»Der Sieg über den Teufel« - eine spirituelle Geschichte.

    • »Der Sieg über den Teufel« - eine spirituelle Geschichte.

      Eine Geschichte von mir zum besseren Verständnis

      An einem tiefen, düsteren Wald lag ein kleines Dorf. Immer wieder passierte es, dass Leute in den Wald gingen und nicht zurückkamen. Alle fingen an sich zu fürchten. „Der Wald ist verflucht. Ein Teufel geht dort um“, hieß es. Die Kinder spielten nicht mehr im Wald, und die Männer gingen nur noch gemeinsam zum Holzsuchen.

      Eines Tages war von einer 5köpfigen Familie die kleine Tochter verschwunden. Alle waren sehr betrübt. Wahrscheinlich war sie, obwohl sie es nicht durfte, allein in den Wald zum Spielen gegangen. Alle Männer aus dem Dorf suchten zusammen den Wald ab. Aber außer, dass sie noch einen Mann verloren, war sie nicht zu finden. Wenige Tage später, als Vater und Sohn der 5köpfigen Familie im Wald zum Holzholen waren, zog Nebel auf. Sie verloren sich aus den Augen. Der Vater eilte nach Hause in der Hoffnung, dass auch sein Sohn dort ankommen würde. Aber er wartete vergebens.

      Er wollte wieder einen Suchtrupp aufstellen, aber die Leute im Dorf hatten zu viel Angst. So beschloss er alleine nach seinem Sohn zu suchen. Die Frau wollte das natürlich nicht. Sie hatte Angst auch noch ihn zu verlieren. Aber er ließ sich nicht davon abbringen. „Ich fürchte den Teufel nicht. Wenn ich ihn finde wird mein Zorn ihn zerstören. Er hat mir meine einzige Tochter und meinen Ältesten genommen, was habe ich noch groß zu verlieren?“, und zog in den Wald.

      Er ging immer tiefer und tiefer in den Wald. Er wusste nicht, wo er suchen sollte. Er wollte schon aufgeben und umkehren, als er plötzlich komische Stöhngeräusche hörte. Er folgte dem Stöhnen und kam an eine Höhle. Ihm war sehr mulmig, aber er fasste seinen ganzen Mut zusammen und begab sich in die Höhle des „Teufels“. Er kam in ein großes Gewölbe wo viele Feuer fackelten. Und dann stand er vor „ihm“. Er war feuerrot sein großer, kräftiger Körper war gepanzert, und er hatte zwei mächtige Hörner. Er war zum Fürchten.

      „Ich habe keine Angst vor dir“, und zückte sein Schwert. Der Teufel fing an hämisch zu lachen. Das verärgerte den Vater sehr. „Du hast mir meine Kinder genommen, und dafür wirst du jetzt büssen“ und griff den Teufel an. Aber der viel nur in ein lauthals, brüllendes Gelächter und krümmte sich vor Lachen, statt der Schwerthiebe wegen. Der Vater schlug blindlings vor Hass und Zorn auf den Teufel ein, aber erreichte rein gar nichts. Dann hatte der Teufel genug vom Lachen und wurde ernst. Er griff sich den Vater und nahm ihm das Schwert ab. „Glaubst du wirklich den Teufel besiegen zu können? – Du Narr, ich bin dir weit überlegen, meine Macht ist grenzenlos“, und legte den Vater genauso in Ketten, wie alle anderen Dorfbewohner auch.

      Der Vater war sehr froh, dass alle noch am Leben waren. Aber sie waren machtlos dem Teufel ausgeliefert. – Im Dorf wartete man auf die Rückkehr des Vaters. Als er nach Monaten noch nicht zurück war, wurde ihnen klar, dass er wohl nie wieder kommen würde. Die Frau war am Boden zerstört. Alles was ihr geblieben ist, war der 4 jährige Sohn. Die Männer im Dorf machten sich große Vorwürfe. Sie fühlten sich für diesen Verlust mitverantwortlich. Außerdem wollten sie der ständigen Angst ein Ende setzen und beschlossen mit alle Mann den Teufel zu suchen und ihn zu vernichten.

