♥ Jiddu Krishnamurti ♥ Ein zeitloser Reisender im Universum ~ Gedankenaustausch ☺

    • ♥ Jiddu Krishnamurti ♥ Ein zeitloser Reisender im Universum ~ Gedankenaustausch ☺

      Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust auf ein paar Gedanken zu tauschen :)

      Ist dieses gewaltige Problem der Welt Ihr Problem und mein Problem oder hat es nichts mit uns zu tun? Ist der Krieg unabhängig von Ihnen? Ist der nationale Unfriede und der kommunale Unfrieden unabhängig von Ihnen? Existieren Korruption, Zerfall und moralische Auflösung unabhängig von jedem einzelnen von uns? Dieser Zerfall ist unmittelbar abhängig von uns, und deshalb ist auch jeder einzelne von uns dafür verantwortlich. Sicherlich ist dies das Hauptproblem, nicht wahr? Oder um es anders auszudrücken: Kann dieses Problem ein paar Anführern überlassen werden, ganz gleich ob sie von links oder rechts sind, oder einer Partei, einem Wissenszweig, einer Ideologie, den Vereinten Nationen, den Experten oder Spezialisten oder wem auch immer? Oder ist es nicht vielmehr ein Problem, dass uns unmittelbar selbst betrifft, was heißt: sind wir auf direkte Weise selbst für dieses Problem verantwortlich oder sind wir es nicht? Das ist die Frage, nicht wahr?

      Jiddu Krishnamurti
      Verantwortung für diese Probleme
      The Collected Works vol V, pp 182
      ~~ <3 ~~
    • aori schrieb:

      Oder ist es nicht vielmehr ein Problem, dass uns unmittelbar selbst betrifft, was heißt: sind wir auf direkte Weise selbst für dieses Problem verantwortlich oder sind wir es nicht? Das ist die Frage, nicht wahr?

      Wenn es nach dem Kurs in Wundern geht ist es Glas klar, es liegt zu 100% an uns selbst, was in der Welt geschieht.....
      die Mehrheit achtet nicht auf dass, was sie denken, und dadurch auch nicht was sie tun...

      wir alle erschaffen gemeinsam die Welt, wie sie eben ist !!!
      Ich bin, wie Gott mich schuf .... :) <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leopold ()

