MEDITATION FÜR UNTERWEGS - N D Walsch

    • MEDITATION FÜR UNTERWEGS - N D Walsch

      Meditation für unterwegs

      Eine Anmerkung von Neale

      Meine lieben Freunde,

      Gespräche mit Gott lädt uns dazu ein, stets nach Gewahrsein zu trachten. Sie überreichen uns auch einige Rezepte, vermittels derer wir an diesen Ort der Bewusstheit gelangen können. Eine der effektivsten Methoden ist Meditation. Es gibt viele Arten um zu meditieren, und es stellte eine wunderbare Entdeckung dar, als ich das erkannte.

      Eine der kraftvollsten Formen der Meditation ist für mich das, was ich die Meditation beim Einhalten nannte. Sie ist deswegen für mich so kraftvoll, da sie überall ausgeführt werden kann, und da sie wenig Zeit beansprucht. Sie ist also für geschäftige Leute „für unterwegs“ das Richtige.

      Die Meditation beim Einhalten meint genau das. Wir stoppen bloß für einen Augenblick mit dem, was wir gerade machen, und widmen unsere Aufmerksamkeit etwas, wovon das, was wir gerade machen, handelt. Wir gliedern es in diesem Augenblick auf, und schauen uns dann eines seiner Einzelteile genau an. So funktioniert das Meditieren beim Einhalten.

      Triff die Entscheidung, heute (jeden Tag) sechsmal bei demjenigen, was du tust, für 10 Sekunden zu stoppen, und schaue dabei eines seiner Einzelteile genau und absichtsvoll an. Nehmen wir als Beispiel das Abwaschen. Halte für 10 Sekunden ein bei dem, was du gerade tust - einfach zwischendurch stoppen -, und spähe tief in einen einzelnen Aspekt dessen hinein, was du verrichtest.

      Schau vielleicht das Wasser an. Schau, wie es über das Geschirr spritzt. Schau, ob du die Wassertropfen auf dem Geschirrteil zählen kannst, das du in der Hand hältst. Zähle einfach die Wassertropfen. Ich weiß, das ist eine unmögliche Angelegenheit, doch mache sie trotzdem, bloß 10 Sekunden lang.

      Denke über das Wunder des Wassers nach. Schaue tief in es hinein. Spähe in es hinein. GEHE in es hinein, in deinem Bewusstsein. Schau, was du dort in Erfahrung bringst, schau, was du findest. Mache für einen winzigen Augenblick einen Halt und wertschätze diesen Augenblick in einzigartiger Weise.

      Okay, die 10 Sekunden sind nun vorbei. Zieh dich nun aus dieser hoch fokussierten Realität heraus und wieder zurück in den größeren Raum deiner Erfahrung. Gehe in ihm nicht „verloren“. Blinzle plötzlich mit den Augen, oder schnippe mit dem Finger, und schnippe dich wortwörtlich aus ihr heraus. Nimm dann zur Kenntnis, was du in diesem kurzen Moment erfahren hast.

      Um dich daran zu erinnern, dass du dies sechsmal am Tag machst, möchtest du dir vielleicht einen Timer einstecken oder deine Armbanduhr einstellen. Wenn du dann daran gewöhnt bist, wird dich das Haltgeben von selbst erreichen.

      Du wirst es ausführen, ohne daran erinnert zu werden. Während du die Straße entlang gehst, wirst du einfach für einen Augenblick anhalten und einen Anteil dessen, was du siehst, hernehmen und es in tieferer Weise anschauen. Du wirst erkennen, was du bereits darüber weißt, doch wirst du es in tieferer Weise kennenlernen. Dies nennt man „Wieder Wissen“, oder Wieder-Erkennen. Der Zweck unseres ganzen Lebens ist einfach: was wahr ist und Wer Du Wirklich Bist wieder zu wissen, wieder zu erkennen.

