Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit

    • Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit

      Guten Tag zusammen,

      lange ist es her, das ich was geschrieben habe.Ich bin eben nur ein stiller Mitleser, meistens. ;) Doch heute komme ich mit einer Frage zu euch.

      Ich sah vor kurzem den neuen Film von Star Wars, Episode 8 - Die letzten Jedi. Dabei viel mir auf, dass es viele Parallelen zu GmG gibt, was "die Macht" betrifft. Die Macht umgibt und durchdringt alles, sie hält diese Welt zusammen. Aus ihr kommen wir, zu ihr kehren wir zurück. Dabei gibt es verschiedene Gruppierungen, die die Macht nutzen. Zwei davon sind zum einen die Jedi, die die helle Seite nutzen und zum anderen die Sith, welche die dunkle Seite nutzen.
      Was mir aber neu ist, dass es auch noch andere Gruppierungen gibt. Ursprünglich sollen die Jedi, wie auch die Sith aus einer Gruppierung namens Jedaii entstanden sein, welche im Gleichgewicht beider Seiten lebte. Es wurde darauf geachtet, sich nicht durch die helle Seite blenden zu lassen, aber auch nicht in der Dunkelheit verloren zu gehen, was aber letztenendes doch geschah.

      Laut GmG leben wir in einer Illusion, die Dualität zwischen Licht und Dunkelheit existiert also nicht. Auch die Jedaii hafteten sich an keine der beiden Seiten, weder an die helle, noch an dunkle Seite, sondern nur an die Macht an sich, welche sich in allem unterschiedlich ausdrücken kann. Genauso wie in unserer Realität. Es gibt nur mich, es gibt nur Gott, es gibt nur das Sein.

      Nun aber meine Frage. Gott spricht in GmG davon, dass er alles ist und gleichzeitig nichts davon. Trotzdem wird darauf hingewiesen, dass unser wahres Selbst NUR Licht ist. Jetzt frage ich mich, wie kann er nur Licht sein, wenn er doch alles ist, was auch die Dunkelheit beinhaltet. Versteht ihr was ich meine?

      Gott sagt er ist alles, was ist - also Hell aber auch Dunkel
      Andererseits sei unser wahres Wesen nur Licht, in der nichts dunkles existiert.

      Er ist alles, gleichzeitig aber auch nicht. Er ist alles, möchte aber erfahren, was er auch nicht ist, obwohl er alles ist. Liegt es an der Dichotomie, dass es so schwer zu verstehen ist? Wenn Gott nur Licht ist, wo ist dann das Gleichgewicht zwischen heller und dunkler Seite, wo denen er sagt, dass er beide ist?

      Hat jemand Lust es mir zu erklären? :D

      LG
    • Legan, hallo =)

      ich werd mal einige Gedanken dazu schreiben, wie ich es sehe,
      es verstehe.

      Star Wars 8 /Die letzten Jedi habe ich übrigens auch gesehen.
      Die ersten 3 hatte ich damals gern gesehen — die nächsten drei haben mir nicht gefallen. Die neuen sehe ich wieder gern :)
      Ich hatte übrigens mal einen Beitrag hier hereingebracht: Die Macht ist mit Dir - Spirituelles Kino Hollywoods neue Botschaften:

      -- click : ---

      Die Macht ist mit Dir. Spirituelles Kino - Hollywoods neue Botschaften

      Mein Empfinden ist auch, dass die Star Wars Filme inspirierte Gedanken enthalten.
      Näher eingehen, tu ich jetzt nicht, da ich die Star Wars Mythologie so gut nicht kenne.

      *** *** ***

      Zu der Frage, dem Thema,

      ich fang mal so an — manche Autoren schreiben in ihren Büchern z.B. von Geist und von GEIST — einmal kleingeschrieben, und einmal großgeschrieben.
      Mit dem einen meinen sie, denke ich mal, in Richtung den kleinen, mentalen Geist, den Intellekt-"Geist".
      Und großgeschrieben Geist im umfassenderen, in einem höheren Sinne.

      In dieser Art spreche ich jetzt mal von Licht und LICHT.

      In der höchsten Wirklichkeit ist Gott, das Göttliche LICHT, so wird es oft ausgedrückt.
      Wenn in der Ursprünglichen Schöpfung, wie sie in Gespräche-mit-Gott 1 beschrieben wird, Gott aus Gottes Eigenem Sein heraus Seinswesen bzw. Seelen erschafft — dann sind diese ebenfalls LICHT. Bildhaft ausgedrückt, so wie Funken aus Gottes Licht.