      Sog zogen dieses Mal alle Männer gemeinsam in den Wald. Auch sie fanden die Höhle des Teufels und stellten sich ihm. Sie fürchteten sie nicht, da sie ja in der Überzahl waren. Aber auch hier musste der Teufel nur lachen. Wütend und zornentbrannt stürmte die Meute auf den Teufel. Sie schlugen auf ihn ein, aber für ihn war es wohl wie Kitzeln. Er krümmte sich vor Lachen, was die Männer nur noch mehr erzürnte. Auch hier wurde der Teufel nach einiger Zeit wieder ernst und blies einmal richtig kräftig, dass alle an die Wand geschleudert wurden. Dann packte er sich alle und legte sie in Ketten. „Ihr törichten Menschen, habt ihr noch nicht begriffen, dass man mich nicht bezwingen kann?“

      So waren jetzt auch noch alle Männer des Dorfes dem Teufel zum Opfer gefallen. Die Frauen und Kinder im Dorf warteten und warteten, aber die Männer blieben fort. So lebten sie weiter völlig verängstigt. Der mittlerweile 5jährige Sohn konnte das alles nicht verstehen. Immer wieder fragte er, wo die Geschwister, Papa und anderen Männer des Dorfes wären. Doch die Mutter wusste keine Antwort. So beschloss der Sohn nach ihnen zu suchen. Die Mutter wollte das natürlich nicht zulassen, und so schlich er sich heimlich nachts davon. Als die Mutter am nächsten Morgen sein Verschwinden bemerkte, war sie völlig verzweifelt. Sie betete und sagte, „Gott, wieso hast du mir jetzt auch noch meinen letzten Sohn genommen, wofür strafst du mich so hart?“

      Der Junge irrte im Wald umher und fragte sich, wie kann ich sie jetzt suchen? Spuren gibt es nach so langer Zeit ja nicht mehr. Aber er erinnerte sich wieder an Gott und die Gebete. Gott wisse alles. Und so sagte er: „Gott ich weiß nicht wo ich suchen soll, bitte nimm meine Hand und führe mich“, und er marschierte weiter, und hatte wirklich das Gefühl geführt zu werden. Und schon nach wenigen Stunden kam er zur Höhle. Er hörte das Stöhnen und machte sich Sorgen. So ging er zielstrebig in die Hölle und gelangte ins große Gewölbe.

      Dort stand der kleine Junge nun dem mächtigen Teufel gegenüber. Der Teufel schaute ihn an und war im ersten Moment sprachlos. Der Junge musterte den Teufel von oben bis unten. Er hatte keine Angst und hegte auch keinen Groll gegen den Teufel. Der Teufel brüllte aus tiefster Brust, und schaute dann ganz verdutzt zum Knaben. Der zeigte keine Angst. Im Gegenteil es strömte Mitgefühl aus seinen Blicken. Der Teufel fragt: „Sag mal Junge, hast du keine Angst vor mir?“ „Nein, warum sollte ich?“, kam es zurück. Der Teufel war verwirrt und irritiert. So etwas hat er noch nie zuvor erlebt. „Ja weißt du denn nicht wer ich bin?“, fragte der Teufel und gab gleich darauf die Antwort: „Ich bin der mächtige Teufel, den alle fürchten.“ „Gut, und warum sollte ich dich nun fürchten?“ „Weil ich das Böse, die Sünde eben alles Schlechte bin, das gehasst wird wie die Pest!“, erwiderte der Teufel.

      „Oh, das tut mir aber leid. Wenn ich immer so einsam wäre, würde ich wahrscheinlich auch so wütend und zornig werden. Und wenn mich keiner mag und mit mir so spielen möchte, würde ich wohl auch mit Gewalt Spielkameraden suchen wollen. Das ist wirklich nicht gesund. Wut und Hass macht dich krank.“ Diese Worte machten den Teufel richtig wütend. Er fing regelrecht an zu kochen. Er schnappte sich den Jungen und hielt ihn hoch. Der Junge sagte zum Teufel: „Du musst nicht mehr traurig sein, ich liebe dich trotzdem, und ich werde dein Freund, und du wirst auch wieder gesund.“ Der Teufel verstand die Welt nicht mehr und zog den Jungen an sich heran und schaute ihm tief in die Augen.

      Das was der Teufel in den Augen des Jungen zu sehen bekam war das Antlitz Gottes. Dieser Wahrheit und reinen Liebe war selbst der Teufel nicht gewachsen und löste sich auf in Wohlgefallen und Rauch. Der Junge verstand das nun nicht. Plötzlich war diese große, starke mächtige Gestalt verschwunden. Aber jetzt hörte er die Gefangenen, die sich die ganze Zeit still verhielten und dem Geschehen zuschauten. Alle waren voller Freude. Als erstes befreite er seinen Vater, Schwester und Bruder, die dann auch halfen alle weiteren Dorfbewohner zu befreien.
      Dann machten sie sich gemeinsam auf und kehrten heim in ihr Dorf. Alle Frauen und Kinder freuten sich endlich wieder ihre Männer bzw. Väter zu sehen. Auch die Mutter der Kinder umarmte alle sehr innig, und dankte Gott für dieses große Wunder.

      Was ein Heer an Männern in Wochen nicht vermochte, hat ein 5jähriger Junge an einem Tag vollbracht. Hass, Zorn und Wut haben nur dem Teufel gedient. Dadurch wurde der Teufel genährt. Nur die reine, wahre, unschuldige Liebe vermochte es den Teufel zu besiegen.

