N.D. Walsch || über "gut" und "böse"

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    • N.D. Walsch || über "gut" und "böse"

      N.D. Walsch || über "gut" und "böse"

      Briefe an Neale Donald Walsch :

      Lieber Neale,

      Dein Buch spricht davon, so etwas wie „richtig“ und „falsch“ gebe es nicht. Wie steht es um „gut“ und „böse“? Gibt es echt Böses in der Welt?

      RJL, CA.


      NEALE ANTWORTET

      Ja, das gibt es, RJL, und dafür sollten wir dankbar sein. Das Böse ist das größte Geschenk, das sich Gott je stattgab, es uns zukommen zu lassen.

      Lies die Gespräche mit Gott-Bücher aufs Neue und ganz genau, und du wirst erfassen wieso.

      Mittlerweilen folgender behutsamer und liebevoller Gedanke …. bekämpfe das Böse nicht mit dem Bösen, und verdamme es desgleichen nicht. Segne es vielmehr und sieh es für das an, was es ist: die großartigste Gelegenheit, die wir in dieser Lebenszeit haben, Wer Wir Wirklich Sind zu sein und zu erfahren.

      Ich möchte nicht irgendeinen bestimmten Menschen oder Ort oder Gegenstand verdammen, ich möchte sie bloß wahrnehmen. Und im Wahrnehmen möchte ich sehen, ob dies Wer Ich Bin ist. Das ist alles, was ich je tue. Sobald ich einmal meine Wahl hinsichtlich dessen, Wer Ich Bin in Beziehung zu dem, was ich erfahre, getroffen habe, annonciere ich es schlicht und ruhig, und bringe es in mir, als ich und vermittels meiner zum Ausdruck.

      Ab und an freue ich mich nicht an diesen Bescheiden, und somit wähle ich das nächste Mal anders. Mitunter bin ich mit meiner Wahl zufrieden, und wiederhole sie öfter. Indes verdamme ich nie die hereinkommende Erfahrung, Begegnung oder Energie, die mir die Gelegenheit verschafften, Wer Ich Wirklich Bin zu sein und zu beschließen. Denn ich begreife, dass ich in der Abwesenheit dessen, was Ich Nicht Bin, nicht das sein kann, was ich bin. Das meint, in der Abwesenheit des Bösen (was ich nicht bin) kann ich nicht gut (was ich Bin) sein. In der Abwesenheit des Dünnen (was ich nicht bin) kann ich nicht dick (was ich bin!) sein. In der Abwesenheit von Diesem kann ich nicht Jenes sein! Denn wir leben in einer relativen Welt, in der alle Dinge als Werkzeuge in der göttlichen Erfahrung existieren, in der Erfahrung, zu erschaffen und zum Ausdruck zu bringen, wer wir jetzt bescheiden zu sein. Dies ist Gott, „gottend!“.

      Du siehst, wir alle sind heilige Partner. Und demzufolge ist es jedem unter uns angelegen, den Anderen nie zu verdammen. Denn wir wissen nicht, welchen Pfad die geheiligte Seele gewählt hat zu gehen, auch nicht, welchem Aufgabengebiet Sie Sich Selbst dieses Mal überantwortet hat. Ist sie hierher gekommen, um dein Verbündeter zu sein oder dein Feind? Unser Helfer oder unser Verfolger? Sobald wir die zwei als eins sehen, werden wir durch das Trugbild hindurchgeschaut, werden wir das Geheimnis offengelegt, werden wir vor uns den Behuf, den Hergang und die Funktion allen Lebens enthüllt haben.

      Und dann werden wir jeden lebenden Menschen, Ort und Gegenstand segnen und preisen. Gespräche mit Gott nimmt dies alles ins Blickfeld mit einer einzigen schlichten und staunenserregenden Äußerung: Hitler ging in den Himmel ein.

      Mit Liebe, Neale.