      Es gibt tausend Arten, das zu tun. Womöglich fängst du eine Widerspiegelung deiner selbst in einem Schaufenster ein. Womöglich schaust du auf einen vorbeifahrenden Bus. Vielleicht machst du auf der Straße einen Hund ausfindig oder ein Kieselsteinchen an deinem Fuß. Es ist nicht von Belang, was du für diese 10 Sekunden fokussierst. Mache für einen winzigen Augenblick einen Halt und wertschätze diesen Augenblick in einzigartiger Weise.

      Ich habe regelmäßige Zeiten, wo ich das mache, und Musik hören, ist eine von ihnen. Unter der Dusche ist eine weitere. Beim Essen eine andere. Ein Plätzchen von der Platte oder ein Getreidekorn. Nimm es in Betracht. Wertschätze es. Koste es bis ins Äußerste und vollständig aus. Deine Zeiten des Mahles werden nie wieder dieselben sein. Deine Duschen werden nie wieder dieselben sein. DU wirst nie wieder derselbe sein.

      Dies also ist die Meditation beim Einhalten. Sie braucht eine Minute am Tag. Sechzig Sekunden, in sechs einzelnen Abschlägen. Sechs Augenblicke, in denen du womöglich Die Heilige Erfahrung hervorbringen kannst.

      Stoppe heute in dem, was du tust. STOPPE einfach. Schau tief in den Moment hinein. Falls nichts anderes, so schließe einfach deine Augen und konzentriere dich auf den Klang deines Atmens. Erfahre die reine Energie des Lebens, wie sie sich in deinem und durch deinen Körper hindurch bewegt. Horche dich selbst atmen bloß für diesen Moment. Verfolge dich selbst, wie du tiefer atmest.

      Dir einfach selbst zuzuhören bringt dich dazu, dass du tiefer in diese Erfahrung eingehen möchtest – also fängst du an, tiefer zu atmen. Das ist etwas Wunderbares, etwas Außerordentliches. Schlicht das STOPPEN bringt dich dazu, tiefer zu gehen. Tiefer in deine Erfahrung, tiefer in den Geist Gottes.

      Hier also ein Meditationsprogramm, das ich vielen Menschen empfahl: (i) Geh-Meditation am Morgen; (ii) Meditation beim Einhalten am Tage, sechsmal; (iii) Sitz-Meditation am Abend.

      Der Sinn all dieser Meditationen ist es, einen Fokus zu schaffen. Es handelt davon, deine Aufmerksamkeit auf deine Erfahrung scharfzustellen. Die Begründung für dieses Scharfstellen: es gestattet dir, hier jetzt zu sein. Das Fokussieren auf das Jetzt zieht dich aus dem Gestern und aus dem Morgen heraus. In diesen Illusionen existierst du nicht. Du hast deine ausschließliche Realität in Diesem Moment, eben jetzt, eben hier.

      In derartigem Gewahrsein ist der Frieden zu finden. Wie auch die Liebe. Denn Frieden und Liebe sind ein und dasselbe, und du wirst Ein und Das Selbe, sobald du in Die Heilige Erfahrung eintrittst.


      Mit Liebe ….
      Neale


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      * * *

      Liebe GmG-Freunde,

      es ist ja schonmal thematisiert worden, dass die GmG wohl voller Inspirationen sind - doch sich wenig direkte Übungen, Übungen spiritueller Praxis darin finden; wie es sie in den Religionen und spirit. Traditionen, Sufismus, Christentum, Buddhismus, hinduist. Tradition nach Yogananda etc. gibt ...

