämen .. die sagen würden: "DAS SCHLIEßEN WIR JETZT!" (und nicht nur das!) -- Da bin ich doch froh, dass ich hier lebe!
      U n d sehe zugleich, dass wir von Demokratie in tieferem Sinne, von einer Demokratie von Unten noch weit entfernt sind .. .. ..

      (zu 3) Ich kann einen anderen auch verstehen, ohne dass ich seine Gedanken als stimmig ansehen müßte.

      Ich schlage vor, dass es in diesem Thread jetzt wieder u m F i l m e geht :)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Ihr Lieben, hi
      der Austausch zum Thema Demokratie hat für mich plötzlich etwas Neues in mein Leben gebracht <3

      Die «DiB
      |Demokratie in Bewegung», die mir eine wirkliche basisdemokratische, bürgerdemokratische Alternative zu sein scheint ..
      DEMOKRATIE IN BEWEGUNG – Wir wollen einen Neustart für Gerechtigkeit und Demokratie.

      Marktplatz der Ideen

      ich bin noch in der Kennenlernphase, doch auf dem "Marktplatz der Ideen" habe ich schon viel an gutem Austausch gehabt.

      Für die von uns, die es interessiert, das Thema weiter für sich zu verfolgen.

      danke, Mirko =)
      für das Video mit Gerald Hüther.

      Noch ein Film, den ich echt gut finde,
      Amazing Grace



      Ist hier niemand von euch, der auch Filme mag? 8)

      Euch allen schöne Ostertage, ich werd zum Ostermarsch gehen.

      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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