✯ DER GEIST VON WEIHNACHTEN ☾ - GmG Wöchentliches Bulletin

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      Der Geist von Weihnachten

      Ein von Neale im Dezember 2003 geschriebener Artikel

      Eine Anmerkung von Neale

      Meine lieben Freunde …
      Weihnachten war für mich stets eine magische Zeit. Von frühesten Kindheitstagen an stellte es eine Art transzendierende Freude dar, die meinen ganzen Körper und im Eigentlichen mein ganzes Leben überwältigte.

      Und zudem, das war nicht bloß aufgrund der Geschenke der Fall. Gewiss, zu Weihnachten Geschenke erhalten machte auf mich als Kind Eindruck, das steht außer Frage. Doch da gab es zusätzlich etwas anderes, was vor sich ging. Etwas lag „in der Luft“, und ich konnte es spüren.

      Ich entsinne mich, als kleiner Junge dachte ich, wie anders die Menschen in der Feiertagszeit doch sind. Irgendwie schienen sie frohgemuter. Auch verständnisvoller, akzeptierender – und vergebender.

      Einmal, irgendwann im bereits späteren Dezember, zerbrach mir in einem Laden etwas. Ich weiß nicht einmal mehr, was es war, doch immer werde ich mich an die Reaktion des Angestellten erinnern.
      „Oh, das macht nichts, liebes Kind, weine nicht. Das geht schon. Es ist nichts passiert. Wir räumen das einfach weg und niemand wird sich darum Gedanken machen. Fröhliche Weihnachten, Liebster. Fröhliche Weihnachten!“
      Wäre das der 30. August gewesen, so wären meine Eltern gerufen worden, und ich hätte dafür „etwas bekommen“. Mein Vater hätte bezahlen müssen, und ein Jahr lang hätte ich dort nicht mehr hingehen dürfen.

      Was also widerfährt uns über die drei Wochen im Dezember, das uns zu unglaublich warmherzigen Menschenwesen wendet? Und was können wir tun, dass es bis über den 3. Januar hinaus reicht?

      „Ich wollte, Weihnachten dauert das ganze Jahr!“, erinnere ich mich, wie ich es mit sieben sagte. Und selbstverständlich wollte ich nicht die Begebenheit so lange fortgesetzt wissen, es war das Gefühl. Was könnte demnach bewirken, dass jener Geist fortbesteht?
      Zunächst, denke ich, hätten wir die Grundlage der Weihnachtsgeschichte selbst zu ändern. Das nunmehr möchten Einige wirklich nicht hören, doch die Weihnachtsgeschichte in ihrer säkularen Form wird die Welt nicht zur Gesundung führen. Sie hat es nicht getan und wird es nicht tun, und das sollte nun für jeden objektiven Beobachter klar sein.

      Ich meine, das kommt unmittelbar hier am Beginn der weihnachtlichen Jahreszeit als Blasphemie daher, doch glaube ich, die Menschheit hat sich dem zu stellen.

      Keine Religion, die in Anspruch nimmt, die Eine Wahre Religion zu sein, und kein Pfad, der als der Einzige Pfad verkündet wird, vermag das Gesamt der Menschheit zu einer Erfahrung von sich selbst ALS einem Ganzen zu führen. Und sofern wir uns nicht als Eins erfahren können, haben wir den Punkt aller Religionen verfehlt.

      Der Beweggrund dafür, dass Weihnachten einen derartigen wundervollen Effekt auf einen Großteil der Menschheit zum wenigsten in der westlichen Welt besitzt, ist nicht, weil der Geburt des einen gedacht wird, von dem man sagt, er sei der Erlöser der gesamten Menschheit, sondern, weil es von Neuem in unserem Herzen einen Gedanken, eine Vorstellung ausgebiert, die wir unverzüglich als den einzigen Gedanken anerkennen, der die Menschheit zu retten vermag: Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen.

      Es ist der Weihnachtswunsch, es ist die Weihnachtszusage, die Millionen vereint, nicht schier oder einzig die säkulare, die trennende Weihnachtsgeschichte, wie sie über Jahrhunderte erzählt wurde.

      Und somit ist es womöglich an der Zeit, das Undenkbare zu tun und der Welt wahre Freude zu überbringen. Vielleicht ist es an der Zeit, eine neue Weihnachtsgeschichte zu erschaffen. Diese Neue Geschichte kann uns übermitteln, dass der Sohn Gottes jeden Tag geboren wird, zu jeder Zeit, so ein Neugeborenes sich vernehmen lässt.

      Die Neue Geschichte kann uns erzählen, dass Jesus Christus ein schlagendes Beispiel und ein tiefes Gewahren der Göttlichkeit eines Jeden Lebenden Wesens zur Erde brachte, und dass wir durch seine Geburt und seinen Tod alle als der heilige Ausdruck der Göttlichkeit wiedergeboren werden können, sodass nicht schier ein Menschenwesen wiedergeboren wurde, sondern dass wir alle es sind.

      In Eingedenken an diesen wundersamen Sohn sollen wir freudig singen und fröhlich verkünden, dass keiner von uns jemals von Gott getrennt sein kann, da alle von uns ein Teil von Gott sind. Wir sind alle Söhne und Töchter Gottes, und das Leben des einen, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, soll ein Zeugnis für jene Wahrheit sein – gleichwie dies unser Leben sein soll, sollten wir denn sein Beispiel beherzigen und seine Kunde der Liebe für alle, der Vergebung für alle, des Mitempfindens für alle und des Friedens für alle leben.

      Mit Liebe und Umarmen,
      Neale

      — GmG Wöchentliches Bulletin # 830 —

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