      Was sagte Jesus? - Werdet wie die Kinder, und dein ist das Himmelreich.
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)

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    • RE: Der Sieg über den Teufel

      Lieber Jo,

      danke für diese wunderbare Geschichte.
      Sie berührt mich sehr.

      Sie lässt wirklich, nicht nur vom Kopf, verstehen,
      was es mit "dem Teufel" auf sich hat ..

      vermittelt auch ein Verständnis, was heil macht,
      was heilt – eben unvoreingenommene,
      'unschuldige' Liebe, so wie eben Kinder lieben.
      Gleichzeitig verdeutlicht sie so die Bedeutung
      des von dir zitierten Jesus-Wortes.

      Ich dank dir, und wünsche der Geschichte,
      viele Menschen zu erreichen.

      Ich werd gleich mal den Anfang machen.
      Gerade kürzlich, habe ich versucht, einer
      Freundin das neue Gottesverständnis der GmG
      nahe zu bringen .. und ziemlich gleich kam
      ihre Frage : "Und was ist mit dem Teufel ?"
      Auch darüber sprachen wir dann .. aber so
      klar und verstehbar, habe ich meine Gedanken
      dazu nicht ausdrücken können.

      Ich werde ihr gleich diesen Link zumailen,
      in Verbundenheit, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Große Freude

      Vielen lieben Dank Folker!

      Dass dir die Geschichte gefällt freut mich sehr. Damit hat sich meine "Mühe" schon gelohnt. Ausschlaggebend für die Geschichte war mein Beitrag

      Seit ohne Furcht und handelt bewusst
      gespraechemitgott.net/beitrag583.html

      Das Thema ist ja nun wirklich nicht ganz einfach. Daher dachte ich mir zum besseren Verständnis eine Geschichte einfallen lassen zu müssen. Und scheinbar ist es mir ja tatsächlich gelungen. (Vielleicht doch ein bissel zu lang, oder?)

      Zum Thema "Himmel und Hölle" hatte ich ja schon einen Thread eröffnet. Aber der wurde bisher noch nicht angenommen. Spätestens wenn Bernhard wieder aus dem Kloster zurück ist, wird es dort was "Neues" geben. Dieses Thema wollte Bernhard nämlich auch schon mal ansprechen.

      Mein Versuch mich kurz zu halten ist wirklich schwer. Ich glaube, es sind hier wenige, die sich wirklich die Zeit nehmen, meine langen Beiträge auch wirklich bis zum Ende durchzulesen. Und ob ich mich dann auch noch verständlich ausgedrückt habe, steht auf einem weiteren Blatt.

      Es sind fast immer die Gleichen, die hier aktiv schreiben. „Wir“ (die schreiben) können uns meist verständigen und kommen zu einem Konsens. Aber was ist mit den vielen „Passiv“ Lesern? – Da sind doch bestimmt viele Fragen offen, oder?

      Bitte traut euch zu fragen.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Spirituelle Geschichte

      Lieber Jo,

      Zitat: gotteshelfer
      Das Thema ist ja nun wirklich nicht ganz einfach. Daher dachte ich mir zum besseren Verständnis eine Geschichte einfallen lassen zu müssen. Und scheinbar ist es mir ja tatsächlich gelungen. (Vielleicht doch ein bissel zu lang, oder?)


      Ich finde sehr, dass es dir gelungen ist.

      Zu lang ist es auf keinen Fall.
      Das Thema lange oder kürzere Beiträge ist ein Thema für sich -
      das hier aber gar nicht her gehört - weil, dies ist eine GESCHICHTE.

      Eine Geschichte wird von innen her
      erzählt, und eben so lang, wie sie lang wird.

      Ich denke, immer schon haben Menschen Geschichten geschrieben oder erzählt, Weisheitsgeschichten, Märchengeschichten … um Themen, die “nicht ganz einfach” sind, besser vermitteln und ausdrücken zu können;
      und weil Geschichten viel mehr noch nicht nur den Intellekt ansprechen; sondern mehr auch das Gefühl, die tieferen Ebenen ….

      Eine Geschichte, z.B. wenn du ein Märchen schreibst, findet denke ich auf eigene Weise die Länge und Form, die es braucht.
      Eine Geschichte ist ja etwas anderes, als ein mehr sachlicher Themenbeitrag.

      Aber ich glaube - auch für diejenigen, die später mal darauf stoßen - es wär gut, das noch deutlicher zu machen.
      z.B. über “ändern” es mit in den Titel hinein zu bringen, etwa :

      »Der Sieg über den Teufel« - eine Geschichte

      oder Weisheitsgeschichte, eine „spirituelle Geschichte“, ein Märchen … oder wie du es bezeichnen möchtest.
      Spontan würde ich vorschlagen : »Der Sieg über den Teufel« - eine spirituelle Geschichte.

