Antworten und Gefühle

    • Antworten und Gefühle

      Ich grüße Euch meine Seelengefährten,


      Wie ich schon gesagt habe,habe ich viele Fragen, ich habe versucht die Antworten selbst zu finden damit meine ich dass ich Gott gefragt habe und ich weiß dass Gott mir geantwortet hat leider nehme ich seine Antworten nicht wahr,ich verstehe sie nicht.Was mache ich falsch oder stelle ich die falsche Fragen?Das gleiche ist mit meinen Gefühlen,Gott sagt wenn man wissen will ob etwas wahr ist soll man auf seine Gefühle achten, ich fühle gar nichts es ist nicht so dass ich gefühllos bin aber wenn ich versuche (ist vielleicht nicht das passende Wort) etwas in meinem Leben bewusst zu erschaffen und frage mich ob das der richtige Weg ist fühle ich nichts.
      Ich danke Euch für eure Antworten.
      LG Spion
    • Gruss zurück,
      Seelengefährte,

      in meiner Gegend sind zurzeit Telecom - PC - Störungen, einige Gedanken --
      ich bin an einem Ausweich-Ort, wo ich nicht so in Ruhe schreiben kann .. .. .. ..

      Ich denke, es geht nicht so sehr um falsch machen ...
      ich glaube nicht, dass du, oder Mat, oder wer auch immer von uns, etwas falsch macht.

      Ich denke, durch nicht einfache .. schwierigere ... und schwierige Erfahrungen
      die wir ja alle, auf unsere Weise mehr oder weniger gemacht haben,
      kann der Zugang verbaut sein .. verschüttet, zugestellt ...... zum eigenen tieferen
      Inneren, zur Stimme der Seele .. zur Quelle, zu Botschaften von dort ... zu Gott .. ..

      Wir sind ja auch Teil dieser Menschheit, Menschheitsgeschichte, mit Jahrhunderten
      und Jahrtausenden Irrungen und Wirrungen, verdrehter Gottes-Vorstellungen ...
      aller möglicher verdrehter Vorstellungen, die auch in uns ihre Spuren und Nach-
      Wirkungen hinterlassen haben .. hinterlassen haben mögen .. .. ..

      Ich kenne dieserart Keinen-Zugang-finden auch .. .. ..

      Ich glaube, es geht eher um .. immer wieder ... uns zu unserem Inneren Selbst,
      unserer Intuition ... und Gott in uns hinwenden,
      möglichst Erwartungen loslassen, in welchem Maß, oder wie etwas geschehen sollte,
      vielleicht wirklich mit dem Herangehen wie ein Kind, das etwas Neues lernt ....
      und vielleicht erstmal öfters erfährt, dass etwas nicht klappt - als dass es gleich klappt ...
      in vielleicht erstmal kleinen Schritten .. .. ..
      Antworten - von der Seele, wie auch aus der Quelle, von Gott her - kommen wahr-
      scheinlich auch selten "gleich sofort", gleich-nach-der-Frage .......

      sondern sind dann -- zu irgendeinem Zeitpunkt -- plötzlich d a .....
      brauchen eine Wachheit, eine Achtsamkeit, ein Geöffnetsein zum Leben .....

      Und, immer wieder, auch ein Sich-nicht-vereinnahmen-lassen vom Inneren Kritiker und Co,

      dem Teil von uns, der gleich meint: Siehste, ich hab`s doch gleich gesagt! Hat nicht
      geklappt, ist wieder nichts geworden!! Ist sowieso Scheiße - mal wissenschaftlich ausgedrückt ;)

