Der Wunsch, ein spiritueller Lehrer zu werden

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    • Der Wunsch, ein spiritueller Lehrer zu werden

      Wir alle unterweisen uns einander

      Lieber Neale … Ist alles fürwahr vollkommen? Können wir uns dem Leben anvertrauen, dass es uns Gelegenheiten unterlegt, nach denen es uns sehnlichst ist, unterdessen wir uns selber nicht vertrauen? So zum Beispiel ist es mein Traum, ein spiritueller Lehrer so wie du zu werden, damit einhergehend ein Doktortitel in Psychologie. Allerdings, ich war nicht auf der High School, ich habe es schwer, mir auf dem zweiten Bildungsweg eine Hochschulreife zu erwerben, und ich bin 23. Ich habe vieles vor mir her geschoben. Ich fühle mich gefesselt. Kann ich oder sollte ich dem Leben trauen, dass es nachgibt? Freude, Wahrheit und Liebe dir, Neale. Dankeschön. Ovi


      NEALE ANTWORTET

      Lieber Ovi … Das Leben „wird dir nachgeben“, sofern du den Weg EINNIMMST. Das Leben vermag dir nicht zu geben, was du nicht gerne nehmen magst. Sofern du Dinge aufschiebst (Danke, übrigens, dass du uns die Wahrheit darüber gesagt hast; das war sehr aufrichtig von dir), nimmst du nicht das entgegen, was dir das Leben gibt. Gehe in die Schule bis zur Hochschulreife, stelle dich der Prüfung und schaffe sie. Im Grunde genommen, bescheide, dass du sie mit fliegenden Fahnen bestehst; mit Bestnote!

      Gehe danach weiter, damit du im Leben das wirst, was du gerne werden möchtest. Du brauchst keinen Doktortitel in Psychologie, um ein „spiritueller Lehrer“ zu werden. Ich habe den Titel nicht. Tatsächlich habe ich überhaupt keinen College-Abschluss. Ich besuchte die High School erfolgreich, und so weit habe ich es gebracht. Ich hatte nicht die persönliche Disziplin oder die Geduld, das College zu Ende zu bringen. Ich wollte gerne mit meinem Leben weiterkommen.

      Ich treffe nicht die Aussage, dass du nicht auf einen Titel in Psychologie aus sein solltest, falls es dir danach ist. Ich sage ganz einfach, man benötigt ihn nicht, um ein spiritueller Lehrer zu werden. In Wahrheit kannst du jetzt soeben ein spiritueller Lehrer werden. In Wahrheit BIST du bereits einer. Alle Menschen sind es. Jeder Mensch unterweist jeden anderen Menschen, dem er begegnet und entgegentritt. Wir alle unterweisen einander! Und die wirkungsvollsten „Lehrer“ unter uns sind diejenigen, die das leben, was wir uns aussuchen zu lehren.

      Worin bestehen die spirituellen „Lehrstücke“, die du gerne unterrichten möchtest, Ovi? Bescheide dies, danach sieh auf dein tägliches Leben, ob, und wie, du ein lebendiges und atmendes Beispiel dieser Lektionen bist. Zeige Anderen, was du gerne durch sie gelernt sehen möchtest, indem du ihnen aufweist, was du hinzugelernt hast … über Gott, über das Leben und über dein Selbst.

      Beginne dein Lehramt jetzt soeben, Ovi. Dies ist meine Einladung an dich.

      Liebevolle Grüße,
      Neale.

      (Quelle: GmG Wöchentl. Bulletin # 534)

      = = = = = = = = = = = = = =

      hallo, Euch

      hier einmal eine Antwort, die NDW auf eine Frage
      im Zusammenhang mit dem Wunsch - dem Traum -
      ein spiritueller Lehrer zu werden,

      gegeben hat.

      Ein Gedanke von mir noch dazu - bei einem
      solchen Wunsch ist es wichtig, so empfinde ich es,
      immer wieder achtsam hinzuspüren,

      ob der Wunsch aus dem Herzen heraus kommt,
      dem etwas geben wollen,

      oder - vielleicht auch "anteilig" - aus dem Drang/Wunsch
      nach (ichhafter) Selbstbestätigung.

      * * *

      ps.: hier noch ein Link vom ZIST, einem sympathischen
      Zentrum für inneres Wachstum und Spiritualität,
      das in diesem Jahr 40sten Geburtstag feiert!

      zist.de/

      Kongress Potential und Wirklichkeit
      zist.de/kongress/frameset_kongress.html

      der Frühling kommt :)
      Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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    • RE: Der Wunsch, ein spiritueller Lehrer zu werden

      hallo ovi,

      ich möchte dich etwas fragen, was in mir widerspruch augelöst hat.

      neals antwort fand ich passend. jederzeit kann man immer die wahl treffen und TUN. dazu braucht es keiner titulierung oder professur oder bescheinigung oder test oder was auch immer.

      das kann ich so für mich als antwort auf meine wahrheit auch erfühlen.

      was den widerspruch in mir auslöste war der zusatz des zist institutes.
      wieso sollte man dort ein zertifikat für geld oder auch ohne geld erwerben, wenn doch das gesamte potenzial der liebe und wahrheit, durch meine eigene wahl gefühle zu erkennen, sie in gedanken und taten (handlungen) zu einer einheit zu bringen? dazu brauche ich doch keine institution, oder wie hast du das gemeint mit diesem hinweis?