      Ich denke, die Einen lesen vielleicht lieber Beiträge in der gewohnten Art; Andere gerade gern Geschichten.
      Ich empfinde es als ‘spirituelle Märchengeschichte’.

      Hab eine gute Nacht,
      Folker

      ps.: warum hier generell nur wenige schreiben, wundert mich auch; ich kenne andere Foren, mit viel mehr Beteiligung Vieler.
      Ich hatte an anderer Stelle schonmal darüber nachgedacht. Vielleicht sollte noch mehr darauf geachtet werden, auf andere nicht so einzugehen, als wolle man/frau sie “korrigieren” bzw. “belehren” ….


      ***
      Ein Tag später.

      Mir kam noch als Alternativtitel : ... eine Märchengeschichte. "Eine spirituelle Geschichte" gefällt mir aber genauso. Du hast meinen Vorschlag ja bereits aufgegriffen.
      Ich habe den Link inzwischen auch in ein anderes Forum gestellt; ein lieber Bekannter dort schreibt mir in einer PN : »... ich danke Dir sehr für den Eintrag und das Einstellen dieser wunderbaren Geschichte, auch mich hat sie sehr berührt. Ja, verstehen tun wir letztendlich 'nur' mit unseren Herzen glaube ich.«
      Das noch als kleiner Nachtrag. Deine Geschichte vermag Andere zu berühren.
      Und noch ein Gedanke zur Länge : ich habe vor Kurzem einer Freundin ein kleines Buch mit neuzeitlichen Märchen geschenkt – die Geschichten waren vom Umfang wie deine.
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
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      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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    • RE: Spirituelle Geschichte

      Lieber Folker,

      vielen Dank für deine herzlichen Worte. Sie sind Balsam für meine Seele.
      Wie ich höre kommt meine Geschichte bei einigen doch sehr gut an.

      Jetzt verstehe ich, warum die Kinder immer mich als Babysitter haben wollten. Ich habe schon als 16 Jähriger immer selbsterfundene Geschichten erzählt. Das war wohl interessanter, als das Vorlesen der Märchen aus einem Buch.

      Bei Kindern bin ich sowieso sehr beliebt. Da das Arbeiten mit Kindern "nur" für quallifizierte Menschen erlaubt ist, habe ich eine Schulung zum Tagesvater absolviert. Da das eigentlich eine "reine" Frauendomäne ist, haben sich sehr viele (Männer) darüber amüsiert.
      Die Frauen im Kurs selbst fanden es Klasse. Und ehrlich gesagt, habe ich mich bei den Frauen sehr wohl gefühlt. Es gab keine Anfeindungen, aber die Meinungen und Sichtweisen gingen manchmal doch etwas auseinander. Aber im Großen und Ganzen waren wir uns doch einig.

      Mein Ziel habe ich erreicht. Und du hast einen sehr großen Teil dazu beigetragen.
      Ich danke dir für das Verbreiten dieser Geschichte, was genauso wichtig ist, wie die Geschichte selbst.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • RE: Große Freude

      Lieber Freund,
      Himmel und Hölle - wie schon gesagt, ich bin dabei, kann aber nur in einer Dimension viel beitragen: Vorstellungen zu diesem Thema im Christentum - und da hat sich grade in den letzten 30 Jahren unendlich viel (zum Guten) getan.
      Und eben hier gibt es noch so viele Ängste, Vorurteile und Un- kenntnis - besonders auch bei den sogenannten "Taufscheinchristen".
      Lass uns das mal angehen!
      Bernhard
    • Lieber Jo,
      ich freue mich über deine Antwort.

      Ich finde das Thema hier auch gut platziert - weil gerade auch in diesem Bereich noch viel an Unwissen in der Welt vorherrscht, verbunden mit irrationalen Ängsten.
      Auch die Freundin, der ich die Geschichte (den Link) gemailt habe, hat sie sehr angesprochen. Besonders die Stelle, wie das Kind auf den “Teufel” reagiert.

      Ich habe auch noch einen Text geschrieben:

      “Der Teufel”, so nennen dich die Menschen -
      nicht wenige glauben,
      du lenkst den Lauf dieser Welt.

      Wenn wir uns umschauen, so scheint es,
      als könnten sie Recht haben.

      Die Wahrheit ist, sie haben auf eine Art Recht
      - und doch täuschen sie sich.

      Du scheinst real - doch was bist du ?
      Ein Gespinst aus Ängsten
      und angstvollen Gedanken,
      angewachsen in Jahrtausenden
      in den Köpfen Unzähliger.

      Du lebst in den Tiefengewölben der Seele -
      schleichst dich ein, in das Denken
      und Fühlen - in die Vorstellungen
      über Andere und was uns fremd erscheint.