      Ich denke, es braucht eine Haltung zu entwickeln,
      ich will Neues erkunden, innerlich wachsen, Schritte machen -
      etwas, das ja - in unserer Gesellschaft und Welt - wirklich in wesentliche Hinsicht
      n e u ist,
      natürlich gab es immer Menschen, und gibt Menschen, für die es n i c h t neu ist,

      aber - wenn wir zum Beispiel in der Stadt, um uns herum - einmal wahllos 100 Leute
      fragen würden: "Kennen Sie es, Botschaften von Gott, oder von ihrem höheren Selbst,
      ihrer Seele zu empfangen? Oder sogar: Gespräche mit Gott zu führen?" -----
      ----- würden wir auf sehr viel Unverständnis stoßen. Auf Viele, die sagen würden: "Das
      ist Unsinn! Das geht nicht! Oder: Gott oder Seele gibt es nicht!"
      Andere, die sagen würden: "Das wäre schön, aber ich kenne das auch nicht!"
      Wieder andere, die konventionell religiös sind, etwa sagen würden: "Wenn du glaubst,
      was in der Bibel steht (=wörtlich!) und dass Jesus der einzige (!) Sohn Gottes ist --
      d a n n spricht Gott auch zu dir. Dazu solltest du in unsere Kirchengemeinde kommen!"
      Es wäre eher eine Ausnahme, wenn Jemand dabei ist, der sagt: "Ich habe dieserart
      Erfahrungen schon gemacht. Die Gespräche-mit-Gott kenne ich übrigens auch!"

      Insofern meine ich, es geht um auf eine Weise n e u e Erfahrungen, und alles Neue
      braucht, aus menschlicher Sicht, Zeit. Auch Geduld. Und Beharrlichkeit, Nicht-aufgeben.
      Ich denke dabei gerade an eine I Ging - Botschaft, die ich schon ganz oft bekommen
      habe - ich bin schon einen Großteil meines Lebens mit dem I GING vertraut,
      die Botschaft : "Fördernd ist Beharrlichkeit."
      Das war mir schon oft eine wertvolle Wegweisung. lg. Folker =)
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.
    • Wenn man vom Leben einfach nur noch "die Schnauze voll" hat, wenn man einfach nicht mehr will - dann ist es auch nicht mehr möglich, eine Bereitschaft für die "innere Stimme" zu entwickeln.
      Da ist nur noch Wut und Enttäuschung, nur noch ein "nicht-mehr-wollen".
      Und dann stellt sich die Frage: warum muß man meditieren, Yoga praktizieren o.ä., um diese "innere Stimme" zu hören?
      Wenn Gott nichts unmöglich ist - warum spricht er dann nicht zu uns von Angesicht zu Angesicht?
      Wenn ich ihm einen Brief schreibe, so wie Walsch es gemacht hat - warum kann er mir keine Antwort schreiben?
      Warum spricht er nicht die Sprache, die ich spreche und verstehe?
    • Ich danke Euch für Eure Antworten.
      Bin erst jetzt von der Arbeit zurück nach Hause gekommen,hab Spätschicht diese Woche bin auch schon müde.Folker,Du hast schon recht aber eine konkrete Antwort kann ich erst am WE geben,hab mehr Zeit und ich kann mir auch Gedanken darüber machen.
      Mat so schlimm ist es mit mir noch nicht dass ich “die Schnauze voll vom Leben habe“ mich nervt dass es so schwierig ist.Aber wie gesagt am WE werde ich mir Gedanken darüber machen und mehr schreiben.


      LG Spion
    • Hallo, Spion, Mat, alle die später herein schauen,

      diese Fragen hier hereinzubringen, hat auch für mich dazu geführt,
      einiges noch etwas klarer zu sehen,

      und auch einiges noch etwas klarer ausdrücken zu können.
      Heute Nachmittag kamen mir noch einige Gedanken dazu, was wie ich`s verstehe häufig ein Grund ist, weshalb es zunächst oft schwieriger sein kann, oft - erst einmal - nicht oder weniger gelingt, in-Fühlung mit der Seele zu kommen .. Impulse aus der Seele, auch Impulse von Gott, wahr-zu-nehmen.

      Da ist einmal ja unser Ich-Bewusstsein - an dem Stand unserer inneren Entwicklung, an dem wir eben gegenwärtig sind.

