Thema: nach innen gehen .. sich zentrieren ...

    • RE: Ego Erlebnisse

      Hallo Torsten,

      tut mir Leid, dass ich heute erst antworte.
      Bei mir geht's grad drunter und drüber, aber ich will Dir wenigstens kurz für Deine ausführlichen Gedanken danken.


      Original von Torsten
      Manches von dem was Du fragst ist für mich auf der Gefühlsebene völlig klar, doch in Worte fassen fällt mir schwer. Danke für Deine Inspiration mich mit diesen Themen zu befassen!

      Ähm...bitte. Gern gescheh'n. ;)

      Original von Torsten
      Ich denke beides, erst annehmen und dann verändern.
      Annehmen, dass alles was man bis zu diesem Augenblick erschaffen hat so sein sollte. Auch und gerade das. was mir nicht gefällt. Vom Großen (zB. den hungernden Kindern, Gewalt auf den Strassen) bis zum Kleinen (eigene Probleme).
      Auch das es mir nicht gefällt will angenommen sein.
      Denn alles das habe ich (mit)erschaffen, wenn auch unbewusst. Und nichts davon ist ohne Sinn. Den zu erkennen oft nicht einfach ist, Und wohl auch nicht unbedingt wichtig. Zumindest bei den großen Problemen.

      Die Welt ist jetzt genau so wie sie sein soll, ohne Fehler. Perfekt eingerichtet für ihre Aufgabe.

      Danke fürs Erinnern. Ich kann es zur Zeit nicht so empfinden, aber es ist ja wohl so...

      Original von Folker'D
      "Du bist auf deinem Weg der Bewusstwerdung.
      Die Antworten auf all deine Fragen
      kommen mit der Zeit immer klarer aus dir selbst.

      ...

      In der Stille kannst du erkennen und unterscheiden,
      was äußere Bewegung ist .. Bewegung, die durch deine
      Gedanken kommt oder, weil du emotional gewesen bist ...
      Bewegungen, die durch dein äußeres Ich hervorgerufen wurden.

      ...

      Durch die Einkehr in Dich erkennst du, wann du
      die göttliche Quelle mit dem Äußeren verwechselst."

      Fo, sehr schöne Textmeditation. Danke auch fürs Erinnern!

      Noch nachträglich zum "Nach-innen-gehen durch Musik":
      "Töne sind immer in der Gegenwart, immer im Jetzt,
      so dass uns intensives Hören
      aus unserem immer mit Vergangenheit oder Zukunft beschäftigten
      Verstand herausbringen kann in die Unmittelbarkeit des Jetzt,
      zum Einklang mit dem Ganzen.
      Musik ist der Stille am nächsten."

      - Rafaela Allgöwer und Kavi G. Lindemann -

      Ein herzlicher Gruß in die Runde von mir!
    • Thema MEDITATION

      Thema ~ MEDITATION ~ ~

      Eine wertvolle Anregung zum Thema der Meditation können wir bei Karlfried Graf Dürckheim finden, dem Begründer der Initiatischen Therapie - einer auf den Wesenskern des Menschen bezogenen WEG-Begleitung.
      "Meditation als Übung auf dem geistlichen Wege", so Dürckheim "erfüllt ihren Sinn nur als Übung zur Verwandlung!"

      Er sagt weiter: "Der Sinn der Meditation als einer Verwandlungsübung ist eine Verfassung, in der der ganze Mensch als Geist, Seele und Leib durchlässig wird für das ihm in seinem Wesen innewohnende göttliche Sein - fähig, sich seiner inne zu werden in seinem Erleben und durch sich offenbar werden zu lassen in der Welt.
      Der Sinn der Meditation als Verwandlungsübung ist die zum Sein hin gewährleistete Durchlässigkeit der Person - auf dass das Sein in ihr und durch sie hervortönen (personare) kann in der Welt.
      Person meint eine zum göttlichen Sein hin durchlässige Form, eine geformte Durchlässigkeit des ganzen Menschen zur Bezeugung seines göttlichen Ursprungs in seinem endlichen Dasein."

      Zu uns als Menschen sagte der spirituelle Therapeut Dürckheim: "Der Mensch ist doppelten Ursprungs, er ist irdischen und himmlischen Ursprungs. Folgt er nur seinem irdischen Ursprung, läuft er Gefahr, sich in Leistungsstreben und Rationalität zu verfangen und die wahre Sinnhaftigkeit zu verfehlen."
      Oder auch mit anderen Worten: "Wir sind himmlischen Ursprungs, wir sind Kinder nicht nur der Welt, sondern Gottes und von daher zur Mündigkeit aufgerufen. Wir sind Brüder Christi in unserem Wesen und teilhaftig seines Reiches, das nicht von dieser Welt ist.
      Wir sind berufen, Person zu werden, das heißt, so zu werden, dass das Wort - das uns innewohnt wie allen Dingen - hindurchtönen kann in die Welt.

      Inspirierend ist hier sein Umgang mit dem Begriff »Person«.
      Person kann sowohl von »Persona« (lat.) = »Maske« hergeleitet werden - als auch von »personare« (lat.) = »hindurchtönen«.
      Beide Art und Weisen des Menschseins - die "egozentrierte" und die "seelen- und Gott'bewußte" - sind also in dem Begriff Person enthalten.


      - Zeit-Impulse “Spiritualität” -
      Buchhinweise: »Vom doppelten Ursprung des Menschen«, »Der Alltag als Übung - Vom Weg zur Verwandlung«, »Meditieren - wozu und wie: Die Wende zum Initiatischen« von Karlfried Graf Dürckheim.

      hallo, Euch

      ich bin gerade mal wieder auf Karlfried Graf Dürckheim
      gestoßen -

      und finde ihn sehr inspirierend, auch, wie er
      die Dinge sagt und ausdrückt,

      etwas für dieses T h r e a d .

      danke*, Sa

      Original von tusk
      Noch nachträglich zum "Nach-innen-gehen durch Musik":
      "Töne sind immer in der Gegenwart, immer im Jetzt,
      so dass uns intensives Hören
      aus unserem immer mit Vergangenheit oder Zukunft beschäftigten
      Verstand herausbringen kann in die Unmittelbarkeit des Jetzt,
      zum Einklang mit dem Ganzen.
      Musik ist der Stille am nächsten."

      - Rafaela Allgöwer und Kavi G. Lindemann -


      hierfür, es passt auch zu dir :)

      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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