      Ein Gespinst im Geist bist du,
      Gier, Hass und Verblendung
      halten dich lebendig, nähren dich
      - manche erfahren dich sogar
      als ein Trugbild des eigenen Innern.

      “Der Teufel”, so nennen dich die Menschen -
      nicht wenige glauben,
      du lenkst den Lauf dieser Welt.

      Wenn wir nicht erwachen zu einem neuem Bewusstsein,
      könnten sie Recht behalten.


      - FoD -


      Die »Gespräche mit Gott« tragen auch in
      dieser Hinsicht sehr zu einem neuen Bewusstsein bei.
      Das Thema »Himmel und Hölle« finde ich, ist so wichtig, dass es nicht nur unten im “Plauder-Board” sein sollte; ich würde vorschlagen, in einem der GmG-Thread’s - wo auch “der Teufel” Thema ist.
      Ich könnte, zu den GmG, etwas von Paramahansa Yogananda und aus dem Buddhismus beitragen.

      Habt eine gute neue Woche,
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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      In Gott sind wir alle eins.

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    • RE: Der "Teufel"

      Hallo Folker,

      dein "Teufelswerk" finde ich "göttlich".

      Ich wußte gar nicht, dass wir einen richtigen Poeten unter uns haben.
      Du überrascht mich immer wieder.

      Wo wir uns über "Himmel und Hölle" unterhalten ist eigentlich zweitrangig. Hauptsache wir sprechen bzw. tauschen uns darüber etwas mehr aus.

      Der Beitrag von Beyond unter "Himmel und Hölle" war ja echt super. Freue mich schon sehr über weitere Beiträge von ihm.

      Hier im Forum zu lesen bereitet mir mehr Freude, als einfach Bücher zu lesen.

      Ich hoffe, es bleibt so.

      In Liebe

      Jo

      PS: Hast du verstanden, warum oota den Thread über Anthroposophie und Homosexualität geschlossen hat?
      gespraechemitgott.net/beitrag601.html
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • RE: Der "Teufel"

      Lieber Jo,

      ich freu mich sehr,
      dass mein Text bei dir so sehr Anklang findet.

      Inspiriert hat mich übrigens auch ein Interview mit Hal und Sidra Stone, zwei Pionieren der Bewusstseinsforschung, die die “Psychologie der Selbste /Voice Dialogue Methode” entwickelt haben.
      Ingrid und ich haben uns schon mal drüber ausgetauscht, sie kennt sie auch.
      Ich hab das Gefühl, dich könnten sie auch interessieren.
      Ich hoffe, der Link funktioniert : praxis-integrationsarbeit.de/10_BigMind/stone-interview.pdf

      Hal Stone sagt in dem Interview, was ich in meinem Text dann auch versucht hab, auszudrücken :
      dass zumeist, wenn Menschen, oft in Träumen, eine Erfahrung machen, das Gefühl zu haben, von einer dämonischen Kraft bzw. einem Dämon bedroht zu sein (bei christlich erzogenen Menschen, vielleicht auch “vom Teufel”) - dass es sich dann um abgespaltene, nicht integrierte Seelenanteile ihrer eigenen Psyche handelt.
      Oft Seelenbereiche die während ihrer Erziehung/Sozialisation “verteufelt” wurden - wie z.B. Sexualität, Aggression etc. ….
      Das Erleben kann aber so intensiv sein, dass ein Mensch das Gefühl hat, da ist wirklich “eine dämonische Kraft”.
      Ich leg dir das Interview mal ans Herz. --

      Hal Stone sagt dann auch, dass es seiner Auffassung nach, wohl aber auch dunkle Energien gäbe;
      dass es auch “dunkle Wesenheiten” gäbe. Diese Auffassung finde ich auch bei den östlichen Meistern Yogananda und Sri Yukteswar.
      Aori hat ihre Bücher vorgestellt : gespraechemitgott.net/beitrag143.html

      Zu dieser Sicht neige ich auch zunehmend, solcherart Seelen sind allerdings nicht “der Teufel”. Wie es Menschen gibt, die vom Weg des Herzens und der Liebe abgewichen sind, so mag es auch geistige Wesen geben - die GmG lehren, das es geistige Wesen gibt -
      geistige Wesen, die sich von der Liebe abgewandt haben.
      »Die „Teufel“, die Jesus austrieb, waren Vagabundierende Seelen« sagte Yogananda.

      Ich vertraue der Botschaft der GmG - den Teufel gibt es nicht. Und „von der Liebe abgewandte Seelen“ braucht ein Mensch nicht zu fürchten.
      Wir sind selbst göttliche Wesen.
      Und nichts und niemand hat Macht über einen Menschen, es sei denn, der Mensch gibt ihm Macht.
      Darüber hinaus gibt es Lichte Freunde. „Ihr seid immer von Engeln umgeben“, lehren die »Gespräche mit Gott«. (Zitat: Zuhause in Gott).