      In dieser Höchsten Wirklichkeit können Erfahrungen-Aller-Art, wie wir sie machen — nicht gemacht werden; denn es gibt ja NUR LICHT, Liebe, Einheit.
      Also entstanden die dualen Erfahrungswelten. Nach den GmG von Gott gemeinsam mit uns als Seele-Wesen erschaffen.

      In diesen dualen Erfahrungswelten gibt es nun Gegensätze, Polaritäten und Dualitäten aller Art — auch Licht und Dunkel.

      Hier ist "Licht" - wie ich`s mal ausdrücken möchte - nicht identisch mit LICHT, dem Licht «im Bereich des Göttlichen».
      Vielleicht ließe sich sagen, dass "Licht" im dualen Sinne mehr wie ein Hauch, "eine Kleinform" (umgangssprachlich gesagt) des LICHTS in der höchsten Wirklichkeit ist.

      *** *** ***

      Wenn es heißt, dass die Dualität, die Gegensätze usw. letztendlich Illusion ist bzw. sind,
      empfinde ich es so — — wie ich es mit einem Bild ausdrücken kann.
      Als Lichte Wesen, bzw. Seeleseinswesen sind wir ja nur LICHT, d.h. wir können nicht verletzt werden etc. etc.
      Die duale Erfahrungswelt ist dann - aus Sicht der Seele (und Gottes) vergleichbar mit "einer Bühne" — auf der wir agieren und Erfahrungen machen. Einer "Bühne" mit "Realcharakter". Denn es fühlt sich ja höllisch real :D an.
      Es wird ja auch - zunächst — vergessen — — und so wird es z.B. möglich, "Verletztwerden" und Schmerz des Verletztwerdens zu erleben.

      Aus menschlicher Sicht fühlt sich das real an, ließe es sich sagen, "ist es real" .. aus Seelen-Sicht ist es, wie mit dem Bild/Vergleich "der Bühne".
      Wenn das menschliche Ich dann in-Einklang und in-Eins-SEIN mit der Seelengöttlichkeit kommt bzw. findet — wird auch die SCHAU AUS GRÖßERER WARTE möglich.

      *** *** ***

      So gibt es Licht u n d DUNKEL — s o l a n g e , bis Seele-Gott-Einheitsbewusstsein wieder erlangt ist.
      Dann gibt es - wieder - NUR noch LICHT.

      *** *** ***

      Wenn in Gespräche-mit-Gott Gott vermittelt, dass es keinen Teufel gibt, keine "dunklen Wesen" - dann sagt Gott damit, dass er/sie keine dunklen Wesen "erschaffen hat".
      Dass es - in der Höchsten Wirklichkeit -- demnach also auch keine "dunklen Wesen" gibt.

      Wenn andere spirituelle Autoren, oder Meister (wie z.B. Yogananda) sagen, dass es dunkle Wesen gibt, sie dunkle Wesen wahrnehmen, ist das - letztendlich - kein Widerspruch.

      Denn in der WELT DER DUALITÄT - den Welten der Dualität -- gibt es ja die Dualität, die Gegenpole und Gegensätze - — und es gibt, auf eine Art, den freien Willen.

      Alle Menschen und alle Wesen tragen dieserart unterschiedlichen Seiten in sich,

      und so wie Menschen sich in höherem Maße -- oder auch extrem ---- dem Dunklen zuwenden können, und hochgradig "dunkle Charaktere" entwickeln können

      -- — so können es sicher auch andere Wesen.

      So kann es sicher auch geistige Wesen mit extremem Dunkelcharakter geben — jedoch NUR in der Dualen Welt, den dualen Welten .. ..

      Wahrscheinlich haben Menschen in früheren Zeiten solcherart Wesen dann "Teufel", "Satan", "Dämonen" usw. genannt.

      Und irgendwie geglaubt, sie wären irgendwie "absolut so".

      *** *** ***

      Die Gespräche mit Gott vermitteln den Blick, die Schau von der höchsten und letztendlichen Warte her.
      Da sind alle Wesen - in ihrem wahren Wesen, ihrer wahren Wesensnatur LICHT - und nur LICHT.

      Darum würde Gott auch sagen, falls ihr so einem "Wesen mit Dunkel-Chrakter" begegnet - wozu solltet ihr euch fürchten?? ??
      Kommt in eure BEWUSSTHEIT DESSEN WER IHR SEID -- und dann könnt ihr diesem Wesen Ins Gesicht Lachen.