      oder warum sollte ich dort einen kongress besuchen, wenn doch alles wissen in mir verankert ist und nicht durch geld oder mitgliedschaft oder andere profitable dinge erkauft werden müssen? bin ich nicht in der zusammenkunft mit anderen seelen eins? kann ich nicht aus dem potenzial dieses gemeinschaftsdenkens und handelns, das sich zum beispiel aus dem gemeinsam erschriebenen entwickelt, meine eigenen wahrheiten finden, ohne die der institutionslehrer übernehmen zu müssen?

      was meinst du? wie siehst oder fühlst du diesen widerspruch, oder hallt er nur in mir wieder?

      danke fürs zuhören. auf bald, c.
      Bewahre Deine Träume und lebe sie, denn HEUTE ist die Zeit, von der Du MORGEN sagst, es war die beste Zeit!
      (c) CWG.
    • RE: Der Wunsch, ein spiritueller Lehrer zu werden

      Hallo C

      ich möchte dir nur mitteilen, dass Ovi dir
      gar nicht antworten kann -

      seine Frage und NDW's Antwort war im GmG Wöchentl. Bulletin veröffentlicht,

      das so weit ich weiß in den USA herausgegeben wird.

      Ich halte es für unwahrscheinlich, dass er dieses
      deutsche GmG-Forum kennt.

      Ich selber begrüße dich hier von Herzen,

      und mag kurz sagen, dass - für mich - dies
      keine Widersprüche mehr sind.

      Menschen sind so unterschiedlich, EntwicklungsSeelen
      sind so unterschiedlich .. gehen so unterschiedliche Wege .. ..

      Manche mit einem Lehrer bzw. Meister .. oder im Laufe
      ihres Lebens mehreren .. andere nicht .. ..
      die einen gehen ihren Entwicklungsweg innerhalb bzw. mithilfe
      von Organisationen bzw Projekten, wie zB dem ZIST, oder
      einer psychosom. Klinik .. oder einer spirituellen Gruppe/Gemeinschaft,
      wie den Sufis - oder, wie zB Erich, Sahaja Yoga .... andere nicht .. ..

      Wer sagt : Ich gehe meinen Weg ohne alldem - das ist in Ordnung

      doch das Gegenüber eines Lehrers, eines Erfahrenen eines
      Projekts wie dem ZIST, manchmal eines Therapeuten, eines
      Meditations- oder Yogalehrers kann oft hilfreich sein -
      wenn der Mensch dieses Gegenüber - - > als Inspiration ansieht

      - - > und nicht dessen Sichtweisen ungeprüft einfach übernimmt ....

      das menschliche Ego kann Menschen auch viel "vormachen" (vortäuschen)

      und Menschen wähnen sich "erleuchtet" .. und sind es gar nicht
      (sind subtil "ihrem Ego auf den Leim gegangen"............................)

      Das waren ein paar Gedanken von mir dazu,

      hab ein gutes* Wochenende, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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    • Lieber Folker!

      Wenn die eigene Lebensenergie nicht über den eigenen Körper hinausgeht, dann passiert es schon öfter, dass der eine oder andere Guru dem eigenen Ego auf dem Leim geht. Das kann einzig und allein dann nicht passieren, wenn das Kronenchakra geöffnet ist und die eigene Lebensenergie im Mittelkanal, sprich die Kundalini, sich mit der alles durchdrigenden Kraft der göttlichen Lebe im Aussen verbindet, denn dann ist die Erleuchtung vollkommen.

      Alles Liebe

      Erich
      ich handle in wahrer liebe und in wahrer freundschaft.
    • RE: Der Wunsch, ein spiritueller Lehrer zu werden

      Lieber Erich,

      ja, du drückst die Dinge in der Weise und in den Begriffen

      der Sahaja-Yoga Tradition aus, der du angehörst .. ..

      das menschliche Ego kann Menschen auch viel "vormachen" (vortäuschen)

      und Menschen wähnen sich "erleuchtet" .. und sind es gar nicht
      (sind subtil "ihrem Ego auf den Leim gegangen"............................)


      - und sage nochmal auf andere Weise etwas dazu.

      Ja mehr und näher das menschliche Ich

      an der Seele, der Inneren Göttlichkeit schwingt,

      umso weniger wird möglich, "falschen Gurus" auf den Leim zu gehen,

      oder eigenen Selbsttäuschungen ....

      Je weniger das menschliche Ich /Ego mit der Seele schwingt,

      umso mehr "Formen von Täuschung" sind möglich ..

      umso mehr "Ego-Trips" .. .. ..

      Hallo C,

      noch einmal eine Antwort für dich.

      Ich verstehe gut, was du thematisierst.

      Ich für mich möchte nicht Widerspruch sondern Sowohl-als-auch sehen.

      Weil Menschen so unterschiedlich sind,

      und weil Entwicklungen auch schwierig verlaufen - wenn ich die zurück-
      liegenden Jahrhunderte, Jahrtausende .. und Jahrzehnte ... anschaue .....

      denke ich, dass es in-Ordnung-ist, dass es beides gibt -

      Lehrer und Organisationen
      (womit ich nicht die dogmatischen und doktrinenhaften meine)

      - und was du ansprichst:

      Original von cwg64d
      .. bin ich nicht in der zusammenkunft mit anderen seelen eins? kann ich nicht aus dem potenzial dieses gemeinschaftsdenkens und handelns, das sich zum beispiel aus dem gemeinsam erschriebenen entwickelt, meine eigenen wahrheiten finden, ...


      das ist sehr stimmig, was du sagst, empfinde ich
      als sehr stimmig.

      Ein Gruß an euch beide, Folker
      Es gibt verschiedene Weisen des spirituellen Schauens
      und Denkens.

      Suchen wir das Gemeinsame - doch akzeptieren
      wir auch unsere Unterschiedlichkeit.

      In Gott sind wir alle eins.

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