    • Auszug: Einbruch in die Freiheit
      Der Mensch und die Welt

      Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand -, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.
      Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht.
      Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt - den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal -, und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.
      In diesem ständigen Kampf, den wir Leben nennen, versuchen wir einen Kodex des Verhaltens aufzustellen, der der Gesellschaft entspricht, in der wir aufgewachsen sind, ganz gleich, ob es sich dabei um eine kommunistische oder sogenannte freie Gesellschaft handelt. Wir akzeptieren eine genormte Lebenshaltung als Bestandteil einer Tradition, der wir als Hindus, Moslems oder Christen oder was wir sonst zufällig sein mögen, angehören. Wir schauen nach jemandem aus, der uns sagt, was rechtes oder falsches Betragen, was rechtes oder falsches Denken ist, und indem wir uns nach dieser Norm ausrichten, wird unser Verhalten, unser Denken mechanisch, werden unsere Reaktionen automatisch. Wir können das sehr leicht an uns beobachten.
      Seit Jahrhunderten sind wir durch unsere Lehrer, durch unsere Autoritäten, durch unsere Bücher und unsere Heiligen gegängelt worden. Wir erwarten, dass sie uns alles offenbaren, was hinter den Hügeln, den Bergen und der Erde liegt. Und wir sind mit ihrer Darstellung zufrieden, das bedeutet, dass wir von Worten leben und unser Leben hohl und leer ist. Wir sind Menschen aus zweiter Hand. Wir haben von dem gezehrt, was man uns gesagt hat, und ließen uns entweder durch unsere Neigungen und Absichten leiten oder durch das, was uns durch die Umstände und die Umwelt aufgezwungen wurde. Wir sind das Resultat aller möglichen Einflüsse. In uns ist nichts Neues, nichts, das wir selbst entdeckt haben, nichts Ursprüngliches, Urtümliches, Leuchtendes.
      Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, dass wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, dass wir - wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind - dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzupassen. Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur finden, was seinem irregeleiteten Geist entspricht.
      Um nun zu entdecken, ob es tatsächlich etwas jenseits dieses unruhigen, schuldvollen, furchterfüllten, ehrgeizigen Daseins gibt oder nicht, scheint es mir, dass man einen ganz anderen Weg gehen muss. Nach der traditionellen Einstellung geht man von der Peripherie nach innen, um im Laufe der Zeit durch Übung und Verzicht allmählich zu jenem inneren Erblühen, jener inneren Schönheit und Liebe zu kommen -in Wirklichkeit aber tut man alles, um engherzig, unbedeutend und minderwertig zu werden. Man löst Schicht um Schicht ab, man lässt sich Zeit, man erwartet alles vom Morgen, vom nächsten Leben - und wenn man schließlich zum Zentrum gelangt, entdeckt man, dass dort nichts ist, weil unser Geist unfähig, stumpf und unempfindlich gemacht worden ist.
      Wenn man diesen Prozess wahrgenommen hat, fragt man sich, ob es nicht einen ganz anderen Weg gibt, ob es nicht möglich ist, vom Zentrum her durchzubrechen.
      Die Welt akzeptiert den traditionellen Weg und folgt ihm. Die eigentliche Ursache der Unordnung in uns ist das Suchen nach einer Realität, die uns von einem anderen versprochen wurde. Wir folgen mechanisch dem, der uns ein wohltuendes spirituelles Leben zusichert.
      ~~ <3 ~~
    • In einer Welt der großen Organisationen, immensen Mobilisierung und Massenbewegungen der Menschen haben wir Angst in einem kleinen Rahmen aktiv zu werden,
      wir haben Angst, dass wir als kleine Leute nichts bewegen können.

      Wir sagen zu uns selbst: „Was kann ich persönlich tun?

      Ich muss einer Massenbewegung beitreten um eine Reform herbeizuführen.“ Andererseits, wirkliche Revolution wird nicht durch Massenbewegungen erzeugt, sondern durch eine innere Revolution der Beziehung. Dies allein ist eine wirkliche Reformation, eine radikale und dauerhafte Revolution. Wir haben Angst in einem kleinen Rahmen zu beginnen. Weil das Problem so immens groß ist, denken wir, dass wir uns mit vielen anderen zusammentun müssen, mit einer großen Organisation, mit einer Massenbewegung. Tatsächlich müssen wir beginnen das Problem im Kleinen anzupacken, das Kleine in „mir“ und „Ihnen“ selbst.
      Wenn ich mich selbst verstehe, dann verstehe ich Sie, und aus diesem Verständnis entsteht Liebe.

      Jiddu Krishnamurti
      Das Problem in einem kleinen Maßstab in Angriff nehmen
      The Collected Works vol V p 96
      ~~ <3 ~~
    • Etwas beenden während wir leben...

      Sie fragen immer, was passiert nach dem Tod. Aber sie haben niemals danach gefragt, was passiert, bevor wir sterben, was geschieht jetzt in Ihrem Leben. Was ist Ihr Leben: Arbeiten, Büro, Geld, Schmerzen, Strebsamkeit, die Erfolgsleiter erklimmen? Das ist Ihr Leben. Und der Tod bereitet all dem ein Ende. Ist es also möglich, während Sie leben, dies zu beenden, Ihre Bindungen und Ihren Glauben zu beenden? Loszulassen, die Schönheit etwas loszulassen, zu beenden, ganz freiwillig, ohne Anlass und ohne Gewinn? Können Sie das tun? Im Ende liegt ein neuer Anfang. Wenn Sie etwas beenden, dann ist da etwas, Türen werden geöffnet, aber Sie wollen, bevor Sie etwas beenden, sicher gehen, dass sich da Türen öffnen. Also werden Sie niemals etwas beenden, niemals Ihre Motive loslassen. Den Tod zu verstehen bedeutet, ein Leben zu leben, in dem innerlich unentwegt Beenden stattfindet.
      Mind Without Measure, p 30