      Ihr könnt ihm dann sagen: Hey, du bist In Der Illusion !! !!

      Hab ein gutes WoE,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • inspirierend dazu ist auch der Artikel

      Mit dem Gesetz der Gegensätze leben von N D Walsch

      „Mit dem Gesetz der Gegensätze leben“ (GmG Wöchentl. Bulletin #285) | Gespräche mit Gott
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
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    • Danke, Folker für die Antwort. :) Ich habe nochmal nachgedacht und eine Theorie entwickelt.

      Was ist, wenn Gott LICHT ist, aber auch DUNKELHEIT sein KANN, wenn er will? Licht ist Schwingung, Energie, Liebe. Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht. Dabei kann das Licht in seiner Stärke und Identität wechseln. Ebenso wie beispielsweise elektromagnetische Wellen in seiner Frequenz. Was ist, wenn Gott sein eigenes Licht herunterschraubt oder eben eine andere Frequenz annimmt, als die, die er ursprünglich ist? Somit wäre er primär Licht, aber auch Dunkelheit und gleichzeitig nicht.

      Somit ist Gott Licht in Reinessenz, aber auch Schatten, wenn er sich selbst durch willentliche Verdichtung, Abnahme desselben, erfahren möchte.

      Somit ist alles, was nicht Gott in Reinessenz ist, nicht Gott und gleichzeitig Gott. Was denkst du?
    • Ich habe es gerade gelesen, spontan habe ich gedacht, es spricht mich an.

      Ich bin gerade in einem Internet-Café, bin gerade am gehen, druck`s mir aus und lasse es nochmal auf mich wirken.

      Ich, für mich, hatte noch ergänzen wollen — bezüglich deiner Überschrift "Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit" - — so ein Prinzip betrifft ja eben diese unsere duale Erfahrungswelt.
      Die letztendliche Wirklichkeit, in der nur Gott IST und alle Wesen bzw. SeeleSeinswesen In Gott Sind -- und Gott SIND -- — betrifft es ja nicht. Denn hier existiert keine Dualität und somit nur LICHT.

      Wenn ich das einbeziehe, was du schreibst - dann ist das ja auch nur Ein Blickwinkel -— von hier: Gott - und dort: die duale Welt zu sprechen.

      Von einem Anderen Blickwinkel ausgedrückt, sind es so wie unterschiedliche Bewusstseinsebenen in der Einheit.

      Oder - anders ausgedrückt -- das Eine Sein, Das Gott Ist - — einmal sozusagen in Reinform, bzw. als Gott und Göttliche Seelen .. ..

      und einmal gewissermaßen in anderen Schwingungsformen, inform der Welt, verschiedener Menschen mit ihrem (jeweiligen) speziellen Bewusstsein .. und all der vielen verschiedenen Dinge,

      die - einmal -- sowohl die Dinge sind, die sie sind .. und ZUGLEICH Gott, in einer speziellen Erscheinungsform.

      Das ist dann ähnlich ausgedrückt, wie ich es bei dir empfinde.
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    • ohne weiter nachzudenken,
      noch ein weiterer Gedanke, zu dem, was du geschrieben hast, mich inspiriert.

      Was wir Dunkel, Dunkelheit nennen,
      ist, mal umgangssprachlich ausgedrückt, auf eine Art heruntergedimmtes Licht.
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    • Richtig, vollkommene Dunkelheit ist die vollständige Abwesenheit von Licht.

      Je weniger Licht, umso dunkler, umso verdichteter.
      Je mehr Licht, umso heller, umso feinstofflicher.

      Deshalb hat Gott wohl auch in seiner Reinessenz keine Form mehr, da er zu hoch schwingt. Er ist dann reine Energie, reines Licht, reine Schwingung, reines Sein. Er kann sich selbst aber auch herunterdimmen und so die Formen annehmen, die er will. So kann er alles sein und alles erfahren, was er will. Alles ist möglich.

      Er ist nicht nur Alpha, sondern auch Omega. Und alles was dazwischen ist. ;)
    • Legan schrieb:

      ..

      Was ist, wenn Gott LICHT ist, aber auch DUNKELHEIT sein KANN, wenn er will?
      ...

      Somit ist alles, was nicht Gott in Reinessenz ist, nicht Gott und gleichzeitig Gott. Was denkst du?
      Vielleicht gehe ich auch noch einmal näher darauf ein,

      für den Moment, mag ich nur sagen, ich empfinde was du schreibst gut, stimmig und sehr inspiriert.