      Im weiteren ist da unsere Innere Göttlichkeit, unser göttlicher Wesenskern, unsere Seele -- in unserem Innersten.
      Das ist die Innerste Ebene In Uns.

      Im weiteren gibt es auch innere Ebenen in uns, die der Seele nahe sind.
      Wenn wir mit ihnen in Fühlung kommen, sie erfahren, erfahren wir inneren Frieden, Freude am Da Sein, inneres Frei Sein.

      Neben diesen tieferen, in unserem Innersten liegenden Ebenen --
      -- gibt es aber auch noch verschiedene innere Ebenen unseres Menschseins (der Entwicklungs-Seele), wo etwa noch-ungelöste Emotionen, emotionale Verletzungen, nicht-aufgearbeitete Konflikte etc. etc. gespeichert sind.
      Die Psychologie-Richtungen haben sie mit dem "Unterbewusstsein" und dem "Unbewussten" beschrieben .. spirituelle Richtungen, so auch im Yoga, sprechen vom Emotionalkörper ... Eckhart Tolle spricht vom "Schmerzkörper" (in dem Altes, Unaufgelöstes gespeichert ist) .. ..

      Diese Schichten bzw. Ebenen gehören zu unserem Menschsein, spiegeln unsere Erfahrungen und alles Ungelöste uns Unaufgearbeitete aus diesen Erfahrungen.
      Die Ebenen des inneren Friedens liegen tiefer -- gehören der Tiefendimension unseres Wesens an.

      Zum tiefer mit dem Innersten Wesen, der Seele in-Fühlung-kommen -- gehört ja Inne-sein, waches Gewahrsein, Nach-Innen-hinspüren.

      Doch wenn wir nach-Innen-hinspüren, unser Empfindungs-Gespür nach innen hin ausrichten -- -- kommen wir eben in-Fühlung mit ALLEM, was da in-uns-ist.
      Oft z u n ä c h s t auch mit den Schichten des Seelengefüges, wo eben all das Alte und Ungelöste, alle emotionalen Altlasten gespeichert sind. (Mit dem "Schmerzkörper", wie E.Tolle ihn nennt.)
      Und d a n n versucht der Wächter-Anteil von uns/in uns das erst einmal a b z u w e h r e n .
      Alles Leidhafte, Nicht-leicht-Erträgliche nicht fühlen zu müssen .. abzuwehren .. .. ..
      (Was mit dem Wächter-in-uns gemeint ist, beschreibt Jay Earley sehr gut in seinem Buch MEINE INNERE WELT VERSTEHEN.)


      Auf der einen Seite denke ich zwar schon, dass die Seele/unser Innerstes Wesen und auch Botschaften aus der Seele ZU JEDER ZEIT erfahren und empfangen werden können.
      Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass h i e r sehr häufig Gründe liegen, warum es zu Blockierungen nach Innen, zur Seele hin kommt.
      Denn Seelen-Fühlung erfordert Nach-Innen-hinspüren, eine Haltung des Nach-innen-hinspürens -- und um die beschriebenen Ebenen-des-Emotionalkörpers nicht fühlen zu müssen -- wird dieses Nach-Innen-hinspüren oft blockiert.
      Was aber zumeist - erst einmal - gar nicht bewusst ist.

      Diese Gedanken, Einsichten wollte ich noch gern zum Thema hier beisteuern.
      Ich will das n i c h t auf dich beziehen, Spion, dazu kenne ich dich ja viel zu wenig. Jeder kann wahrscheinlich nur für sich selbst rausfinden, welches bei ihm die Gründe sind - warum In-Fühlung-kommen mit der Seele, mit Gott in uns erschwert sein kann.
      Und zum andern, will ich auch nicht sagen, dass dies der einzige Grund, die einzige Ursache ist. Doch ich bin mir sicher, einige sehr häufige.

      Spion =) ich habe dir übrigens auch in den Thread`s "Verschiedenste spirituelle Erfahrungen" und "Drei Grundleiden ..." :!: nochmal geantwortet.
      lg. Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

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      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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