      Darum stelle ich diese "MEDITATION FÜR UNTERWEGS" von Neale Donald Walsch mal herein.

      und noch einen weiteren Text :

      Den Einklang mit der Seele suchen

      Es gibt verschiedenste Begrifflichkeiten für das Göttliche In Uns -
      unsere Seele bzw. "gottebenbildliche Seele", das innere
      friedvolle Selbst, das höhere Selbst, unsere innere Göttlichkeit
      u.v.m.
      Die Seele in diesem Verständnis verhält sich zu Gott, wie
      Sonnenstrahlen zur Sonne.
      Es ist wichtig zu verstehen, dass es hier verschiedenste Begriff-
      lichkeiten gibt - sonst kommt es leicht zu Mißverständnissen,
      oder Menschen diskutieren sich die Köpfe wund.
      Auf unserem spirituellen Weg geht es darum, den Einklang
      mit unserer Seele und mit Gott zu suchen - die Verbindung und
      den Einklang mit unserer Inneren Göttlichkeit immer mehr
      zu finden.

      Abraham, geistige Lehrer, über die Louise Hay sagt: "Ich
      glaube, dass diese Lehrer, die unter dem Namen Abraham
      bekannt sind, zu den besten gehören, die es heute .. gibt",
      nennen unsere Innere Göttlichkeit unser "inneres Wesen".
      Sie sagen in ihrem Buch »Ein neuer Anfang« zu diesem Thema:
      "Jedes wirkliche Verstehen beginnt damit, dass du dir deines
      inneren Wesens bewußt wirst. ... Die Verbindung zwischen
      dem materiellen Du und dem weitaus größeren, viel älteren
      geistigen Du ist das fehlende Glied, das vieles erklären
      kann, was ihr Menschen euch derzeit nicht erklären könnt.
      Diese Verbindung ist der Schlüssel, mit dessen Hilfe du
      das wunderbare, produktive Leben führen kannst, dass
      du dir vor deiner Geburt vorgestellt hast."

      Sie sagen weiter: "Wir möchten, dass du verstehst, welchen
      Wert es hat, sich mit seinem inneren Wesen in Einklang zu
      bringen und sich bewußt mit ihm zu verbinden" -
      und fahren fort: "Zunächst einmal ist es wichtig, dass du
      den Wunsch hast, diese Verbindung überhaupt herzustellen.
      Du musst es wollen. Dann musst du dir nur noch die Zeit
      dafür nehmen."
      Abraham betonen, wie wichtig hier Regelmäßigkeit ist.
      Kontinuität. Auch andere spirituelle Lehrer sagen das.
      Es geht also darum, sich jeden Tag Zeit zu nehmen, die
      Verbindung mit der Seele herzustellen -
      mit unserem inneren friedvollen Selbst Fühlung aufzunehmen.

      Auch hier zeigt sich wieder unsere menschliche Unterschied-
      lichkeit. Es gibt die verschiedensten Formen von Übungen
      und meditativer Praxis.
      Jeder von uns muss hier seinen eigenen Weg finden.
      Vielleicht zunächst das eine und andere ausprobieren.
      Wichtig ist - sich regelmäßig Zeit für die Verbindung mit
      unserem inneren Selbst zu nehmen .. "Zeiten des Innehaltens"
      in unseren Alltag zu integrieren.
      Das muss für den Anfang auch gar nicht lange sein. — —
      In Verbindung mit unserer Seele - unserem Seelenselbst -
      erfahren wir dann auch Geführt-werden in allen Lebens-
      bereichen.
      In den »Gesprächen mit Gott« - Wegweisern für eine neu-
      zeitliche Spiritualität - heißt es : "Wenn du auf deine Seele
      hörst, wirst du wissen, was das Beste für dich ist ...".

      - »Neue Impulse« / Kulturarbeit -


      der Text drückt u.a. aus, was ich wichtig empfinde, dass Menschen unterschiedlich sind, Völker, Kulturen unterschiedlich sind .. darum entstanden ja auch so unterschiedliche Traditionen wie Hinduismus, Buddhismus, Schamanismus, Taoismus, Christentum ...

      und darum gibt es auch ganz unterschiedliche Formen von Meditation, meditativer Praxis, spiritueller Praxis.

      Gut, dass N D Walsch auch einmal etwas dazu geschrieben hat.

      lg
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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