      Und es entspricht für mein Empfinden auch der Daseinssicht der Gespräche-mit-Gott.

      Nach den GmG ist Gott ALLES WAS IST.

      Wenn Gott nun etwas erschafft, was er-nicht-ist — und es «Dunkelheit» nennt,

      dann ist diese Dunkelheit s o w o h l "nicht Gott" — —

      a l s _ a u c h "Gott" — — — eben «inform von Dunkelheit».

      Anders kann es ja nicht sein — — — — denn Gott ist ja Das Große Alles.

      Da unser Verstand /Intellekt ein Werkzeug dieser dualen Welt ist — ist das nicht leicht für ihn, bzw. etwas starker Tobak ;)

      Unsere Intuition sagt einfach: Ja

      Mir kommt dazu auch der alte Begriff der Einheit der Gegensätze in den Sinn.

      Komm gut in die Woche =)
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    • Gedanken zum «EGO»

      hallo Legan, GmG Freunde,
      dieser Austausch hat mich auch dazu inspiriert, mir Anregungen gegeben,

      mit einem etwas anderen Blick auf das EGO zu schauen.
      Ich meine damit das Ego in der Form, wie es häufig auch als "Maske" oder "falsches Selbst" bezeichnet wird.

      Denn für mich gibt es auch das «wahre Ich», wie ich es ausdrücken würde,
      unser menschliches Ich - — wenn es im-Einklang mit der Seele ist.
      Wenn der Mensch ganz bei sich ist, in seiner Mitte.
      Auch N D Walsch unterscheidet zwischen "Ego" in solcherart zweierlei Bedeutung; ähnlich - etwas anders -- habe ich es auch gerade bei Ronald Engert, dem Herausgeber der TATTVA VIVEKA gelesen.
      Das wahre Ich bezeichnet das Menschsein, im Einklang mit der Seelengöttlichkeit, dem innersten Wesen.

      Hier meine ich das EGO, wie es meistens im spirituellen Umfeld gesehen wird,
      und oft als "falsches Selbst" bezeichnet.
      Wenn ich z.B. dazu im Internet nachschaue .. zum Beispiel auf einer Website "Spirituell leben" ... lese ich dazu zu dem Ego-Thema:

      "Das Ego, das falsche Selbst, ist verantwortlich für die kollektive Funktionsstörung, an der die Menschheit krankt."

      Wenn ich weiterlese "Durch sie erst komme es zur beispiellosen Gewalt von Menschen gegen Menschen und gegenüber anderen Lebensformen. Und auch Gewalt gegenüber der Erde selbst. Dafür gibt es zahllose Beispiele in der Geschichte..." -- -- und dem kann ich eigentlich nur zustimmen.
      Doch was wir uns in diesem Thread ausgetauscht haben, möchte ich auch in Bezug auf dieses "Ego" sagen, bzw. anwenden.

      _______________________________________________________________________________

      ps.: jetzt kommt hier mal wieder dieses verzwickte "Fehlermeldung/Bad Gateway - Problem" und ich darf tüfteln, dass ich`s posten kann :|
      ich hab den Beitrag jetzt erstmal zweigeteilt, versuche ihn in 2 Teilen zu posten.

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    • — T e i l 2 —

      Ich meine jetzt also das Gewohnheits- /Gewordenheits - Ego, bzw. das Prägungs-Ego.


      Der Austausch hier hat mich dazu inspiriert,

      zu sagen: es ist wenig hilfreich, nur zu sagen, wir sind n i c h t unser Ego.

      Das kann dazu führen - und führt oft dazu -- dass Menschen ihr Ego schlichtweg verdrängen.
      In der neuen TATTVA VIVEKA haben Ronald Engert und Gabriele Sigg das in ihrem Gespräch (über das "Sehen") u.a. thematisiert.


      Es ist (meist) hilfreicher, zu sagen: du bist s o w o h l "nicht" dein Ego,
      a l s _ a u c h : und du bist dein Ego - — zeitlich .. in dieser Welt ... vorübergehend .. ..


      du b i s t auch, auf eine Art und Weise, dieses dein "verengtes", "vereinseitigtes", verzerrtes Selbstsein - — das du als eine Art Schutz, und um "durch die Welt zu kommen" angenommen hast.

      Wir sind dieses, oft kleine, sich-groß-darstellende, kindliche, unsichere, sich aufplusternde "Ego"-Ich irgendwo auch - — denn wir haben es uns ja "erschaffen", weil wir vielleicht meinten, so in der Welt am besten zurecht zu kommen ..
      weil wir glaubten, anders vielleicht nicht zurecht zu kommen.