      @Leo,
      die Welt ist nicht so wie wir denken.
      Das Denken hat den Menschen von der Erde entkoppelt.

      Die Erde is einfach nur da. Sie interessiert sich nicht für deren Bewohner.
      Sicherlich schmerzen Sie gewisse eingriffe des Menschen, wie das auspumpen des Erdöl oder der Rohstoffraub.
      Nehmen wir mal an, das Erdöl wäre der Erde Blut. Würden wir es dann immer noch so sinnlos verplempern?
      Die Rohstoffe wären lebenswichtige Zellen. Wären wir dann immer noch so verschwenderische in dem Gipfel der geplanten Obsoleszenz?

      Die Sonne ist wie die Erde. Sie strahlt einfach. Was aus der Sonnenkraft gemacht wird, ist der Sonne egal.
      Die Sonne stellt dir keine Rechnung, wenn du Sie in Strom durch Solarzellen wandelst...

      Geistig stimme ich dir zu. Die Welt ist so wie der Mensch denkt das Sie ist. Das gilt m.M. aber auch nur für den einzelnen.
      Ein Syrer kann nicht anders denken, als das die Welt ein Elendszentrum ist. Dem würde ich aus dem warmen Europa zustimmen, auch wenn ich persönlich anderes erfahre. Die Perspektive für das Elend nicht durch den Schleier der Esoterik zu vernebeln ist nicht so einfach. Wir sind alle Eins usw. - Ja, in Gott sind wir es - doch auf Erden sind viele animalische Raubritter...

      "Wir sprechen über Liebe zu unseren Mitmenschen und vernichten Sie im Konkurrenzkampf." J.K.
      ~~ <3 ~~
    • aori schrieb:

      @Leo,
      die Welt ist nicht so wie wir denken.
      Das Denken hat den Menschen von der Erde entkoppelt.
      Alles was wir tun, tun wir, weil wir DENKEN, so ist es richtig, so ist es gut, so will ich es tun !!!!!!!!

      Nur weil ein Syrer denkt, die Welt ist ein Elendszentru, ist sie es nicht ......
      oder weil ich denke , sie ist das Paradies, ist sie es nicht ......

      aber alles Tun kommt von unserem, persönlichen Denken !!!!!!

      Jede liebevolle Handlung kommt durch liebevolles denken ....

      jede schmerzhafte und verletzende Handlung kommt von ANGST und Hass.....
      Ich bin, wie Gott mich schuf .... :) <3
    • @Leo,
      ich weiß nicht wo und wie du lebst, aber ich persönlich halte es für recht kompliziert mit einem Buch zu reden...
      Jemand der immer und immer und immer wieder aus einem Buch zitiert - tja, da fehlt mir die persönliche Lebenswirklichkeit...
      Jean Ziegler
      Verdrehte Welt: Jean Ziegler NEWS | Markus Lanz | Interview Kurier & DW | Trailer Dokumentarfilm über Jean |
      Jean Ziegler: "Dritter Weltkrieg läuft längst" - 54 Millionen Menschen seien durch Hunger und Kriege "gefallen"
      Aber die "Opfer" haben es einfach nicht verstanden. Richtig?
      Das ist Fanatismus. Ihr merkt es nicht mal...
      Unterscheidungskraft ist eines der höchsten Güter auf dem spirituellem Pfad.
      Nicht blinder gehorsam. Doch Du bist in der glücklichen Lage, weil für dein Überleben hier gesorgt wird, dass du alles selbst wählst.
      Om Shanti

