Zu dem Werk "Neue Offenbarungen"

    • Zu dem Werk "Neue Offenbarungen"

      Der Volltext zu "Neue Offenbarungen" findet sich offensichtlich noch nicht im Netzt. Ich fand aber eine kurze Zusammenstellung einiger wichtiger Kernaussagen des Werkes (von einem leider unbekannten Autor):

      fgk.org/wp-content/uploads/201…us-neue-offenbarungen.pdf

      Ich teile praktisch alle 10 Offenbarungen Gottes, mit Ausnahme der 7.:

      "So etwas, wie „richtig“ und „falsch“ gibt es nicht. Es gibt nur je nach dem, was zu sein, zu tun oder zu haben Ihr bestrebt seid, das, was funktioniert und das, was nicht funktioniert."

      Eine solche Aussage aus dem Mund von Gott ist doch etwas überrraschend. Ist das ein Test, eine Prüfung? Der Antichrist würde genau dasselbe sagen. Es hebt praktisch jede Ethik auf, Ich als Philosoph kann und will so etwas nicht mitmachen. Ich habe mir aber eigene Gedanken zu einer zeitgemäßen Ethik gemacht, die von Kant ihren Ausgang nimmt, aber versucht, dessen Ethik in sinnvoller Weise weiterzudenken. Meine Gedanken dazu finden sich in der folgenden Schrift:

      philosophie_ethik.pdf

      Meiens Erachtns wird der Mensch nicht um eine mehr oder weniger verbindliche Ethik herumkommen... Jedenfalls ist in dieser Frage noch lange nicht das letzte Wort gesprochen...

      Fazit: Trotz der Unzulänglichkeit der 7. Offenbarung halte ich persönlich das Werk "Neue Offenbarungen" für das beste von allen...Ich gebe vielleicht eben die neuen Offenbarungen noch einmal wieder:

      Erste neue Offenbarung

      Gott hat nie aufgehört, mit den Menschen direkt zu kommunizieren. Gott hat von Anfang an mit und durch Menschen kommuniziert. Und das tut er auch heute.

      Zweite neue Offenbarung

      Jedes menschliche Wesen ist ebenso außergewöhnlich, so besonders, wie jedes andere menschliche Wesen, das je lebte, gegenwärtig lebt, oder je leben wird. Ihr seid alle Boten. Jeder und jede von Euch. Jeden Tag tragt Ihr dem Leben eine Botschaft über das Leben zu. Jede Sekunde. Jeden Augenblick.

      Dritte neue Offenbarung

      Kein Weg zu Gott ist direkter als ein anderer. Keine Religion ist die „einzig wahre Religion“, kein Volk ist das „auserwählte Volk“, und kein Prophet ist der „größte Prophet“.

      Vierte neue Offenbarung

      Gott hat nichts nötig. Gott braucht nichts, um glücklich zu sein. Gott ist die Glückseligkeit selbst. Deshalb verlangt Gott von nichts und niemandem im Universum irgend etwas.

      Fünfte neue Offenbarung

      Gott ist nicht ein einzigartiges Superwesen, das irgendwo im Universum oder außerhalb davon lebt, das die gleichen emotionalen Bedürfnisse hat und demselben emotionalen Aufruhr unterworfen ist, wie die Menschen. Das, was Gott ist, kann in keiner Weise gekränkt oder verletzt oder beschädigt werden, und hat es deshalb auch nicht nötig, zu
      bestrafen oder sich zu rächen.

      Sechste neue Offenbarung

      Alle Dinge sind Ein Ding. Es gibt nur Ein Ding, und alle Dinge sind Teil des einen Dings, das ist.

      Siebte neue Offenbarung

      So etwas, wie „richtig“ und „falsch“ gibt es nicht. Es gibt nur je nach dem, was zu sein, zu tun oder zu haben Ihr bestrebt seid, das, was funktioniert und das, was nicht funktioniert.

      Achte neue Offenbarung

      Ihr seid nicht Euer Körper. Wer Ihr seid, ist grenzenlos und ohne Ende.
      Neunte neue Offenbarung Ihr könnt nicht sterben, und Ihr werdet nie zu ewiger Verdammnis verurteilt werden.

      (frei nach der Übersetzung von Susanne Kahn-Ackermann)

      Gruß Joachim Stiller MÜnster

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    • @ Joachim,
      liebe GmG-Freunde,

      "So etwas, wie „richtig“ und „falsch“ gibt es nicht.


      .. Ich hab zurzeit weniger Zeit …

      Ich kann nur für mich sprechen, von meinem
      sich entwickelnden intuitiven Verstehen her, kann ich
      diese GmG - Aussage von einer sehr hohen Warte
      her gesehen als wahr begreifen.

      Allerdings schauen die Allermeisten nicht
      von dieser Warte her, so ist es eine Aussage,
      die kommentierungsbedürftig ist .. die leicht
      mißverstanden werden kann …
      und die nur im Zusammenhang mit allen anderen
      GmG-Aussagen verständlich ist.

      Mehr mag ich im Moment nicht dazu sagen,
      doch auch,

      Original von Joachim Stiller
      Meiens Erachtns wird der Mensch nicht um eine mehr oder weniger verbindliche Ethik herumkommen.


      dass ich auch dem zustimme.

      Gott, in der Weise der GmG, würde dazu sicher sagen:
      „Das ist eure Angelegenheit – ich schreibe euch nichts vor. Wenn ihr glaubt, dass euch eine neue Ethik hilfreich ist, erschafft sie euch.“

      In den GmG sind ja auch viele Orientierungen in der Richtung:

      Wenn du auf deine Seele hörst, wirst du wissen,
      was das Beste für dich ist …

      - Gespräche mit Gott 2, Neale Donald Walsch, Seite 39 -


      Eine neue Ethik muss nur eine sein, die nicht wieder freiheitsbeschneidend ist – wie Moral und Verhaltens-Normen über Jahrtausende waren.

      Aber formulierte ethische Orientierungen werden die kommenden Zeiten sicher brauchen – in vielen Gesellschaftsbereichen, insbesondere der Wirtschaft, scheint „unethisches Verhalten“ (= Ausschalten der inneren Stimme, des Herzens, des Gewissens – um „Geld zu verdienen“) ja heute mehr die Regel, als die Ausnahme zu sein.

      Vielleicht sage ich ein anderes Mal mehr dazu, hier – oder vielleicht auch mal in einem Themen-Thread „Neue Ethik“.

      lg
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Meines Erachtens kann nur eine negative Ethik funktionieren:

      Gut ist, was niemandem schadet.

      Oder als Kategorischer Imperativ (KI) formuliert:

      Handle immer so, dass Du nach Möglichkeit niemandem schadest...

      Im Prinzip geht diese Ethik auf den Vordenker des politischen Liberalismus John Stuart Mill zurück... Ich war nur der erste, der den Wert einer solchen negativen Ethik erkannt hat... Übrigens stammt die Idee an sich nicht einmal von mir selbst... Ich habe sie unmittelbar aus der Arbeiterklasse genommen, wo diese Ethik weit verbreitet ist... Den ethischen Pragmatismus (James) halte ich jedenfalls unter allen Umständen für verwerflich... Er öffnet dem Unrecht praktisch Tür und Tor...

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