      Diese Sicht empfinde ich als hilfreicher,
      denn so "kämpft" ein Mensch nicht mehr "gegen sein Ego" an .. kann sich "in es hineinentspannen" ... und so beginnen, über-es-hinauszuwachsen.


      Und sich in seinem wahren Ich, uns schließlich seinem wahren Selbst (Seelenselbst) wieder-zu-finden.

      Was sagt ihr dazu? Natürlich hat jeder seinen eigenen Weg, seine eigenen Betrachtungs- und Herangehensweisen; mein Empfinden ist, für wahrscheinlich die meisten von uns, ist diese Sicht hilfreich.
      Hilfreicher, als einfach immer nur zu sagen "das Ego ist irgendwo negativ", "muss weg".
      Daraus erwachsen dann, so erscheint`s mir manchmal, Scheinerleuchtete.

      ___________________________________________________________________

      Die erste Hälfte hat geklappt, ich hoffe der zweite Teil meines Beitrags jetzt auch :)
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      In Gott sind wir alle eins.
    • Legan schrieb:

      ... :) Ich habe nochmal nachgedacht und eine Theorie entwickelt.

      Was ist, wenn Gott LICHT ist, aber auch DUNKELHEIT sein KANN, wenn er will? .. .. ..
      Ich hatte noch einige inspirierte Gedanken hier, die ich zunächst noch schreiben wollte —
      da zurzeit hier eine Ruhe-Phase ist, beschränke ich mich auf einen.

      Ich gehe nochmal auf das Ego ein — weiß nicht, ob ich`s verständlich genug vermitteln konnte, was ich meinte.

      Wenn Gott LICHT ist — aber auch DUNKELHEIT sein KANN, wenn er/sie/es will ——
      —— — — dann ist DUNKELHEIT n i c h t Gott und z u g l e i c h Gott, »in form von Dunkelheit (und nicht in Reinessenz)«, so läßt es sich sagen.

      Und übertragen auf die Seele, das wahre Selbst,

      die Seele ist ebenfalls LICHT, Göttliches Bewusstsein, reine Liebe, Freude .... ....

      —— — — doch sie KANN ebenfalls DUNKELHEIT sein, wenn sie will,

      d.h., sich z.B. als haßerfülltes, brutales, unbewusstes Wesen erfahren = in form eines extrem-"ego"zentrischen EGO`s.

      Dann ist sie dieses Ego NICHT — und IST es zugleich (in gewisser Weise, vorübergehend, in Raum und Zeit = der dualen Welt).

      Solange, bis sie es "nicht mehr ist" = spirituell erwacht.

      Unzählige Menschen .. in all den Jahrhunderten ... haben ja solch ein extrem verblendetes Menschsein gelebt, als Diktatoren .. Folterer ... Serienmörder etc. etc.

      So würde ich unterscheiden zwischen der Seele, dem WAHREN SELBST, als Teil Und Ausdruck Gottes, des Göttlichen,

      einem wahren Ich, in dem der Mensch nah der Seele schwingt, liebevoll ist, schöpferisch, mitfühlend .. ..

      und dem Weltbewältigungs-EGO, in dem ein Mensch - in unterschiedlichem Maß, auch extrem - von der Seelenfühlung/-Verbindung so wie "abgekoppelt" ist.

      Dieses WELTBEWÄLTIGUNGS-EGO sind wir dann NICHT - wie es im spirituellen Umfeld meist betont wird -- und SIND es ZUGLEICH auch "in gewisser Weise" -- -- bis wir bewusst werden, und es nicht mehr sind.

      Nach dem Austausch hier, kann ich das jetzt klarer ausdrücken =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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    • Folker'D schrieb:

      Legan schrieb:

      ... :) Ich habe nochmal nachgedacht und eine Theorie entwickelt.

      Was ist, wenn Gott LICHT ist, aber auch DUNKELHEIT sein KANN, wenn er will? .. .. ..
      ...
      Und übertragen auf die Seele, das wahre Selbst,

      die Seele ist ebenfalls LICHT, Göttliches Bewusstsein, reine Liebe, Freude .... ....

      —— — — doch sie KANN ebenfalls DUNKELHEIT sein, wenn sie will,

      d.h., sich z.B. als haßerfülltes, brutales, unbewusstes Wesen erfahren = in form eines extrem-"ego"zentrischen EGO`s.

      .. ..

      mit einem Teil von sich — so würde ich`s ausdrücken.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

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