      :) WARUM DU DIE MENSCHHEIT BIST
      Jiddu Krishnamurti
      Reden in Washington (Talks) Part 1

      ...Daher sollten wir nicht nur die Natur des Konfliktes und der Probleme erforschen, sondern auch in etwas eindringen, dass viel wichtiger sein könnte.
      Man gehe überall in die Welt, wo immer hin Sie wollen;
      jedes menschliche Wesen auf dieser Erde,
      jeder Mensch, ob er in Russland lebt, in China, in Indien, in Europa oder in den USA lebt, geht durch alle Arten von Sorgen. Tausende und Millionen haben TRÄNEN vergossen und gelegentlich gelacht. Jedes menschliche Wesen auf dieser Erde, kannte große Einsamkeit, Verzweiflung, Angst, war verwirrt, unsicher – wie Sie.
      Jedes menschliche Wesen, schwarz, weiß, violett oder was für eine Farbe auch immer.
      Psychologisch ist das eine Tatsache.
      Dies ist zu beobachten, Sie können es in jedem Gesicht auf Erden sehen. Und so sind wir psychologisch gesehen die übrige Menschheit. Sie mögen groß oder klein sein, schwarz oder weiß;
      psychologisch sind Sie die Menschheit.
      BITTE VERSTEHEN SIE DIES – nicht intellektuell oder ideologisch, sondern als Tatsache, eine brennende Wirklichkeit, dass Sie psychologisch die übrige Menschheit sind.
      Daher sind sie psychologisch keine Individuen.
      Obwohl die Religionen, vielleicht mit Ausnahme von Teilen des Hinduismus und Buddhismus, den Sinn für individuelle Gruppen ermutigen und das Erretten von individuellen Seelen und all das in ihren Programmen haben, aber tatsächlich ist Ihr Bewusstheit nicht das Ihre. Es ist wie das der übrigen Menschheit.
      Wir alle gehen durch dasselbe Mühsal, denselben endlosen Konflikt.
      Wenn Sie das wahrnehmen, nicht emotional, nicht als intellektuelles Konzept, sondern als etwas Tatsächliches, Wirkliches, Wahres, dann werden Sie einander nicht töten. Sie werden nie ein menschliches Wesen töten, weder verbal noch intellektuell, ideologisch oder physisch, weil Sie sich dann selbst töten würden.
      Aber die Individualität ist in aller Welt ermutigt worden. Jeder kämpft für sich, für seinen Erfolg, seine Erfüllung, seine Wünsche; er verfolgt sein Verlangen und schafft Chaos in der Welt; BITTE, VERSTEHEN SIE DIES SEHR GENAU.
      Wir sagen nicht, dass jedes Individuum von Bedeutung ist – im Gegenteil.
      WENN IHNEN DER GLOBALE FRIEDEN EIN ANLIEGEN IST, nicht nur Ihr kleiner FRIEDEN im Hinterhof; und Nationen sind zum Hinterhof geworden. Wenn es Ihnen wirklich ein Anliegen ist, so wie sich die meisten ernsten Leute dafür interessieren, dass Sie die übrige Menschheit sind – dann ist das eine große Verantwortung. So müssen wir zurückgehen und für uns selbst herausfinden, warum die Menschen die Welt zu dem reduzierten, was sie jetzt ist.
      Was ist die Ursache von all dem?
      Warum haben wir alles, war wir berühren, zu so einem Durcheinander gemacht?
      Warum gibt es Konflikt in unseren persönlichen Beziehungen?
      Warum gibt es Konflikt zwischen Göttern -
      So müssen wir miteinander erforschen, ob es möglich ist, den Konflikt zu beenden. Sonst werden wir in der Welt nie Frieden haben.