      Das wollte ich gern zum Thema noch einbringen.
      Auf andere Punkte, lieber Jo, geh ich nächstes Mal ein. Es ist schon spät, und ich muss jetzt noch Wäsche aufhängen ;)
      Hab eine gute Nacht, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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      In Gott sind wir alle eins.

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    • RE: Der "Teufel"

      Lieber Folker,

      vielen Dank für das Interview mit Hal und Sidra Stone.

      Auch hier wird das Gleiche wieder mit anderen Worten und Bildern beschrieben. Wir alle unterhalten uns wieder und wieder über etwas (beschreiben etwas), was wir noch nicht genau (er)kennen. Es werden sich neue Worte und Definitionen bilden, die hinterher eindeutig sind und alle verstehen können.

      Man kann sich diesen Prozess auch wieder bildlich vorstellen.

      Da ist ein großer Kessel und alle schmeißen ihre Zutaten dort hinein. Dann wird alles zum Kochen gebracht und uns anschließend auf einem Teller serviert. Wenn es schmeckt, sind wir am Ziel. Ist es nicht der Fall, wird weitergekocht und der „Fraß“ landet im Abfluss.

      Aber wenn die Suppe auch schmeckt, mit der Zeit wird es eintönig. Dann werden wieder neue „Experimente“ gestartet, und das Spiel beginnt von neuem.

      Das Spiel des „WERDEN und SEINS“.

      Ich vertraue der Botschaft der GmG - den Teufel gibt es nicht. Und „von der Liebe abgewandte Seelen“ braucht ein Mensch nicht zu fürchten. Wir sind selbst göttliche Wesen. Und nichts und niemand hat Macht über einen Menschen, es sei denn, der Mensch gibt ihm Macht. Darüber hinaus gibt es Lichte Freunde. „Ihr seid immer von Engeln umgeben“, lehren die »Gespräche mit Gott«. (Zitat: Zuhause in Gott).

      Ich sehe es fast genauso. Den Teufel gibt es nicht in der Form, wie er uns glauben geschenkt wird. Und „von der Liebe abgewandte Seelenteile“ braucht der Mensch nicht zu fürchten.
      Würde die komplette Seele sich von der Liebe trennen, wäre das der Seelentod. Sie würde wieder ins „Nichts“ fallen. Daher gibt es nur Seelenteile, die von Gott getrennt sind.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • Gebrauch des Begriffes “Seele”

      Lieber Jo,

      Zitat: gotteshelfer
      Ich vertraue der Botschaft der GmG - den Teufel gibt es nicht. Und „von der Liebe abgewandte Seelen“ braucht ein Mensch nicht zu fürchten. Wir sind selbst göttliche Wesen. Und nichts und niemand hat Macht über einen Menschen, es sei denn, der Mensch gibt ihm Macht. Darüber hinaus gibt es Lichte Freunde. “Ihr seid immer von Engeln umgeben”, lehren die »Gespräche mit Gott«. (Zitat: Zuhause in Gott).

      Ich sehe es fast genauso. Den Teufel gibt es nicht in der Form, wie er uns glauben geschenkt wird. Und „von der Liebe abgewandte Seelenteile“ braucht der Mensch nicht zu fürchten.
      Würde die komplette Seele sich von der Liebe trennen, wäre das der Seelentod. Sie würde wieder ins „Nichts“ fallen. Daher gibt es nur Seelenteile, die von Gott getrennt sind.


      ich freue mich, dir /hier mitteilen zu können,
      dass wir es, wie ich glaube, nicht nur fast genauso sehen … smile
      Ich hatte einfach den Begriff “Seele” hier anders gebraucht; gebrauche ihn manchmal unterschiedlich.
      Ich erläutere das mal - weil es ein anderes interessantes Thema (bzw. Teilthema) ist.

      Ich denke, neben verschiedensten - eher aus Unwissenheit entspringenden - Vorstellungen “von einer Seele” - -
      wird der Begriff “Seele” auf zweifache Weise in der Welt gebraucht :
      Einmal hab ich das vor langer Zeit mal bei Meister Eckhart gefunden, dem christlichen Mystiker, von dem ich glaube, dass er erleuchtet war.
      Er sagte so etwas wie: der eine Teil bzw. die eine Seite der Seele ist immer Gott zugewandt, schaut immer zu Gott hin.
      Der andere Teil /die andere Seite der Seele schaut auf die Welt … (ich könnte dazu sagen: und verstrickt sich darin …) ---
      Eine vergleichbare Betrachtung, so hab ich’s mal bei Deepak Chopra gefunden, gibt es im Hinduismus :
      Da ist einmal ATMAN, die Seele - wie auch die GmG es vermitteln. Die Seele als Teil und Ausdruck Gottes, als göttliches Wesen - die sich zu Gott verhält, wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. (Die, im Sinne Meister Eckhart’s, immer Gott zugewandt ist.) -
      Und da ist JIVA - die Seele, die durch die Welt wandert … Leben um Leben .. auf dem Weg, die Einheit zu realisieren. “Jiva” ist in Wahrheit “ein Teil” der göttlichen Seele - genau, wie du es beschreibst.