      (Quelle : GmG Wöchentliches Bulletin #633)


      GmG-Freunde und Freundinnen, hallo :)

      ich möchte auch diesen FRAGE/ANTWORT-Beitrag an und von N.D.Walsch einmal hereinbringen;

      ich empfinde ihn kurz und klar -- manchmal mag ich gerade kurze Texte lieber, die Dinge - ohne zu viele Worte - auf den Punkt bringen.

      Mir selber gibt er gerade noch einmal wichtige Impulse ...

      und ich empfinde diese Gedanken auch deshalb sehr wichtig /wesentlich -- weil die GmG-Aussage, dass es "soetwas wie richtig und falsch nicht gibt" -- häufig nicht so ganz richtig verstanden wird,

      bzw. erst nach tieferem Eindringen, in die Thematik.

      Diese Gedanken können auch dazu beitragen, es t i e f e r g e h e n d e r
      zu verstehen.

      lg,
      Folker
      Gestalten wir das Forum zu einem Ort des Austauschs über die GmG, der Klärung von Fragen, die uns beschäftigen, des Teilens von Erfahrungen und Verschiedenstem, das uns inspiriert.. ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • Und warum bin ich nicht auch das "böse"? Gibt es nicht immer 2 Seiten einer Medaille? Ist Gott nicht das Gute UND das Böse? Ist die Annahme, dass Böse sei Illusion, nur das Gute sei echt, nicht etwas vorschnell? Weshalb kann ich mir sicher sein, dass Gott ein "Guter" ist und nicht einfach ein "Neutraler"?

      Kommt diese Vorstellung des "Guten" Gottes vielleicht von Menschen die stark gelitten haben und es so einfach sehen "wollen", weil alles andere für sie sonst unerträglich wär?

      Ist dieser "gute" Gott nicht die Verzerrung der Wahrheit eines "neutralen" Gottes?

      Nur mal so ne Frage....

      Lieben Gruß
      Truthseeker
    • Text genauer lesen

      Lieber Tobias,

      natürlich bist du auch das Böse. Du kannst ja frei wählen, was du sein möchtest. Nur in der Dualität ist diese Wahl überhaupt möglich. Außerhalb der Dualität ist Gott genau so, wie du vermutest, "neutral".

      Und nur in der Dualität (Illusion) soll das Böse das darstellen, was Gott eben "scheinbar" nicht ist. Und wir sollen erkennen (durch Erfahrung), was Gott nun ist (obwohl in der Gesamtheit Gott eben alles ist, sowohl das Gute, wie das Böse.)

      Wenn wir erkannt haben, was Gott nicht ist, sollten wir das ablegen. Und dann ist ein paradisisches Leben, wie Gott es sich vorstellt, möglich.

      Ein Leben ohne Dualität ist eben nicht möglich. Ohne Dualität gibt es nur das "NEUTRALE SEIN".

      Von daher gibt es aus Sicht der Gesamtheit des Seins, kein Gut und kein Böse, kein Richtig und Falsch.

      Aus Sicht deiner individuellen Person innerhalb der Illusion musst dich jedoch zwischen Gut und Böse bzw. Richtig und Falsch, entscheiden. Diese Möglichkeit anhand der Erfahrungen entscheiden zu können, heißt Leben.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Ok danke Gotteshelfer, das deckt sich mit meinen Überlegungen.

      Also wäre prinzipiell eine Hölle denkbar, wenn alle Menschen zu dem Schluß gelangen würden, dass sie "das Gute" "nicht sind". Da das Universum aber dafür gesorgt hat, das Freude naturgemäß mehr "gewollt" wird als Leid, wird sich über kurz oder lang herausstellen, dass Gott das "Gute" ist und nicht das "Böse". Nicht, weil er es tatsächlich ist, sondern weil wir uns dazu entschieden haben und er so dazu geworden ist. Denn eigentlich ist es ihm egal, er will das was wir wollen. Und das wird das "Gute" sein.

      Ok, macht Sinn. Danke! (wieder einmal) ;)

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