Tägliche ständige innere (Neu-)Ausrichtung

    • Tägliche ständige innere (Neu-)Ausrichtung

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      Tägliche ständige innere Neuausrichtung

      - Gedanken zur spirituellen Praxis im Alltag
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      Der Yoga-Philosoph Ralph Skuban sagt, dass es im »Bild
      des Kampfes«
      – das im Zentrum des Weisheits-Klassikers
      BHAGAVAD GITA steht – in der Praxis vor allem um "die
      Bemühung um Ausrichtung und Achtsamkeit in jedem
      Moment des Lebens" geht.
      Spirituelle Praxis bedeutet für uns sicherlich unterschiedliche
      Formen von Praxis – Meditation, Formen von Gebetsmedita-
      tion, Gebet, Yoga
      und anderes,
      je nachdem, was wir wählen –
      doch darüber hinaus, geht es eben auch um dauerhafte
      Bemühung um Achtsamkeit und innere (Neu-)Ausrichtung,
      mentale (Neu-)Ausrichtung,
      sonst werden wir in den Gewohnheitsmustern unseres
      Prägungs-Ego`s gefangen bleiben;
      da dürfen wir uns nichts vormachen.

      Die Gespräche-mit-Gott (Neale Donald Walsch) sagen zu
      diesem Thema:
      "Stellen wir klar, daß »im spirituellen Spiel sein« bedeutet,
      daß ihr euch mit ganzem Geist, ganzem Körper, ganzer Seele
      dem Prozeß der Erschaffung des Selbst nach dem Ebenbild
      Gottes widmet.
      Dies ist der Prozeß der Selbst-Verwirklichung, über den Mys-
      tiker des Ostens geschrieben haben. Dies ist der Prozeß der
      Erlösung, dem sich ein Großteil der Theologie des Westens
      gewidmet hat.
      Dies ist ein Tag um Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um
      Augenblick stattfindender Akt des höchsten Bewußtseins.
      Er bedeutet Wählen und neuerliches Wählen in jedem Moment.
      Dies ist fortwährende, bewußte Schöpfung."

      Was Achtsamkeit bedeutet, darüber ist das Verständnis in
      neuerer Zeit gewachsen.
      Ralph Skuban sagt dazu, es geht vor allem um "die Beob-
      achtung dessen, was in uns vorgeht.
      Denken, das nicht hilfreich ist, das unseren inneren Frieden
      stört, kann so erkannt und losgelassen werden."
      Wenn das Schwierigkeiten macht, entdecken wir vielleicht
      psycho`logisch gesprochen Verdrängtes und Unerlöstes in
      uns, das der Bearbeitung und Heilung bedarf.
      Achtsamkeit bedeutet, zunehmend zu (be-)merken :
      »w a n n bin ich in meiner wachen Bewusstheit ? «
      Und »w a n n bin ich in meinem Prägungs-Ego ? «

      Was bedeutet nun »innere Ausrichtung«
      bzw. »Neu-Ausrichtung« ?
      Unsere menschliche Person bzw. Persönlichkeit kann, einfach
      gesagt, von zweierlei Art sein.
      Person kann von „Persona“ abgeleitet sein, was „Maske“
      bedeutet.
      Das ist – kurz gesagt – unser Prägungs-Ego, das wir von
      klein auf entwickeln, um in der Welt zurecht zu kommen,
      von Anderen geliebt und anerkannt zu werden etc.
      U n d – Person kann von »p e r s o n a r e« abgeleitet werden,
      was »hindurchtönen« bedeutet.
      Eine Persönlichkeit, ein Personsein, durch die/das die Seele
      hindurchtönt, die durchlässig ist für das Göttliche in uns.
      Wenn wir uns das Gespräche-mit-Gott — Zitat noch einmal
      durchlesen, wird deutlich, dass es in dieser Aussage d a r u m
      geht. Dass es auf dem spirituellen Weg d a r u m geht.

      Unser Prägungs-Ego ist uns nun aber von Kindheit an gewisser-
      maßen „zu einer zweiten Haut“ geworden.
      Unser Prägungs-Ego mit seinen vielfältigen „Sub“-Persönlich-
      keiten, wie dem „inneren Kritiker“, dem „inneren Antreiber“,
      inneren „Schutz-Strategen“ .. verletzten „inneres Kind-Anteilen“
      … einem „inneren Saboteur“ u.v.m.
      -- -- verbunden mit unzählig vielen „fixen Denk-
      und Gewohnheitsmustern“ .. .. ..

      So geht es neben der A c h t s a m k e i t , w a n n
      melden sich diese „inneren Anteile“ (Kritiker, Antreiber, Kind etc.)
      in mir .. .. ..

      auch darum,
      dann nicht ständig mit diesen Ich-Anteilen zu verschmelzen.
      (Ein sehr gutes Buch dazu: MEINE INNERE WELT VERSTEHEN
      - von Jay Earley.)

      Sondern, sich n e u auszurichten.
      In unsere wache Bewusstheit, unser waches Gewahrsein
      zurückzukehren.
      Sich etwa zu sagen: „Ich bin ein SeeleWesen, das sich
      als Mensch erfährt.“ – „Gott erfährt sich durch mich als Mensch“
      -- „Also habe ich die Möglichkeit n e u zu wählen!“ (wie es in
      dem Gespräche-mit-Gott — Zitat ausgeführt wird.)

      Das ist mit innerer Ausrichtung bzw. Innerer Neu-Ausrichtung
      gemeint. Wenn sie nicht zunehmend beständig wird in unserem
      Leben, werden wir schwerlich weiter kommen, auf unserem
      Weg.

      — Neuer Blick aufs Leben /Kulturarbeit —


      Ein Thema, das ich für mich als zunehmends wichtig empfinde. Liebe Grüße*, Folker :)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

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