      Namasté Jiddu
      Vielen Dank für die Erinnerung!

      https://www.youtube.com/watch?v=bFjTQDaSAEE
      ~~ <3 ~~
    • aori schrieb:

      ich weiß nicht wo und wie du lebst, aber ich persönlich halte es für recht kompliziert mit einem Buch zu reden...
      Jemand der immer und immer und immer wieder aus einem Buch zitiert - tja, da fehlt mir die persönliche Lebenswirklichkeit...
      Nun, ich bin kein Buch, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, aber einer der sich nicht mehr vom Aussen beeinflussen lässt, sondern nahezu immer vom Heiligen Geist, und vom Christusbewusstsein führen lässt..... :) :)

      die Welt wird nur eine bessere, wenn ich aus ihr eine bessere mache, also fängt der Frieden der Welt, in jedem von uns selbst an.....

      bin ich schuldig, nur weil ich so denke, so rede, und deshalb so handle, wie ich lebe????

      Ich bin genauso unschuldig wie jene die leiden und Hunger haben, Hunger nach LIEBE und Glück....


      aori schrieb:

      So müssen wir miteinander erforschen, ob es möglich ist, den Konflikt zu beenden. Sonst werden wir in der Welt nie Frieden haben.
      Ja es ist möglich diese Konflikte zu beenden, dass einzige was dazu nötig ist, ist unser Entscheidung nicht an Gottes Schöpfung zu zweifeln ....

      zu einfach für viele, daher zu schwer .... :?: :?:
      Ich bin, wie Gott mich schuf .... :) <3
    • Gefunden in einem Gespräch zwischen Jiddu Krishnamurti und einer Freundin Pupul Jayakar

      Krishnamurti : Und was geschieht, wenn du so zuhörst? Nehmen wir an, der Buddha hätte zu mir gesagt: »Das Ende des Leids ist die Glückseligkeit des Mitgefühls.« Ich untersuche diese Aussage nicht. Ich übersetze sie nicht in meine eigene Denkweise. Ich stelle sie nicht in Frage, analysiere sie nicht, sage nicht »Was meinst du damit?« Ich befinde mich nur in einem vollkommen wachen, aufmerksamen Zustand des Zuhörens – nichts anderes –, weil diese Feststellung eine große Wahrheit enthält, weil sie eine ungeheure Aussagekraft hat.
      Dann würde ich zum Buddha sagen: »Verzeih, aber ich bin nicht so aufnahmefähig, ich habe nicht diese Intensität des Zuhörens, und deshalb bitte ich dich, mir zu helfen.« Richtig? Also erwidert Buddha: »Höre zuerst auf das, was ich gesagt habe, nämlich dass dir absolut nichts helfen kann, was der Geist, was das Denken, hervorgebracht hat. Nichts wird dir helfen. Auch keine äußere Instanz kann dir helfen, zu dieser gewaltigen Einsicht zu kommen.« Ich höre zu und bekomme Angst. Denn es bedeutet, dass ich alles loslassen muss, woran ich hänge. Und ich frage: »Wie kann ich mich lösen?« Aber mein Gedankengang ist falsch. Mein ganzer Denkansatz – der Denkansatz des Fragenden – ist falsch. In dem Augenblick, in dem ich frage, »Wie kann ich mich lösen?«, bin ich schon verloren.
      Er sagt: »Löse dich«, aber ich höre nicht zu. Ich verehre ihn zutiefst, aber ich höre ihm nicht zu. Ich höre nicht zu, weil Bindung bisher das Wichtigste in meinem Leben war, und er sagt mit einem Satz: »Wirf all das weg.« Und ich muss es in einem einzigen Augenblick wegwerfen …

      Fragesteller (F): Ist das Loslassen auch der Augenblick des Erkennens?