      In der allgemeinen Verwendung des Wortes “Seele” - meinen Menschen oft einmal “Atman” .. und einmal “Jiva” (wenn ich die Begriffe auch mal benutze!)

      Auch Yogananda sagte z.B. : “Manchmal, wenn ich auf meiner linken Seite schlafe, sehe ich dunkle Seelen aller Art herumtanzen. Ich segne sie, und sie gehen fort. …” (in: „Wo sind unsere geliebten Verstorbenen“).
      -- Natürlich ist aber jedes Wesen, wie auch jeder Mensch, das/der noch von der Liebe auf eine Weise getrennt ist - nur “Teil” der “göttlichen Seele” (im Sinne von ”Atman” ).

      So habe ich auch, wenn ich den Begriff “Seele” benutzt habe -
      manchmal die “kleine Seele” (Jiva) gemeint … und manchmal die “große (eigentliche) Seele” (in der Bedeutung von Atman).
      Wie zum Beispiel auch Yogananda es macht; und wie’s oft üblich ist.

      Als Fazit denke ich, wäre sicher gut, den Begriff SEELE
      nur noch für “dass Göttliche in uns” zu gebrauchen -
      wie die “Gespräche mit Gott” den Begriff ja auch verwenden.
      Und - zu dem, was du oben schreibst - glaube ich, dass die komplette Seele (im Sinne von “Atman”) sich auch gar nicht von Gott trennen kann.
      Ich denk, das kann immer nur ein “Jiva”-Teil der Seele, wenn ich mich mal so ausdrücke.

      Es kann sicher auch hilfreich sein, verschiedene Begriffe zu haben - wie im Hinduistischen - wie “Atman” und “Jiva”; sonst denken Menschen, sie können sich verständigen, meinen aber ganz etwas anderes.
      Oder (wie Ken Wilber es mit dem Begriff “Geist” macht) - SEELE einmal groß zu schreiben, und die “göttliche (umfassende, bzw. Atman) Seele” damit zu meinen.
      Und einmal klein zu schreiben ( = Seele) - und damit andere Bedeutungen von Seele zu bezeichnen (wie z.B. den “in der Welt verkörperten” Seelenteil). --

      Zum Schluss konnte ich mich schwerer konzentrieren, ich bin gerade unterwegs; ich hoffe, ich hab mich verständlich ausdrücken können.
      Deinen Vorschlag Bernhard, finde ich gut.
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

    • RE: Gebrauch des Begriffes “Seele”

      Hallo Folker,

      ich glaube, jetzt hat es jeder verstanden, was ich oben mit dem großen Kessel meinte. Wir sprechen immer über etwas und nutzen die Selben Wörter mit verschiedenen Definitionen.

      Einmal ist mit Seele nur ein Teil gemeint. Dann wieder die komplette Seele für eine „Person“ und dann die „Überseele“ als Gottes Seele gemeint. Aber immer steht nur Seele im Text.

      Also werden neue Worte geschaffen, die eindeutig definiert werden.
      Seelenteil, Seele, Überseele und schon wird die ganze Sache wieder verständlicher.

      Vielen Dank für deine gute Erklärung. Und wenn ich das jetzt richtig verstehe, sind meine Ansichten sehr kompatibel zu denen des Hinduismus.

      In Liebe

      Jo
      X( Wenn du glaubst es geht Nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her ;)
    • RE: Gebrauch des Begriffes “Seele”

      Hallo Jo,

      auch wenn wir, mit Bernhards Unterstützung, bald noch ein neues Themen-Thread haben werden, hab ich den Impuls, auch hier noch mal zu schreiben.
      Wir können ja auch “auf mehreren Hochzeiten tanzen” ;)

      Im Hinduismus, ich hab noch mal ein wenig geforscht - gibt es schon auch unterschiedliche Sichtweisen; wie in anderen Religionen/Traditionen auch.
      Was ich beschrieben hatte, war durch Deepak Chopra inspiriert. Ich kenne auch ihn zu wenig, um sagen zu können, dass es exakt seine Sichtweise wiedergibt.
      Aber eben durch seine Sicht inspiriert. ---

      Ich komme zu der Einsicht, dass es in der
      Spiritualität unterschiedliche Denkschulen gibt.

