«Meditativer Geist» bei Jesus, Krishna, Laotse

    • «Meditativer Geist» bei Jesus, Krishna, Laotse

      Selig die armen im Geist
      - ihnen gehört das Himmelreich.
      - Jesus, Mt 5, 3 -


      Wie ich es verstehe, meint Jesus mit "arm im Geist" einen nicht "ständig gedanken`gefüllten" Geist, einen nicht ständig "in Gedanken driftenden" Geist.
      Also einen meditativen, achtsamen Geist.

      Der Yoga-Philosoph Ralph Skuban deutet diese Jesus-Aussage mit "Arm im Geist sein, das meint ganz schlicht innerer Friede."

      Er stellt die Jesus-Aussage in Zusammenhang mit einer Krishna-Aussage in der Bhagavad Gita :

      Wessen Geist unruhig ist, der erlangt keine spirituelle
      Einsicht und kann nicht meditieren.
      Doch ohne meditativen Geist gibt es keinen inneren Frieden.
      Und wie will man ohne inneren Frieden Glück erfahren?
      - Krishna, aus der Bhagavad Gita /nach Ralph Skuban -


      Dazu noch eine Aussage von Laotse :

      Ein Geist, der frei von Gedanken ist, getaucht
      in sich selbst,
      erblickt die Essenz des Tao.
      - Laotse, aus dem Tao Te King -


      Wie es unterschiedliche Übersetzungen/Übertragungen der Bibel u.v. überlieferten Jesus-Aussagen gibt - das neue Buch von Franz Alt dazu hab ich hier vorgestellt ("Was Jesus wirklich gesagt hat") - gibt es genau so auch unterschiedliche Übertragungen/Übersetzungen der Bhagavad Gita (Ralph Skuban, Sri Aurobindo, Yogananda u.a.)

      und des Tao Te King nach Laotse.
      Für die es interessiert - das TAO TE KING übertragen von Heinz Klein, im Verlag Zeitenwende und "Der Weg der Weisheit: Das Tao Te King für den Alltag" von William Martin find ich sehr gut.

      Habt ein schönes WoE, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Ich stelle mir ein Unterbewusstsein voller liebe vor das sehnsüchtig die Welt erfahren will, und die meditation um diesen erhellenden zustand zu erreichen damit wir nicht mehr mit den negativen erfahrungen beschäfftigt sind.
      Dies erreicht man in dem man seine situation erkennt und versteht worin die liebe darin liegt z.b ich bin arm, ich habe weniger last des Weltlichen die mich dazu bringt immer mehr zu wollen ohne es zu lieben.
    • Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich

      Matthäus 5 - Einheitsübersetzung :: BibleServer Mobile

      Ich würde das nun nicht zwingend auf den Geist beziehen...
      Es geht wohl auch um diesen, doch wie Marius schon schreibt,
      geht´s vielleicht um die materielle Verblendung.

      Viele haben dafür Millionen Menschen getötet.
      Sie sind damit wohl nicht gemeint...

      Schau die Indigenen Völker...
      Tibeter, Nepalesen usw.

      Der Westen macht gern was kompliziertes aus ganz leichtem,
      damit es nicht verlockend, für viele, wird.

      Je weniger du im außen bist, so mehr kannst du im innen sein. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich
      Hier wird von Besitz gesprochen. Das heißt wohl nicht im herkömmlichen Sinne besitzen. Sie haben dann Zugang zu den allschöpferischen Welten und können ebenfalls daraus schöpfen.
      So oder so ähnlich stelle ich mir Jeshuas Aussage vor.

      <3 Licht Grüße
      ~~ <3 ~~
    • Über das Unbewusste mache ich mir auch seit 2 Tagen Gedanken.
      Wir hatten das hier auch schon mal - doch war es damals anders, als ich heute denke...

      Das Unbewusste ist roh. Darum, auch dieses wunder_volle, wunder_schöne Universum, was allerdings auch erst für unsere Generation, durch Satelliten, sichtbar wird.
      Vor 800 Jahren na ja...
      Da waren sicher andere Qualitäten vorherrschend. Vielleicht oder sicher sogar, laut Meister Eckhart , waren die Menschen tiefer in sich.

      All die Filme die uns zum Bewusstsein führten, von Matrix bis Inception , zeigen wenig liebevolles Ursprüngliches auf.

      Warum ist dem vielleicht so?

      Weil dort alles vorhanden ist. Und zwar alles zur gleichen Zeit, weil es keine Zeit gibt. Was du denkst, fühlst o.ä. wird sofort erfahren/ gefühlt/ erlebt usw.

      Das kann mitunter ganz schön lange, ganz schön ungemütlich sein, werden - denke ich...


      Es kann aber auch ganz sanft sein, wie ein erwachen am Strand...
      ~~ <3 ~~

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