      Krishnamurti : Ja. Der Moment, in dem Sie erkennen, dass Sie frei von jeglicher Bindung, von allem Wissen sein müssen … Aber ein Mensch, der sein Leben damit zugebracht hat, Wissen aus Büchern, aus zweiter Hand anzusammeln, fragt: »Wovon reden Sie überhaupt?«
      ~~ <3 ~~
    • Wie schön, und wie wahr.....

      die BEDingungslose Liebe, die ich schon viele Jahre lebe, sie verurteilt weder mich, noch dich, und so ist die Welt die schönste, die es gibt......

      in meiner Welt gibt es nur Liebe, und nur Schönheit, und alles ist zu 100% so, so wie es sein muss !!!

      Ich bin der Schöpfer des Garten Edens........
      indem ich schon sehr viel Jahre tatsächlich lebe. :) :)
      Ich bin, wie Gott mich schuf .... :) <3
    • Bedingungslose Liebe geht mir persönlich etwas sehr weit... Dafür gibt es einfach zu viel Böses in der Welt... Und ich möchte einfach nicht die Augen davor verschließen... Ich bin unbedingt Realist... Aber eine "allgemeien Menschenliebe" wenigstens habe auch ich mir auf die Fahnen geschrieben... Und damit, so glaube ich wenigstens, gehe ich weit über die bloße christliche Nächstenliebe der Kirche hinaus, die meines Erachtens viel zu schwach und letztendlich nur ein Alibi ist... Bedingunglose Liebe ja, aber nur den Menschen gegenüber, "allen" Menschen gegenüber... Aber ich glaube auch, dass schon Jesus das gesagt und gelehrt hat, dass da nur die Urkunden verfälscht worden sind, und ihm diese viel zu schwache "Nächstenleibe"??? in den Mund gelegt worden ist, und zwar aus rein politischem Interessen und aus Machtkalkül... Wie etwa soll eine bloße Nächstneliebe mit der ganz bestimmt von Jesus gepredigten "Feindesliebe" vereinbar sein... Da zeigt sich doch im Grunde, dass da mal in der unsprünglichen Lehre ganz andere Dinge waren, die nur systematisch entstellt worden sind... Anders kann ich es mir nicht erklären... Jedenfalls glaube ich nicht, dass so jemand, wie ich heiliger sein soll, als Jesus... Das wäre einfach ein schlechter Scherz...
    • Ich kann Jo verstehen und würde es auch nicht wagen mich mit Jeshua vergleichen zu wollen...
      Darum geht es aber auch nicht.
      Sicher kann jede/R - auch die Töchter Gottes, lieber Leo ;)
      so sein wie Jeshua.
      Es kommt eben darauf an, was du in diesem Leben willst.
      Es ist doch immer die eigene Entscheidung.

      Vielleicht kann jede/R bei entsprechender Hingabe heilen, so wie Jeshua es konnte.
      Vielleicht wäre Heilung im kollektiven Christusbewusstsein aber auch gar überflüssig geworden,
      weil es keinen Bedarf nach Krankheiten mehr gibt.
      Davon würde ich ausgehen...

      Wir sollten bei vergleichen mit Menschen aus anderen Zeiten immer den herrschenden Zeitgeist, die Möglichkeiten usw. beachten.
      Was meint Ihr denn wie Jeshua heute leben würde?
      Oder Mohammed? Krishna? Yogananda?

      Würde mich schon sehr interessieren ;)
      ~~ <3 ~~
    • aori schrieb:

      Vielleicht wäre Heilung im kollektiven Christusbewusstsein aber auch gar überflüssig geworden,
      weil es keinen Bedarf nach Krankheiten mehr gibt.
      Davon würde ich ausgehen...
      Nun, da kann ich dir voll und ganz zustimmen... :) :) :)

      Krankheiten sind das Produkt unsere Egos, und Energiemangel ....

      aori schrieb:

      Was meint Ihr denn wie Jeshua heute leben würde?
      Wer weiß dass schon ??
      Ich bin, wie Gott mich schuf .... :) <3

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