      Dazu haben mich die Gedanken von Neale Donald Walsch inspiriert :
      gespraechemitgott.net/beitrag598.html
      und auch : gespraechemitgott.net/beitrag599.html

      Er beschreibt da ja Beispiele unterschiedlicher “Denkschulen” (= Art und Weisen, die Dinge zu sehen) - die “im Kern/der Essenz” letztlich doch übereinstimmen.

      Auch in anderer Hinsicht, gibt es unterschiedliche “Denkschulen” -
      z.B. Richtungen des Advaita, die mit “Einheit, nichts als die Einheit” beschrieben werden könnten.
      Und Sichtweisen/Denkschulen, die ich “Nondualität des vielfältigen Lebens” nenne.
      So sagt Yogananda : “Als Individuen sind wir alle Widerspiegelungen
      des höchsten, glückseligen GEISTES, d.h. Gottes.”
      Und er sagt : “Jesus Christus, Krishna, Buddha … Diese Göttlichen Seelen sind alle im Äther präsent – niemand ist je zu nichts geworden, nachdem er den physischen Körper verlassen hat. Sie antworten auf eure Gebete und segnen euch.”
      Ich fühle mich der Sicht Yogananda‘s mehr verbunden, als etwa der Denkschule des Advaita.
      Aber das ist eben unsere Vielfältigkeit; ich kenne auch viele, die in Advaita-Satsangs gehen.

      Deine Sichtweisen empfinde ich in vielem mir nahe.
      Unser Austausch hier hat mich veranlasst, auch für mich die Dinge noch einmal mit meinen Worten auszudrücken.

      Da ist Gott. Gott ist Alles-was-ist. Oder, wie es in den GmG auch heißt : Alles, was ist und alles, was nicht ist.
      So ist Gott auch die AllSeele.

      Da ist die Seele/die Seelen - d.h. die “ursprünglichen Seelen” - in ihrer Göttlichkeit - wie Gott in GmG 1 die Schöpfung beschreibt.
      d.h. die „komplette Seele“, wie du es auch ausgedrückt hast.

      Und dann ist da z.B. der Mensch in seinem “Person-Bewusstsein” („Ich bin Heinz Meier, Horst Schulze, und nichts weiter!” ;-)
      Dieses „persönliche“ Bewusstsein ist nun ein “Teil”naturiges Bewusstsein.

      Die GmG vermitteln, dass wir auch das nachtodliche Dasein erschaffen.
      Wenn ich es mit den Worten der Parabel „Ich bin das Licht“ ausdrücke : Wenn also jemand in „alle mögliche Finsternis“ verstrickt war - ohne Einsicht(en) stirbt - und entsprechendes nachtodliches Da-sein kreiert - dann ist auch dieses Bewusstsein, in dem er sich dann erfährt, ein “Teil”naturiges Bewusstsein.
      Viele Menschen nennen das „Seele“ - aber dann hieße es richtiger : “Teil”naturige Seele.
      Wenn also Yogananda sagte : “Manchmal, wenn ich auf meiner linken Seite schlafe, sehe ich dunkle Seelen aller Art herumtanzen. Ich segne sie, und sie gehen fort. …”
      - dann würde das genauer bedeuten : “Teil”naturige Seelen. ---

      Es stimmt, wenn Menschen nicht genauer sagen, was sie mit bestimmten Begriffen meinen, reden sie oft aneinander vorbei.
      Aber wenn ein Zeuge Jehova „Gott“ sagt, meint er ja auch etwas anderes, als wenn du oder ich Gott sagen.
      Jedenfalls habe ich hier eine ähnliche Sicht, wie du.

      ***

      Zu dem „Antroposophie-Thema“ - OneOfThemAll wird sich sicher noch äußern.
      Ich hab gedacht, wenn ich Moderator wär, hätte ich das Thread wahrscheinlich nicht dort gelassen, sondern ins “Board: Spiritualität” gesetzt.
      Es scheinen ja Einige Interesse an dem Thema
      zu haben, dieses Thread: gespraechemitgott.net/beitrag142.html
      ist ja sogar oben bei den GmG-Themen.

      Hab noch einen schönen Abend, Folker

      ~ ~ ~

      Noch ein Nachtrag :
      Mal ganz unabhängig von dem erwähnten Thread - empfinde ich es generell schon auch als wichtig, dass die »Gespräche mit Gott« im Bewusstsein der Bevölkerung nicht mit irgendwelchen speziellen spirituellen Gemeinschaften, Richtungen usw. „verquickt“ werden; ob nun die Antroposophen, oder welche Richtung auch immer.
      Die GmG sind etwas ganz eigenständiges und noch nie dagewesenes.

      ps.: deshalb ist es hier wichtig, auch drauf zu achten, welches Thema wo gepostet wird!
      Schatz allerdings, ist ja noch neu hier …
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Folker'D ()

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